30 Okt 2015

McCarthy von "links"

Submitted by ebertus

Und "links" ganz bewußt in Anführungszeichen gesetzt. Reaktionärer geht es kaum, was dort in den ehemals linken, ehemals linksliberalen Medien zur Zeit -mit Sicherheit noch steigerungsfähig- in Sachen Denunziation, gar Menschenhatz abläuft.

Alle Kritiker transatlantischer Vorwärtsverteidigung (nach außen) sowie die ernsthaften Kritiker sozialer Mißstände (nach innen) stehen permanent unter Aufsicht der neuen Blogwarte von links. Die Jebsen-Hatz erfasst mittlerweile alle, welche sich nicht systemfromm verhalten, nach wie vor die ablaufenden Ereignisse kritisch hinterfragen, jenseits proklamierter Alternativlosigkeit eben genau diese Alternativen anmahnen.

Zum Schmunzeln vielleicht im Kleinen, wenn Freitagsblogger Columbus dem Freitagsblogger WWalkie bescheinigt, sich mit seinen Einlassungen einen Platz im Nato-Bunker erschrieben zu haben. Und das alles in einem Blog von Magda, eben genau zu dieser systemfrommen Begleitung wider die alten und neuen Schurken.

Albrecht Müller gehört mittlerweile ebenso dazu (zu den potentiellen Schurken) wie Daniele Ganser, der ganze sog. Freidenswinter um Diether Dehm, Pedram Shahyar, Daniela Dahn etc. sowieso; viele, viele andere, die nicht schnell genug systemkonforme Abbitte leisten. Konstantin Wecker, Dieter Hallervorden oder Xavier Naidoo gleich mal eingeschlossen; jede(r) ist verdächtig wird verdächtigt, subtil bis offen diffamiert, denunziert und ggf. sanktioniert.

Denn das bestimmt hierzulande,  jenseits der Laterne, des nächsten Baums oder der mittelalterlichen Strafen bei ziemlich besten (Wirtschafts)Freunden -wie Saudi Arabien beispielsweise- die Exekution abendländisch-aufgeklärter Sanktionen:

die Infragestellung der betriebswirtschaftlichen Existenz.

Der Hipp-Hop-Band "Die Bandbreite" (hier in einem separaten Blog schon mal thematisiert) wurde ohne Angabe von Gründen, natürlich ohne Benennung des Denunzianten die Kontoverbindung gekündigt. Ja, das kann zukünftig jeden der weiter oben genannten treffen; sind wir alle, wir Kritiker und die, die es vielleicht erst noch werden, als potentielle Delinquenten, jedweder (zumindest) subtiler Sanktion anheim gestellt. Der Überbringer dieser Botschaft (Barth-Engelbart) weiss wovon er spricht, hat als Lehrer bereits unter Willy Brandt erfahren müssen, was Zensur, was Berufsverbot bedeutet.

Nicht nur die ebenso integre IG-Metall reiht sich da wohl umgehend ein, in die fröhliche Jagdgesellschaft. Bei den sog. Wahrheitsmedien sind die zwangsfinanzierten Öffentlich-Rechtlichen nach meinem Eindruck ganz vorn dabei; ebenso die transatlantisch eingemeindete taz nebst grün-medialer Prominenz auf allen Ebenen. Nicht zuletzt die deutsche Wikipedia ist ebenfalls dabei, gibt es aktuell eine wichtige, Hintergründe aufzeigende Dokumentation, welche primär in alternativen Medien auf Resonanz stößt, von den Systemmedien faktisch totgeschwiegen wird. Realpraktisch und was beispielsweise Daniele Ganser betrifft sieht das nun großmedial, bei den nun wohl auf der richtigen Seite stehenden besorgten Bürgern dann so aus, wie bei Telepolis beschrieben; Verschwörungstheoretiker anders herum...

