18 Feb 2017

Wahlkampf (2)

Submitted by costa esmeralda

Wahlkampf (2)

Zweiter Teil meines Bürger-Kandidaten-Profils


Foto: Wikimedia Commons, Rathaus und Marktstrasse in Bad Münder am Deister (Geburtsort)

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Zweiter Teil meines Kandidaten-Profils

Herstellung sozialer Gerechtigkeit:

Aus den oben angeführten Ausführungen geht hervor, dass für mich die Herstellung sozialer Gerechtigkeit, die die Herstellung gleicher Lebenschancen für alle Menschen einschließt, sowie Empathie und Solidarität im menschlichen Miteinander oberste politische Priorität darstellen. Dazu muss das kapitalistische System und besonders die Agenda 2010 kurzfristig entscheidend korrigiert und durch die Solidar-Wirtschaft erst ergänzt und langfristig ersetzt werden. Wirtschaft wie auch Politik müssen allen Menschen gleichermaßen dienen, anstatt politischen und wirtschaftlichen Partikularinteressen unterworfen zu sein. Dass das in Zukunft gelingt, hängt ab von der Emanzipation des Bürgers und seiner Souveräns-Rolle über den Staat. Soziale Gerechtigkeit wird nur dann real, wenn wahre und direkte Demokratie im Lande herrschen. Der Weg dahin ist steinig und langwierig, aber er muss jetzt mit Beharrlichkeit begonnen werden. 

Steuerpolitik und wirtschaftliche Lage:

Die Steuerpolitik ist dem Primat der sozialen Gerechtigkeit unterstellt. Arme Menschen bis zur Schwelle von 1.100 Euro (das entspricht dem von mir geforderten BGE-Satz) sind von jeglicher direkter Steuer ausgenommen. Die von mir propagierte Politik sozialer Gerechtigkeit, mit Einführung von BGE, Solidar-Wirtschaftsfonds, Ausbau eines exzellenten Bildung-, Ausbildungs- und Gesundheitswesens zugunsten aller Bürgerinnen und Bürger sowie ein kommunaler Infrastruktur-Fonds, muss durch direkte Steuern  der oberen Einkommensbezieher finanziert werden. Da ist auch an eine kurzfristige Staatsverschuldung zu denken, die sich durch die induzierte Wertschöpfung und entsprechend höherem Steueraufkommen mittelfristig wieder ausgleichen lässt. Leider haben Merkel und Schäuble nicht nur dafür gesorgt, dass südeuropäische Länder kaputtgespart wurden und dadurch das europäische Projekt insgesamt durch deutsche Hegemonialpolitik infrage gestellt wurde, sondern sie haben auch innerhalb von Deutschland neben der Vertiefung von Bürgerarmut das großflächige Herunterkommen von Infrastrukturen in den Gemeinden in Kauf genommen, die für die Bürger wichtige Bedeutung haben.  

Die europäische wirtschaftliche Entwicklung und das europäische Projekt verdiente hier ausführlich kommentiert zu werden, denn die deutsche Entwicklung in der Zukunft ist ohne Europa nicht zu denken. Deutschland profitiert eindeutig von Europa, wird aktuell jedoch als Hegemon von den übrigen europäischen Ländern betrachtet. Das ist auf die strukturellen  ökonomischen Ungleichgewichte in der EU, das deutsche Spardiktat und die deutsche Flüchtlingspolitik zurückzuführen. Zu dieser Deutschland-Sicht im Ausland haben alle BT-Parteien mehr oder weniger beigetragen. Das Auseinanderfallen der EU zu verhindern, ist eine wesentliche politische Priorität, die von Deutschland nicht nur zusätzliche finanzielle Anstrengungen verlangt, sondern die Einstellung von Besserwisserei verlangt, die Beendigung, ökonomische Macht zu Diktaten einer europäischen Haushaltspolitik zu missbrauchen sowie insbesondere die Beendigung verlangt, die europäischen Zivilgesellschaften durch Regierungen und bürgerferne Institutionen beherrschen zu wollen. Ein künftiger Bundestag muss eine europaweite Diskussion der Bürgerinnen und Bürger aller Staaten über eine neue europäische Verfassung anregen. Wie in Deutschland selbst, so wird auch in Europa eine Identifikation der Bürgerschaften mit der EU nur dann dauerhaft entstehen, wenn der Bürger künftig europäischer Souverän wird. Das ist eine Herkules-Aufgabe, aber unabhängige Bürger-Abgeordnete im BT dürfen sich nicht scheuen, ein bürgerbestimmtes europäisches Projekt anzustoßen.       

Auslandseinsätze der Bundeswehr:

Die Bundeswehr darf nicht in Angriffskriege verwickelt werden und sollte außerhalb Europas lediglich in vom UN-Weltsicherheitsrat legitimierten Rahmen eingesetzt werden.

Welche Bereiche sind die wichtigsten in Ihrem politischen Programm?

1. Herstellung sozialer Gerechtigkeit (BGE, Solidar-Wirtschafts-Fonds und Infrastruktur-Fonds für Gemeinden sowie exzellente Bildung und Gesundheit für alle Menschen gleichermaßen)

2. Herstellung der Volkssouveränität/aktive Bürgerbeteiligung (Volksabstimmungen, Abschaffung von Steuermitteln an parteinahe Stiftungen und damit gleiche Chancen  von Bürgerkandidaten und Parteikandidaten, direkte Gesetzesinitiativen aus der Bürgerschaft heraus, Bürgerkomitees und Ombundsmänner/frauen auf lokaler Ebene)

3. Flüchtlings- und Integrationsproblematik (besonders vorbeugende Flüchtlingspolitik und Integration nicht nur in den Arbeitsmarkt sondern in die Gesellschaft)

4. Vorbeugende Friedenspolitik im Innern wie nach Außen

5. Umweltpolitik

Welche Änderung wollen Sie in diesen Punkten unbedingt herbeiführen?

Die folgenden aufgeführten Punkte sind für mich persönlich nicht nach Priorität geordnet. Das überlasse ich der Prioritätensetzung durch die Bürgerschaft und der praktischen Arbeit im Parlament, die zeigen wird, welche Punkte am ehesten mit den anderen Abgeordneten zu realisieren sind. Dabei ist zu beachten, dass die Verteidigung der Bürgerinteressen im BT durch unabhängige Bürger-Abgeordnete begleitet werden muss durch die aktive außerparlamentarische Unterstützung durch die Bürgerinnen und Bürger. 

1. Bedingungsloses Grundeinkommen

2. Einführung eines Solidar-Wirtschaftsfonds als Einstieg in eine nichtkapitalistische Wirtschaftsform

3. Volksabstimmungen

4. Keine Steuermittel an Parteinahe Stiftungen, welche die Perpetuierung von Parteienherrschaft über den Staat absichern

5. Gesetzesinitiativen aus der Mitte der Gesellschaft heraus

6. Neustart des europäischen Projektes mit der Ausarbeitung einer bürgerbestimmten Verfassung, die künftig den Bürger zum Souverän in der EU erhebt.

7. Grundsätzliche Änderung der Internationalen Zusammenarbeit mit Ländern in der Peripherie (insbesondere mit Afrika): Wissenstransfer statt Rohstoffausbeutung

8. Ausreichende Unterstützung der Flüchtlingslager in Nachbarländern von Krisengebieten

9. Flüchtlingsaufnahme in Deutschland gemäß Bürgerentscheid in Städten und Kreisen

10. Ausarbeitung einer verbindlichen und von allen Bevölkerungsgruppen zu respektierenden Werte-Charta sowie obligatorischen Ethikunterricht in Bildungseinrichtungen

11. Bundeswehreinsatz außerhalb Europas nur mit UN-Mandat

12. Internationale Friedenuniversitäten und Berufsausbildungszentren

13. Einhaltung aller internationalen Umwelt-Abkommen und Errichtung eines internationalen Institutes für Biodiversität.

14. Nachhaltige Nutzung regionaler natürlicher Ressourcen und Wiederherstellung und Schutz der heimischen Biodiversität.

 

Fragen zu Bürgerbeteiligung:

Wie wollen Sie eine größere Bürgerbeteiligung in der Politik schaffen?

Das soll insbesondere durch die folgenden Maßnahmen geschehen:

1. Durch das im Grundgesetz verankerte Recht auf Volksabstimmungen im Bund wird neben der Wahl der Legislative dem Bürger die Souveräns-Rolle im Staat zugeteilt. Vor allem lebenswichtige Fragen der Menschen sollen durch Volksabstimmungen direkt entschieden werden können. Das bedingt ausreichende Information für den Bürger, ausführliche Diskussion und schließlich Übernahme der Verantwortung des Ergebnisses von Volksabstimmungen.

2. Die Möglichkeit bis zu 299 parteiunabhängige Direktkandidaten (50% der Legislative) in den Bundestag zu wählen, die nicht Parteiprogramme sondern Bürgerprogramme vertreten, wird ebenfalls für ein größeres Engagement des Bürgers  sorgen. Der Bürgerkandidat nimmt sozusagen den Bürger selbst mit in die Legislative. Bisher allerdings wurden Unabhängige durch die Parteilobbys ausgebremst, an erster Stelle durch die parteinahen Stiftungen der BT-Parteien. Diese bekommen insgesamt 500 Mio. Euro jährlich, finanzieren ihre Jugendorganisationen, ziehen sich Hunderte von Stipendiaten als Nachwuchs heran, organisieren regelmäßig Veranstaltungen, auf denen potenzielle Lobbyisten eingeladen werden und haben insgesamt etwa 300 Auslandsbüros, in denen Parteisoldaten Unterschlupf und Sold finden. Bei Wahlen lassen diese Partei-Lobbys mit ihrer Finanzkraft den Unabhängigen keine Chance. Deshalb muss die Vergabe von Steuergeldern an parteinahe Stiftungen im neuen Bundestag abgeschafft werden, um im Wahlkampf für Chancengleichheit von Parteilosen und Kandidaten von BT-Parteien zu sorgen. Nur das Programm der Kandidaten und ihre Persönlichkeit sollen den Ausschlag für die Wahl geben, nicht die hinter den Kandidaten stehende Finanzkraft.

3. Unabhängige Abgeordnete im Bundestag sollten zukünftig Gesetzesinitiativen von Bürgerinnen und Bürgern über wesentliche Bürgerinteressen organisieren. Das kann mittels Internet geschehen. Erst ausführliche Diskussion über Für und Wider sowie Formulierung der Gesetzesinitiative, dann Abstimmung der Bürger über Alternativen im Internet und zu guter Letzt Eingabe der Initiative in den Gesetzgebungsprozess durch die unabhängigen Abgeordneten. Ein solches Verfahren sollte künftig bei Fragen wie CETA und TTIP und ähnlichen geschehen, d. h. parallel zur außerparlamentarischen Bürgerbewegung  findet ein formeller, bürgergetragener  Gesetzgebungsprozess im Bundestag statt.

4. Auf kommunaler Ebene sollten unabhängige Bürgerkomitees und Ombudsmänner/frauen die politische Arbeit der Mandatsträger kontrollieren und die Komitees selbst Eingaben machen wie auf Bundesebene.       

Welche Bedeutung hat das Votum der Bürger für Sie und in welcher Form findet es bei Ihnen Berücksichtigung?

Das Votum der Bürger hat für mich bindende Kraft und ich werde es, wie im vorherigen Punkt unter 3. beschrieben, selbst direkt fördern im Wahlkreis und mithilfe von Abgeordneten-Mitarbeitern, die die Diskussion über Bürgerinitiativen über das Internet bewerkstelligen. Selbstverständlich gilt, dass meine Programmpunkte, für die ich gewählt wurde, bei einer Wahl als Richtschnur für mein parlamentarisches Handeln gelten. Es kann allerdings in Ausnahmefällen zu meiner individuellen Gewissensentscheidung gegen das Votum der Bürger kommen, bspw. wenn es um Fragen der universalen Menschenrechte geht oder um Fragen von Krieg und Frieden. Doch bevor eine solche Situation eintreten könnte, würde ich eine vorherige offene Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern darüber führen.   

Wie ist Ihre Position gegenüber Volksgesetzgebung (Volksinitiative, Volksbegehren und Volksabstimmung) auf Bundesebene?

Wie ich bereits oben erwähnte, ist meine Position darüber eindeutig. Ich trete an unter dem Motto: Vom Parteienstaat zur Bürgerrepublik. Die im GG verankerte Souveräns-Rolle des Bürgers im Staat, die bisher die BT-Parteien ausüben, ist nur mit direkter Demokratie, und das heißt u. a. mittels Volksabstimmungen zu haben. 

Fragen zu Lobbyismus und Transparenz:

Wie ist Ihre Position zum Thema Lobbyismustransparenz?

Selbst habe ich in meiner jahrzehntelangen Arbeit stets der Transparenz höchste Priorität eingeräumt und Korruption schonungslos aufgedeckt, allerdings oft mit negativen „Karriere-Folgen“ in internationalen Organisationen und gegenüber korrupten Regimen. Doch Prinzipien, die in meiner Kindheit geweckt wurden, haben mich bis heute begleitet und werden das weiter tun. Für Lobbyismus gibt es bei mir absolut keinen Raum und mein Verhalten während des Wahlkampfes und eventuell im Parlament, falls der Sprung dort hinein gelingen sollte, wird durch steten, offenen Austausch mit dem Bürger gekennzeichnet sein. Das geschieht vor allem über meine beiden Websites, wie weiter unten erläutert. Ich bin auch Unterstützer von „abgeordnetenwatch“ und werde mit deren Verantwortlichen eng zusammenarbeiten. Korruption gibt es zu Hauf in Deutschland, ebenso wie in sogenannten „Bananenrepubliken“, was deutsche Politiker gern genüsslich anprangern. Bundestagsparteien-Filz ist eng verquickt mit der Wirtschaft. Meinen Wählerinnen und Wählern verspreche ich, dass ich gemeinsam mit ihnen daran gehen werde, das unsägliche deutsche Lobbysystem zu unterbinden.         

Wie wollen Sie es schaffen, dass Ihre Kontakte transparent werden?

Alle meine Kontakte, die mit dem Wahlkampf und später eventuell im Zusammenhang mit einem Bundestagsmandat zustande kommen, werden auf meinen Websites öffentlich gemacht werden. Dort werde ich Rede und Antwort gegenüber meinen Wählerinnen und Wählern stehen.

Wie ist Ihre Position zum Thema Finanztransparenz?

Die Transparenz gilt besonders gegenüber Einnahmen und Ausgaben bzgl. Wahlkampf und eventuellem BT-Mandat. Über alle Einnahmen und Ausgaben, die damit im Zusammenhang stehen, sollte monatlich öffentliche Rechenschaft abgelegt werden.

In welcher Form werden Sie der Finanztransparenz in Ihrer politischen Arbeit nachkommen?

Wie bereits betont, wird meine politische Arbeit nicht nur inhaltlich über meine Websites öffentlich gemacht, sondern auch sämtliche Einnahmen und Ausgaben, die mit der Parlamentsarbeit zusammenhängen, werden monatlich auf meiner persönlichen Website eingesehen werden können.   

 

Fragen zur Unterstützung

Sie brauchen mindestens 200 Unterstützer für die Zulassung Ihrer Kandidatur. Haben Sie die notwendige Zahl der Unterstützer schon erreicht bzw. wo können Unterstützer für Sie unterzeichnen?

Ich komme erst Ende Februar nach vierzig Jahren Ausland nach Deutschland zurück. Gleich nach meiner Ankunft im Wahlkreis 46 „Hameln-Pyrmont – Holzminden“ werde ich mit Bekannten ein Bürgerkomitee auf die Beine stellen und um Unterstützer werben. Dazu dienen besonders zwei Websites, die in Kürze online gehen: Eine persönliche Website: hermann-gebauer.de und eine von mir initiierte Weserbergland-Zeitung: wbl-online.net , die von Bürgerinnen und Bürgern wesentlich selbst getragen werden soll und ein öffentliches Forum zur Diskussion über gesellschaftliche Ziele und zukünftige Gesetzesinitiativen darstellt, neben dem Austausch von regionalen und überregionalen Nachrichten. Es wird eine Bürger-Zeitung sein, d. h. Bürger schreiben für Bürger, unabhängig von Kapitalinteressen und professionellen Journalisten. Wie betont hoffe ich, dass diese beiden Websites dazu beitragen, die nötigen Unterstützer zu bekommen.   

Haben Sie ein Team, das Ihren Wahlkampf unterstützt?

Noch habe ich kein lokales Team, das mich  unterstützt, wohl aber bin ich mit Einzelpersonen in Kontakt, mit denen ein Team Anfang März aufgestellt werden soll. 

Welche Wege werden Sie nutzen, um Ihren Wahlkampf zu finanzieren?

Eigene finanzielle Mittel habe ich lediglich für meinen Lebensunterhalt. Mein Wahlkampf wird entscheidend davon abhängen, ob es mir gelingt, Spenden anzuwerben, was insbesondere über meine Websites geschehen soll. Kosten für mich treten auf bei der Anmietung von Veranstaltungsräumen. Ich habe vor, in den Monaten bis zur Wahl möglichst alle Gemeinden des Wahlkreises zu besuchen, um mit den Wählerinnen und Wählern vor Ort persönlich zu reden. Weiterhin benötige ich Mittel zur Anfertigung von Aufklebern und zum Drucken von Faltblättern für alle Haushalte im Wahlkreis. Spender werden monatlich über Eingänge und Ausgaben informiert, wobei die Anonymität der Spender gewahrt bleibt. Gelingt es mir, Bürgerkomitees in verschiedenen Gemeinden auf die Beine zu stellen, so werden diese in Eigeninitiative für mich Wahlwerbung während des Wahlkampfes betreiben können. Nach einer erfolgreichen Wahl sollten die Komitees meine politische Arbeit im BT auf Gemeindeebene weiterhin aktiv unterstützen. 

Wie werden Sie hauptsächlich mit den Wählerinnen und Wählern in Kontakt treten?

Wie betont, wird der Kontakt auf zweierlei Weise hergestellt: Über die Websites und über den direkten persönlichen Kontakt auf Veranstaltungen in möglichst allen Gemeinden des Wahlkreises.

Worin sehen Sie die größte Herausforderung bei Ihrer Kandidatur?

Die größte Herausforderung besteht in der Überzeugungsarbeit, den „mündigen“ Bürger aus seiner bisherigen Passivität und dem Gefühl der Ohnmacht gegenüber denen, die „da oben“ stehen, gegen die man nichts ausrichten kann, herauszuführen. Wenn eine Bürgerrepublik gelingen soll, geht das nur über den Emanzipations-Prozess des Bürgers. Der beginnt damit, den Mund aufzumachen und das Schicksal in die eigene Hand zu nehmen. Der Bürgerkandidat hat die Aufgabe, Mut und Zivilcourage zu fördern und die Überzeugung zu stärken, dass eine selbstbewusste Bürgerschaft fähig ist, Parteienherrschaft und Herrschaft von Eliten abzuschaffen und an ihre Stelle die Herrschaft des Bürgers zu setzen. Wie der Emanzipations-Prozess des Bürgers dann in der Praxis verläuft,  ist zuerst auf lokaler Ebene auszuprobieren nach dem Prinzip des „trial and error“ (Versuch - Irrtum, dann neuer Versuch bis ein befriedigendes Ergebnis für den Bürger erzielt ist).

 

Die wichtigste Frage:

Warum sollten Ihnen die Wählerinnen und Wähler die Erststimme bei der Bundestagswahl 2017 geben?

Ich habe mein bisheriges Leben als Privilegierter einer materiell abgesicherten und im Frieden befindlichen Gesellschaft für die Freiheit  und Gleichheit der Diskriminierten dieser Welt in drei Kontinenten gegeben. Jetzt ist leider die Stunde gekommen, in der die eigene Heimat-Gesellschaft in eine immer stärker fragmentierte und von innen und außen bedrohte Situation abgleitet, die das aktive Engagement und die Emanzipation des Bürgers gegenüber Parteienherrschaft erfordert. Der gegenwärtige Freiheits-Prozess des Bürgers, der mit der Aufklärung begann und mit der Erklärung der universalen Menschenrechte nach dem Zweiten Weltkrieg seine Fortsetzung fand, muss den aktuellen „kranken“ Zustand der deutschen Demokratie, nämlich Parteienherrschaft zugunsten wirtschaftlicher und politischer Eliten, überwinden und die Erreichung einer Bürgerrepublik anstreben. Es ist Zeit, dass der Bürger historisches Subjekt wird, will er die Zukunft für nachkommende Generationen positiv beeinflussen. Wählerinnen und Wähler, die mir die Stimme geben, geben sich selbst die Stimme für größere politische Freiheit und Emanzipation von Parteienherrschaft. Sie stimmen für eine humanistisch ausgerichtete, weltoffene, friedvolle und der Umwelt verpflichtete Bürgerrepublik, die das Ziel anstrebt, die im GG verbriefte Volkssouveränität in die Tat umzusetzen.  

 

Ende Zweite Folge

 

Liebe Grüße zum Wochenende, Hermann

Kommentare

Bild des Benutzers Uwe Theel

Lieber Herrmann,

jedes Wort auf Deinem wunderbaren Wunschzettel zur Demokratie kann ich unterschreiben, aber er läßt mich Dir  und Deinem Vorhaben genauso ratlos, d.h. Dir keinen Ratund so uch keinen wirkliche Hilfe geben könnend zurück.

Dein Wahlprogramm fordert nicht weniger als eine Revolutuion und grundneue Verfassung. Die von Dir angestrebte "politische Freiheit und Emanzipation von Parteienherrschaft in einer humanistisch ausgerichteten, weltoffenen, friedvollen und der Umwelt verpflichteten Bürgerrepublik" erfordert eine Aufhebung und Neuschreibung unseres Grundgesetzes und damit Neugestaltung der Verwaltung in Form einer, wie Du es wohl nennst Selbstverwaltung. Dazu legt Dein Programm keinerlei Entwürfe vor, wie das zu gestalten wäre, sehe ich davon ab, dass jeder weiß welche Mehrheiten im Bundestag für einen Änderung der GG, geschweige denn seinen Aufhbung nötig wären. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Du in Deinem von Arbeit erfüllten Leben auch nur genügend Zeit auch dazu noch hättest finden können.

Genau in diesen Bundestag keiner Bürgerrepublik in Deinem Sinne möchtest Du gewählt werden, genau wissend, dass Du mit den Mitteln, die Dir dort geboten wären genau dies nicht möglich ist. Die Empörung darüber könnte die Kraft sein, die dich dort hinzutreiben scheint. Eine paradoxe Situation.

Denn ansonsten hättest Du, so sehe ich es, all das Große, das schon viele Male in der Literatur als Vermächtnis geschrieben steht aus Deinem Programm weglassen können und mit so kleinen großen Dingen wie Bedingungslosem Grundeinkommen immer noch Vertrauen für Dich bei Wählern und im Erfolgsfall auch im Bundestag erwecken können. Das arrondiert , indem Du Dich einer bestehenden, Dir verwandten Gruppe angeschlossen hättest, statt als Einzelkämpfer loszuziehen, erschiene mir nicht nur realistischer, sondern Deinem eigenen in Deinem Wahlprogramm geäußerten Credo entsprechender: Du willst einen solidarische Bürgerpolitik, das heißt die Kooperation der Vielen, und möchtest nun als Einzelner in einen Struktur ziehen, die ein Einzelner so nicht umwälzen kann.

Ich wünsche Dir Glück und Kraft, dass Du über dieser Einsamkeit nicht politisch zerbrichst.

 

Liebe Grüße

Uwe

All das, was Du anführst, geht mir auch ständig im Kopf herum. Und was ich an eingeschränktem Denken und Handeln gegenüber den 60er und 70er Jahren nun in D vorfinde, macht mich ratlos wie Dich. Aber wenn Du so willst, die Wahlkampagne, die mich fünf, sechs Monate durch Dörfer und Städte führen wird, ist es allein wert, den Wahlkampf auf mich zu nehmen. Kann ich nur einige Menschen, Junge und Alte, erreichen und Mut und Zivilcourage zusprechen, dann hat sich der Einsatz gelohnt. An meinen eigenen Kindern und im erweiterten Familienkreis sehe ich diese grausame Diktatur des Kapitals, durch politische Lakaien durchgedrückt, die den freien Willen und das freie Denken kastrieren und nur materielle Brosamen als Belohnung für willfähriges Verhalten ausstreuen. Diese in Ketten gelegte "deutsche Seele" will ich nach 40 Jahren wieder entdecken. Ich mache mir keine Illusionen, aber es wird Erkenntnisse geben, wie aus dieser vertrackten Situation herausgefunden werden könnte.
Leider habe ich in letzter Zeit zuwenig Zeit gefunden, mich hier in die termiten einzufinden. Ich sehe ja den Eingang Eurer Beiträge und freue mich dafür.
Ich verspreche, ab und an über den "Langen Marsch" durch die Gemeinden zu berichten, so wie die Zeit es erlaubt.
LG noch von der Costa Esmeralda, wo mich vor drei Tagen ein Virus überfallen hat. Ich hatte zu wenig geschlafen und bin dann in dem völlig überlaufenen Ausländeramt angesteckt worden.
Hermann
PS: Du hast recht, ich fordere die Bürger-Revolution. Ob die jemals eintreten wird, das weiß der Teufel. Aber ein wenig Termiten-Bohrung kann nicht schaden.

Bild des Benutzers Uwe Theel

Lieber Herrman,

ich freue mich, von Dir gut verstanden worden zu sein, und wünsche Dir zu allererst einmal gute Besserung. Über das weitere wird hier im Blog Raum und Zeit sein zu reden.

Alles Gute

Uwe

Bild des Benutzers Delloc

Glückwunsch, Costa, zu deinen schönen Gedanken! Schade, dass die Wahlen nicht zu Weihnachten stattfinden, sonst hätte man sie als Deine Wunschliste an einem Luftballon zum Himmel fliegen lassen können... smiley

Aber leider folgt die Wirklichkeit anderen Gesetzen. (Vgl. "Unbewusste Wirklichkeit" http://fe.termiten.net/node/677)

Trotzdem ist es für deine eigene Sinngebung und Selbstwahrnehmung natürlich ein erbaulicher Schritt. Deshalb nochmal: Glückwunsch!

PS

Am Deister bin ich während meiner Hannoverzeit (88-93) viel gewandert und war von dieser Landschaft wie verzaubert. Dass du das für Panama aufgegeben hast... wink  

Für Dich gilt das Gleiche wie für Uwe. Jeder von uns versucht das zu tun, was wir im Sinne der Gesellschaft für richtig halten.
Ein Versuch, auch ein vergeblicher, ist besser als kein Versuch. Mein gesamtes Leben war Versuch hin zu mehr Menschlichkeit und Liebe. Ich selbst bin dabei gar nicht so wichtig. So wie ich den "Langen Marsch" durch die Gemeinden meiner alten Heimat anstrebe, so war mein beruflicher Marsch ebenso. An wie vielen Wegesrändern wartete immer wieder Elend und Verzweiflung auf mich? Manchmal gab es Trost und auch Besserung, leider aber immer nur tropfenweise. Ob es in D ein Potenzial für gesellschaftliche Veränderung zum Guten gibt? Eine Antwort darauf suche ich.

Ich hoffe, wir werden ein gutes Eifel-Treffen haben. Darauf freue ich mich besonders.
LG, Hermann

Bild des Benutzers Roswitha

Welch ein Plan, Costa! Würde in ein paar Jahren am liebsten in deine Nähe ziehen und mitarbeiten. Mal sehen, was sich ergibt. Jedenfalls finde ich deine Lust, an einer Veränderung zu arbeiten, ansteckend. Alles Gute!

Elke

Das Einzige, was ich tun kann, ist, neue Ideen zu verpflanzen. Mal sehen, wie weit ich damit komme. Ich setze vor allem auf die Jugend und die Zukurzgekommenen. Aber vielleicht gibt es auch Handwerker, Individualisten, Künstler, Tüftler, Forscher und einige noch unabhängige Geister, die mitmachen. In fünf, sechs Monaten sollten wenigstens ein paar Bürgerinnen und Bürger ansprechbar sein. Das wäre dann schon einmal ein Erfolg.
Liebe Grüsse nach Wuppertal auch an Bernd,
Hermann

Bild des Benutzers Delloc

Lieber Herrmann, wie findest du denn Plan B von Andreas Popp?

 

Bild des Benutzers Heinz

Hier habe ich mal den Plan B zum Nachlesen,  mit dem Download als .PDF-Datei inklusive.

Dazu auch gleich einen Kritiker, der seine Finanzprodukte weiter verkaufen will:

Warum der ‚Plan B‘ der Wissensmanufaktur in Wahrheit Diktatur bedeutet

Weiter füge ich die Konvergenzkriterien des Euro-Raumes bei, die klar erkennen lassen, daß ein ungebremstes Wachstum gar nicht mehr gewünscht wird, sondern nur ein Ausgleich der Inflationsrate, die von der EZB heute bei 1,9% verortet wird. Diese 1,9% ergeben sich aus statistischen Ungenauigkeiten und sind tatsächlich NullWachstum.

