6 Nov 2015

Von Mietmäulern und "Gesinnungsschreiberei"

Submitted by fahrwax

Mündigkeit entsteht vor dem Hintergrund von Wissen. Der Desinformierte kann kein Mündiger sein. Das Grundproblem aller Nazis - die Anbetung von Gewalt und Macht ist längst aber auch das Problem sogenannter Demokraten und angeblicher Linker.

Mit Aufklärung, der Anleitung zur Kritikfähigkeit gegenüber Manipulationen von Meinung, beschäftigen sich die NACHDENKSEITEN regelmäßig gern.

HIER ein Video aus einem aktuellen Artikel:

DESINFORMATION - Ein Lehrstück über die erwünschte Geschichte

Ein Film von Gaby Weber

"Und, ja: Heute gibt es wenige sehr hoch bezahlte Redakteure und ein Heer miserabel bezahlte Freie, die, wenn sie nicht vom Tellerrand fallen wollen, ihre Berichte gemäß des Mainstreams abfertigen. Die Zensur findet im eigenen Kopf statt. Früher konnte man als Freie mit einem Bauchladen ganz gut seine Themen bearbeiten. Diese Zeiten sind vorbei."

Originalton Gaby Weber in ihrem Interview auf den Nachdenkseiten.

Kommentare

lest selbst auf juttas privat-seite, welche "gastredner" die gift-brände legen

"Ralf Poppe Btw: "Ich mache manchmal in der Zugabe Werbung für die Nachdenkseiten" - Der Kabarettist Max Uthoff (Die Anstalt) in einem Interview, das Jürgen Roth kürzlich mit ihm für konkret geführt hat.

Christian Verdad In zwei Wochen lesen wir hier also über die antisemitischen Querfront-Anstaltswichtel?

Ralf Poppe Damit nicht an der falschen Stelle gelikt wird: Mein Kommentar oben bzgl Uthoff/Nachdenkseiten soll darauf hinweisen, dass die große Beliebtheit der Anstalt gerade auch bei Jebsen-Fans (der zweifelsohne ein Antisemit ist) kein Zufall ist und auch nicht auf einem Missverständnis beruht."

https://www.facebook.com/Jutta.Ditfurth/?fref=nf

http://diefreiheitsliebe.de/politik/es-geht-darum-die-linke-gegenoeffent...

und auch uwe krüger wird schikaniert ...

Uwe Krüger ‏@ukrueg 6. Nov.

Uwe Krüger hat Jens Berger retweetet

"'Wie hältst Du es mit Ken Jebsen' scheint (...) eine Gretchenfrage der linken Gegenöffentlichkeit geworden zu sein"

Uwe Krüger hinzugefügt,
Jens Berger @SFgezwitscher
Es geht darum die linke Gegenöffentlichkeit zu zerstören – Im Gespräch mit Jens Berger (Nachdenkseiten) http://www.spiegelfechter.com/wordpress/132435/es-geht-darum-die-linke-g...

05:26 - 6. Nov. 2015 · Details
Grüneⓖⓔⓡ ‏@Grueneger 3 Std.Vor 3 Stunden

@ukrueg Ist der etwa noch immer nicht nach Russland abgeschoben worden?"

https://twitter.com/ukrueg

Bild des Benutzers fahrwax

"Ein Tsunami von Hass und wüsten Drohungen schlägt Kaveh und Thawra entgegen. Auslöser ist ihr Musikvideo »Antideutsche/Tahya Falastin« (Lang lebe Palästina). »Sie finden Panzer geil und IDF und seine Fraun / Der deutsche Staat als Feind interessiert keine Sau«, heißt es darin. »Sie hassen linke Juden und verbieten die Kufiya / Und sie sagen, US-Drohnen ist Antifa.« Gemeint sind zunehmend NATO-patriotische Strömungen in der deutschen Linken, die unter dem Label »Antideutsche« oder »Antinationale« firmieren und oftmals nicht nur die Begeisterung für imperialistische Kriege mit Neokonservativen, neuen Rechten und prowestlichen Neofaschisten teilen.

