21 Feb 2017

Flachheiten aus dem Tiefen Staat

Submitted by fahrwax

Wo aus der „Wehrkunde“ längst die Kriegsführung um Ressourcen geworden ist, die weltweit geführten Angriffskriege zur „Sicherheit“ deklariert werden, treffen sich regelmäßig die Statthalter des Militärisch Industriellen Komplexes.

Was dort in München vorgegaukelt wurde fand, wie immer, breiten Raum in allen Medien.

Dort wird der kriegerische Terrorismus mit dem immensen Etat zur „Friedenssicherung“ verklärt – der orwellsche Neusprech schwappt von dort über die Republik.

Das die propagandistischen Darstellungen dieser Lobbyisten, nicht nur vor Ort in München, auf einen breiten Widerstand trafen fand dagegen kaum Erwähnung.

Eugen Drewermann fasste, am 18.02.2017 in München, die gänzlich anderen Realitäten der verfassten Mordtätigkeit wesentlich glaubwürdiger zusammen:
 

Kommentare

Bild des Benutzers ebertus

der seinen Frieden mit dem Kapital erkennbar nicht gemacht hat; nicht mal Marxist sich nennt.

Ich selbst habe mich bereits vor langen Jahren von der Institution Kirche verabschiedet; was nicht bedeutet, im rein Privaten dem irgendwie gearteten Glauben ebenfalls abgeschworen zu haben. Menschen wie Drewermann sehen das wohl ähnlich, argumentiert er in einem Interview  entsprechend aus Sicht seines Glaubens.

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Btw. Jebsen und Drewermann 2014 vor dem Amtssitz von Gauck, waren bei dieser Demo auch Termiten dabei (me too). Und die Symbolik der Schuhe habe ich gern eingefangen, in meinem damaligen Blogbeitrag kurz reflektiert.

Bild des Benutzers fahrwax

......sind sehr dünn gesät.

Drewermann logierte, anlässlich des von dir verlinkten videos, in einem Ibis Hotel.

In der, vorwiegend nach oben offenen, Hotelskala dürfte Ibis unmittelbar nach "Jugendherberge"rangieren - für mich ein angenehm prekärer Ausweis.......

Wenngleich sich inzwischen sogar, deutlich besser "gebettete" Kirchenfürsten sich (zaghaft) an der "christliche-sozialen-bayrischen" Abhandlung von Flüchtlingen reiben.

Einen schönen Tag wünsche ich dir (das ist ausdrücklich kein Glückwunsch - wegen meiner persönlichen Einschätzung unserer Alterung),

Gruß & we too so oft wie nötig, Werner

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drewermann gehört zu den menschen, die ihn beherrschen und immer wieder verbreiten ... ein toller, mutiger, wichtiger mann >>> möge er viele anstecken:-))))

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Der innere Frieden ist das, was ihr alle sucht, weil er die Essenz dessen ist, was alle Wesen sind. Und ihr werdet immer nach der Erfahrung von Wer Ihr Wirklich Seid streben. Ihr könnt diesen inneren Frieden angesichts jeglicher äußeren Umstände und Situationen erlangen, indem ihr ganz einfach versteht, dass ihr nicht euer Körper seid und dass nichts, was ihr seht, die Wirklichkeit ist. (Neale Donald Walsch)

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Und ihr werdet immer nach der Erfahrung von Wer Ihr Wirklich Seid streben.

WER? spricht denn da ... zu wem???

also - außer mir selbst kenne ich noch einige menschen, die das wirklich nicht so genau wissen wollen - wozu auch? zu einer art selbstdefinition? und dann???  ... sondern sie STREBEN nach gesundheit, glück, erkenntnis -und fühlen den tiefen inneren frieden in sich mit der umwelt AUCH wenn es probleme und konflikte gibt ... haben sie eine stabile basis tief in sich selbst - sie haben sich einfach in ihrer ganz subjektiven eigenart angenommen - das streben nach "perfektion" betrifft bestenfalls eine konkrete tätigkeit - die schaffung eines "werkes" , bei dem sie ihr "bestes" geben ... in WIRKLICHKEIT bin ich ich, mit meinen stärken und schwächen und das wissen darum und möchte mich da nicht verbiegen ... sondern die "guten" und "bösen" seiten in mir vereint wissen und vor den urteilen fremder schützen, weil MEIN verständnis davon in meinem verantwortungsbereich liegt, der mich zum einzigartigen mensch macht.

 

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„nach der Erfahrung von Wer Ihr Wirklich Seid streben … also - außer mir selbst kenne ich noch einige menschen, die das wirklich nicht so genau wissen wollen - wozu auch? zu einer art selbstdefinition? und dann???“

Selbsterforschung erfordert den Mut, Fragen zu stellen, Zweifel zuzulassen und neue Perspektiven anzuschauen. Wer glaubt, schon zu wissen, oder Angst vor dem Neuen hat, wird diesen Weg nicht gehen.

Selbsterforschung hat nichts mit „Selbstdefinition“ zu tun, sondern mit Selbsterfahrung. Wenn sich der Erfahrungshorizont öffnet, gibt das mehr inneren Raum und Orientierung – eben Frieden.

 

„... sondern sie STREBEN nach gesundheit, glück, erkenntnis -und fühlen den tiefen inneren frieden in sich mit der umwelt AUCH wenn es probleme und konflikte gibt ... haben sie eine stabile basis tief in sich selbst - sie haben sich einfach in ihrer ganz subjektiven eigenart angenommen –„

Die Menschen, die du hier beschreibst, scheinen diesen Weg bereits ein Stück weit gegangen zu sein. Oder willst du etwas ganz anderes zum Ausdruck bringen?   

