24 Jan 2015

Die Propaganda gegen die Friedensdemos

Submitted by fahrwax

Meine (oder „unsere“ ?) Sicht von Vorgängen um die Zerstückelung von Friedensdemos beim „Freitag“ und in anderen medialen Organen, wird durchaus geteilt. Wer könnte sie noch für einen Zufall halten?

Jedes Wissen um diese Vorgehensweisen, Abläufe um Menschen von Straßen und Plätzen zu halten, erlaubt hilfreiche Blickwinkel für zukünftige Absichten.

 

Zitat von den „Nachdenkseiten“:

 

Die Stigmatisierung der Friedensbewegung war gut vorbereitet und wird vor allem über den Rest an Medien mit einem gewissen progressiven Image gespielt

Berichte und Kommentare zur Friedensdemonstration in Berlin waren vorher geschrieben“, so hatten wir am 15. Dezember geschrieben und anhand von einigen Berichten und Kommentaren über die Demonstration und im Vorfeld der Demonstration vom 13. Dezember belegt. Bemerkenswert war damals schon, wie besonders aktiv Medien wie die TAZ, die Frankfurter Rundschau, die Zeit, die Berliner Zeitung und auch der Berliner Tagesspiegel waren. Die Agitation war also nicht auf Bild, Welt, FAZ und Rheinische Post beschränkt, im Gegenteil. Die Hauptarbeit zur Stigmatisierung wurde von den zuvor genannten Medien geleistet.“


 

Die Etikettierung und – wie ich es empfinde – die nachhaltige Diskreditierung der neuen Friedensbewegung wäre vermutlich nicht so gut gelungen, wenn es nicht innerhalb der Linken, konkret innerhalb der Linkspartei, zu einer heftigen Auseinandersetzung zum Thema gekommen wäre und eine Mehrheit die Etikettierung mitgemacht hätte.

In diesem Kontext von Interesse ist auch ein Beitrag in Telepolis vom 21.1.2015 auf der Basis eines Gespräches mit Jutta Ditfurth. In diesem Interview wird schon in suggestiven Fragestellungen die Etikettierung der Demonstration vor dem Amtssitz des Bundespräsidenten und des sogenannten Friedenswinters besorgt und wie selbstverständlich alles durcheinander gemischt – so die Demonstration vom 13. Dezember mit dem Hauptredner Eugen Drewermann mit dem Neurechten Jürgen Elsässer und dessen juristische Auseinandersetzung mit Jutta Ditfurth. An diesem Interview können Sie die Methoden gut studieren. Weil Telepolis auch ein progressives Image hat, passt das zu der beschriebenen Methode, vor allem linksliberale Medien in die Kampagne einzubauen.

Mein nüchternes Fazit zur Stigmatisierung der Friedensbewegung und ihren Folgen:

  • Die nachhaltige Diffamierung der neuen Friedensbewegung ist gelungen. Das ist ein großer Sieg jener Kräfte, die militärische Interventionen und die sogenannte militärische Lösung von Konflikten hoffähig machen wollen.

  • Die NATO-Propaganda wirkt weit hinein in die deutschen Medien. Sympathien für Menschen, die aus Sorge um den Frieden auf die Straße gehen, gibt es kaum noch.

  • Damit ist die Kriegsschuldfrage eines möglichen weiteren und größeren militärischen Konflikts – z. B. in der Ukraine – vor Beginn des großen Konfliktes schon im Sinne des Westens beantwortet.

  • Wer auf die friedliche Lösung von Konflikten pocht, steht auf ziemlich verlorenen Posten. Davon wird auch in einem Artikel der „Zeit“ mit Hinweis auf die Position des früheren Bundeskanzlers Helmut Schmidt berichtet. Ich zitiere: „Moskau sieht sich von der Nato und den USA bedroht. Wer (Wie etwa auch die Vertreter der Friedensbewegung, d.Verf.) diese These vertritt, hat einen harten Stand, das musste nicht zuletzt Altbundeskanzler Helmut Schmidt feststellen. Wer Russlands Politik zu verstehen versucht, wird schnell zum Putinversteher – aus einer Kernkompetenz der politischen Analyse wird ein Schimpfwort, das Kumpanenschaft vermutet und die Rechtfertigung des Völkerrechtsbruchs unterstellt. Beides ist falsch, beides ist infam.“

http://www.nachdenkseiten.de/?p=24712


 

Zur einer klaren Sicht der Haltung von Frau Ditfuth, Ken-Fm und dem Herrn Elsässer, sowie ihrer zielgerichteten propagandistischen Bearbeitung, trägt auch Form und Inhalt der Bearbeitung durch eine politische Video-Bloggerin bei:

(das Video stammt aus dem Mai 2014)

"Frau Ditfurth und die "NEU-RECHTEN"

Kommentare

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Gerne angeschaut, gut gemacht

In welchem Beitrag ist das Video im freitag eingestellt worden?

 

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Im "Völkischen" Blog von Möppi und bei der "Ölgeldmoral".

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Völkische Massenbewegung

Ich könnte das Video noch in diesen Blog von ihm einstellen, steht zurzeit noch in der Liste der Meistkommentierten. Zumal ich damit auch meine Kommentare ergänzen könnte, was J.D. betrifft. Müsste nur nochmal checken, wie das mit Videos geht. Also?

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Lesen ist auch ´ne Kunst

Hat sich erledigt!

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Tsssh, geht mir oft genauso....

Um beim Freitag videos einzubinden, musst du bei youtube (z.B:) den HTML Einbindungscode zunächst auf 350 mal X (350 als nahezu Maximum für das freitägliche Kommentarfenster) bringen, dann kopieren. Als nächstes klickst du, in der Leiste vom freitäglichen K-Fenster, auf HTML. Da fügst du den Code ein, gehst unten auf "aktualisieren" - zack: fertig die Zauberei.

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Boahhh: die magische Vermehrung der Zauberkünstler.

Die Entwicklung gallopiert......

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Was heute so alles geht!

Hab´noch nie auf einem Pferd gesessen. Muss wohl ein schönes Erlebnis sein.

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Was heute so alles geht!

Unglaublich, ja.

Die darauf Sitzerei habe ich längst aufgegeben: hat aber, ich erinnere mich deutlich, im Idealfall viel  (vieleicht aber auch nur für mich?) mit "zusammenwachsen" zweier Organismen zu Einem zu tun - Orgasmus aber anhaltender.

Die dahinter Sitzerei (per Kutsche) ist kopftechnischer, aber mit mehr Einzel-Individuen möglich. Das "knallt" wie Sau, mit enormem Suchtfaktor.......

Ich bin ein, weitgehend, davon "Entwöhnter" - leide nur noch ganz selten darunter und halte derlei Vernügungen, unter kapitalistischen Vorzeichen, inzwischen für eine Perversion.

Eine schöne Perversion aus dem, "eben auch", Leipzig dieser Tage: