20 Jan 2017

Trump wird Präsident

Submitted by Delloc

Bild: Deutschlandfunk (imago / ZUMA Press)

"Konzert, Feuerwerk und Gala-Dinner - Trump-Party vor der Amtseinführung" (BILD)

"Feiern in Washington – das Millionenspektakel" (FAZ)

 

So oder ähnlich sind die Schlagzeilen der Boulevard-Medien. Hier nun eine Sicht auf die USA, die weniger bekannt sein dürfte:

 „… charakteristische Eigenschaft des … Staats? Die Gesellschaft hatte zur Besorgung ihrer gemeinsamen Interessen, ursprünglich durch einfache Arbeitsteilung, sich eigene Organe geschaffen. Aber diese Organe ... hatten sich mit der Zeit, im Dienst ihrer eigenen Sonderinteressen, aus Dienern der Gesellschaft zu Herren über dieselbe verwandelt.

Wie dies z.B. nicht bloß in der erblichen Monarchie, sondern ebenso gut in der demokratischen Republik zu sehen ist. Nirgends bilden die ‚Politiker’ eine abgetrenntere und mächtigere Abteilung der Nation als grade in Nordamerika. Hier wird jede der beiden großen Parteien, denen die Herrschaft abwechselnd zufällt, selbst wieder regiert von Leuten, die aus der Politik ein Geschäft machen, die auf Sitze in den gesetzgebenden Versammlungen des Bundes wie der Einzelstaaten spekulieren oder die von der Agitation für ihre Partei leben und nach deren Sieg durch Stellen belohnt werden. ...

Gerade in Amerika können wir am besten sehen, wie diese Verselbständigung der Staatsmacht gegenüber der Gesellschaft, zu deren bloßem Werkzeug sie ursprünglich bestimmt war, vor sich geht...

(Hier) haben wir ... zwei große Banden von politischen Spekulanten, die abwechselnd die Staatsmacht in Besitz nehmen und mit den korruptesten Mitteln und zu den korruptesten Zwecken ausbeuten – und die Nation ist ohnmächtig gegen diese angeblich in ihrem Dienst stehenden, in Wirklichkeit aber sie beherrschenden und plündernden zwei großen Kartelle von Politikern.“

Ich lasse den Autor dieser Beschreibung zunächst offen – aus lauter Freude am Rätseln. Zeitzuordnung wäre auch interessant… 

Kommentare

Bild des Benutzers beutelratte

Whats (-app) soll das gejammere mit Schlumpf,

Trump hat in 6 Monaten Impeachment am Hals, er wird es als erster US - Praeser schaffen, hoffen kann man nur dass er den roten Knopf gegen China nicht findet, aber da er am Twittern ist bin ich da doch positivistisch eingestellt obwohl ich sonst ein Schwarzmaler bin. Da gibt es messerscharfe Analytiker im Geheimdienstwesen, die werden ihm eine Baerenfalle stellen da er Ihnen schon vor Amtsantritt ans Bein gepinkelt hat, da kannst du den Chef, den Vize- und Vize Vize austauschen, da werden nach dem kleinsten Fehlern jetzt schon die Messer gewetzt und an den Kongress geliefert...

Bild des Benutzers Heinz

Pierre-Joseph Proudhon

hatte Karl Marx vorgehalten, er wolle mit der Diktatur des Proletariats eine herrschende Clique gegen eine andere austauschen. Knackpunkt ist die Verfügung, also der Besitz, über das Eigentum, das von den Kommunisten geleugnet wird.

Eigentum an Produktionsmitteln ist in jeder Volkswirtschaft natürlich vorhanden, sonst gäbe es keine Produktion. Die Verfügung darüber durch eine Partei, eine Clique oder einzelne Reiche oder Feudale, die alle ihre partikulären Interessen verfolgen, ist erwiesenermaßen destruktiv.

Gysis Frage: »Wie weiter?«

Bild des Benutzers beutelratte

Richtig, Destruktiv koennen auch volkseigene Betriebe sein, nicht nur Goldmann und Lachs.

Loesung:

Bodenbesitz verteilen um zur Eigenverantwortung anzumahnen.

Nachteil:

Wir sind ein bisserl viele...

Aber wie immer; es wird sich von selbst Regeln, also Blut auf den Strassen...

 

Bild des Benutzers Heinz

Das große Fressen für Ratten.

Bild des Benutzers beutelratte

Insbesondere fuer Beutelratten,

die machen das Spiel schon seit ca. 250 Millionen Jahren mit, die koennen sich sogar totstellen wenn der Trump gewinnt, und wenn der Spuk vorbei ist tauchen sie aus der Tiefe wieder auf...

Unsere bananenpflueckende Lucy kommt auf knapp 3,5 Millionen Jahre und haut dem Klaus auch noch eine auf den Deds wenn Sie ihre Tage hat...

Nicht sehr produktiv.

Im Ernst:

Wenn im richtigen Leben im Landesamt fuer Umwelt- und/oder Artenschutz ein mittlerer Beamter mit dem Porsche zur Arbeit faehrt stimmt etwas im System nicht, und zwar ganz gewaltig, wahrscheinlich empfiehlt er Pinguinen zum nichtvorhandenen Klimawandel einen Bikini...

Bild des Benutzers fahrwax

Für die persönliche Entwicklung eines brauchbaren "Klassenstandpunktes" wär's schon sinnvoll.

Wenn dann nur nicht wieder so ein angebeteter, feudalistischer Oberdenker Kulturrevolution draufschreibt, könnte es schon lustig werden......

Bedingungslos wär's und Grundeinkommen wäre auch da.

Bild des Benutzers Delloc

"... die Verfügung, also der Besitz, über das Eigentum ... Eigentum an Produktionsmitteln ist in jeder Volkswirtschaft natürlich vorhanden, sonst gäbe es keine Produktion. Die Verfügung darüber durch eine Partei, eine Clique oder einzelne Reiche oder Feudale, die alle ihre partikulären Interessen verfolgen, ist erwiesenermaßen destruktiv.

Gysis Frage: »Wie weiter?«"

"Nicht die radikale Revolution ist utopischer Traum für Deutschland, nicht die allgemein menschliche Emanzipation, sondern vielmehr die teilweise, die nur politische Revolution, die Revolution, welche die Pfeiler des Hauses stehenläßt." (MEW 1, S. 388)

Damit ist Gysis Frage beantwortet.

Die Verfügung über Produktionsmittel ist entweder eine gemeinschaftliche oder eine private. Gemeinschaftliche Verfügung ist eine Frage von Kommunikation, Interaktion und Organisation. Private Verfügung setzt ein Gewaltverhältnis voraus, das die Macht der privaten Besitzer absichert. Danach findet zwangsläufig auch Kommunikation, Interaktion und Organisation statt, aber immer unter den Zwangsverhältnissen ungleicher Machtpositionen. Diese zu erhalten und gewaltsam durchzusetzen, ist der primäre Zweck des Bürgerlichen Staates. Das Hauptkriterium ist also die Egalität. Deshalb geht das Zitat auch so weiter:

"Worauf beruht eine teilweise, eine nur politische Revolution? Darauf, daß ein Teil der bürgerlichen Gesellschaft sich emanzipiert und zur allgemeinen Herrschaft gelangt, darauf, daß eine bestimmte Klasse von ihrer besonderen Situation aus die allgemeine Emanzipation der Gesellschaft unternimmt. Diese Klasse befreit die ganze Gesellschaft, aber nur unter der Voraussetzung, daß die ganze Gesellschaft sich in der Situation dieser Klasse befindet, also z.B. Geld und Bildung besitzt oder beliebig erwerben kann." (Ebd.)