Was die westliche Wahrheitspresse betrifft, hier ein kurzes Statement des bereits genannten Konstantin Wecker, den ebenfalls genannten Dieter Hallervorden betreffend; letzterer bei den Termiten ebenfalls separat thematisiert; dürfte nicht der letzte Delinquent sein, über den zu berichten sein wird.


Nachtrag 31.10.2015:

Gerade gesehen, hat Albrecht Müller bei den Nachdenkseiten ebenfalls etwas zur Causa Hallervorden geschrieben, via diesem:

"erhielt die Agenturchefin Claudia Neidig von allen eine Absage!"

weitere Details zum Agieren des staatlichen Propagandafunks in dieser Angelegenheit mitgeteilt. Lauter ganz individuelle Entscheidungen dort; nicht verschwörerisch, wie es Chomsky in seinem Propagandamodell nennt. Bei dieser "Wer kennt wen"-Strategie gehen die Schurken natürlich niemals aus, erinnert mich das immer wieder an Mentor Broder. Was musste der doch strampeln, via seinem Haus- und Hofmedium relativieren, um wieder von Breivik loszukommen.

Kommentare

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Zur Veranstaltung mit Ganser in Witten haben sich auch die, mit derlei rechter Verschwörungstheologie hochgradig erfahrenen, RUHRBARONE  - in Persona einer Mercedes Nabert - substanzlos zu Wort gemeldet.

Unter dem Titel Medienkompetenz in Witten: "Lesen sie Bücher?"

Originalton:

"Wie auch auf ruhrbarone berichtet, wurde für gestern Abend in die Uni Witten/Herdecke der Verschwörungsideolge und -dermagoge Dr. Daniele Ganser eingeladen."

Ob des BILD-haften Titels und seiner blumigen Fortführung im weiteren Text sah ich mich - mittels eines Kommentares inklusive Klarnamen - dazu gezwungen auf die Analogie dieses Textes von Frau Nabert zu ähnlichen Machwerken im "Stürmer" hinzuweisen.

Erwartungsgemäß wurde mein Kommentar nicht freigeschaltet......

Aber die dargebotene Methodik war vielen weiteren Kommentatoren dieser Flachheit unangenehm aufgefallen.

So bemerkte "Jens" treffend:

 

"Die Kommentare zu dem Hass Pamphlet & plumpen Diffamierungen von Seiten dieser Bloggerin sprechen eine eindeutige Sprache.
Das ist sie übrigens. https://twitter.com/mercedesnit , man achte auf ihren Twitterverlauf !

Gründe für Flucht aus Syrien: – Assad – IS
Keine Gründe für Flucht aus Syrien: – Die USA – Israel – Shell – Landgrabbing – Neoliberalismus

Ah , daher weht also der Wind , warum sie so gegen die Kritiker tritt , es stinkt nach Antideutschen."

 

Die Verhaltensauffälligkeiten derart agressiver Trolle/ Trollinchen scheint zunehmend bewusst zu werden....

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habe ich bis Anfang 2011 immer mal angesteuert,

bis mir durch diesen Text deutlich wurde, wessen Geistes Kind die wirklich sind. Man stelle sich vor -um nur zwei Punkte herauszunehmen, dass Kritik an den USA, Kritik am Kapitalismus mit einer Geisteskrankheit gleichgesetzt wird. Da hilft dann garnichts mehr, erscheint jeder, immer mal gern unterstellte Fundamentalismus der Muslime harmlos gegenüber diesen Sektierern, diesen Fanatikern und ganz in beinahe spiegelbildlicher Tradition anderer, unseliger (anti)deutscher Exzesse; im Dritten Reich beispielsweise.

Ansonsten und über den gewissen Lokalkolorit nebst Fußball hinaus scheinen mir die Ruhrbarone ein Abspielkanal politisch korrekter Meinung a la SPD/Grün, konservative Strömungen der NRW-CDU gern eingeschlossen. Dass sie (optisch erkennbar) wohl mit der taz kooperieren bestätigt diesen Eindruck und "CORREKT!V", das -nach meiner Information- von der SPD-nahen BROS-Stiftung gesponserte sog. Rechercheportal ist da auch nicht weit.

