3 Jul 2016

"Männlich, jung, in Lehre wählt FPÖ"

Submitted by ebertus

Analyse vs. Kaffeesatz Sind "die Jungen" und wie uns das großmedial, qualitätshaltig gerade vermittelt wird ein wahlentscheidender monolithischer Block? Eine Polemik ...

"Lehnt Euch nicht zu weit aus dem Fenster" in dieser suggestiv-selektiven Berichterstattung; aktuell zu den Jungen als großmedial gehypter monolithischer Block.

Da die Wahl des Bundespräsidenten in Östereich wiederholt werden muß, sei ein Blick in die ZEIT vom 25. April 2016 gestattet:

"Der Kandidat der rechtspopulistischen FPÖ, Norbert Hofer, hat bei seinem Sieg in der ersten Runde der österreichischen Präsidentschaftswahlen vor allem junge, männliche Wähler mit einem geringen Bildungsabschluss hinter sich versammeln können."

Sollen die in noch größerer Zahl zur Wahl gehen, wo doch jetzt unisono in Sachen Brexit eine zu geringe Wahlbeteiligung der Jungen mit Betroffenheit registriert und großmedial vermeldet wird?

Da müssen die geschätzten Akademikerinnen noch etwas zulegen, aber bitte, bitte nicht die aus dem sog. akademischen Proletariat. Weil neben der bildungsbürgerlichen Sozialisation ein gewisser Wohlstand schon dazugehören sollte -

beim richtig Wählen.

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Ergo: Besser nicht wählen, denn falsch wählen!

Das mit dem passenden Lebensalter als primäres Kriterium, als Voraussetzung einer zukünftigen, verantwortungsvollen Teilnahme an den mit Sicherheit eher postdemokratischen Wahlen,

das kann ganz schön nach hinten losgehen,

muß flankiert werden durch eine Selektion nach Geschlecht und Bildungsstand; gern auch nach monetärer Solvenz.

Sonst wird das wieder nix, nirgends ...

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