Bild des Benutzers Heinz

... ist niemand in einer Gesellschaft. Alle leben in unterschiedlichen Altern und Situationen, von den Talenten ganz zu schweigen.

Darum kann politisch gleich nur bedeuten, daß jede(r) eines Anderen politische Gleichheit hütet; das gilt ebenso für die politische Freiheit und die gemeinschaftliche Verantwortung, die sozialen Belange oder die Brüderlichkeit. Offensichtlich stehen wir da immer noch am Beginn der Entwicklung.

Selbst wenn die Pfeiler des Gebäudes (Staates) stehen bleiben, beeinflußt der Inhalt, das Procedere, der Funktionsträger das Verhalten zwischen Funktion und Gesellschaft. Nehme ich die Schweizer Eidgenossenschaft als Modell, stelle ich fest, daß die zwar ein kapitalistisches System haben, aber eine völlig andere Auffassung vom Verhältnis zwischen Staat und Bürger.Innen, als in Deutschland.

Änderungen sind darum möglich.

Ich war auch schon mal bibelfester. Jedenfalls ein wenig.
Wo hat er es geschrieben? Ich weiß es nicht mehr. Jedenfalls argumentiert Marx zur Idee der Gleichheit nach einer Aufhebung der bürgerlichen Verhältnisse mit dem Begriff des “ bürgerlichen Rechtshorizontes“: Ungleiches wird mit gleichem Maß gemessen. So wie Sie, ich weiß nicht, ob Sie darauf Bezug nehmen, geht Marx davon aus, dass Menschen nicht “gleich sind“ . Aber sie sind in einer ersten Phase nach einer Umwälzung, in der die neue Gesellschaft mit den Muttermalen der alten gekennzeichnet ist, mit gleichem Maß zu messen.
Die Idee bei Marx ist es nicht, die Menschen alle gleich zu machen sondern eine Gesellschaft zu errichten, in der alle Menschen die Möglichkeit haben, sich voll zu entfalten.

Meine sehr ungenaue Beschreibung bitte ich zu entschuldigen. Die Befassung mit solchen Texten war nie mein Beruf und es ist so sehr viel Zeit vergangen, dass ich es las.

Bild des Benutzers fahrwax

Das ist, noch immer, die von Sklavenhaltern. Auch bei den Eidgenossen - wie ich aus eigener Innenansicht feststellen durfte.

"Darum kann politisch gleich nur bedeuten, daß jede(r) eines Anderen politische Gleichheit hütet; das gilt ebenso für die politische Freiheit und die gemeinschaftliche Verantwortung, die sozialen Belange oder die Brüderlichkeit. Offensichtlich stehen wir da immer noch am Beginn der Entwicklung."

Die Hüterei der Gleichheit bedeutet (ganz allein) für mich, dass jeder der sich über mich erheben will mit meinem "Unwillen" rechnen muss. Nicht "Änderungen" (Reformen) sind das Ziel, sondern das Ende der Privilegierung der Ausbeutung, also das des heutigen Verständnisses von "Privateigentum" - anders wird es nie nicht zu einer gleichen Berechtigung kommen

Was als Schutz der Ausbeutung in Gesetze gegossen ist, oder zukünftig (reformistisch) gegossen werden soll,kann nie nicht mein Anliegen sein - weil es um die Änderung grundlegenden Systematik geht, sonst bleibt alles Augenwischerei.

Irgendwie war der Gigant aus Trier dann doch Jurist. Dass die gesellschaftliche Reproduktion, also das Leben und Überleben einer Gesellschaft, darauf beruhen sollte, dass sich diese Gesellschaft der Grundlagen der eigenen Existenz bewusst wird und dann gemeinsam darüber entscheidet, was gut ist, ist schon mal ein verdammt guter Ansatz. Genial die Erkenntnis, wie Kapitalismus funktioniert und dass er - bei Strafe des Unterganges- aufgehoben werden muss.
Seine Idee, den Mitteln der Reproduktion, also dem, was unser Leben erst ermöglichst, eine eine andere juristische Form zu geben, damit alles gut wird, ist eben die eines Juristen.
Irgend wie konnte er auch nicht alles für uns erledigen?

