6 Mär 2017

Der Griff nach der Bombe

Submitted by ebertus

Sollte man -weil auch der "Gott sei bei uns" Jürgen Elsässer darüber befindet- auf eigenes Nachdenken verzichten? Und überhaupt, wie stellt sich dazu die ganzgroßkoalitionäre Linie?

Im Grunde ist es eine Gespensterdiskussion; und ganz konkret nicht  von den sog. Neurechten, den Nationalisten angestoßen, eher von einem ehemaligen Flaggschiff öffentlich-rechtlicher, kritischer Medienkompetenz; ehe "Panorama" die altlinke Seite der Barrikade wechselte und nun der bellizistisch zelebrierten, neulinken Vorwärtsverteidigung unserer globalen Wirtschaftsinteressen verbunden scheint.

Neulinks meets FJS, werden auch dessen kompetente Einlassungen nun wieder aus der Gruft gezogen; soweit die Engländer dank dem Brexit nicht mehr können, die Franzosen nicht (mehr) wollen.

Insofern sei einmal mehr die bereits zehn Jahre alte Vision eines neuen, großdeutschen Europas zitiert und verlinkt.

"Führt bald Angela Merkel Europa und die Welt in die kommenden Kriege? Wie sich die US-Politik aus dem Schussfeld nehmen könnte, ohne ihre Ziele aufzugeben - von Erika Vögeli, Schweiz, und Karl Müller, Deutschland "

Kommentare

Bild des Benutzers Heinz

Nein!

Hier schon mal ein paar Kommentare dazu.

Bild des Benutzers fahrwax

......sind die Dinger längst verfügbar!!!!!

Das Doppeldenk-Zauberwort dafür schreibt sich "Atomare Teilhabe"

Das hier eingefügte Video ist von 1914 (da gab's bei Monitor schonhin und wieder aufklärerische Abitionen):

 

Aber auch der Widerstand dagegen ist seit vielen Jahren präsent:

Mach mit! Wir brauchen dich!

Motiviert durch die guten Erfahrungen der Aktionspräsenz 2016 mit 45 Gruppen verstärken wir bis zur Bundestagswahl (September 2017) den Druck. Wir werden 20 Wochen lang in Büchel in der Eifel protestieren, vom 26. März bis 9. August 2017. Die 20 Wochen stehen für die 20 Atombomben, die in Büchel stationiert sind. Die US-Regierung plant, diese Atombomben aufzurüsten. Die neuen Atombomben, Typ B61-12, sind zielgenauer, flexibler und dadurch „besser“ einsetzbar. Eine neue Spirale der atomaren Aufrüstung hat begonnen. Ein Atomkrieg hätte unvorstellbare Folgen für die Bevölkerung und alles Leben auf der Erde.


Mach mit! Wir brauchen dich!

  1. Beteilige Dich an der Aktionspräsenz! Komm mit Deiner Gruppe, Deinem Freundeskreis, Deiner Familie oder allein nach Büchel!
  2. Unterschreibe die Selbstverpflichtungserklärung!
  3. Sprich mit den BundestagskandidatInnen deines Wahlkreises über das Thema Atomwaffen!
  4. Berichte an Deinem Wohn- und Arbeitsort von Büchel!
  5. Unterstütze den Protest regelmäßig durch eine Spende!

 

 

Aktionspräsenz 2017

  1. In den 20 Wochen werden viele Gruppen aus ganz Deutschland Aktionen durchführen. Jede Gruppe plant und handelt selbstverantwortlich.
  2. Eine kleine Gruppe hält sich dauerhaft in Büchel auf, empfängt und begleitet ankommende Gruppen und Einzelpersonen.
  3. Aktionsformen: Mahnwachen, Kleinkunst, Geburtstagsfeiern, Gottesdienste, Musikveranstaltungen, Sitzblockaden, Go-Ins und vieles mehr. Wichtig: Bitte plant für Eure Aktion mindestens zwei Tage ein!
  4. Öffentlichkeitsarbeit: Denkt bereits bei der Planung an die Pressearbeit und an die sozialen Medien! Berichtet auch zu Hause ausführlich über eure Aktion!
  5. Selbstverpflichtungserklärungen und Solidaritätserklärungen werden gesammelt und zeitnah auf die Website gestellt.
  6. An der Straße zum Haupttor gibt es die „Friedenswiese“. Dort stehen und hängen bereits viele Friedenssymbole.
  7. Geplant ist ein großes Friedenskonzert vor dem Haupttor.
  8. Bei Bedarf wird ein Aktionscamp angeboten.

