15 Nov 2016

Das Ende der Welt, der Medien (wie wir sie kennen)

Submitted by ebertus


   Social-Media-Parodie des Spiegel-Covers / Quelle: heise.de

Wenn der Spiegel sich dabei nicht gar die selbsterfüllende Prophezeiung geleistet hat? Nur eben die Variante rechts in der Parodie ...

Spiegel und taz waren und sind nach meinem Eindruck die Frontrunner, wenn es um das Infragestellen der eigenen Existenz geht. ZEIT und SZ, mit Abstrichen die FAZ geben die runners up, also die Verfolger; wenngleich nicht in dieser extrovertierten Brutalität und Prolligkeit, welche den zwei erstgenannten innewohnt.

Ganz anders dagegen die sog. zweite Reihe der Medien, überwiegend im Onlineformat. Insbesondere die eher konservativen (vorsichtig ausgedrückt) Medien wie Cicero, Tichy's, Achgut, oder gar die soft antideutsche JungleWorld machen den Exorzismus, das Trump- und US-Bashing des medialen Mainstream nicht mit.

Und nun auch noch "Gott sei bei uns" Breitbart


Das wird, das muß Folgen haben für die zukünftige Rolle der genannten Großmedien. Ein bereits länger anhaltender Niedergang dieses mittlerweile total formierten, die Welt einheitlich erklärenden sog. Qualitätsjournalismus dürfte durch diesen selbst herbeigeschriebenen, grandios gescheiterten Plot in Sachen US-Wahl nun noch deutlicher Fahrt aufnehmen.

Natürlich, das ist kein Prozess von heute auf morgen, sind lediglich die Einzelkäufe am Kiosk schnell zu reduzieren bzw. ganz einzustellen. Ein Abo läuft mindestens drei Monate, in der Regel wohl eher ein Jahr und seine ggf. gezeichneten Genossenschaftsanteile (beispielsweise bei der taz) wird man noch viel langsamer los. Das alles mag noch einige Jahre dauern und es scheint bei den relevanten Konzernen, Stiftungen und Genossenschaften auch noch genug Kapital vorhanden, welches nun lediglich etwas zügiger verbrannt werden darf.

Für den Spiegel mag es ein Novum sein, wie das Branchenportal MEEDIA zu berichten weiss, im realen Leben und jenseits der heimelig-elitären Filterblase dagegen ist genau dieses Szenario das gängige. Und btw. die Abfindungsregelung ist schon recht großzügig ...

Prekäre Jobs sind für viele (angehende) Journalisten mittlerweile die basale Existenzgrundlage und was Jan Fleischhauer wohl auch seinem Spiegel in Sachen dieser, nicht zuletzt an den Wählerinnen gescheiterten Kampagne gegen Donald Trump nun ins Gebetbuch schreibt, das wäre über den dort in Rede stehenden Feminismus hinaus gar zu verallgemeinern:

"Schon der Jargon der Protagonistinnen verrät, dass hier Leute den Ton angeben, deren Lebensplanung von einem drittmittelgeförderten Projekt zum nächsten reicht. Man muss keinen Kontakt zur normalen Arbeitswelt haben, der über gelegentliche Besuche bei Penny hinausgeht. Aber es kann eben auch nicht schaden, wenn man sich die Befreiung der Hälfte der Menschheit auf die Fahnen geschrieben hat."

Das darf möglicherweise "eins zu eins" auch auf hiesige Verhältnisse übertragen werden, diese im Grunde von Fleischhauer wohl auch gemeint sind.


Abschließend darf nun hier noch auf eine neue Qualität im Umgang mit Kollegen und LeserInnen hingewiesen werden. So in etwa:

"Populisten haben jetzt Oberwasser, selbst hierzulande. Sie sehen sich auf der Gewinnerstraße. Ich fürchte: sie haben Recht. [...] Nein, ich rede nicht von der CSU. Sondern auch von Lesern dieser Kolumne. Und von manchen taz-Kollegen."

Bettina Gaus in der taz, soweit ist es also schon gekommen ...

Kommentare

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Das Establishment zeigt sein anti­demokratisches Gesicht, indem es Trump als „Populisten“ brandmarkt

 

 

Nach dem Wahlsieg Donald Trumps geht im Westen ein Gespenst um – das Gespenst des Populismus. Alle Mächte des alten Westens haben sich zu einer unheiligen Allianz verbündet, um dieses Gespenst zu verjagen. Das Problem ist, dass uns niemand sagen kann, was dieses Gespenst eigentlich ist, oder ob es überhaupt existiert.Der Wahlsieg Donald Trumps hat eine weitere Flut wütender und besorgter Kommentare produziert, von neoliberalen Autoren, die sich über den drohenden Aufstieg von etwas beschweren, das sie „Populismus“ nennen. Dieser Aufsatz von Timothy Garton Ash im Guardian ist ein gutes Beispiel.

Aber von diesen Artikeln gibt es mittlerweile unzählige. Was all diese Artikel gemeinsam haben: Keiner davon definiert ordentlich den Begriff „Populismus“, aber alle verurteilen dieses Etwas mit Eifer.

Wie sehr dieses Wort jeder Bedeutung entbehrt wird dadurch deutlich, wem alles diese neoliberalen Autoren dieses Etikett anhängen.

Dazu gehören Donald Trump, Marine LePen, Nigel Farage und Viktor Orban, sie alle gehören zu rechten Flügel (unterschiedslos als „rechtsextrem“ bezeichnet); Jeremy Corbyn, Alexis Tsipras, Bernie Sanders und die Podemos-Bewegung in Spanien, sie alle gehören zum linken Flügel (unterschiedslos als „linksextrem“ bezeichnet); während Beppe Grillo in Italien eine eigene Welt bewohnt, schräg und politisch nicht zu definieren. Darum wird selten über ihn geredet.

Zu den anderen politischen Führern, die regelmäßig „Populisten“ genannt werden, gehören Wladimir Putin aus Russland und Recep Tayyip Erdogan aus der Türkei, die man unmöglich in eine übliche Links-Rechts-Schablone pressen kann. Polens Jaroslaw Kaczynski dagegen kombiniert eine sozialistische Wirtschafts- und Wohlfahrtspolitik mit einer stark konservativen Sozial- und Kulturpolitik und einer militant nationalistischen Außenpolitik. Das lässt auch ihn schwer in das konventionelle westliche Links-Rechts-Schema einpassen.

Es gibt nicht nur keine ideologische Einigkeit zwischen diesen Leuten, oft verachten sie sich gegenseitig und sind bei weitem keine politischen Verbündeten.

So kennt man von Tsipras dessen persönliche Abneigung gegenüber Marine LePen (die er noch nie getroffen hat), er hat ihr Angebot für Hilfe während des griechischen Bailouts letztes Jahr verschmäht; Marine LePen wiederum macht kein Hehl aus ihrer Abneigung für den türkischen Präsidenten Erdogan (den sie noch nie getroffen hat); Erdogan hatte letztes Jahr eine schwere Krise mit Putin, obwohl sich die beiden jetzt wieder annähern; und Jeremy Corbyn und Bernie Sanders stehen beide in fundamentaler Opposition zu Donald Trump.

Des weiteren ist Orban ein Freund von Putin , Kaczynski ist Putins Gegner, aber Orban und Kaczynski sind Freunde.

Und trotz der Abwesenheit jeglicher erkennbarer ideologischer Gemeinsamkeiten zwischen diesen Leuten sagen jene, die sie „Populisten“ nennen, sie seien eine „Gefahr für die Demokratie“.

 

Manchmal wird gesagt, die Definition von „Populisten“ sei, dass sie dazu neigen, die Nation zu glorifizieren, Verfassungsänderungen und gesetzliche Reformen durchzuführen um die Exekutivmacht in ihren Ländern zu stärken. Und dass sie gegen Einwanderung seien, was sie angeblich zu Rassisten macht.

All das trifft auch auf den französischen Präsidenten De Gaulle zu. Den hat aber nie jemand einen „Populisten“ genannt, und er war mit Sicherheit kein Rassist.

Die unterdrückerischste Regierung in Europa diesbezüglich ist bei weitem (noch mehr als die Türkei Erdogans) die Post-Maidan-Regierung der Ukraine, aber die wird nie „populistisch“ genannt.

Tatsächlich ist die einzige Sache, die sogenannte „Populisten“ gemeinsam haben, dass sie sich alle, wenn auch aus völlig unterschiedlichen Gründen, in Opposition zum neoliberalen politischen und ökonomischen Establishment des Westens nach dem Kalten Krieg befinden.

 

 

Die Behauptung, es gäbe so etwas wie „Populismus“ und dass es angeblich eine erschreckende und finstere Welle sei die durch den Westen schwappt, ist Unsinn. Es gibt keine intellektuelle Rechtfertigung für diesen Ausdruck, der eigentlich nichts bedeutet. Wenn überhaupt, dann scheint er Politiker für ihre Popularität zu kritisieren, was in einer Demokratie absurd ist, denn eine Popularität bei den Wählern ist bestimmt das, was Politik in einer Demokratie ausmacht.

Auch wenn der Begriff bedeutungslos ist, so ist er doch schlecht. Jeder Begriff, der als pauschaler Begriff benutzt wird um politische Führer zu brandmarken und zu delegitimieren, weil sie sich aus einer Reihe verschiedener Gründe in Gegnerschaft zum neoliberalen Establishment des Westens befinden, ist per Definition schlecht. Darüber hinaus ist er auf die hinterhältigste Art schlecht, denn er benutzt die Tatsache der Popularität der Opposition zum neoliberalen Establishment gegen diese politischen Führer, um sie als „antidemokratisch“ zu delegitimieren.