Was wir im Realsozialismus gemacht haben, denke ich mal, war, an die Stelle bornierter Kapitale den Staat als ideellen Gesamtkapitalisten zu setzen und zu denken, schon wird alles extrafein.
Immerhin wissen wir jetzt schon mal, dass es so nicht geht. Sie schreiben es ja.

Fast zweihundert Jahre alten Texten vorzuwerfen, dies nicht gewusst zu haben, liegt mir fern. Der von Ihnen zitierte aber hat es wohl geahnt/gewusst.

Habe Sie für mich ne Quelle? Die dazu gehörige Argumentation interessiert mich sehr

Bild des Benutzers Delloc

Quelle: MEW 1, S. 388

Ja, solange Staat und überschaubare regionale Gemeinschaften, die egalitär ihr Leben gestalten, verschiedene Aufgaben haben, kommt es zwangsläufig zu Konflikten und Widersprüchen. Diese wären aber sicherlich weniger brisant als in einer föderalen Staatsform, die noch dazu die Verteidigung der Ungleichheit sichern muss.  

lieber delloc,
die zuschreibung trifft. ich tippe mal ohne gewähr und gewehr auf karlheinz deschner.
frage: auf welche republik trifft diese kritik nicht zu? gibt es den idealen staat - außer bei platon und anderen phantasten?

Bild des Benutzers Heinz

Der hatte richtig erkannt, daß die hierarchische Struktur gleich geblieben ist.

Mit den Prinzipien der Französischen Revolution:

Gleich, frei, sozial (brüderlich),

also demokratisch war das schon damals nicht zu vereinen.

Schon sehr viel früher hatten die Schweizer ihr Modell der Demokratie entwickelt und das ist einzigartig in der Welt. Vor allem, weil die Schweizer selbst dies als ihr eigenes Modell mit tragen.

Bild des Benutzers Delloc

"... gibt es den idealen staat - außer bei platon und anderen phantasten?"

Im Grunde ist der Staat ein Anachronismus, da stimme ich mit Kropotkin überein. Wahrhaftige Sozialität kann nur in überschaubaren Gemeinschaften gelebt werden. Es ist ja kein Zufall, dass derzeit das Stichwort Verschwörung in aller Munde ist.

Jedes Hirngespinst, das zu einer entsprechenden Wirklichkeit führt, ist eine Verschwörung, wenn die Machtpositionen zu ihrer praktischen Verwirklichung nicht transparent sind. Und das ist völlig unabhängig davon, welches Etikett darauf geklebt wird. In Staatsgebilden ist diese Transparenz sowieso nicht herstellbar. Die aktuelle Inflation von Verleumdungen als Verschwörungstheorien macht deutlich, dass viele staatliche Funktionsträger sich bereits als eine Art Geheimnisträger fühlen, die Aufklärung und Transparenz mit Geheimnisverrat gleichsetzen. Dabei würde erst das Wissen um die wirkliche Begründung der Tätigkeiten der jeweiligen Machtinhaber Aufschluss darüber geben, was von den Vorstellungen einer Verschwörung mit dem tatsächlichen Machtgebrauch stimmig ist.

Bei den Verhältnissen in den USA, wie sie Engels beschrieben hat, sind die Machtverhältnisse der Oligarchen und Profitgeier vielleicht so markant wie in keinem andern Staat. Gleiches gilt für die Potenziale der Gewalt in Militär, Polizei und Geheimdiensten. Die Rechnung für diesen Größenwahnsinn zahlen die US-Bürger, die Nachbarn der USA und inzwischen auch wir.   