Obwohl – womöglich sogar weil − Kaveh und Thawra der islamistischen Hamas den Kampf ansagen und nicht grüne, sondern »rote Fahnen über Gaza und Dschenin« wehen sehen wollen, reagierte eine wutschäumende Internetarmada kurz nach Veröffentlichung des Videos mit rassistischen und sexistischen Entgleisungen. Ein Beispiel: Kaveh und Thawra seien »Schlampenbrut mit einem ekelhaften Bastard von Vater«. Andere Nutzer verlangten nach Auftrittsverboten und staatlichen Repressionsmaßnahmen.

Mit an der Spitze der medialen Strafexpedition gegen die Musiker: der Bild- und Ruhrbarone-Schreiber Sebastian Bartoschek. Er titulierte Thawra in einem Audiopodcast-Talk mit einem anonymen Kollegen – der seine Tiraden lieber unter dem Pseudonym »Rioburnz« verbreitet – als »Tinderella«, so der Web-2.0.-Jargon für Nymphomanin, und Kaveh als »Kebab«. Die »hat ein so\'n Kommunisten-Banner aus ihrer Facebook-Seite«, weiß Bartoschek über Thawra zu berichten. »Kann es vielleicht sein, dass die einfach schwachsinnig sind?« fragt »Rioburnz«, für den der aus dem Iran stammende Kaveh natürlich ein »Khomeini« ist: »Ja, Kommunisten …«, so Bartoschek."

https://www.jungewelt.de/2015/10-22/008.php

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die ich anläßlich der RLK-2014 persönlich kennen lernte,

zwischenzeitlich auf verschiedenen Veranstaltungen im Diskurs erleben konne, sie schätze ich schon; wenngleich sie sich als leitende Angestellte (m&r) dort und bei diesem Text natürlich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen darf, es gerade bei der JW, beim Verlag 8. Mai schon deutliche Sympathien für die "Jutta-Fraktion" gibt.

Was Kaveh betrifft, hier ein Statement von ihm (so ab 03:20), welches mich durchaus beeindruckte.

Bild des Benutzers fahrwax

.....ich las neulich irgendwo seine Zusammenfassung der nationalistisch-militanten Umtriebe dieser bräunlichen Strukturisten die ich recht genial fand.

Leider finde ich sie 'um's verecken' nicht wieder, schade.

Schön wär's, das Wissen um die undercover Ambitionen dieser trollig-spalterischen Deppen-Fraktion täte sich noooch weiter verbreiten.

Ersatzweise noch dieses (sogar aus der wollig grün gefärbten ehemals linken Ecke):

"Ist das jetzt antideutsch oder einfach kritisch-demokratisch? Kehren wir noch einmal zur Bundeszentrale und ihrer Aufklärung über die Antideutschen zurück: „Notwendigerweise führe ein als ‚Nation‘ definiertes Kollektiv zur Ausgrenzung ‚Anderer‘ und damit auch zur Fortschreibung des Antisemitismus. Die Abschaffung aller Nationen und Staaten könne demnach auch nicht vor Israel Halt machen. Solche an anarchistische und kommunistische Utopien anknüpfenden Vorstellungen lehnen mithin auch Rechtsstaatlichkeit und Demokratie ab; ihre revolutionäre Rhetorik ist zumeist an anarchistische Modelle angelehnt.“

http://www.taz.de/Debatte-Die-Antideutschen/!5242089/

... echt schwierig, dazu was kluges zu sagen ... also: nationalflagge, - hymne, - mannschaften ... weg damit?!

„Die Wahrheit ist gestorben und hat die Freiheit mit ins Grab genommen“, schrieb Paul C. Roberts bereits 2010: „Heute werden die US-Bürger durch Propaganda beherrscht. Sie scheren sich nicht um die Wahrheit, haben kaum Zugang zu ihr und nur begrenzte Fähigkeiten, sie überhaupt zu erkennen. Die Wahrheit ist nicht mehr gefragt. Sie stört nur. Sie ist tabu. Wer sie trotzdem ausspricht, läuft Gefahr, als ‚Antiamerikaner’, ‚Antisemit’ oder ‚Verschwörungstheoretiker’ gebrandmarkt zu werden.“

... finde ich vor allem, dass sich junge rapper mit ihrer musik dagegen wehren - und es gefällt mir ausgesprochen gut, obwohl ich wenig "insiderwissen" dazu habe - also meist den mund halte, wenn es um jugendkultur 2015 geht

die sprache der antideutschen macht jedoch ihrem label "alle ehre" - wenn ich mal an das land der dichter und denker denke - also an deutsche traditionen, wie goethe oder brecht, die ich nicht missen möchte ... und welche in ihrer primitv-vulgären art völlig ohne geist und sinn auskommen und auch jede art von "poesie" von rock und punk vermissen lassen, welche für eine befreiung aus dem deutschen mief stehen

was hauke ritz in dem video sagt, kommt wohl ganz nah dran: die usa als rock´n roller sind nicht mit den usa der drohnenkriege in einen topf zu werfen - genausowenig, wie hitler´s gefolgsleute mit bach und goethe ... und am heißesten wird mit es mit israel/palästina 2015 und den jüdischen opfern unter hitler

nicht den jeweils einzelnen menschen sehen, sondern ihn per se einer gruppe zuzuordnen ist unmenschlich - ganz besonders, wenn dieser gruppe eine diffamierende/entwertende gemeinsame eigenschaft zugeschrieben wird ...

naja, dialektik ist halt schwierig:-)))

Sowjetisches Ehrenmal für 7.000 gefallene Soldaten in Berlin geschändet

https://deutsch.rt.com/kurzclips/35446-sowjetisches-ehrenmal-fur-7000-ge...

neinnein - nix neues ... aber gut immer zu wiederholen ...

https://www.youtube.com/watch?v=BU9w9ZtiO8I

"Deshalb kommen wir jetzt zur ersten oben genannten Waffe, der Spaltung.
Auch hier stand am Beginn Jutta Ditfurth. Sie gilt als Linke. Ihr Angriff galt vordergründig Jürgen Elsässer. Sie zielte auf Elsässer, aber sie meinte die Friedensdemonstrantinnen und -demonstranten. Jürgen Elsässer hat seine politische Karriere ganz links begonnen, beim Kommunistischen Bund, er publizierte bei der linken Tageszeitung Junge Welt. Inzwischen ist sein Markenzeichen die Vermischung von linken und rechten Positionen. Er ist ein Rechter, aber kein Nazi. Ihn als „glühenden Antisemiten“ zu bezeichnen, war völlig überzogen. Wer es dennoch tut, will nicht kritisieren, sondern eine Kampagne eröffnen. Und das war dann auch der Fall. An ihr beteiligten sich Antideutsche, die sich selber als links bezeichnen, aber kaum dieser politischen Seite zugerechnet werden können, es beteiligten sich aber auch Linke aus der Partei DIE LINKE und aus der Friedensbewegung; es beteiligten sich ebenso linke Presseorgane wie das Neue Deutschland, die Junge Welt oder die linksliberale Wochenzeitung Freitag sowie die Zeitschrift konkret. In Facebook und in Blogs waren der Shitstorm kaum noch zu überschauen. Ein Grundmuster war das „In einen Topf werfen“. Pegida und Montagsmahnwachen, Elsässer und Jebsen, Pegida und Friedenswinter. Ein anderes war der Angriff auf alle, die es wagten, die Vorwürfe zu relativieren oder gar sich an den Montagsmahnwachen zu beteiligen. Die Jungle World schrieb: „Na, von wem ist hier die Rede? Vom Pegida-Mob oder vom Mahnwachen/Friedenswinter-Mob? Von beiden! So groß ist der Unterschied nicht. Der Friedenswinter ist Pegida für Linke und Pegida die Mahnwachenbewegung für Rechte.“ Die Partei DIE LINKE fasste schnellstens Unvereinbarkeitsbeschlüsse wie seinerzeit die alte Tante SPD: Wo Montagsmahnwachen drin sind, wird von der Partei nicht finanziell unterstützt. Einzelne Linke, die sich über den Bannfluch hinwegsetzten, waren Angriffen ausgesetzt. Es traf zum Beispiel Prinz Chaos II., Pedram Shahyar, Dieter Dehm und Heike Hänsel, die bei den Mahnwachen auftauchen, sowie Friedensaktivisten wie Reiner Braun, der das Gespräch und die Zusammenarbeit suchte. Wer sich den Montagsmahnwachen, und sei es auch nur interessiert, näherte, wurde sofort angegriffen. Viele zogen den Schwanz ein. Die Unvereinbarkeitsbeschlüsse von diversen Friedensinitiativen folgten.
Nun war es ein Leichtes den Friedenswinter in aller Gemütsruhe ebenfalls fertig zu machen. Das schafften Linke ganz allein. Da mussten die Medien gar nichts mehr tun. Die ersten Erklärungen zur Nichtteilnahme am Friedenswinter von VVN bis DKP verhallten medial, aber nach innen hatten sie Wirkung. Auch Tobias Pflügers Distanzierung war sicher wirksam. Im Ergebnis war die alte , linke Friedensszene gespalten, der Friedenswinter konnte nicht die notwendige Kraft entfalten. Das Spiel der Herrschenden war aufgegangen."

http://www.rationalgalerie.de/schmock/das-versagen-der-jungen-welt.html

" Die Herrschenden sahen sich einer neuen Gegnerin gegenüber. Aus dem Nichts war eine Bewegung aufgetaucht, die üblichen Verdächtigen, Linke, Friedensgruppen waren nicht beteiligt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren ähnlich empört wie die in Stuttgart, der Initiator politisch ein unbeschriebenes Blatt. Und es kam noch schlimmer: ohne organisatorischen Rückhalt durch gewachsene Strukturen, Parteien, Gewerkschaften breitete sich die Bewegung über das ganze Land aus. Es kamen einfach Leute aus allen Löchern, versammelten sich und protestierten. Zum Höhepunkt waren jeden Montag mehrere tausend Demonstranten auf den Beinen. Ähnlich wie bei den Occupy-Protesten durfte jede reden, die wollte. Und sie redeten. Gutes und Krauses. Unbekannte und Promis waren da. Auffallend viele Frauen gingen einfach ans offene Mikro und redeten los, was sie dachten und was sie erlebt hatten.
Man kann sich den Unmut vorstellen, den diese Friedensinitiative bei den Mächtigen, den Kriegstreibern, den Oligarchen, den Rüstungsgewinnlern und ihren Bütteln in Politik und Medien hervorrief. Die schöne Farbenrevolution, der Menschenrechtsaufstand wurden desavouiert. Der gut und von langer Hand vorbereitete Regimechange, das Herausbrechen der Ukraine aus dem Einfluss Moskaus war öffentliches Thema und wurde ungestüm kritisiert. Offen wurde gemacht, dass es um Krieg und Frieden ging, und das bunte Völkchen, das, wie sagt man doch gleich, aus der Mitte der Gesellschaft kam, verweigerte offen die Gefolgschaft. Dabei war alles so schön vorbereitet. Nicht dass die Herrschenden fürchten müssten, wirklich einen Fight zu verlieren, aber der Angriff ging auf den Kernbereich der Macht, aufs Ganze.
Die Herrschaft der staatsmonopolistischen Oligarchie ist selbstverständlich noch nicht angefochten, alle Herrschaftsinstrumente sind fest in ihrer Hand, sie sind waffenstarrend, sie bauen ihre Geheimdienste aus, die Polizei wird paramilitärisch aufgerüstet. Aber sie spüren, dass ihre Hegemonie, ihre Herrschaft über das Bewusstsein der Menschen, in Frage gestellt wird. Die logische Reaktion war, die Medienwalze in Bewegung zu setzen. Da kam Jutta Ditfurts Aufschlag gerade recht: da versammeln sich Antisemiten, glühende sogar, Verschwörungstheoretiker und Querfront-Anhänger und tarnen sich als Friedensbewegung! Damit gab sie die Stichworte für die Medien. "

http://www.rationalgalerie.de/schmock/das-versagen-der-jungen-welt.html

Der langjährige Mitarbeiter der JUNGEN WELT, Rainer Rupp, hat der Redaktion am 9.4. 2015 den folgenden Brief mit der Bitte um Stellungnahme geschickt. Die Redaktion hat bis heute nicht reagiert. Deshalb macht Rupp diesen Brief nun öffentlich.