McCarthy von "links" eben, wenngleich thematisch etwas breiter aufgestellt als das gruselige publikative.org beispielsweise, wo es fast ausschließlich um (Neu)rechte jedweder Couleur geht, die wie from outer space über das Land hereinbrechen.Die einfach da sind, an denen man sich -und bitte ohne kritische Rückfragen- entrüstet abzuarbeiten hat.

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Hatte mich schon gefragt, was in Magda gefahren war, dem guten Albrecht Müller so unfair auf die Pelle zu rücken? Nun stellt sich heraus, dass es eine Auftragsarbeit war, veröffentlicht unter dem Titel "Alles ferngesteuert" auf S. 22 im "Freitag" 44/2015. Alles klar.

Bild des Benutzers fahrwax

Was genau enthält "Alles ferngesteuert" ???

Kannste das beschreiben, Hadie?

(Die Ausgabe 44/2015 werde ich nicht erwerben)

Gruß, Werner

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Kaufe den "Freitag" auch nicht mehr. In dem Artikel versucht sie wohl, den Ausstieg von W. Lieb bei den NDS zu skandalisieren, wie später auch in ihrem Community-Artikel. Auf Facebook beschreibt sie, wie sie A. Müller kontaktierte, der sich aber nur über die Kampagne beschwerte und sich dazu nicht weiter äußern wollte.

Bild des Benutzers ebertus

Davon scheint es beim politisch korrekten Freitag derzeit viele zu geben ...

Wollte es kaum glauben, heute morgen. So erscheinen doch bei den wiederauferstandenen "Meistkommentierten" (Screenshot) nun vier von fünf Einträgen mit lediglich (rund) zwanzig Kommentaren pro Blog. Da wird es mittlerweile wohl mehr "Auftragsarbeiten", sprich: Blogtexte, denn Kommentare zu diesen Ergüssen in vorwiegend eigener, jedoch immer auch politisch korrekter Tonlage zu geben.

derFreitag goes Mainstream und die sog. Community geht voran ...  

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Die größeren Blogs sind zeitlich rausgefallen und zurzeit gibt es viele Beiträge von unbekannteren Usern, die nicht so viele Kommentare auf sich ziehen. Obwohl meist anonym, gibt es doch so etwas wie Bekanntschaften alter "Seilschaften" (positiv gemeint.)

Da dank @Hadies Hinweis Magdas Beitrag über die ND in Sachen Lieb bereits in Ausgabe 44 veröffentlicht wurde, hätte ich mir meinen Kommentar dort sparen können. Da sie sich als eine dem Freitag verbundene Co-Autorin sieht, hat sie wohl auch den Zusammenhang in der alten Auseinandersetzung A. Müller und J. Augstein aus 06.2012 ausgeblendet (Offener Brief an Albrecht Müller). So kann sich der Freitag ein wenig hinter einer Bloggerin verstecken und Magda dazu benutzen, im alten Konflikt Holz ins Feuer zu legen. Ich hätte sie für  klüger gehalten. Aber vielleicht ist ihr das auch völlig egal, hauptsache  im Print.

Grüße

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was das Kommentarverhalten in Breite und Tiefe dort angeht.

Aber wie von Magda (und WWalkie) gelernt, so muss sich derFreitag die Linie, die Nähe zu den beiden aus dem Nato-Bunker (frei nach FC-Blogger Columbus) anrechnen lassen, wird gleich mal und jenseits jeglicher Inhalte querfrontig vereinnahmt, was möglicherweise zusammen gehört.

Fehlt jetzt nur noch die mit Sicherheit dort bald wieder aufschlagende "Weltendame" nebst ihrer JubelperserInnen, dann ist das Trio Infernale der FC wieder (fast) komplett; ok, e2m nebst altem Ego ms fehlen noch, aber das wird dann schon...

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Zukünftig werde ich wohl weniger "schonend" mit der besagten Dame umgehen. Meinen letzten Kommentar hat sie versteckt. Sie sollte eigentlich wissen, dass dann die Aufmerksamkeit besonders steigt.

Ich werde mir mal den Freitag 44 besorgen und einen Eindruck verschaffen. Ggf. schreibe ich dann selbst über den Artikel. Wer austeilt, muss auch einstecken können. Genug davon, denn das ist es nicht wert.

Lieber Hadi,

Ich will jetzt keine Lanze für Magda brechen, aber was Ihren Beitrag in der Printausgabe betrifft, kann es doch aller Wahrscheinlichkeit nach so sein, wie sie es beschreibt.

Ihr Blog datiert vom 24.10., die Ausgabe 44 des Freitag kam danach, also wie sie es sagte, erst der Blog, dann die Anfrage vom Freitag in Bezug auf ihrem Beitrag. Sie wurde nicht vom Freitag ansgesprochen, etwas zu Müller zu schreiben ( wäre dann auch für mich eine Auftragsarbeit ), sondern erst nach Erscheinen des Blogs gebeten, dies für die Printausgabe nachzubearbeiten.

Wie das Ergebnis aussieht, kann ich nicht sagen, da ich nach all den Querelen Anfang des Jahres ( Alphabetta, Trallala und andere ) auch mein Abo gekündigt habe.

Ich finde ihre Argumentation gegenüber Müller, Jebsen , Ganser und was weiß ich noch anderen auch nicht verständlich, bzw. für mich nicht nachvollziehbar und daher irrelevant, aber man kann ihr ja auch glauben, dass die Geschichte des Printartikels so war, wie sie sagt.

Also, nichts für Ungut, aber ich finde ihre Erklärung zur Entstehungsgeschichte des Artikels plausibel.

Magdas Ansichten in dieser Sache teile ich deshalb aber nicht.

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Können wir uns auf Gleichzeitigkeit einigen? Magda hat wohl so etwas wie Seniorinnen-Ehrgeiz, es den Jungen noch einmal zu zeigen. Dazu war sie jahrzehntelang Journalistin einer Blockparteien-Zeitung und kennt sich in Kalten-Kriegs-Denkmustern bestens aus. Und sie weiß, dass Jakob Augstein nachtragend wie ein alter Elefant ist. Wie sie selbst beschreibt, hat sie lange auf einen Anlass gelauert, Albrecht Müller eins "auszuwischen": Merkel-Kritik, Otto-Brenner-Studie, nun also Lieb-Ausstieg.
Albrecht Müller zitiert in anderem Zusammenhang ein englisches Sprichwort: „Don´t wrestle with pigs, you both get dirty, but the pig likes it“. Jetzt müssen wir alle ganz viel duschen ...

Nachdenkseiten
 

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ein Vergleich, der im NATO-Bunker auf äußerste Entrüstung stoßen wird.

Genau dort, wo man keine Probleme damit hat, die wirtschaftlichen Existenzgrundlagen von Menschen zu vernichten, soweit sie der transatlantischen Vorwärtsverteidigung nach außen, dem sozialen Kahlschlag und der zunehmenden Stigmatisierung nach innen ernsthaft widersprechen.

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Zwanghafte Horizontalverschiebung, unter Auslassung  von oben und unten bei der bevorzugten Peilung über den eigenen Popo.

Nur ein mittelständisches WohlstandsOrientierungsproblem......

Viele Menschen haben von ihrem Status vorwiegend die Angst ihn zu verlieren.

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obwohl doch origin und in US-Tradition selbst rechts.