Dies zeigt, wo die wahre Gefahr für die Demokratie herkommt: Aus einem neoliberalen Establishment, das jetzt die Demokratie mit der Macht an sich verbindet und das jede Herausforderung seiner Macht als „undemokratisch“ und damit als unzulässig betrachtet, selbst wenn diese (Herausforderung) von einer Mehrheit der Bevölkerung unterstützt wird.

 

Wo Abraham Lincoln einst von der Demokratie als „Regierung des Volkes, durch das Volk und für das Volk“ sprach, so betrachtet das heutige neoliberale Establishment die Demokratie als Regierung für und durch sich selbst, und wenn die Menschen ihre Macht ablehnen, dann ist das „undemokratisch“ und „populistisch“.

So konnte es passieren, dass der gewaltsame und ungesetzliche Umsturz einer demokratisch gewählten Regierung in der Ukraine 2014 von einem Teil des westlichen neoliberalen Establishments unterstützt und im Westen als „demokratisch“ bezeichnet wird.

 

https://propagandaschau.wordpress.com/2016/11/15/das-establishment-zeigt-sein-antidemokratisches-gesicht-indem-es-trump-als-populisten-brandmarkt/

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jens berger von den nds sieht das alles völlig anders >>> das ist doch spannend für eine inhaltliche diskussion!


es gibt auch schon böse vermutungen dazu:

Also, ich lasse den Populisten mal weg und er setze ihn durch „der hat kein Konzept (synonym für „keine Ahnung“, „ungeeignet“, „ziel und wertlos“):
„Dass Trump, AfD und Co. keine Alternative sind, zeigen alleine schon ihre sozial-, wirtschafts- und finanzpolitischen Konzepte,…“ : ein echter Jens Berger, selbst Opfer der MSM ohne es zu merken (oder guter Troll?)! Trump hat natürlich ein klares Programm, mit all seinen Kozepten, die der Herr Berger schon kennt und das liegt Herrn Berger schriftlich vor. Zumindest weiß er, dass Trump kein Kozept hat, eine Beleidigung dieses gewählten Mannes und (!) all der Leute, die mit Trump die künftige US-Politik gestalten sollen! Alle ohne Konzept und was man sonst noch zu diesen Stümpern so gerne unterstellen möchte! Er merkt natürlich nicht, dass er genau die Musik spielt, die er (scheinbar) kritisiert!

 

http://www.nachdenkseiten.de/?p=35828
 

Ich schätze die NachDenkSeiten sehr, aber ich glaube, da ist ein Maulwurf am Werk (Mauwürfe mögen blind sein, aber sie müssen nicht dumm sein). Alois Müller sagte:15. November 2016 um 18:06


„ersetze ihn durch „der hat kein Konzept (synonym für „keine Ahnung“, „ungeeignet“, „ziel und wertlos“)“ all das trifft auf keinen Populisten zu, wie Sie selbst bemerkt haben. :Kassandra sagte:15. November 2016 um 19:00

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ich würde mich freuen,wenn du zu jens berger und den nds zum thema "populismus" mal "piep" sagen würdest:-)))

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Populistisch ist alles, was Ressentiments schürt, also Gefühle anspricht, die narzisstisch besetzt sind. Als Narzissmus gelten Projektionen auf das, was man als eigene Schöpfung ansieht, zum persönlichen Besitz zählt und in selbstgefälliger Weise verherrlicht.

Diese persönliche Identifikationsebene wird von Populisten genutzt, um Menschen in der Tiefe ihres Selbstverständnisses und ihres Selbstwertgefühls zu erschüttern, weil nur aus dem Gleichgewicht geratene Menschen jedweder Propaganda zugänglich sind.

Dabei werden vor allem Verallgemeinerungen einzelner bildhafter Wahrnehmungen erdacht, um durch übersteigerte Interpretationen angebliche Gefahren und Bedrohungen überdimensional zu verzerren.

Ein weiteres Stilmittel des Populismus ist das Sinnbild der „Ohnmacht“, das benutzt wird, um die Verantwortung für Niederlagen und Versagen anderen in die Schuhe zu schieben. (Beispielhaft in der Rede Hitlers am 30. Januar 1939: „… die Zeit der propagandistischen Wehrlosigkeit der nicht-jüdischen Völker ist zu Ende.“)

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Populisten haben es natürlich umso leichter, je schwerer es ist, in der Gesellschaft einen Platz zu finden, an dem man sich wohl oder zuhause fühlen kann.

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Stimme ich zu, wenn es um Demagogie geht, wie in dem dann folgenden Beispiel.

Das Gegenstück hat möglicherweise nocht nicht in die psychologische Forschung Einzug gehalten. Es geht mir dabei, um dieses neoliberale Credo, dass jeder Mensch vollumfänglich selbst an seinem Schicksal Schuld ist; die bewußte Vereinzelung des "ich".

Selbst schuld an deiner Ohnmacht!