In der Wochenendausgabe vom 21./22. März 2015 lancierte die Tageszeitung junge Welt den bisher massivsten Angriff gegen die sogenannte „neue“ Friedensbewegung. Diesmal durfte Monty Schädel, seines Zeichens seit 2007 politischer Geschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), um sich schlagen und alle Friedensbewegten aus den von ihm nicht gebilligten Gruppen, wie z.B. die „Montagsmahnwachen für den Frieden“, als verkappte Rechte oder noch Schlimmeres denunzieren.

Das unter dem Titel »Der › Friedenswinter‹ macht die Friedensbewegung kaputt« https://www.jungewelt.de/2015/03-21/005.php veröffentlichte Interview wurde von Stefan Huth (stellvertretender Chefredakteur) und Sebastian Carlens (Redakteur Ressort Innenpolitik) geführt und durch die „Doppelpack-Formel“ entsprechend aufgewertet. Zugleich flankierte der jW-Redakteur Carlens den Angriff Schädels mit einem eigenen Beitrag. In einem für Laien sicherlich sehr wissenschaftlich klingenden, aber dennoch genauso manipulativen wie wirren Traktat erklärt Carlens die "alte" Friedensbewegung kurzum für tot und die "neue" für „rechts“. Als Schlussfolgerung daraus empfiehlt er allen Friedensbewegten im Land, nichts zu tun und auf die Konsolidierung und das Gegenangebot der „organisierten, revolutionären Linken“ zu warten. (Siehe „Formierte Gegenaufklärung“, https://www.jungewelt.de/2015/03-21/010.php )

http://www.rationalgalerie.de/schmock/junge-welt.html

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darf seit dem Frühsommer 2014 meine weitgehende Distanz erleben,

wurde das langjährig unterhaltene Soliabo bereits damals gekündigt, zu einer Zeit, wo Rainer Rupp, Barth-Engelbart und andere vielleicht noch gewisser Hoffnung waren. Susann Witt-Stahl wird mit Sicherheit auch nicht glücklich sein über diese durchaus systemfromme Wendung der JW, sollte sich somit auch nicht mehr lange als Feigenblatt benutzen lassen, wird irgendwann die Konsequenzen ziehen.

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......lässt sich an dieser Kampagne recht gut ablesen. U. Gellermanns Analyse (Marie sei Dank!), ist da hoffentlich umfassend genug um die Mechanismen aus der Grauzone der Desinformation zu zerren. Es wird weitere Kampagnen geben; die Denunziation wird weiter betrieben.

"Ich glaube also, dass die Geheimdienste des Westens und ihre Beauftragten das Internet mit Verschwörungstheorien überschwemmen, um die wirklichen Verschwörungen unsichtbar zu machen. Darauf fallen viele rein. Auch Linke. Auch die Junge Welt." (Originalton U. Gellermann)

Aber wir sind davon nicht blöder geworden - wir haben dazu gelernt.

Die Meinungsmache autoritärer "Linker" macht sich zum dienstbaren Geist (zum Büttel) der Reaktion - ist selbst reaktionär. An ihrem Umgang mit  Jebsen und Müller lässt sich deren flache, verblödende Strategie verdeutlichen. Der Unterschied zwischen Information und Meinungsmache ist gewaltig, aber leicht zu entdecken.

Dem ist nur entschieden entgegen zu treten, die dahinter stehenden Absichten / Abläufe sind beständig zu verdeutlichen.