Mit Akif Pirinçci verband mich bislang nichts, verbindet mich aktuell noch weniger. Da mag ich sofort mit Stefan Niggemeier konform gehen und btw. auf Jürgen Elsässer, dessen Positionen ist diese meine Abneigung ebenfalls sofort zu übertragen. Dennoch traut sich Niggemeier was, wird dafür von den entsprechenden Kreisen mit Sicherheit ebenfalls diffamiert werden.

Dabei beschreibt er (Niggemeier) deutlich und mehr noch, recht exemplarisch, wie die Großmedien, die Wahrheitsmedien hierzulande mit Wahrheiten umgehen. Uns staunendem, subtil instrumentalisiertem, zur gefälligen Entrüstung aufgerufenem Publikum wurde die sog. KZ-Rede des Akif Pirinçci so vermittelt, als wenn der Redner bedauerte, dass es für die Flüchtlinge kein KZ gebe.

Nach der Analyse Niggemeiers -selbst habe ich die Pegida-Demo nebst der inkriminierten Rede nicht verfolgt- stellt Pirinçci doch genau umgekehrt den Kritikern der hochoffiziellen und dennoch erkennbar bigotten Willkommenskultur das KZ in Aussicht.

Ebenso schräg, jenseits jeden seriösen Diskurses und dennoch auf die hier im Blog thematisierte in soweit zu beziehen, dass eben Kritiker der staatsräsonal proklamierten Alternativlosigkeit, der transatlantischen Vorwärtsverteidigung, diffamiert und auch schon mal ihrer materiellen Existenz beraubt werden.

Natürlich, da wartet kein KZ, nicht der nächste Baum, die nächste Laterne; das läuft wesentlich humaner ab ... 

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.....legen dem denkunwilligen Pöbel halt gern die Spur ( ich hatte den Herrn Niggemeier auch gelesen), damit ihr eigener Mief nicht so in die Nase sticht.

Ziel dieser Niederwildjagden ist die Revier-Konsolidierung in Diensten der Teiler und Herrscher - damit die Äsung für's kostbare Großwild nicht in den Focus gerät. Da wird dann gern die eine oder "Sau" durch's Dorf getrieben: auch die dümmste Gemeinde benötigt ihre Feinde, damit der Vorstand den Überblick behält.

Bild des Benutzers ebertus

stimme ich mit Spiegel-Kolumnist Jan Fleischhauer überein.

Nur im Falle des Akif Pirinçci bzw. jenseits der speziellen Causa ganz allgemein weiter gedacht dann schon. McCarthy von "links" ist als privatwirtschaftliche Zensur- und Boykottmaßnahme ist nun grundsätzlich freigegeben, die hier im Blogtext genannte Kontokündigung für Die Bandbreite als ebenso privatwirtschaftlich legitime Sanktion, als Selbstjustiz kein Einzelfall.

What comes next ...?

Bild des Benutzers fahrwax

Das kann niemand sagen.

Aber der Text eines gedankenschangeren Herrn (das ich jemals was aus dieser Szene verlinke, oh Gott o Gott) liefert umfassende Anstöße

dazu:

"Zu diesem Thema gibt es zwei schlichte Meinungen: Ja oder Nein. Vorbild für beide: Amerika, Du Land der Freien, wo jeder sagen darf, was er will! Aber doch auch das Land der Dossiers und des unbegrenzten Zugriffs und der einstweiligen Erschießung. Wäre ein "Ausschuss gegen undeutsche Umtriebe" bei uns möglich? Nein, natürlich nicht. Nicht unter diesem Namen. Und nicht ohne einen "Beauftragten" des Parlaments, für eine ganz rechtsstaatlich harte Kontrolle."

"Fischer im Recht"

Lesen bildet......

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Zufällig passiert sehr wenig, aber Kampagnen werden oft auf der Grundlage von Strategien betrieben.

Wer nicht fragt, findet auch keine Antwort.