Nur so scheint es möglich, dass sich der Staat ohne wirklich Widerstand zu erzeugen immer weiter auch seiner gesellschaftlichen Verantwortung zurück zieht, kollektive, infrastrukturell nötige Standards und Dienstleistungen für die Gemeinschaft schleift oder gar vollkommen aus dem Blick verliert, einstellt.

Bild des Benutzers Delloc

 

Da ich zum Thema Schuld mal referieren konnte, habe ich Auszüge aus diesem Vortrag als neuen Beitrag eingestellt.

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ich habe 1989 in der ddr erlebt, wie beides verschwunden war und ein unvergessliche tolles freies gefühl ALLER (wohl außer der regierung) durch alle straßen zog und unsere herzen füllte >>> der leichte frohe aufrechte gang

 

und ich habe erlebt, wie ein großer teil dieser menschen nur kurze zeit später als ewiggestrige, freunde des schießbefehls oder irgendwie "verdächtige" gebasht wurden - wenn sie sich nicht in den chor "lobet den neuen herrn" einsingen wollten. sie hatten keine stimme mehr und bekamen eine banane in den mund gesteckt und wurden zur ewigen dankbarkeit verdonnert - da war sich der rechte bis linke westen fast einig

 

und dann kam die alternative und schrie "merkel muß weg" und es wurde ganz vergessen,dass schon die cdu/csu jahrzehntelang gegen ausländer und moslems gehetzt hatte - die nun plötzlich willkommen und untadelig waren ...DAS war zuviel für das langzeitgedächtnis vieler im osten und die erinnerungen an 1989 kamen wieder hoch - die ohnmacht verschwand und wurde ganz schnell instrumentalisiert (denn wer NUR gegen ossis ist, ist ja kein rassist, der war ja demokratielehrer für die aus dem unrechtsstaat)

>>> so ähnlich stelle ich mir die verschiednen fronten von "rebellen, regierungstreuen, oppositionellen, söldnern undundund" in syrien und der ukraine vor >>> teile und herrsche >>> verwirre und verdumme

ja, es ist chaos und wird auch noch eine weile so bleiben >>> doch solange "gute" nicht selbst rechenschaft über ihre "güte" abgeben müssen, bleibt nur die gesunde emanzipation der ohnmächtigen "habe kein schlechtes gewissen, laß dir keine schuld einreden von selbst ernannten "helden", denen du folgen sollst und damit wirklich schuldig wirst,wenn du es tust ..."

geht der emanzipation und selbstfindung nicht chaos voraus - ist es nicht ein notwendiger schritt aus der verkrustung,die zumindest erst mal wieder bewegung zuläßt?

Bild des Benutzers ebertus

Schmunzeln mag ich, bei soviel anhaltender Realitätsverweigerung durch undere Großmedien.

ARD und Spiegel pushen Obama, als wenn uns acht glorreiche Jahre seinen segensreichen Präsidentschaft erst noch bevorstehen. Der erste Präsident, der während seiner kompletten Amtszeit im Krieg war, der exlegale und exterritoriale Drohnenmorde zu nehen Höhen führte, unter dem sich in den USA die Zahl der Bezieher von Notrationen zur Überlebenshilfe weiter vergrößert hat, auch die verbliebene sog. Mittelschicht die Sorge umtreibt, dass Alles ins Rutschen kommt.

Zu Trump und seiner sich langsam formenden Administration ist man hierzulande und was eben diese Großmedien betrift weiterhin im Kampf(hund)modus.

Wenn Trump -in 2017 ?- erstmals nach Deutschland kommt, dann dürfte das nicht vergessen sein, statt ARD und Spiegel die bis dahin ggf. bereits etablierte deutsche Ausgabe von Breitbart das mediale Kommunikationsmittel seiner Wahl sein.

Skurril vielleicht; und dennoch zum Schmunzeln; klammheimlich ...

Bild des Benutzers marie

so etwa habe ich bei einem kurzen Besuch bei Illner die politisch-mediale Stimmung wahrgenommen.

Welches Bild Eiertänzer abgeben weiß jeder Zuschauer wohl besser, als die Eiertänzer selbst,die über das glitschige Parkett rutschten.

Zurück bleibt die große Ahnung, die wohl alle vereint: Trump und AfD sind Überraschungseier,deren Inhalte - vor allem wegen einem tiefen und unbegründet unterstelltem Mißtrauen als faul bezeichnet werden - was jedoch alle, die von den "üblichen" Füllungen der Eier genug haben, einfach nicht mehr überzeugt= ihnen ist davon schlecht geworden (trotz Verpackungskunst der Produzenten) und DAVON wollen sie nicht mehr weiter naschen,sondern sich lieber überraschen lassen ... und DANN weiter sehen. Diese vage Alternative geben ihnen mehr Hoffnungen, als die offensichtlich wahrgenommenen Verräter - sei es nun ihrer christlichen, linken,sozialdemokratischen, ökologischen oder liberalen Ideale, an denen sie weiter festhalten - jedoch NIEMAND sehen, der sie überzeugend vertritt.

Ich würde es mutig nennen, sich trotz diesem flächendeckenden  öffentlichen Bashing für VERÄNDERUNG, statt für die Alternativlosigkeit eines "weiter so" (was ja gar nicht stimmt, sondern die faktische Realität sie schon als Gewinner ausgezeichnet hat - jedoch unter einer Flagge, welche mit allem denkbar Schlechten interpretiert wird - ohne vorurteilsfrei sie zu betrachten können)

 

>>> die Hasser sind die Reaktionäre, weil ihre gepredigte "Güte" sich als Bigotterie und Heuchelei über Jahrzehnte vorgeführt alles Vertrauen verspielt hat und in ein "auf keinen Fall weiter so" LOGISCHERWEISE + auch demokratischerweise gewandelt hat.

Das ist ein Fakt - in den USA, D und EU - und es ist lächerlich den faktischen Willen zu verteufeln und den eigenen Teufel als Engelein darstellen zu wollen. Es geht jetzt um einen Kampf gegen ALLE TEUFEL der Welt - das wissen die Trump und Afd-Anhänger sehr genau (bis auf Ausnahmen), da sie als (fast) unbeschriebene Blätter es nicht nötig haben, die Verbrecherstatistiken ihrer Gegner zu beschönigen und sich die Chance auf  BESSERES nicht nehmen lassen.

Guten Morgen, alle Regierungsparteien - was habt ihr aus eurer langgewährten Macht gemacht??? Geht auch mal Nachdenken und einen Gang runterschalten >>> ganz freiwillig und aus Einsicht (meine ich)? wer jedoch zu spät kommt ... den beißen die Hunde ... und die Karawane zieht weiter >>> und die Karawane besteht aus selbstbewußten Menschen und keinen Götzenanbetern von Trump oder AfD >>> doch das sind die Tänze der Zukunft, die nicht auf Eiern stattfinden,sondern mit beiden Beinen auf der Erde und nicht im luftleeren Räumen, die Ängste und schlechtes Gewissen bei zunehmender Armut und Ungerechtigkeit als "Lösung" im Angebot haben.

 

Euer Hass macht euch häßlich und nicht glaubwürdig - sollten sich Trump und AfD auch als häßliche Fratzen (wie ihr Häßlichen zu sehen meint) enttarnen, haben wir viel dazu gelernt und genau das wollen wir: denken und lernen dürfen :-))) Also keine Angst^^ wir sind nur besorgt, wegen Euch und Eurem Unverständnis - auch WIR haben aus der Geschichte gelernt und wollen keine neue Eroberung der Welt - ganz im Gegenteil: wir wollen eine Eroberung der Würde des Menschen und die Einhaltung des GG auch von Euch >>> sorry, wenn DAS zuviel verlangt ist!

 

 

Bild des Benutzers Delloc

 

Ja, das ist ja ein Herrschaftsprinzip, das die Kirchen über Jahrhunderte hinweg praktiziert haben. Divide et impera!

Putin, Assad, islamische junge Männer, afrikanische Wirtschaftsflüchtlinge, Kommunisten, illegale Einwanderer, Sozialschmarotzer, Salafisten, Taliban u.a., sie alle werden zu leibhaftigen Teufeln hochstilisiert. devil

Die Scheiterhaufen dieser Welt brennen schon wieder lichterloh! devil

Und die neoliberale Finanzmafia lacht sich ins Fäustchen: Reisig und Zündhölzer erzielen Höchstpreise... 

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die wirklichen teufel am gestank zu erkennen bzw. zu vertreiben und NICHT die teufelsetiketten weiter von teufeln für andere verteilen zu lassen,wie judensterne oder verbale stigmata >>> auf den pferdefuß achten und sich nicht vom falschen heiligenschein blenden lassen

 

etikettenboykot und radikale substanzprüfung >>> sonst verweigerung

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"Die Produktion von Angst ist durchaus ein lukratives Geschäft. Sie ist zur Beherrschung der Massen nachweislich unverzichtbar, was für den Sozialismus als auch den noch überlebenden Kapitalismus gleichermaßen gilt. Als wunderbarer Nebeneffekt wird dabei der Spaltkeil noch tiefer in die Gesellschaft getrieben. Das geht besonders gut indem man über die Unvereinbarkeit von Links und Rechts referiert. Dazwischen darf es einfach kein Platz mehr für die Masse Mensch geben. Angeblich müssen die Menschen jetzt mehr Angst haben als zuvor."

"Du mußt verstehn! Aus Eins mach Zehn,
Und Zwei laß gehn, und Drei mach gleich,
so bist du reich. Verlier die Vier!"

