Philosophie

Selbstliebe versus Narzissmus


 Quelle: spiegel.de

Narzissmus wird oft als eine überzogene Form der Selbstliebe verstanden. Kein Wunder in einer Kultur, die den „ästhetischen Willen zur Selbstbehauptung“ permanent unter Druck setzt, neue Formen der Selbstverwertung und Selbstveredelung zu kreieren und zu erdichten.

In Verteidigung von Hannah Arendt

Aus gegebenem Anlaß: In Verteidigung von Hannah Arendt

 

Vorbemerkung:

Textgrundlage auf Seiten Hannah Arendts ist deren Buch „Eichmann In Jerusalem - A Report On The Banality Of Evil“ (New York, 1963/64), für die zugrundeliegende Kontroverse mit Ebertus dessen Blog Wenn die Deutungshoheit schwindet

Was ist eigentlich "links"? - Individuum – Freiheit – Gesellschaft

@ all und besonders für ebertus und marie

Vorbemerkung:

Aus gegebenem Anlaß und wegen der im Termitenbau für mich herrschenden Verwirrung über das, was politisch links sei, stelle ich hier einen Artikel von mir ein, den ich am 26.05.2010  schon einmal im freitag veröffentlicht habe. Ich stelle ihn unverändert ein, Überarbeitung könnte er durch Diskussion hier erfahren. Solange hier im Termitenbau der Kabarettist Andreas Reber unwidersprochen mit seiner Ansicht Faschismus sei das Ergebnis gescheiterter linker Revolutionen, also geboren aus linkspolitischer nicht reaktionärpolitischer Anstrengung und ein Dampfplauderer und der Erzideologe Ken Jepsen (durch marie immer wieder als Kronzeuge und Hoffnungsengel benannt)  hier als Dokumentation linken Bewußtseins angeführt werden, halte ich meine ausführliche  Darstellung für unverändert notwendig. Mein Text führt keine Diskussion über Widerstreit der Strömungen innerhalb und außerhalb der Linken (außer beschränkt im Bezug auf die SPD, die ich aber schon nicht mehr wirklich als links einstufe), die mir besonders wie sie Bernd zu sehen scheint, so politik-historisch nicht haltbar ist, aber das bedürfte eigener Behandlung.

Vernunft und Religion

Vernunft basiert auf Bewusstsein, und das ist das Fatale daran.

„Bewusstsein ist das, was es nicht ist, und nicht das, was es ist!“ hat Jean-Paul Sartre einmal treffend gesagt. Mit anderen Worten: Bewusstsein als Akt der Reflektion kann zwar einen bestimmten Kontext abstrahierend isolieren, wird sich dadurch aber niemals seiner selbst bewusst, weil es unendlich und grenzenlos ist.

Buchprojekt "Was es ist", Kapitel 14.: Wahres und falsches Selbst


„Auf immer und ewig können Sie woanders nach Wahrheit, Liebe, Intelligenz und Wohlwollen suchen, Gott und die Menschen anflehen – alles umsonst. Sie müssen bei sich selbst anfangen, mit sich selbst, das ist das unumgängliche Gesetz. Sie können nicht das Spiegelbild ändern, ohne Ihr Gesicht zu ändern. Realisieren Sie zuerst, dass die Welt nur eine Reflexion Ihrer selbst ist, und hören Sie auf, nach Fehlern an der Reflexion zu suchen.

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