Gellermann spricht auch die dumme, selbstlaufende Ghettoisierung von "Links" an:

"In der Jungen Welt ist der Zustand von Teilen der Linken abgebildet, jener Linken, die sich radikal oder marxistisch oder kommunistisch oder alles gleichzeitig wähnen. Kennzeichnend für diese Linke ist, dass sie gesellschaftlich isoliert ist. Dies führt sie selber gerne auf den noch immer wirkenden Antikommunismus und die Linkenhatz zurück. Aber der Antikommunismus hat viel von seiner Wirkung verloren, nicht nur bei jungen Menschen. Die radikale Linke betreibt vielmehr eine sehr effiziente Selbstisolierung. Sie wirkt nach außen unattraktiv. Attraktivität ist aber Teil der Fähigkeit, eine Gegenhegemonie gegen die neoliberalen Machteliten aufzubauen. Die radikale Linke aber ist abgeschottet von der Gesellschaft, zerstritten, misstrauisch, gibt sich elitär und teilweise rückwärtsgewandt, ist voller Vorurteile und wahrscheinlich durchsetzt von Agenten. Sie bietet reichlich Platz für Selbstdarsteller, Wichtigtuer, Halbgebildete und Looser, die sich durch ihr Dabeisein Bedeutung zu geben versuchen. Die Linke hat kein Charisma und sie findet das noch nicht einmal traurig. Sie sind stattdessen gerne graue Mäuse, Hauptsache, sie haben Recht."

Von dieser Szene kennen wir viele, aber nichts und Niemand muss so bleiben wie es / er / sie ist.

 

gibt es in vielen bereichen- ich warte immer noch auf DIE!!! ... die aufrecht und selbstbewußt, solidarisch, tolerant und lebensbejaend ... ich sag mal wie eine spielfreudige jazz-improvisation einfach loslegt:-))) und ansteckt ...

es gibt ja aber auch die geheimen kampagnen ... das rascheln der ratten im dunklen ... ich weiß nicht, was einfacher ist: licht in den nsu-dreck zu bekommen oder die linken aus ihrer starre zu erwecken ...

jetzt also mal nsu:

" Wie viele tatsächlich auf der Anklagebank sitzen müssten, führte auch Angelika Lex, Anwältin und gewählte bayerische Verfassungsrichterin, auf der Demonstration in München am 13.4.2013 aus:

»Es fehlen vollständig die Verfahren gegen Ermittler, gegen Polizeibeamte, gegen Mitarbeiter des Verfassungsschutzes, gegen Präsidenten und Abteilungsleiter von Verfassungsschutzbehörden. Verfahren, die nicht nur wegen Inkompetenz und Untätigkeit, sondern auch wegen aktiver Unterstützung geführt werden müßten… Auf diese Anklagebank gehören nicht fünf, sondern 50 oder noch besser 500 Personen.« (Junge Welt vom 15.4.2013)

Nutzen wir die Zeit, die Namen derer zu nennen, die nicht auf der Anklagebank sitzen, die man durchaus als jenes NSU-Kontingent bezeichnen kann, das den Staatsanteil am neonazistischen Netzwerk ausmacht."

https://wolfwetzel.wordpress.com/2015/11/10/v-manner-als-staatsanteil-im...

Der Fall Zschäpe – Was wusste der Verfassungsschutz?
11/10/2015 — Wolf Wetzel

Jetzt rücken auch die beiden ZDFzoom-Autoren Rainer Fromm und Ron Boese zwei Felder vor … Mit sehr großer Verspätung »legen (sie) die Vermutung nahe, dass die Verfassungsschutzämter gut über die rechte Szene im direkten Umfeld des NSU Bescheid wussten.
In der ZDFzoom-Dokumentation „Der Fall Zschäpe – Was wusste der Verfassungsschutz“ zeigen die beiden Journalisten anhand von Akten des Prozesses gegen Beate Zschäpe und vier weitere Mitangeklagten wie der Geheimdienst an dem Aufbau der gewaltbereiten Neo-Nazi-Szene Ostdeutschlands beteiligt war. Dies wurde den Autoren in zahlreichen Gesprächen mit ehemaligen V-Leuten, Geheimdienstlern und Prozessbeteiligten bestätigt. Neben dem Zahlen erheblicher Geldsummen haben offensichtlich die Verfassungsschutzämter vor allem durch den Einsatz von V-Leuten steuernd in die rechte Szene eingegriffen. Den Behörden, so der Eindruck der Autoren, gehe häufig der Quellenschutz vor Strafverfolgung.«

ZDF |Mittwoch 11.11.2015 | 22:45 – 23:15 Uhr

https://wolfwetzel.wordpress.com/2015/11/10/der-fall-zschaepe-was-wusste...