 

Infrastruktur
In der Nähe des Atomwaffenstützpunktes Büchel gibt es verschiedene Unterkünfte, je nach individuellen Bedürfnissen. Die Liste der Unterkünfte kann bei uns angefordert werden. In den warmen Monaten ist es möglich, ein Zelt in der Nähe des Atomwaffenstützpunktes aufzustellen.

Aktionsrahmen
Wir wollen bei unseren Aktionen keine Gewalt gegen Personen anwenden und niemanden bedrohen. Auch und gerade dann nicht, wenn gegenüber uns Gewalt angewendet wird. Wir wollen niemanden festhalten, wegschieben oder gar verletzen. Wir wollen niemanden demütigen oder beleidigen. Wir wollen PolizistInnen, SoldatInnen und GegnerInnen unserer Aktionen als Menschen achten – auch dann, wenn ihr Handeln in ihrer gesellschaftlichen Rolle kritisch gesehen werden muss. Dies soll auch für den Fall gelten, dass es zu juristischen Verfahren kommt. Den vollständigen Text des Aktionsrahmens finden Sie hier.


Atomwaffen-Stützpunkt Büchel

Der Militärflughafen (Fliegerhorst) Büchel liegt in der Eifel in Rheinland-Pfalz, wenige Kilometer von Cochem an der Mosel. Dort üben im Rahmen der „Nuklearen Teilhabe“ deutsche Soldaten mit Bundeswehr-Tornados, die Atombomben ins Zielgebiet zu transportieren und abzuwerfen. Die US-Regierung plant, die Atombomben ab 2020 durch neue, zielgenauere Atombomben zu ersetzen. Die Sprengkraft dieser Bomben ist vor dem Abwurf variabel einstellbar. Das ist Aufrüstung.

Rolle im Syrien-Krieg
Von Büchel aus wird derzeit Krieg geführt. Denn neben den 4 Tornados vom Fliegerhorst aus Jagel (Schleswig-Holstein) sind auch 2 Tornados aus Büchel auf dem Luftwaffenstützpunkt Incirlik (Türkei) stationiert, um von dort Einsätze im Syrienkrieg zu fliegen.

Rechtslage
Deutschland hat sich im Atomwaffensperrvertrag von 1970 verpflichtet, Atomwaffen und auch die Verfügungsgewalt darüber von niemandem anzunehmen – weder unmittelbar noch mittelbar. Der Internationale Gerichtshof hat Atomwaffen am 8. Juli 1996 für völkerrechtswidrig erklärt. Alle Fraktionen des Bundestages gemeinsam haben am 26. März 2010 für die baldige Abrüstung der Atomwaffen gestimmt. Mit der „Nuklearen Teilhabe“ werden diese Verpflichtungen gebrochen. In der internationalen Politik, z.B. in UNO-Konferenzen, stimmt Deutschland immer wieder gegen ein Atomwaffenverbot, während eine Mehrheit der Staaten für ein Verbot stimmt.

Wir fordern von der Bundesregierung

  1. den Stopp der nuklearen Aufrüstung
  2. den Abzug der Atomwaffen aus Büchel
  3. das Verbot von Atomwaffen

Eine der organisatorischen Seiten dazu: https://buechel-atombombenfrei.jimdo.com/

Unser mögliches Ausflugsziel am 26.03.2017:

 

Aktionsbeginn in Büchel / Verhandlungsbeginn in New York

Am Vorabend des Verhandlungsbeginns an der UNO beginnt in Büchel die Aktionspräsenz 2017. Am 26. März erinnern wir an den 7. Jahrestags des Bundestagsbeschluss zum Abzug von Atomwaffen. Die 20-wöchige Aktionspräsenz geht an diesem Tag mit einem leicht veränderten Konzept in eine neue Runde. Zu diesem Tag werden auch etliche Bundes- und Landtagstagsabgeordnete, Mayors for Peace Stadt- und Gemeinderäte in Büchel erwartet.