Bild des Benutzers Heinz

... Interessant ist, daß alle Konservativen von Links bis Rechts vor einer Veränderung der bestehenden Vehältnisse warnen, statt eine Veränderung als Chance zu nutzen. Trump hat »seinem« Volk versprochen, die USA wieder zu einem »gelobten« Land zu machen. Im Umkehrschluß heißt das, die USA sind das schon lange nicht mehr. Diese Aussage allein zeigt die immensen gesellschaftlichen und sozialen Spannungen in den USA.

Bild des Benutzers Delloc

" ... eine Veränderung als Chance ... nutzen. ... die immensen gesellschaftlichen und sozialen Spannungen in den USA"

Dadurch wird die Gefahr größer als die Chance, weil wie schon Hegel wußte:

"Nationen, die in sich unverträglich sind, gewinnen durch Kriege nach außen Ruhe im Innern."

Bild des Benutzers Heinz

Die sehe ich zuerst einmal als Europäer, um eine eigenständige Politik in Europa zu entwickeln; die bisherige Vasallenschaft war und ist transatlantisch bestimmt.

Trump hat im eigenen Staat genug zu tun und fordert zu Recht eine Entlastung der Militärausgaben der USA. Da bleibt abzuwarten, was draus wird. Für die USA sicher nichts Gutes und für Europa, nicht nur die EU, sehe ich im Moment auch nur Chaos.

Bild des Benutzers fahrwax

Wie wär's denn mit globaler Sicht  - das herrschende Chaos ist doch auch ein internationales.

Vasallen aller Länder einigt euch doch mal flott.

Das bezeichnende Merkmal politischen Lebens ist, dass Verhaltensmuster, die ansonsten als geisteskrank angesehen werden könnten, in diesem Kontext als völlig angebracht gelten. Hätte man alle Menschen auf der Welt davon überzeugt, dass man unter Wasser atmen könne, würde das trotzdem nichts an der Tatsache ändern, dass man stirbt, wenn man es versucht. Würde man hingegen die gesamte Weltbevölkerung davon überzeugen, dass man König von Frankreich sei, dann wäre man in der Tat König von Frankreich. (Es würde vermutlich sogar ausreichen, wenn man lediglich einen nennenswerten Teil der französischen Beamtenschaft und des Militärs überzeugt.)

Dies ist der Wesenskern der Politik. Die Politik ist die Dimension des gesellschaftlichen Lebens, in der Dinge tatsächlich wahr werden, sofern nur genug Leute daran glauben. Das Problem dabei ist, dass man, um dieses Spiel erfolgreich spielen zu können, den springenden Punkt des Spiels nie offen aussprechen darf: Kein König würde je öffentlich zugeben, dass er nur deshalb König ist, weil die Leute glauben, er sei der König. Politische Macht muss fortwährend neu erschaffen werden, indem man andere überredet, die eigene Macht anzuerkennen. Dazu muss man die Menschen praktisch pausenlos davon überzeugen, dass die eigene Macht auf mehr basiert als ihrer bloßen Anerkennung dieser Macht. Diese Basis kann fast alles sein – göttliche Gnade, Charakter, Abstammung, das nationale Schicksal. Der Satz »Macht mich zu eurem Anführer, denn wenn ihr das tut, werde ich tatsächlich zu eurem Anführer« ist in sich jedoch noch kein sonderlich schlüssiges Argument.

In diesem Sinne ähnelt die Politik sehr stark der Zauberei......“

David Graeber
Kampf dem Kamikaze-Kapitalismus

Bild des Benutzers Heinz

Politik bedeutet immer noch: Verwalten der Polis.

Daß die selbst ernannten Kaiser, Könige und PolitFürsten sich BEDEUTEND und WICHTIG fühlen, kommt daher, daß diese Wichte wichtig genommen werden und einen schlechten Job machen.