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......wenn Mensch selbstständig, im gleichberechtigten Verbund miteinander, entscheidet, statt sich von Politik "repräsentieren" zu lassen?

"Links" wär's dann allemal - weil "Rechts" haargenau anders herum funktioniert.

ist am knappsten mit dieser aktion gesagt:

https://www.youtube.com/watch?v=eb5E2_N1dWE

meine meinung dazu (als profi-pr-tante): dieses teufelszeug ist in der welt (propaganda) ... aber wie jedes gift, kann es auch sinnvoll eingesetzt werden - es NUR dem gegener zu überlassen finde ich persönlich nicht klug (aber wer NUR auf moral steht, ohne etwas "unmoral gegen unmoral" setzen zu wollen, schränkt sich prinzipiell sehr ein und dürfte dann auch kein "sand im getriebe" sein können ... sondern immer prinzipiell "öl" ???

ich beklaue meine freunde nicht, hab aber auch keine lust, mich vom kriminellen gesetzen zu meinem nachteil beklauen zu lassen (z.b. gez-zwang)

populismus ... ist doch gut, wenn es populäre ... der bevölkerung nutzende möglichkeiten nutzt ... und nicht nur als deren verdummungsmißbrauch von oben massiv eingesetzt wird ...

ähnlich wie pazifismus ... doch wo beginnt die selbstverteidigung gegen gewalt an dir selbst ?

spannendes thema (für mich) ... aber nicht für einfache ja/nein = schwarz/weiß-haltungen geeignet ...

>>> woraus sich die ewig aktuelle frage ableitet: ist nicht JEDES ja oder nein immer nur eine entscheidung für die konkrete situation der gegenwart und niemals als generelles lebensprinzip, welches nicht ständiger überprüfung zu unterziehen ist >>> OHNE!!! beliebig oder widersprüchlich oder verräterisch deklariert werden zu können?

also das gegenteil von fundamentalismus und starrheit ... sondern immer an der menschlichen entfaltung und befreiung von tyrannen jeder art zu beurteilen?

" .... Nach dem französischen Text war das eine Übung für “Attentats multisites”. also Attentate, die an verschiedenen Plätzen stattfinden.
Samu in Paris hat daher morgens das geübt, was abends passierte.
Die müssen wohl über übernatürliche KRäfte besitzen oder … ???
Der andereBeleg ist aber komisch!
Ein Patrick Pelloux wurde befragt und das ist ja ein Tausendsassa.
Notarzt, Schriftsteller UND er schreib auch noch für Charlie Hebdo
https://fr.wikipedia.org/wiki/Patrick_Pelloux
http://www.taz.de/!5233071/
Das ist dann etwas zuviel des Guten!

Die Nato zieht wohl ein ganz großes Ding auf:
Sonia Seymour Mikich sagte genau den Satz, der auch nach 9.11 fiel:
Nicht wird so bleiben, wie es war.

” Am Freitag 13.11.2015 gab es am Morgen eine Notfallübung des französischen Rettungsdienstes (SAMU, Service d’ Aide médicale d’ ugence) in Paris in der das Verhalten bei einem Terroranschlag geübt werden sollte “

https://propagandaschau.wordpress.com/2015/11/14/anschlag-in-paris-wie-d...

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-132625.html

http://www.berliner-kurier.de/panorama/arzt-und-journalist-patrick-pello...

http://www.n-tv.de/politik/Vater-und-Bruder-von-Attentaeter-verhaftet-ar...

Woran erkennt man eine False-Flag Operation ? Am Verhalten der Medien, denn sie sind die wichtigste Komponente der Aktion : Die zu der Indoktrination der Oeffentlichkeit erforderliche Informationen und Hinweise auf Taeterschaft stehen in Windeseile zur Verfuegung, Die Dimension der Reportagen, Kommentare und Diskussionen sprengen jeden vernuenftigen Rahmen, Das Wichtigste: Die offiziellen Angaben werden niemals in Frage gestellt !! Hinweise auf Widersprueche flaechendeckend als Verschwoerungstheorien diffamiert.