Bild des Benutzers marie

was geht mich amerika an - hab ich nicht genug damit zu tun die politik im eigenen lange zu verfolgen und zu verstehen? folge ich einer ablenkungs-nebelkerze von eingemachten hier oder ist der tellerrand global? ich bin mir sicher, was heute in amerika passiert, kommt in ein paar jahren auch nach europa >>> so war es immer ... irgendwie ein kompaß ...

viele sagen ja schon,merkel ist nach "links" gerückt und wagenknecht redet wie die "rassistische afd" ... uff ... nja,jedenfalls wird jede menge geredet und geschrieben und mein kopfschütteln hält mich in bewegung.

der "guardian" ist genauso "links" wie der freitag >>> das wissen wir ja alle >>> und wir wissen auch, was dort unter "links" verstanden wird und wer gebasht und gelöscht wird aus dieser "linken" blase ... "wir" machen uns unsere eigenen gedanken darüber und fragen, wollen wir den begriff "links" von seinen entgleisungen wieder gerade rücken - oder uns davon distanzieren, weil er unsere haltung beleidigt? haben wir die politische heimat verloren und wandern als selbstbewußte einzelwesen durch die landschaften und suchen und suchen ... ja was denn? NOCH einen neuen begriff - eine theorie, ein programm -oder sind wir wirklich das erste mal auf der suche nach uns selbst? und erst wenn diese frieden in uns geschaffen hat,wird auch der rest ganz einfach und klar sein und zeit für die namenstaufe?

 

 

" Bei Slate schreibt der politische Chefreporter Jamelle Bouie als Antwort auf Lerner, es gäbe schlichtweg keine gutem Trumpwähler: Der Beitrag, der pauschal immerhin einem Viertel der amerikanischen Wahlberechtigten abspricht, dass sie für ihre Entscheidung moralisch akzeptable Gründe haben, steht in einer Reihe mit Beiträgen, die Bouie vor der Wahl verfasste, und die meist von Vorwürfen des Rassismus geprägt sind. Der Verfasser ist ein Beispiel für eine Journalistengeneration, die mit dem Internet und seiner verkürzten, scharfen Kommunikation gross wurde, und im manichäischen Denken verhaftet ist: Wenn jemand eine andere Meinung hat, muss sie falsch, verwerflich und amoralisch sein. Die Linie wird von Slate nicht nur geduldet, sondern getragen: Der Twitteraccount des Projekts fragt die Leser, ob sie Geschichten kennen, in denen Trump Abtreibungen bezahlt habe:

Derartige obszöne Aufrufe zur Denunziation eines Mannes, den die Demokraten schon vor der Wahl vermutlich nach allen Regeln der Kunst ausgeforscht haben, sind im normalen Journalismus unüblich. Der Niedergang der Sitten wird nur verständlich, wenn man die andere Seite betrachtet: Die Tea Party und mit ihr verbündete Schmuddelmedien hatten nach der Wahl von Obama mit ähnlich schäbigen Methoden versucht, den Präsidenten mit der Suche nach seiner kenianischen Abstammung oder islamischen Religion zu diskreditieren. Die Saat des Hasses ging offensichtlich auch bei der Huffington Post auf, die sich offen auf Clintons Seite stellt und nun den “media acivist“ Cathy Renna zu einem Grundrecht der Demokratie erklären lässt, dass Stimmen für Trump ein Hassverbrechen ist:

Dabei schwinden alle Grenzen zwischen Aktivismus und Journalismus. Egal ob Vice, Buzzfeed oder Jezebel: Was an Medien im Internet, urban und jung sein will, wird nicht müde zu betonen, dass der Kampf jetzt erst richtig beginnt. Ursachenforschung oder Verständigung über die Gräben hinweg passt nicht in die Agenda von jungen Medien, die, ähnlich den Zuhörern radikaler Radioprediger im Mittelwesten, ihre eigene Filterbubble behalten wollen. In dieser Welt ist man vom gestohlenen Sieg für Clinton so überzeugt, wie man bei FOX vor vier Jahren nicht glauben konnte, dass Obama zum zweiten Mal gewonnen hat. Das progressive, angeblich liberale Amerika an den Küsten will und bekommt im Internet einen Safe Space der absoluten Deutungshoheit, den es nur verlässt, um sich zu beschweren und zu verlangen, dass sich die Realität ihren Wünschen anzupassen hat.

 

Für den linksliberalen Guardian ist die US-Wahl nach dem Brexit und der für Labour verlorenen Wahl in England die dritte schwere Niederlage in Folge – und diesmal ist es mehr als nur eine Wahl, bei der sich das Blatt für die Verliererseite aussprach.