 

„das streben nach "perfektion" betrifft bestenfalls eine konkrete tätigkeit - die schaffung eines "werkes" , bei dem sie ihr "bestes" geben ... in WIRKLICHKEIT bin ich ich, mit meinen stärken und schwächen und das wissen darum und möchte mich da nicht verbiegen ... sondern die "guten" und "bösen" seiten in mir vereint wissen und vor den urteilen fremder schützen,…“

Selbsterforschung und Selbsterfahrung streben nicht nach Perfektion, sondern nach bereichernden Perspektiven, die das Selbstbild mit der Wahrnehmung versöhnen.

Dabei geht es auch nicht um Bewertungen (Stärken, Schwächen, gut oder böse Seiten), sondern um vorbehaltlose, offene Sinneskanäle, die nicht vom Verstand manipuliert werden.

 

„weil MEIN verständnis davon in meinem verantwortungsbereich liegt, der mich zum einzigartigen mensch macht.“

Jeder kann nur verantworten, worauf er eine Antwort gefunden hat, d.h. was ihm bewusst geworden ist. Wenn die gefundene Antwort aber nur im Verstand als gedankliches Wissen existiert, und nicht als Gewissheit den ganzen Menschen erfasst, dann kann die Einzigartigkeit nur als „geglaubter Glaube“ existieren.

„Das Wissen von den Dingen erlangen wir durch ihre Erscheinung, aber die Bewusstheit der Wirklichkeit wird im Herzen reflektiert. ... Jene, die Erkenntnis der Wirklichkeit erlangt haben, können das Wunder der Dinge beschreiben; doch jenen, die die Wirklichkeit nicht kennen, entgeht die Essenz der Dinge. ...

Wer Erkenntnis der Wirklichkeit besitzt, kann die Subtilität der Dinge in Übereinstimmung mit ihrer natürlichen Spontaneität erreichen. Sein Bewusstsein verschmilzt und sein ‚Geist’ wird eins mit den Dingen. In Stille erlangt er Übereinstimmung mit ihrem Handeln und ihrem Nichthandeln. Wenn er zu diesem unsichtbaren Quell gelangt, dann manifestiert er ihn in aller Form, durchdrungen von der Bewegung und dem Pulsieren von Erscheinung und Wesen. So erhalten die Formen den Lebensatem und schwingen in ihrem eigenen Rhythmus.“ (Chang Chung–yuan, Tao, Zen und schöpferische Kraft, München 1980, S. 174)

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und natürlich gehört selbstreflektion/selbstanalyse+abgleich mit fremdanlyse/erfahrungen und deren verarbeitung und einordnung ... und alles, alles dazu - JEDOCHmag es bei dir ... oder anderen - oder vielen anderen menschen so sein, sich dem ewigen streben der selbsterkenntnis zu widmen ... entschuldige bitte, wenn ich das einfach gar nicht bis ins letzte wissen möchte ... mich auch noch selbst überraschen kann ... und dass du mir jedesmal ANGST bei meinen entscheidungen unterstellst nervt mich langsam und wird dadurch auch nicht wahrer - denn was weißt du denn von meinen gar nicht vorhandenen ängsten? dass ich sehr gut WEISS, was ängste sind und in welchen offen bewußten, projezierten und unbewußten symptomen sie auftreten ... sorry: dafür habe ich wohl eine spezialbiografie zum selbstbewußten mitreden ...

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"und dass du mir jedesmal ANGST bei meinen entscheidungen unterstellst nervt mich langsam und wird dadurch auch nicht wahrer"

Nicht alles, liebe Marie, was geschrieben wird, ist auf DICH gemünzt. Insofern unterstelle ich jetzt aufgrund deiner an den Haaren herbeigezogenen Interpretation, dass du dich einfach mal genervt fühlen wolltest. "Wohl bekomms!"  smiley

 

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@marie - Mi, 22/02/2017 - 09:42

Das wird nicht funktionieren. Ohne Kenntnis meiner Position bleibt jeder Kontakt zu meinen Mitamöben belanglos, bleibt mir ihr Standort unauffindbar, rätselhaft.

Derart fundamentlose Kommunikation ist ein langweiliger Zeitvertreib - Konversation um ihrer selbst Willen, eine öde, bewegungslose Veranstaltung.

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und es funktioniert ... hmmm ... wahrscheinlich nur in einem sehr kleinen (feinen) umfeld ... was von manchen schon als "einsamkeit" oder so definiert wird ... kann schon sein ... denn bei massenveranstaltungen geht es mir echt (fast) nie gut ...

 

 

und hatte z.b. gestern sehr bedeutungsvolle kontakte zu einigen - unterschiedlichen lebewesen, deren standort ich problemlos gefunden habe  und das einzig kleine bedeutungslose "rätsel" des tages "burger oder halbes hähnchen?" konnte zwischen sehrsehr undramatisch gelöst werden

 

delloc sieht meine angst ... und was weiß ich noch ... du siehst fehlende positionen und rätselhafte standorte ... ja kalr, ich findes es hier auch manchmal langweilig - besonders wenn ich die erwartung von "höflichkeit" spüre ... ja echt ... eine kleine prise langeweile ist da bei mir schon dabei ... weil die ehrlichkeit mir doch oft sehr brutal erscheint ...

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