Die detaillierten Planungen für Mahnwache am Fliegerhorst, Demonstration und Informationsveranstaltung laufen derzeit an. Wolfgang Schlupp-Hauck, Redakteur des FreiRaums und Im Blick ist federführend verantwortlich.

Die ohnehin schon tolle Betreuung und Begleitung der Gruppen insbesondere durch Marion Küpker während der Aktionspräsenz wird ausgeweitet und räumlich näher an den Fliegerhorst herangeführt werden. Schon jetzt haben sich Organisationen für mehrere Tage angekündigt. Eine Nachahmung sei herzlichst empfohlen.

 

Bild des Benutzers Heinz

Den Atomausstieg: Ohne Wenn und Aber!

Das betrifft sowohl den Atomausstieg aus der zivilen Nutzung, als auch den Atomausstieg aus der militärischen Nutzung.

Zur militärischen Nutzung gehört auch die Uranmunition, die z.B. den Staub um Basra verseucht hat.

Zum Atomausstieg gehört ebenfalls ein sicheres Endlager für den Atommüll. Meiner Meinung nach kann das für die nächsten paar Millionen Jahre nur ein Stollensystem in Granitfelsen sein. Auf gar keinen Fall eine leichte Halle, wie im vorläufigen Atomendlager Nord auf dem Gebiet der Gemeinde Rubenow, in unmittelbarer Nähe des Seebades Lubmin. Dieses vorläufige Atomendlager sollte (eigentlich) nur den Atommüll der rückgebauten Atomkraftwerke Greifswald-Lubmin und Rheinsberg lagern. Inzwischen ist das auch eine Kippe für anderen Atommüll – Merkel sei Dank, die als Atomministerin diesen Schwachsinn auf den Weg gebracht hatte.

Die Gemeinde Lubmin hatte sich als Seebad vor einigen Jahren gegen das ekelerregende Image deiner Atomkippe gewehrt; der schönen Optik zuliebe liegt die leichte Halle mit dem Atommüll auf dem Gebiet der Gemeinde Rubenow. Allerdings immer noch näher am Seebad Lubmin, als an Rubenow. Wer die Abhängigkeiten deuten möchte, schaue sich die Information der Gemeinde Rubenow – Amt Lubmin an. Ortskenntnisse sind leicht über Google Maps zu erfahren.

Bild des Benutzers fahrwax

.....als Stopfen auf die Asse (für einen Notstopfen reicht sie hin?) - könnte die Bewohnerschaft der dortigen Umgebung vieleicht fröhlicher stimmen.

Nach ihrem Gesellenstück für Kohl  - sonne Physikerin kann umöglich wissen, das Blechfässer in Salzlauge rosten - kam zügig die erwartbare Sintflut:

"Heute fließen Tag für Tag rund 12.000 Liter salzhaltiges Grundwasser ins Bergwerk  – das entspricht dem Inhalt von rund 50 Badewannen . Niemand weiß, wie viele der rund 126.000 eingelagerten Fässer und Gebinde inzwischen Leck schlugen. Fest steht: Radioaktive Lauge sickert aus den Atommüllkammern und langfristig könnte Radioaktivität ins Grundwasser gelangen. 
Nur wenn die Fässer zurückgeholt werden, lässt sich die Gefahr für Umwelt und Menschen dauerhaft beheben. Nur so lässt sich verhindern, dass radioaktive Strahlung austritt und das Grundwasser kontaminiert.  Deshalb soll der Atommüll aus dem maroden Bergwerk geborgen und erst einmal oberirdisch zwischengelagert werden. Die Kosten dafür werden auf rund vier Milliarden Euro beziffert."

https://www.greenpeace.de/themen/energiewende-atomkraft/atommull/asse-ii-der-endlager-gau

Das närrische Treiben der Frau Kanzler "belustigt" die Region fortwährend und noch seeeeehr lange:

"Di., 28.2.17/MN) 20 Atomnarren als rostende Fässer, mit in die Jahre gekommenen Fässern, die sich nur noch mit Rollatoren fortbewegen können, das Geisterschiff mit goldenen Jubiläumsschildern am Bug und am Heck ausgestattet, die auf die 1. Einlagerung der ersten Atommüll-Fässer in die Asse vor genau 50 Jahren hinweisen - so zogen die Atomnarren die Aufmerksamkeit von 155.000 Besuchern des Schoduvel auf sich. "Von Geisterschiff bis Martin Luther", so titelt dann auch der NDR: ein "Geisterschiff", das auf einer Welle aus Atommüll-Fässern daher schwamm."

