18 Jun 2017

Gruene

Submitted by beutelratte

Erst mal kurz, ich hab hier einen laengeren Beitrag geschrieben, der wurde weggeflogen, Ebertus,

also hier noch mal in Kleinstform:

Ich kann da eigentlich kein Verstaendnis mehr fuer aufbringen,

Nordkorea und Trump im Nacken, Nahost vor der Kernschmelze,

alle werden aermer, nur nicht die "Mittelschicht", wer ist das?

und da reisst sich die Gruene "Fuehrung" zu:

..."Mit uns wird es keinen Koalitionsvertrag ohne die Ehe für alle geben"...

Vielleicht sollte man wieder mal den Volvo abgeben und seine Kinder aus den Privatschulen abholen...

Peinlich das ganze...

Kommentare

scheint ja zu funktionieren und ist emotionl bestens nutzbar - weil jeder davon kosten kann

die ehe für alle könnte es schon lange geben - doch dann könnte man es ja nicht so "spannend und langatmig" als ablenkungsthema am köcheln halten

Bild des Benutzers Heinz

... fängt zuerst am Kopf zu stinken an.

 

 

Alsooo: Ehe für ALLE? Was soll das denn sein?

Da fällt mir zu allererst Bigamie und Polygamie ein.

Ursprünglich war die Ehe ein Vertrag (seit eh und jeh) von zwei Leuten, um die Aufzucht der Bälger zu sichern. Das funktionierte (global) bei unseren Vorfahren als soziale Vereinbarung ganz gut und im Laufe der Zeit gaben die Miraculixe und Priester ihren Segen dazu, schließlich waren die auch die seelsorgerischen Berater für alle Lebenslagen in ihrem Clan.

Bis?, ja

BIS DER STAAT EIN GESCHÄFT DARAUS GEMACHT HAT

Steuerrecht, Erbrecht, Scheidungsrecht und Rentenrecht greifen massiv in die persönlichen Rechte der Menschen ein. Mit diesen (vom Staat gewährten) Rechten sind die Menschen nicht mehr gleich, sondern ungleich gemacht worden.

Eine freie Vereinbarung zum Zusammenleben von Menschen gibt es nicht mehr und darum fordern die Menschen:

«Bitte, bitte Staat, wir wollen auch zusammen leben dürfen.»

Bild des Benutzers fahrwax

Die Anbettelei der verstaatlichten Entmündigung von Arbeit, zur Sicherung leistungsfreier Bezüge von Kapitalien, hat es noch nie und nirgendwo gebracht.

Wer nur die "Wahl" hat von wem er sich entmündigen & beklauen lässt, sollte sich autonome (befreierische) Wertvorstellungen aneignen?

Die meisten Menschen haben von "ihren" Besitztümern vorwiegend die Angst sie zu verlieren - also ein entfremdet wie lächerliches Selbstwertgefühl. Die Kiste mit dem "Haben statt dem Sein".

Dem darf mitfühlend geholfen werden......, weil ja längst genug für alle vorhanden ist.

Die Befreiung der Dämlichkeit von ihren genetischen & erblichen Lasten und geschissen auf die Fortschreibung der Entmündigung.

Das beinhaltet auch die Befreiung der Grünen aus ihren würdelosen Bionade-Ghettos......

 

Bild des Benutzers fahrwax

Ab Minute 13:45 wirds relevant:

 

Gegen den perversen Mittelstand helfen nur revoltierende Stappers!

Bild des Benutzers pleifel

wie sich die Grünen aus der Regierungspolitik heraushalten lassen, nämlich: Mit uns wird es keinen Koalitionsvertrag geben, falls die ohne  Ehe für alle gefordert wird geben. Das wäre doch schon mal ein Fortschritt.

Bild des Benutzers ebertus

für mich kompromisslos-alternativlos bis in die 1990er ...

Neben dem neoliberal-bellizistischen Credo einer grünen Systemfrömmigkeit lohnt es sich zunehmend, auch die Essentials, das Erschreckenspotential früherer, BRD-grüne Postulate zu reflektieren.

Bin in den letzten Wochen, angefangen vom Weserbergland über Bayern, Östereich, die Schweiz und Italien durch viele waldreiche Gegenden gekommen. Wie war das nochmal in den 80ern?

Das große Waldsterben steht vor der Tür, in 20-30 Jahren haben wir nur noch trockene, von Schädlingen zerfressene Gerippe dort stehen.

Oder -dichter d'ran- mit Stuttgart 21 ... So geräuschlos wie mit den Grünen als BW-Regierungspartei wäre der Weiterbau unter anderen politischen Konstellationen wohl nicht erfolgt.

Erinnert an Schröders rot/grüne Agenda war der Einstieg in den sozialen Kahlschlag so eben nur unter dieser Koalition trojanischer Pferde möglich.

Könnte man beinahe beliebig fortsetzen ...