Wer hinter diesem wirklich aggressiven Kampf gegen die Friedensbewegung steckt, das ist auch für mich eine große Frage.“

Katrin MacClean http://www.nachdenkseiten.de/?p=28643


 

ebenso die "stalinisten" und parteisoldaten ... also alle sogenannten "linken", die die ideen der linken für eigene macht oder funktion/karriere oder aus geltungsbedürfnis instrumentalisieren >>> also die möchtegernhelden und denkmalbauer ... haben sich dem "freien markt" = der konkurrenz und ellenborgen >>> für ihr "produkt" gebeugt und betreiben den etikettenschwindel wohl am wirksamsten (wegen ihrer herkunft) >>> doch genau von ihnen wird etwas völlig anderes erwartet ... die leerstelle auf dem markt der "wahrheiten und visionen für friedliches leben" haben sie um eitler marktvorteile willen in frage gestellt ... laviert ... >>> doch es sind gerade KEINE lavierer in friedensfragen von der mehrheit im "trend" ... so wie bei punk und breakdance u.a. "straßenkulturen" verweigern sich die menschen der verwässerung ihrer ureigendsten ausdrucksformen ... naja, klar, manche lassen sich da immer kaufen ...

doch die friedensbewegung zu diffamieren und zu spalten ... und gegen sie einen "heiligen krieg" zu führen kann nicht EWIG funktionieren ... also für mich sind es die eitlen, lauten, geltungs- und streitsüchtigen aus verschiedenen "lagern" , welche die eigentliche "querfront" gegen die friedensbewegung ... gegen die NATO und deren "westlichen werte" führen >>> für sie ist der blutige maidan wohl immer noch friedlicher als die demokratische abstimmung der krimbewohner ... und die schreckliche situation der palästinenser ein tabu bzw. die thematisierung antisemitismus

ich glaube es steckt eine nicht einfach zuordbare "erweckung und ermunterung" der häßlichen seite der menschheit dahinter, von der sich nur jeder selbst distanzieren kann >>> und zwar gegen eine mediale übermacht der diskriminierung und vorgelebten bigotterie und heuchelei zum machterhalt von schmarotzerleben für wenige auf kosten vieler ... jedoch wird schmarotzerleben natürlich nicht so genannt ... es bezeichnet aber ein weltbild, in dem sich einige für was besseres als andere halten und dies nicht ändern wollen, weil sie sonst selbst ihre billige leere spüren würden - die sie NUR anderen zuschreiben können ...

schön, dass es immer mehr menschen gibt, die dies ahnen, fühlen, analysieren und ein selbstbewußtsein entwickeln und sich nicht beirren lassen ... vor selbsternannten autoritäten, die nur sklavenhalter sind bzw. deren haltungen verinnerlicht haben ... auch oft ganz privat von oben herab auf andere schauen ... nee, eigentlich nur nach oben schauen und neben sich nix sehen können, weil sie immer gern etwas höher als andere stehen und freundlich interessierte augenhöhe für sie schon eine demütigung ihrer dann unbedienten eitelkeit darstellt.

>>> also für den FRIEDEN darf nur noch einer sein, der alle möglichen und unmöglichen anspüche der selbsternannten WIRKLICH GUTEN erfüllt, sei es bei seinem musikgeschmack oder in seiner kleidung, seinem ernährungsverhalten und dem gold-waagen-sprach-gebrauch >>> also letztlich KEINER ... bis auf die, die sich darum nicht kümmern - diffamierung ignorieren und wissen, das sie solidarische verbündete brauchen und wie man die erkennt und von "feinden" in den eigenen reihen unterschieden kann >>> also eine mühsame umsortierung >>> an der jeder selbst teilnehmen muß, wenn er nicht sagen möchte "hab ich nicht gewußt" ...