http://ag-schacht-konrad.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1883&Itemid=74

Etliche Narren waren ausgestattet mit Geldkoffern; quasi als Vertreter der Atomkonzerne lockten sie die Zuschauer am Zug mit ihren prall gefüllten Geldkoffern an; mussten die Zuschauer allerdings enttäuschen, dass es einen warmen Geldregen aus den Geldkoffern geben würde. Diese mussten sich dann mit Kamellen, Infos zur Arbeit der Anti-Atomgruppen in der Atommüll-Region Weltatomerbe Braunschweiger Land zufrieden geben. Wink

Bild des Benutzers Heinz

war schon der Geist, der sowas ersann. Manager der Energieerzeuger hatten schon damals gesagt:

 

«Wenn die Politiker die Atomkraftwerke nicht gewollt hätten,
hätten wir die aus betriebswirtschaftlichen Gründen gar nicht gebaut.
»

Ein sicheres Endlager war schon damals in den 1970er Jahren nicht in Sicht.

Bild des Benutzers fahrwax

(@Heinz - Mo, 06/03/2017 - 18:42)

.....aber nur solange die Gestehungs- und die Folgekosten verdeckt bleiben.

Die Narrative der herrschenden Verdeckungskriminalität sind das Problem - entziehen sich einer realen Kosten-Nutzen-Analyse, glänzen regelmäßig nur bei greller Beleuchtung von Teilaspekten.

Bild des Benutzers ebertus

unseren Eifel-Aufenthalt noch um einen Tag zu verlängern, Flagge zu zeigen.

Und Büchel liegt sogar noch etwas näher an unserer mopsgesicherten Basis als Ramstein; wovon ich mich gerade via Google-Maps überzeugt habe. Lass' uns das intern und im Detail noch besprechen.

Bild des Benutzers Uwe Theel

Bitte was will uns der Autor Ebertus mit solch einm Unsinnsfragesatz eigentlich sagen?

"Neulinks meets FJS, werden auch dessen kompetente Einlassungen nun wieder aus der Gruft gezogen; soweit die Engländer dank dem Brexit nicht mehr können, die Franzosen nicht (mehr) wollen."

Dem Satz fehlt nicht nuir das Fragezeichen am Ende, sonders auch jede erkentnis-, politik- oder sonstig geisteswissenschaftliche Fundierung der Begriffe Links und Rechts. Du unterscheidest da für Dich vielleicht nach Gefühl- und Wellenschlag, aber auf jeden  Fall nicht sinnvoll nachvollziebar für in diesen Dingen grundsätzlich gebildete Leser.

Hast Du den bei Deinem Bruder im Geiste Joachim Petrick  abgeschrieben, der so ja ganz besonders poetisch zu schreiben in der Lage ist?

Bild des Benutzers ebertus

von uns Uwe  mit Joachim Petrick sind (mir) bekannt, waren oft zum Schmunzeln.

Aber wie wäre es denn, statt einmal mehr brotlose Stilkritik zu üben, mit eigener Positionierung zum Thema?

Bild des Benutzers Uwe Theel

Lieber Bernd,

Ich übte keine Stilkritik, sondern fargte allenfalls nach den Quellen Deiner Stilbildung.

Was die inhaltliche Seite betrifft, so kann ich zum einen nur auf meine u.a Antwort an Heinz  verweisen und Dir zum anderen sagen, wenn ich in Deinen Äußerungen eine Position gefunden hätte, über die sich ein Dialog lohnte, hätte ich einen aufgenommen. Wenn Dir meine "Positionierung", nach der Du immer wieder fragst nicht klar ist, dann positioniere Dich zunächst einmal selbst. Was ich da bisher im politischen Sinne erkenne ist da nur bürgerliche Beliebigkeit auf umgangssprachlichen Niveau, die sich aus mir durchaus verständlicher Empörung, zu speisen scheint, aber nicht auf den Begriff gebracht wird.

Es ist jedenfalls nicht meine Aufgabe, Dir klar zu machen, wie ich z.B. den Elsässer verstehe, solange Du mir nicht ausreichend klar machst, wie Du ihn verstehst, was es Dir angeraten sein läßt, hier über ihn zu sprechen.