Nationalismus ist das falsche Ende der Verwaltung. Die Chance der Europäer liegt darin, sich kompetent und eigenständig für eine eigene Verwaltung in Europa zu entscheiden. Verwaltet werden Gebiete und die darin enthaltene Infrastruktur. Menschen werden nur verwaltet, wenn sie unfrei sind. Nehmen wir die Sozialen Angelegenheiten. Darauf hat ein Bürger, eine Bürgerin, einen Rechtsanspruch. Das herrschaftliche Procedere der Verwaltung degradiert die Menschen zu Bittstellern, wie das aus der Denke des 19. Jahrhunderts übernommen worden ist.

Darum fordere ich und andere auch mit der BGE ein Grundeinkommen:

Bündnis Grundeinkommen

Bild des Benutzers Delloc

Wahrheitssucher hat gut gegoogelt! yes

Es war Friedrich Engels in der Einleitung zu Karl Marx: Bürgerkrieg in Frankreich, Ausgabe 1891, MEW 17, 623f.

Bild des Benutzers ebertus

wird wohl ein bekennender Trump-Fan sein ...

Dennoch sei (mir zumindest) klammheimliche Freude über das Spektakel, das sich entrüstet gebende politische Personal und die weiterhin den Schuß nicht gehört habenden Wahrheitsmedien gestattet. Es gibt also doch noch eine (vermeintliche) Alternative, zumindest eine verbale in diesen postfaktischen Zeiten, gegenüber einer von der Kanzel herab verkündeten Alternativlosigkeit.

Und (schräge) Fantasie oder auch gnädige Illusion ist eh immer postfaktisch ...

Bild des Benutzers Heinz

Vereidigung des 45. US-Präsidenten

Die Trump-Rede im Wortlaut

Stand: 20.01.2017 21:04 Uhr

Daran werden wir ihn messen.

Bild des Benutzers Delloc

"Daran werden wir ihn messen."

Fragen:

Wer ist "wir"?

Wem sollen/werden die Messungen nützen?

Soll jetzt der Termitenstaat mit der Boulevardisierung der Politik (Personalisierung, Vereinfachung, Emotionalisierung) infiziert werden?

Ich kenne übrigens eine Stelle, wo noch ganz viele Baumstämme einfach so herumliegen... wink

 

 

Bild des Benutzers beutelratte

Wer CNN pflanzt wird 36 Jahre spaeter den Trumptwitter einfahren.

sad

Bild des Benutzers fahrwax

Mist - Kettensäge gerade im Arsch, wird aber heute noch repariert - von wegen Brennholz schneiden......

Bild des Benutzers Heinz

Mein Kommentar war ein Kommentar auf den Kommentar von Ebertus und ich nehme an, daß auch Ebertus in vier Jahren vergleichen wird, was Trump versprochen hat, was er gehalten hat und welche Wirkung das in der Welt und speziell in Europa hatte.

Virtuelle Welten hinterm Mond liegen mir fern.

Bild des Benutzers beutelratte

Vielleicht sollten wir Kevin Kruse Fragen warum Trump trotzdem gewinnen konnte?

devildevildevil

Zum schreien der Artikel, "Businessinsider" merken dass geschroepftes Bildungswesen nicht gut fuer die Demokratie und die Zukunft ist ohne Konsequenzen zu ziehen, da zieht einer am richtigen Strang und merkt gar nicht dass er genausowenig Rom kennt wie seine Kinder...

cheeky

Bild des Benutzers Heinz

für die Demokratie nicht, aber für die Postdemokratie schon :-)

Schule war schon immer eine staatstragende Institution.

Bild des Benutzers beutelratte

Endlich nach 2,5 Monaten mal was feines.

yes

GnGnGn

und weiter

Ups

 

Bild des Benutzers Heinz

Stand: 23.01.2017 14:25 Uhr - Lesezeit: ca.7 Min.


"Alternative Fakten" - Donald Trump und die Medien

schon interessant, wie sich das nun entwickelt.