Weil auf der Internetseite zum Plan B nur allgemeine Thesen aufgeführt sind, ohne auf hintergründige Mechanismen einzugehen, hier noch:

Andreas Popp

Der Währungscountdown

Bild des Benutzers Delloc

Einfach Klasse, diese Wissenskompetenz im Termitenbau! Dann kann ich ja mein Hauptprojekt wieder in Angriff nehmen...

Bild des Benutzers Uwe Theel

Mein lieber Delloc,

Du solltest es besser, bzw. auch wissen:

Drei Bände *), kürzer geht`s nicht!

 

Das Lesen geht weiter!

 

*) MEW 23-25

 

P.S.: Wie bekommst Du eigentlich Deine Bilder immer in die Kommentare, bzw. in den Kopf vom Blogtext?

Bild des Benutzers Heinz

Zum PS:

Rechts klick: Bildadresse kopieren

Funktionsleiste vom Editor 16. Symbol von links neben der Fahne: klick

Url: einfügen

OK: klick

Tiger gerade aus Wikipedia entlaufen:

Bild des Benutzers Heinz

Ich habe ja nicht unwissentlich die weiteren Quellen zu Andreas Popp eingestellt. Sicher hast du auch bemerkt, daß Popp nicht wirklich konkret wird, sondern auf sein Buch verweist. Dazu gibt es Kritiken auf Amazon, die bemängeln, daß auch in seinem Buch nicht wirklich beschrieben wird, wie das funktionieren soll.

Um das System von Popp zu verstehen, sollten wir aber wissen – daher die Wissenskompetenz – wie das funktioniert. Nachdem du nun einen ganzen Tag abgehängt hast und evtl. wieder munter bist, noch eine Frage:

«Hast du das Buch gelesen und weißt du, wie das funktioniert?»

 

Bild des Benutzers fahrwax

"Projekt A / Plan B

Ein Interview mit Horst Stowasser

In den 1970er und 80er Jahren war der Schriftsteller Horst Stowasser (* 1951) ein umtriebiger Geist im Anarcho-Milieu und hat z.B. anarchistische Zeitschriften herausgegeben. In letzter Zeit häuften sich dagegen die Anfragen: "Was macht eigentlich Stowasser? Von dem hört man gar nichts mehr." Eine am 7. November 2005 im Studio des Medienforums Münster von GWR-Koordinationsredakteur Bernd Drücke produzierte Radiosendung  beschäftigte sich mit dem Thema "Anarchismus". Gesprächspartner am Telefon war, zugeschaltet aus Neustadt an der Weinstraße, Horst Stowasser."

So richtig funktioniert hat's aber auch nicht - können wir mehrstimmig singen.

Quelle: http://www.graswurzel.net/304/stowasser.shtml

Bild des Benutzers costa esmeralda

Lieber Heinz,

das gibt jede Menge Stoff. Mal sehen, was das Wochenende hergibt.

LG, Hermann

Bild des Benutzers Heinz

Folglich bist du Stoffbesitzer im Sinne des Branntweingesetzes; warst du schon beim Zoll?

Bild des Benutzers fahrwax

......., damit die Wegelagerei ihr Auskommen findet.

Bereits die Existens unverzollter Freude ist strafwürdig, weil sie das Geschäftsmodel gefährdet.

Im allgegenwärtigen "Doppeldenk" kann die unverzollte Freude nur eine künstliche sein......

Bild des Benutzers beutelratte

*****

Bild des Benutzers Uwe Theel

Lieber delloc,

mir ist das zu wolkig und nicht konkret. Defakto vernebelt es den "irgendwie" links bis bürgerlich erkannten Istzustand doch nur wieder.

Dort

http://www.neopresse.com/gesellschaft/anotherview/warum-der-plan-b-der-w...

hat sich jemand Gedanken gemacht, die mir aber allenfals die Wackeligkeit von Plan B belegen könnten, nicht aber eine Alternative zum herrschenden Systen zu enthalten scheinen.

LG

u.t.

 

P.S.Den Heinz () hatte ich bei Abfassen  meines Kommentars noch nicht gelesen

Bild des Benutzers Heinz

macht nix, die Revolution ist ja auch erst nächste Woche.

Bild des Benutzers fahrwax

@Heinz

Bild des Benutzers Uwe Theel

@ links

Danke heinz

für das Hilfsangebot, aber soweit war ich auch schon. Wenn man allerdings das Bildsymbol in der Menüleiste anklickt, bietet einem der sich öffnende Dialog nur die Möglichkeit auf dem Server von http://termiten.net/ nach Bildern zu suchen (da hat es einen freigeschaltete Ornerstruktur, wo auch Bilder sind) aber das Bild, das ich brauche ist nur auf meinem Rechner und der wird mir nicht angeboten um von dort das gewünschte Bild hochzuladen.

Muß ich mich evtl. extra von Bernd freischalten lassen, um per ftp oder ä. mein Bild erst auf den Termitenserver laden zu müssen, um es von da in einen Kommentar- oder Blogtext  via Klick auf das Bildsymbol einzufügen, oder was mache ich noch falsch, dass ich in kein Quellverzeichnis auf meinem lokalen Rechner komme?

LG

u.t

Bild des Benutzers Heinz

Dein Bild von deiner Platte hochladen nach «allusr»

Das geht über das Bildsymbol >>Serverdurchsuchen >>

Das geht erst einmal aber auch unabhängig über deinen Account oben rechts «Hallo Uwe»

Ganz rechts «File Browser» öffnen

In «allusr» den Ordner öffnen, in den das Bild hinein soll

Links «Upload» >> «Durchsuchen» >> du bist auf deiner Festplatte

>> Bild aussuchen >>Klick hängt von deinem Betriebssystem ab

>> «Upload»

Anschließend kannst du dein Bild beliebig oft aus dem Editor heraus einbinden.