Nicht ganz nebenbei: Mit Deinen Mitteln arbeitest Du logisch sehr ähnlich der marie. Diese Methode provoziert aber nur, ohne selbst "Stellung zu beziehen", oder einfach ausgerückt: Wer sich auf Arendt oder Negri beruft, muß auch ausweisen könenn, ob und wie er diese verstanden hat und sich bei Zweifel beim Leser auch dazu und nicht nur zum Thema befragen lassen.

u.t.

Bild des Benutzers ebertus

Wer sich auf Arendt oder Negri beruft - der muß hier garnichts!

Und (meine) Fragen bzw. Aufforderung zur Positionierung mit Gegenfragen zu beantworten, das ist ebenfalls legitim; weil man doch nicht, nicht kommunizieren kann. Insofern Danke bei der Anerkennung meiner "Mittel"

Bild des Benutzers Uwe Theel

Stimmt: "muß nicht". 

- Sowenig, wie man segeln können muß, wenn man segelt, .... solange kein richtiger Wind aufkommt.

Bild des Benutzers Heinz

«Dem Satz fehlt nicht nuir das Fragezeichen am Ende, ---»

Pups, über oberlehrerhafte Rechtschreibung lesen wir doch wohl alle hinweg und die Debatte um die inhaltsleere Floskel Links/Rechts würde ich nun wirklich nicht mit Erkenntnis oder Geisteswissenschaft verwechseln wollen. Versuch diesen (eigentümlichen) Satz doch mal aus dem Kontext heraus zu verstehen. Dann erkennst du, daß es schon ein Hintertreppenwitz der Geschichte ist, wenn ein Elsässer als vermeintlich «Linker», die Politik eines Konrad Adenauer und Franz Josef Srauß vertritt.

Bild des Benutzers Uwe Theel

@ Heinz

Lieber Heinz,

vieleicht bin ich ja der Geist von Ms Muir, aber der Tipp- oder Satzzeichenfehler war mir das einzig Greifbare an Bernds Text.

Warum es einer theoretischen Befründung durch den Schreiber eines politkritischen Textes hinsichtlich der von ihm verwendeten Begriffe und Kategorien nicht bedürfe, diese im Zweifel nicht befragt werden dürften, erschließt sich mir nach wie vor nicht.

Wenn Du mir den Kontext, den ich, einen Witz erschließenden schon gar nicht, nicht erkennen konnte, dann verzeihe und erschließe ihn mir.

MfG

Uwe

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@Uwe von wegen Heinz

......erschließt sich mir gaaanz ohne weitere Erläuterungen.

Mach dir bitte nichts daraus - könnte durchaus eine dir bisher verborgene Berufskrankheit sein.

Und immer fröhlich, bitte.

Bild des Benutzers Uwe Theel

Lieber Fahrwax,

sollte es so sein, wie Du mir vorschlägst, dass es ist, dann hätte ich dies in rund 40 jahren des Berufes nicht gemerkt. Dann lohnte es wirklich und nicht einmal Deiner Mühe, mich, so nett das auch von Dir ist, mich so zu trösten. Die Unwissenden sind die Glückseligen, dann sollte es für mich zur Fröhlichkeit mindestens reichen. Noch netter finde ich es, dass auch Du nicht einmal versuchst, mir aufzuhelfen, indem Du mir sagtest, was sich Dir, aber nicht mir in Bernds Text erschlossen hätte, was über Triviales hinausginge, oder mindestens diskussionswürdig sei. Oder einfach: Diesmal fand ich in Deinem Text nicht viel Botschaft zum dechiffrieren cool.

Bild des Benutzers fahrwax

(@Uwe Theel - Mo, 06/03/2017 - 19:02)

.....von (Teil) Wissen, noch dazu in ultimativer Form, ist als Klimakiller das Gegenstück fruchtbarer Ergänzungsmöglichkeiten (Lehrer-Syndrom?).

Die Bearbeitung als mögliche These sehe ich deutlich produktiver.

Die "Wahrheit" wird eine Flüchtige wenn sie verfolgt / erjagd wird.

Bild des Benutzers Heinz

am Witz ist das, was der Erzähler oder Kabarettist nicht sagt oder schreibt, sondern vom Publikum durch eigenes Wissen ergänzt wird – das gibt dann den Lacher.