Lindy West ist nur ein Beispiel für eine Mannschaft, die herkömmliche Zeitungen deutlich links überholte und genau dort Schwerpunkte setzte, wo auch Clintons Kampagne Erfolg haben wollte: Bei den jungen, gebildeten, städtischen und gut verdienenden Wählern, die zwar von der Globalisierung und dem Aufschwung profitieren, sich selbst aber auf Seiten der sozialen Gerechtigkeit verorten. Clintons Sieg hätte den Guardian in die erste Reihe der Medien katapultiert, denen die neue Präsidentin – nach dem Debakel mit den Botschaftsleaks – viel zu verdanken hat. Der Guardian hätte sich möglicherweise über eine Vielzahl von Online-Abos freuen können, und über exklusiven Zugang zu Zirkeln, die die Politik des Landes entscheiden. Jetzt ist der Guardian in einem republikanisch dominierten Land ein überambitioniertes Onlineprojekt einer darbenden britischen Zeitung, die in den USA ein Drittel der Mitarbeiter feuern musste. Er hat nichts mehr zu verlieren, wenn die Feministin und Clintonunterstützerin Jessica Valenti noch einmal “Monster“ in Richtung von Trump ruft.

Der Guardian positioniert sich als Watchdog gegen Trump und weist auf die prekäre Situation der Medien hin, deren Werbegeschäft leidet. Das Blatt will von eben jener aufgebrachten Stimmung und Angst vor Trump profitieren, die sie selbst miterschaffen hat:

Tatsächlich gibt es in den USA sogenannte “Snowflakes“, ängstliche, traumatisierte, sozial gerechte Wesen, die sich für alle Minderheiten einsetzen und sich als die Verfolgten von Hass und Ausgrenzung begreifen, und deshalb stets bereit sind, die gnadenlose Entlassung von Professoren zu fordern, deren Lehrinhalte nicht mit Triggerwarnungen versehen werden. Diese Szene hat ihre publizistische Heldinnen, und sie wird von Onlinemedien dauernd dazu aufgerufen, jetzt auf keinen Fall mit Monstern, Neofaschisten, Nazis, Antisemiten, KKK-Anhängern, Rechtsextremisten, Vergewaltigern, zukünftigen KZ-Erbauern etc. pp., – was immer Medien gerade einfällt, um möglichst drastisch zu klingen – Frieden zu machen. Wer sich nur auf diesen Seiten bewegt, muss überzeugt sein, dass das Vierte Reich gerade entsteht, so wie die Tea Party überzeugt war, dass Obama die USA an die Russen, Chinesen und Muslime verrät. Angst lässt Menschen auf die Strassen gehen, und Angst öffnet ihre Geldbeutel.

 

Falls Sie aber glauben, Sie wären von deutschen Medien besser  informiert, ist hier noch ein Text der Feministin, Aktivistin und ehemaligen deutschen Buzzfed-Chefin Juliane Leopold, die öffentlich mit einem Freund wegen seiner Wahlentscheidung Schluss macht. Heute ist sie strategische Beraterin bei Tagesschau.de.

Trauen Sie keinem. Denken Sie selbst.

 

http://blogs.faz.net/deus/2016/11/17/die-rote-tea-party-3904/

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ich kenne unkritische und etwas handlungsbehäbige menschen, die von aktionismus nicht viel halten und das hat ja, wie alle dinge, mindestens zwei seiten. beim wechseln von unterwäsche - welche wohl statistisch völlig unerforscht ist - hat dies jedoch nur private auswirkungen - bei kündigungen von zeitungs-abos sieht es dann schon etwas anders aus, denn es geht um die gesellschaftliche relevanz und um trends von den leider viel zu wenigen "aktivisten", deren handlungen den zeitgeist widerspiegeln und nicht nur traditionell an sich abspulen lassen ...

 

Das Forschungsinstitut für Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich publiziert alljährlich das »Jahrbuch Qualität der Medien«. 2016 wollte das Institut mit einer guten Nachricht aufwarten: Das Vertrauen in die Schweizer Medien sei »weiterhin hoch«, so das Ergebnis des Ländervergleichs in Zusammenarbeit mit dem britischen Reuters Institute.

https://www.seniora.org/de/976

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naja, kann er natürlich nicht - aber er kann die Lügner anschreien und kritisieren und mit ihnen Klartext reden:

 

Am Montag gab es ein "Gipfeltreffen" von Medienbossen, Chefredakteure und Nachrichtensprecher im Trump Tower in New York, dem Hauptquartier des Trump-Teams, welches seine Wahlkampfmanagerin Kellyanne Conway kurzfristig angesetzt hatte. Anwesend waren CNN Präsident Jeff Zucker, ABC News Präsident James Goldston, Fox News Präsidenten Bill Shine und Jack Abernethy, und NBC News Präsident Deborah Turness. Sie dachten es ging darum, wie in Zukunft der Medienzugang zur Trump-Präsidentschaft geregelt sein wird. Stattdessen fand ein nicht für die Öffentlichkeit bestimmtes Gespräch im grossen Sitzungssaal statt. Trump haute auf den Tisch und hat die Bosse auf schärfste zurechtgewiesen. Er nannte ihre einseitige und tendenziöse Berichterstattung des Wahlkampfes eine Unverschämtheit und einen Skandal. Er verlangte für die Zukunft eine faire Berichterstattung

 

Insgesamt waren 40 Medienbosse, Chefredakteure und TV-Nachrichtensprecher anwesend.