Bild des Benutzers Uwe Theel

Für marie!

Im Kreml brennt noch Licht!

Bild des Benutzers marie

счастливой и благодарной части Typus-Мари-человека ... как вы можете видеть: Typus-мари очень международный

 
What a beautiful anthem that belongs to a beautiful country. Long Live The Russian Motherland.
Greetings from Poland.
Only strong and principled leadership can make its people so proud to be citizens of their country... Patriotism of the highest order... Respect from South Africa
Love and respect from Texas.
Love honor and respect from North Carolina
Glory to Russia and her peoples! Greetings from Italy :)
I want to be Russian
Oтличное ! Привет из Боснии ! Awesome ! - Greetings from Bosnia and Herzegovina!
Greetings from Brazil !!
This is beautiful
Greetings from sweden
This is cool,patriotism and love of your motherland kind regards from New Zealand
Greeting from Japan
Brought me to desperate tears when they chanted "Rossiya" in the end. They have all taken this away from my country. It's so sad. Unspeakable grief from Germany!
Umarmung aus Österreich.
BRAWO ROSJA!!!!!!!!
LOVE YOU RUSSIA ,FROM INDONESIA :)
+Yoga Doom hello friend..long life for Russia
It's nice to see Russian people smiling again.
Amazing, greetings from Abkhazia
Love by a Greek-American from California USA Long live Mother Russia!
Greetings from germany! Long live Putin!
Love from Ireland bless Putin
In Austria you will never experiences something like that. Long live Russia!

Bild des Benutzers Uwe Theel

Soll ich Dir jetzt die erste Strophe des Deutschlandlieds zurückschicken, oder hast Du sowieso schon die Flasche Vodcka neben der Rußlandhymne parat?

Bild des Benutzers marie

lieber uwe, in st.pauli auch ... vielleicht ist dir die eine deutsche antwort angenehmer - als dank für das mit gewidmete foto ...

 

 

Bild des Benutzers Uwe Theel

Deutsche Sprache, schwere Sprache:

Wer das "Rotlicht" im Milieu nicht vom Licht des roten Sterns über dem Kreml unterscheiden kann, sollte lieber stille sein!

Bild des Benutzers marie

ach, sei doch nicht so kleinlich ... so wie "ideal"

 

 

Bild des Benutzers ebertus

auch wenn es vielleicht nervt, alte Kamellen sind etc.

Auf die von Heinz beschriebene Art und Weise, auf den Termiten-Server bitte nur Bilder und andere zugelassene Dateien hochladen, an denen man alle Rechte besitzt, oder die eindeutig als gemeinfrei deklariert sind (beispielsweise von Wikimedia). Bei letzteren dennoch bitte immer den Autor und die Quelle angeben.

Grundsätzlich ist das Verlinken über eine öffentlich erreichbare URL (in Firefox <rechtsklick> und "Grafikadresse kopieren") dem Runterladen und dann hier wieder hochladen vorzuziehen, sprich: ist der Termitenserver als Speicherort dahingehend ausschließlich für eigene Dateien zu verwenden.

Eine technisch eher aufwendige und dennoch von den Sourcen eingeschränkte Lösung wie beim Freitag soll es hier nicht geben. Dann eher -und wenn es garnicht anders geht- das administrative Verschieben der Datei in den nichtöffentlichen (intern) Bereich, wo jeder Autor ebenfalls Dateien ablegen kann, diese dann jedoch nur für gerade angemeldete Autoren im Zugriff sind.

Noch ein Hinweis: Wer für ein Projekt mit mehreren Bildern oder anderen Dateien in "allusr" oder "intern" ein eigenes Unterverzeichnis benötigt (kann der Übersicht wegen sinnvoll sein), möge sich bitte melden. Das Anlegen ist nur administrativ, via FTP möglich.

Bild des Benutzers Heinz

Sowas setzen wir hier doch als bekannt voraus. Lediglich die roten Socken mißachten das, weil sie jegliches Eigentum mißachten, das nicht ihr eigenes ist.

Was hältst du von einem Link mit einem diesbezüglichen Hinweis in der Fußzeile der geswitchten Artikel?

Bild des Benutzers ebertus

können wir dann bei der WBL-Seite testen, ggf. hier nachführen.

Bild des Benutzers fahrwax

@ Heinz

........funktionieren nur, solange es gelingt eine hinreichende gläubige Gemeinde davon zu überzeugen.

Bild des Benutzers Uwe Theel

Keine Sorge: Urheberschutzrecht ist mein zweiter Vorname und das kleine Photo für marie habe ich höchst persönlich gemacht, also Obacht: Alle Rechte vorbehalten cool.

Ganz praktisch:

1) Wie kann ich denn ohne Umweg über den Termitenserver ein Bild von meinem lokalen Rechner in einen Kommentar- oder Blogtext hochladen?

Bild des Benutzers ebertus

fragt im Klartext (technisch) nach dem wohin, sprich: wohin hochladen?

Wenn es nicht der Umweg über den Termiten-Server sein soll, dann stehen diverse -auch kostenlose- Bilderdienste im Netz zur Verfügung; zu denen man nach Einrichtung eines Accounts Bilder hochladen und von dort dann verlinken, hier als URL über den Bild-Button einbinden kann.

Bild des Benutzers fahrwax

Mein Urheber soll sich, vor ewigen Zeiten, irgendwo in Afrika herumgetrieben haben.

Rechte, außer dem sich ausbeuten zu lassen, hat der bis heute nicht.

Unbekannt verstorben..........

Der schmutzige Rest ist "Robert Lempkes Heiteres Beruferaten" - welches Schweinderl hätte sie denn gern?

"Ich bin nur einer von vielen Raben, hab meine Wünsche im Wald vergraben." (TSS)

Aber wenn schon, dann bitte heiter.......