Bild des Benutzers Uwe Theel

... ist gar nicht tümlich. Natürlich magst Du einem praktizierenden Germanisten und Schauspieler das Eigentliche des Witzes erklären, nur solltest Du dann im Einzelfall auch ausweisen, welches Wissen, welcher Geist, denn im ursprünglichen Vortrag  dringesteckt hatte, denn nur an dieses kann, bzw. könnte der Zuhörer/Leser (hoffentlich) ebenso geistvoll anknüfpfen. Der Witz ist nämlich nicht witzig, sondern geistvoll - aber das weißt Du selbst, wie ich annehmen kann.

Bild des Benutzers Heinz

Offensichtlich hat sich dir die Geschichte nicht erschlossen, weil dir die Geschichte der Personen und ihres Umfeldes unbekannt ist. Trotzdem hattest du kommentiert und dich an ein fehlendes Fragezeichen geklammert – was soll's?

Bild des Benutzers Uwe Theel

Lieber Heinz,

... diese Frage könnte ich zurückgeben. - Ich hatte, dabei aber wirklich nur einen kleinen Witz einflechtend, bei Bernd Inhaltliches vermisst, ich wies darauf mit der Formulierung hin, es fehlte mehr als nur das Fragezeichen. Warum Du Dich jetzt an an der Einleitung festhältst, wirst Du wissen warum. 

Ich weiß auch von Deinem "Umfeld" nichts, und konnte mich bisher mit Dir trotzdem intelligent unterhalten. Das Umfeld, was wir hier haben sind Texte, aktuelle, wie vergangene und zur Auslegung solcher sind dieselben heranzuziehen, wie Metakommentare ihrer Verfasser. Dafür bieten die Philologien und sonstige Geisteswissenschaften anerkannte  Werkzeuge und Regeln. Niemand ist gezwungen sie zu nutzen, aber es sollte auch niemandem abgesprochen werden sie zu verwenden, besonders nicht aus einer Posizion heraus, wo derjenige, der diese Werkzeuge anzweifelt, selbst offensichtlich keine ernsthafte Ahnung von Ihnen hat. - Alles anderere wäre Kaffesatzleserei statt Textauslegung.

Bild des Benutzers Delloc

 

Bild des Benutzers ebertus

Jenseits der recht einsamen Forderungen nach (pseudo)intellektueller Durchdringung.

Franz Alt, auch so ein Urgestein bundesrepublikatischer Alternativkultur -das einzige seiner, mir im Zugriff befindlichen Bücher hat, sorry, meine Frau gekauft- bringt es und nicht zuletzt mit Bezug auf den Atomminister Strauss bei Telepolis auf den Punkt.

"Jetzt zeigt sich einmal mehr welch ein Segen es war, dass die Friedens- und die Anti-Atom-Bewegung gemeinsam auf dem Atomausstieg beharrten. Damit ist die Gefahr einer deutschen Atommacht gebannt. Der Schnelle Brüter ist weg, die Wiederaufarbeitungsanlage ebenfalls und auch die Brennelemente-Fabrik."

Das alles wieder neu aufbauen zu wollen, das sollte die BER-Dimensionen eines grandiosen Scheiterns noch in den Schatten stellen; hoffentlich ...

Wenngleich das dann wohl alles unter Top Secret  laufen dürfte, Erfahrungen aus Israel dabei gefragt sind.

Ich bin mir da nicht so sicher. Wenn es den Nordkoreaner aus eigner Kraft gelang, wird es die BRD auch können. Und eigentlich passt die Waffe auch sehr gut zu Deutschland. Auch wenn es im ersten Moment vermutlich schräg und unsinnig klingt. Es ist die Waffe der Verlierer.