Trump sagte zu allen: "Wir befinden uns ein einem Raum voller Lügner ... die betrügerischen verlogenen Medien, die alles falsch dargestellt haben."

Er verlangte von ihnen, sie sollen ab sofort aufhören ihn schlecht aussehen zu lassen, bildlich gesprochen, denn er zeigte auf die Vertreter von NBC und warf ihnen vor, nur unvorteilhafte Fotos von ihm zu zeigen. Dabei machte er eine Grimasse.

 

Von einem TV-Boss gefragt, wie er Fairness definiert, sagte Trump, "berichtet einfach die Wahrheit". Er wünscht sich eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Medien, um Amerika voran zu bringen.

Ein weiterer Zeuge erzählte seinen Eindruck des Treffen: "Es war sehr freimütig und ehrlich. Aus meiner Perspektive ist es grossartig, den Reset-Knopf zu drücken."

Ein andere sagte: "Er ist nicht in Wut ausgebrochen, sondern er hat seinen Standpunkt und seine Kritik an den Medien sehr deutlich und bestimmt zum Ausdruck gebracht."

 

http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2016/11/trump-zitiert-medienchefs-und.html

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werden nicht vergessen, wie sich Politiker und Medien hierzulande aufgeführt haben; anhaltend ....

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„zwei Teams aus unabhängigen Forschern“ – von denen nicht einer identifiziert ist – hätten herausgefunden, dass die Russen meine Ahnungslosigkeit ausbeuten, die von Counterpunch, von Professor Michel Chossudovsky von globalresearch, von Ron Paul, Lew Rockwell, Justin Raimondo und von 194 anderen Webseiten, um einem „aufrührerischen Kandidaten“ (Trump) dabei zu helfen das „Weiße Haus einzunehmen“

 

Den westlichen Regierungen gehen die Ausreden aus. Seit dem Clinton-Regime übertrifft die Anzahl der Kriegsverbrechen westlicher Regierungen die von Nazi-Deutschland. Millionen Moslems wurden in sieben Ländern abgeschlachtet, vertrieben und mittellos gemacht. Nicht ein einziger westlicher Kriegsverbrecher wurde zur Verantwortung gezogen.

 

 

Der „Krieg gegen den Terror“ ist gleichzeitig ein Krieg gegen die Wahrheit. Seit 15 Jahren – von 9/11 bis zu Saddam Husseins „Massen­ver­nich­tungs­waffen“ und „Verbindungen zu Al Qaeda“, „iranischen Atomwaffen“, „Assad benutzt chemische Waffen“, die endlosen Lügen über Gaddafi, die „russische Invasion der Ukraine“ – die Regierungen der sogenannten westlichen Demokratien halten es für notwendig, sich fest an die Lügen zu klammern, um ihre Pläne zu verfolgen. Und jetzt versuchen diese westlichen Regierungen, die Verbreiter der Wahrheit in Misskredit zu bringen, die ihren Lügen entgegentreten.

 

Russische Pressedienste werden von der EU und den westlichen Presstituierten als Lieferanten von „Fake News“ angegriffen. http://www.globalresearch.ca/moscow-accused-of-propagating-fake-news-eu-resolution-on-russian-propaganda/5558835 Auf Befehl ihrer Washingtoner Meister hat die EU doch tatsächlich eine Resolution gegen russische Medien angenommen, weil die nicht der Linie Washingtons folgen wollen. Der russische Präsident Putin sagte, diese Resolution ist ein „sichtbares Zeichen des Zerfalls des Demokratiegedankens in der westlichen Gesellschaft.“Wie George Orwell voraussagte, wird jetzt das Aussprechen der Wahrheit von den westlichen „Demokratien“ als feindlicher Akt angesehen. Eine brandneue Webseite, propornot.com, hatte gerade seinen Auftritt und verurteilt eine Liste von 200 Internetwebseiten, die Neuigkeiten und Ansichten anbieten, die nicht in Einklang mit den presstituierten Medien stehen, die den Plänen der Regierung dienen. Wird propornot.com von der CIA finanziert, dem National Endowment for Democracy, oder von George Soros?

 

Was wir hier sehen ist, wie der Westen die Art und Weise des zionistischen Israels bei der Behandlung seiner Kritiker übernimmt. Jeder, der die grausame und unmenschliche Behandlung der Palästinenser durch Israel anklagt, wird als „antisemitisch“ verteufelt. Im Westen werden jene, die mit der mörderischen und rücksichtslosen Politik von Regierungsbeamten nicht einverstanden sind, als „russische Agenten“ verteufelt. Selbst der gewählte Präsident der Vereinigten Staaten wird als „russischer Agent“ bezeichnet.

Dieses Projekt, die Verbreiter von Wahrheit als Propagandisten umzudeuten, geht in die Hose.

 

 

http://www.propornot.com/p/home.html

https://propagandaschau.wordpress.com/2016/11/28/paul-craig-roberts-der-krieg-des-westens-gegen-die-wahrheit/#more-28427