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Verwertung ist alles!!!!

Nicht jedes Massaker eignet sich zur publizistischen Verwertung (im Sinne der herrschenden Doktrin).

So wie es gute Terroristen und schlechte Terroristen geben soll (siehe Syrien), so gibt es brauchbare Leichen und unbrauchbare Leichen.

Es gab schon mal ein Massaker in Paris:

https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Paris

(Erinnerungsplakette für das Massaker. Text: „Zur Erinnerung an die zahlreichen Algerier, die Opfer der blutigen Unterdrückung einer friedlichen Demonstration wurden“)

Russlands Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Barack Obama haben in der Türkei ein Krisen-Gespräch zur Weltlage abgehalten. Das Gespräch kam überraschend, weil die US-Neocons einen Keil zwischen Obama und die Russen treiben wollen und sich Obama mit dieser Geste innenpolitisch exponiert.

EU-Präsident Donald Tusk forderte Putin auf, sich bei den Luftangriffen in Syrien künftig auf den IS zu konzentrieren und nicht auf moderate Gegner des syrischen Machthabers Baschar al-Assad. Jeder, der sich auch nur fünf Minuten mit den Ereignissen in Syrien bschäftigt hat, kennt die offizielle Strategie der Russen. Sie kämpfen gegen alle Terroristen, auch wenn sich diese „moderate Opposition“ nennen und von den USA finanziell unterstützt und von US-Militärberatern geleitet werden. Die USA kooperieren in Syrien insbesondere mit der zu al-Kaida gehörenden al-Nusra-Front. Es ist durchaus nicht klar, ob nicht die al-Kaida hinter den Anschlägen von Paris steckt.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/11/15/putin-und-obama-tr...

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Vielleicht. Medienwirksame Ausschlachtung: Auf jeden Fall.

Die Guten stehen einmal mehr zusammen, schließen die Reihen und ohne jeden Blick zurück, ohne auch nur die geringste Hinterfragung des eigenen passiven wie -mehr noch- aktiven Agierens. Ekelhaft, diese Vermarktung von Selbstgerechtigkeit auf nach wie vor hohem Niveau.

Stimme Dir zu: Ekelhaft, diese Vermarktung von Selbstgerechtigkeit- und zwar auf hohem Doppel-Moral Niveau!
Letzteres wird auf folgenden Seiten gut herausgestellt
- Facebook-Hysterie nach Paris (http://www.heise.de/tp/artikel/46/46574/1.html)
-Zweierlei Maß (https://www.jungewelt.de/2015/11-16/120.php)
Aber auch in der heutigen Freitagscommunytie finden sich - mit Ausnahmen von einigen geistigen Irrläufern- nachdenkenswerte Blogger-Beiträge.

zwischen m.m.n. viel zu viel giftmüll, womit eine gesunde "bodenstruktur" insgesamt nicht gegeben ist ... "im namen der rose" lehrt uns die (zufällige) überlebensfähigkeit nur bei einem gewissen maß an gift-ressistenz ... klar ... es bleibt eine frage der dosis ... und der offensichtlichkeit der "tat" ... und wie g.j. völlig richtig schreibt "ein experiment" von jedem einzelnen, der auf konterminiertem boden sein "überleben" erproben möchte ... alles andere ist naiv.

>>> mit wirklicher entfaltung und meinungsfreiheit hat das soviel zu tun, wie maulkorb und leinenzwang für ALLE hunde durch "herrchen" ... und ist nicht fairer meinungskampf der argumente ...

" Gunnar Jeschke 15.11.2015 | 22:33

Erstaunlich, dass Du den durchgekriegt hast (wenn ich Du sagen darf). Ich glaube, ich habe es heute zum ersten Mal geschafft, dass ein Artikel von mir auf dieser Seite kassiert (zensiert, entfernt) worden ist.

Nun, ich bin experimenteller Naturwissenschaftler. Es war ein für mich sehr aufschlussreiches Experiment."

https://www.freitag.de/autoren/hans-springstein/misstrauen-statt-blinder...