So schnell wird vermutlich keine Atommacht als erste Kernwaffen einsetzen. Außer, die amerikanischen Pläne für eine Raketenabwehr ließen sich technisch verwirklichen und man bräuchte den Zweitschlag des angegriffenen Gegner nicht zu fürchten. Dann werden sie es so skrupellos tun, wie in den 200 "normalen" Kriegen, die sie bisher vom Zaun gebrochen haben. Im Moment ist es technisch nicht möglich und ob es in Zukunft möglich sein wird, ist umstritten.
Dafür steigt die Gefahr einer "konventionellen" Auseinandersetzung beständig. Schon die Wahl der Halbfaschistin Clinton hätte eine solche Möglichkeit in Syrien mit der von ihr angekündigten Flugverbotszone in sich getragen.
Aber aufgeschoben...
Auch wenn der "Sputnik" sich eine konventionell überlegene russische Armee erträumt oder phantasiert, auch wenn die Chinesen versuchen, den Rückstand aufzuholen. Die Überlegenheit der Amerikaner und ihrer Vasallen ist in Wirklichkeit gigantisch. Aber es ist auch egal. Wenn es zu einer großen konventionellen Auseinandersetzung kommt, wird es die Seite sein, die kurz vor einer vernichtenden Niederlage steht, die als erste Kernwaffen einsetzt. Und wo die Politik noch zögert, werden die Militärs, die dann noch mehr Macht gewinnen, es tun. Mal abgesehen davon, dass ein Irrtum wie der, der uns 83 an den Rand des Unterganges führte, dann wahrscheinlicher wird.

Mit Kernwaffen kann man sich gegen gar nichts verteidigen. Nicht mal gegen einen Angriff Lichtensteins. Man kann nur alle anderen "mitnehmen". Der Führer hätte seine Freude an dieser Idee gehabt.

Bild des Benutzers fahrwax

"Viva la Muerte" (es lebe der Tod) ist ein alter Fascho-Kampfruf.

Unser Anliegen ist Viva la Vida (es lebe das Leben)....

Bild des Benutzers ebertus

dürfte die Bombe natürlich auch möglich sein; zukaufen u.U. ökonomisch günstiger.

Daher nicht zuletzt mein Hinweis auf Israel; so als Deal: U-Boote gegen A-Bomben; incl. Service und Garantie ...

die man sich vorstellen kann.
Dagegen stehen würde wohl der eine oder andere unserer Freunde, die sich wohl sehr im klaren sein werden, dass nicht unbedingt der Russe, der Chinese, der Iraner gemeint sind.

Irgend wo auch unbefriedigend, wenn Deutschland Wissen und Technik auf einem Gebiet einkaufen müsste, auf dem man dereinst führend war: das effiziente Töten möglichst viele Menschen in kürzester Zeit.

Bild des Benutzers ebertus

habe mir erlaubt, einen in meinem Blog an Sie gerichteten Kommentar einzuklappen.

Bild des Benutzers fahrwax

..... die vorwiegend an den Herrn Tourette erinnern müssen wech......

Bild des Benutzers fahrwax

Sie wandte sich an die Nachdenseiten und die haben das geliefert, was "Panorama" verweigerte:

"Hildegard Slabik-Münter.

Ende Januar war ein Team des ARD-Magazins „Panorama“ bei Ihnen in Büchel, wo in Bundeswehr-Bunkern US-Atombomben lagern. Die Panorama-Reporter hatten sich dabei auch an Sie gewandt. Erzählen Sie doch bitte, was damals ablief.

Hildegard Slabik-Münter: Ja, am 24. Januar waren die Journalisten hier. Da haben wir morgens ein langes Gespräch geführt mit einem Redakteur und ein Kameramann war auch dabei. Wir waren natürlich sehr froh, dass die sich an uns gewandt hatten, weil es selten ist, dass überregionale Magazine über unser Problem berichten. Die Atomwaffen in Büchel werden ja immer noch totgeschwiegen. Die Bundesregierung und auch Politiker hier pflegen immer noch zu sagen: „die vermutlich dort liegenden Atomwaffen“, weil eben die Stationierungsvereinbarung vorschreibt, dass man nicht sagen darf, wo seine Atomwaffen sind. Aber es ist nachgewiesen, dass sie da sind.

Dann haben wir mit dem Panorama-Reporter ein sehr langes Gespräch geführt über unser Anliegen, für die Abrüstung und für die Ächtung der Atomwaffen und haben ihm auch Material gegeben über die Gefahren von Atomwaffen, die er auch eingefordert hatte. Und dann sind wir noch lange mit ihnen durch den Schnee gezogen und haben gezeigt, wo die Stellen sind, wo sie fotografieren können, weil sie sich örtlich nicht auskannten.

„Hätten wir das gewusst, hätten wir die Mitarbeit abgelehnt“"

Weiterlesen:  http://www.nachdenkseiten.de/?p=37303