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O-Ton der abgefahrenen Fachfrau für "braunen Zeitgeist" vom 06.11.2015 bei Facebook:

"Die NachDenkSeiten analysieren nicht mehr. Sie denken nicht mehr kritisch-aufklärerisch, sondern sie fühlen dem braunen Zeitgeist hinterher. Sie raunen und rennen. Je schneller sich die Rechten ausbreiten, umso schneller. Sie haben keinen Halt mehr und keine Haltung.

Kritik am Antisemitismus gibt es gar nicht mehr. Denn das ist ja jene menschenverachtende Einstellung, die alle ihre neuen Freund*innen, bei aller sonstigen Unterschiedlichkeit, eint! Explizite Antisemiten wie Ken Jebsen sind sogar ihre Freunde. Linke Kritiker*innen sind ihnen inzwischen lästiger als jede/r neue Rechte, der sie lobt."

Ja, wo läuft sie denn hin?

Wer gegen die Dümmlichkeiten von Nazis argumentiert, leidet an einer sozialarbeiterischen Berufskrankheit ist Unterstützer von Pegida und steht auch noch zu "Expliziten Antisemiten" wie Ken Jebsen.

Aber hallo, das riecht - für mich - verflucht demagogisch-völkisch-bekannt nach Kultivierung von linksgetünchter Volksseele:

Bild des Benutzers ebertus

Würde es nicht nur verstehen, es gar richtig finden, wenn Jebsen der Jutta juristisch antwortet.

Dann kann Magda wegen dieser Tatsachenbehauptung ihrer Geistesverwandten gleich nochmal spenden, ruft diese Unterstellung geradezu nach juristischer Aufarbeitung und ggf. Klärung. Nicht jeder hält nach der linken auch noch die rechte Wange hin, so wie es Augstein gegenüber den inhaltsgleichen Anwürfen eines Broder tat.

Und nicht jede(r) ist betriebswirtschaftlich so kaum angreifbar; wie eben ein Augstein.

Interessant auch immer wieder zu lesen, wenn die Juttafreunde und Freundinnen bei derFreitag so engagiert bloggen und kommentieren. Wissen die nicht, welches internationale Ranking der Herausgeber von hochrangiger integrer Stelle erfahren hat?

Faszinierend, dieses extrem bigotte Verhalten, würde ich nicht auf die Idee kommen, bei PI-News beispielsweise zu schreiben.

Bild des Benutzers fahrwax

Oder ob es ein Fake ist? Das kann fast nicht sein.

Vollkommen abgefahren die Frau. Aber es gibt dort erheblichen. kritischen Widerhall (unter Namensnennung):

Z. B:

Werner Fröhlich Die Frage, ob es sich bei dieser Seite hier um ein "selbstreflektives Kollektiv", oder um die verbindliche Ausgabe hierarchischer Dogmen handelt, wird im Text bereits "recht hinreichend" beantwortet.

Jutta Schreiter Liebe Frau Ditfurth, ich fasse es nicht, was ist denn das für ein grenzenloser Schwachsinn? Woher nehmen Sie sich das Recht für diese Verleumdung"? Sie wurden von den Nachdenkseiten immer mit Respekt behandelt, trotz aller Kritik an Ihren neuerdings kruden Theorien. Ich hatte sie bisher immer für seriös und glaubwürdig gehalten. Auch nach Ihren grenzwertigen Äußerungen zu der Demo gegen TTIP in Berlin. Diese hatte ich für einen Ausrutscher nach eventuellen Fehlinformationen gehalten. Aber dieser bösartige Angriff auf die seriöse Seite Nachdenkseiten zeigt mir nun ein anderes Bild. Mit welchen unfairen Mitteln Sie nun um sich schlagen ist beeindruckend. Es veranlasst mich, Ihre Äußerungen in Zukunft mit großer Vorsicht zur Kenntnis zu nehmen. Ich finde es schade, dass Sie sich selber mit diesen unqualifizierten Schreibereien, ins Abseits rücken. Und BITTE hören Sie auf mit Ihren unangebrachten Pauschalierungen. Ich lese die NDS seit es sie gibt und ich möchte Sie dringend bitten, mich nicht ins rechte Lager zu rücken, nur weil Sie sich über die NDS geärgert haben. Tragen Sie Meinungsverschiedenheiten da aus, wo sie hin gehören, aber nicht auf meinem Rücken als NDS Leserin. Denn ich werde das auch weiterhin mit größtem Vergnügen tun und ich verbitte mir auf das Entschiedenste Ihre Unterstellungen. Und wenn auch mal wieder ein Artikel von Ken Jebsen dabei sein sollte, so werde ich auch diesen lesen, wenn er es mir wert erscheint, genau so wie ich auch weiterhin Ihre Äußerungen verfolgen werde. Ich lasse mir aber nicht von einer Frau Ditfurth, die anscheinend vor lauter Zorn und Wut, den Bezug zu Anstand und berechtigter Kritik verloren hat, vorschreiben, was ich zu lesen habe und was nicht.