Bild des Benutzers Heinz

Das geht direkt via IMG und Data. Ich probier das hier erst einmal mit deinem Bild.

 

 

 

Nach einigem Rumprobieren geht das offensichtlich :-)

Etwas kompliziert, aber es geht.

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Bild des Benutzers ebertus


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Bild des Benutzers marie

für deine technischen belehrungen an mich - und damit nicht einer denken KÖNNTE, dass du auch nur eine neutrale position einnehmen WOLLTEST ... ich LIEBE kritiker, die sich in die jeweils vorhandenen (termiten)mehrheiten einfügen und sich der "hexenjagd" anschließen ... denn sonst ... wer weiß, wer weiß ... würde ja ein "schlechter umgang" (= ein einfach neutraler) ja vielleicht auf dich zurückfallen können

 

das liegt jedoch keinesfalls in meiner absicht - es war nur ein zeichen meiner puren naivität und freundlichkeit, dir diese videos einzustellen

ps. NATÜRLICH weiß ich , dass auch diese äußerung gegen mich verdreht werden kann - wo doch hier alle grad so schön in übung sind ... einfacher wäre es für dich, da mit zumachen ... um etwas entspannung in die spagat-stellung zu bekommen:-)

also nochmal danke - an dich und alle anderen >>> mit "alle gegen einen" = kenne ich mich bestens aus:-))

 

Schon ruft der Mob mich in den Kreis
Schon senken sich die Lanzen
Sie klatschen sich die Hände heiß
Und ich soll für sie tanzen

Wie immer alle gegen einen
Und einer gegen alle
Wie immer alle auf den Beinen
Und einer in der Falle

Bild des Benutzers costa esmeralda

Bernd, das habe ich wieder mal verpasst, Entschuldigung. Wenn Marie mir nicht auf die Sprünge geholfen hätte! Obwohl auch Heinz mich vorwarnte, bzgl. Geburtstag. 

Wir müssen das Feiern bei "Geistigem" in der Eifel nachholen.

"Auf Dich!", H.

Bild des Benutzers costa esmeralda

Werner, Du wolltest doch nicht auf Panamá anspielen? Etwa mein Einrauschen ins Weserbergland erklären, um deutsche Kälte heimzusuchen? Ist der Klassenkampf von einst nicht heute ein Bürgerkampf gegen die Eliten aus Parteien und Wirtschaft?

Bis auf bald in der Eifel! Heiss oder kalt oder beides!

LG, Hermann

La lucha continúa!

Lieber Delloc,
ich kannte diesen Andreas noch nicht. Ja, wie auch in Panama?
Aber jetzt bin ich ja hier bereits in Bad Münder und in Gesprächen mit den Menschen. Wie ich sehe, habe ich ähnliche Gedanken wie Andreas, die er ja erst einmal grob umrissen hat. Aber der Grundtenor ist der, dass wir tatsächlich eine umfassende Revolution brauchen, um nicht als Menschheit auf der Strecke zu bleiben. Was ich feststelle, wenn man Zeit zum Argumentieren hat und die Menschen sich tatsächlich ein wenig konzentrieren, sind sie durchaus für Argumente zu haben und überdenken eigene Standpunkte. Ich kann selbstverständlich nach wenigen Begegnungen nicht wirklich sagen, ob man an die Menschen so rankommt wie es notwendig wäre. Eines ist aber gewiss: In der persönlichen ruhigen und angenehmen Begegnung/Dialog kann vieles besser überdacht werden, als wenn der/die Einzelne/r allein vor der Zeitung oder dem PC sitzt. Ich bin gespannt, was möglich sein kann.
Noch ein schönes Wochenende.
Ich bin ja froh, dass ich jetzt wieder in die termiten reinkomme, was über Tage nicht möglich war.
LG, Hermann

Bild des Benutzers Heinz

«Ja, wie auch in Panama?»

Via Internet, Popp lebt, soviel ich weiß in Kanada.

Bild des Benutzers Uwe Theel

"Oh, wie schön ist Panama!"

P.S.: Leider ohne Bild, es gibt nichts Gemeinfreies, was gemein is!

Bild des Benutzers fahrwax

Panama ist auch nicht mehr das, was es einmal war - frag mal Hermann.

Solange sich die Gemeinheit rechnerisch in den Vordergrund schiebt, ist das Essig mit der Freiheit.

Bekam schon dieser jüdische Agitator, der die Rechenkünstler aus dem Tempel vertreiben wollte, am Kreuz zu schmecken (wird kolportiert).

Die auf ihm fundierenden Kathedralen rechnen sich bis heute wie Sau - wegen den koalitionären, verpeilten Allesgläubigen.

Darum bete ich auch so gern vor Schreinen von Karlchen oder Sarah (sonne Reliquie am Arsch ist im Eifel-Winter unverzichtbar):

Das "Recht am Bild" vermute ich bei "Schwick", einem berüchtigt wie gleichgesinnten Organisator /Teilnehmer termitischer Eifel-Aktivitäten und bekennendem Liebhaber der rätselhaften Heldenmacherei.

("Als Parodie auf die Heilig-Rock-Wallfahrt in Trier hat ein Künstler die "Heilige Unterhose" von Karl Marx ausgestellt. "Die Heilig-Hos'-Wallfahrt ist eröffnet", sagte der Künstler Helmut Schwickerath bei der Enthüllung des Kunstwerks am Samstag.

Das dreiflügelige spätmittelalterlich gehaltene Altar-Gebilde mit der langen orange-braunen Unterhose im Zentrum solle "ein provozierendes Gegenstück" zum Heiligen Rock sein. Das Kunstwerk steht in einem Schaufenster unweit des Museums Karl-Marx-Haus in Trier. Der Philosoph Marx wurde 1818 in Trier geboren, er starb 1883 in London.") Quelle: https://www.welt.de/kultur/article106185363/Protest-mit-Hitler-Papst-und-Heiliger-Unterhose.html

Bild des Benutzers Heinz