Sebastian Gladitz In welcher Gesellschaft findet man sich da wieder wenn einer sachlich kritischen Website vorgeworfen wird am rechten Rand zu fischen, nur weil sie Ihren Lesern vorschlägt mit Pegida Mitläufern zu reden? Wie soll es Menschen noch erlaubt sein irgend eine Form von Denkanstoß zu liefern, wenn Sie dabei jedes mal rechnen müssen in der Öffentlichkeit diskreditiert oder etikettiert zu werden? Wer setzt da noch freiwillig seinen Ruf aufs Spiel um etwas zum besseren zu wenden? Vielleicht könnten Sie Ihren Text mit ein wenig Selbstkritik und Abstand noch einmal selbst durchlesen, und überlegen ob diese Art von Kritik wirklich auf die Nachdenkseiten zutrifft. Auch ein Dialog mit Albrecht Müller in dem Sie noch einmal etwas sachlicher Ihre Punkte vorbringen und der Online veröffentlicht wird wäre doch mal eine Idee wert.

 

Bild des Benutzers ebertus

auch nur ansatzweise interessieren würde, weder vom Musikalischen noch der Performance an sich ...

Was aus meiner Sicht zu sagen war, dass habe ich bereits im dFC-Blog von Janto Ban dargelegt, gleich im ersten Kommentar geahnt, was da wohl noch kommen wird. Dass es dennoch so schnell geht, das überrascht mich schon. Hatte vorhin beim ersten Auftauchen der Meldungen eher an einen Scherz des für diese Art Humor bekannten Postillon gedacht.

Aber die neue "linke", politisch korrekte Realität scheint schlimmer (zu werden) als jede Satire ...

Bild des Benutzers hadie

wie sehr doch immer noch der Online-Freitag zur Meinungsbildung beiträgt. Auch zu meiner, stimme z. Z. am ehesten folgender Mopperkopp-Weisheit zu:

Vergessen sind die Zeiten, in denen Marx und Engels sich mühsam eine Schneise durch ökonomisches Dickicht schlugen. Heute geht es um die Frage: Wer vertritt mich auf dem ESC?

Was freilich beim Mopperkopp nur dem Linken-Bashing dient, dabei ist er selbst der größte Lagerdenker.

Bild des Benutzers ebertus

Ich finde schon, dass der Rahmen bezeichnent ist, weiter diskutiert werden sollte.

Einen schönen Beitrag habe ich bei meiner Netzlese gefunden, gar von einem Blogger, der bekennend zur Anti-Naidoo Fraktion sich zählt. Dennoch erkennt er recht deutlich, was dieser Pyrrhussieg in der aktuell ablaufenden, auch zukünftigen Realität der gesellschaftspolitisch-medialen Auseinandersetzung bedeutet.

Ok, den letzten Absatz hätte er sich sparen können, beweist es dennoch, welches gespaltene Denken sich hinter so einem, an sich klugen Artikel/Autor verbergen kann.