11 Sep 2015

Konsequenter Community-Change

Submitted by ebertus

Hey, was ist los in der Freitags-Community? Die Ups and Downs, die gelegentlichen Flauten, die auch schon mal überbordenden persönlichen Metzeleien sind bekannt. Aber was ist das? Jetzt?

Die Liste der Top-Five ist verschwunden, sind auf der linken Seite (gefühlt) jetzt noch mehr Werbeblöcke in eigener und fremder Sache angeordnet. Und die kommentatorische Resonanz wurde in den letzten Wochen auch immer geringer, wenngleich die sich selbst, ihre Sache vermarktenden Einkipper nach wie vor aktiv sind, weitgehend ohne das aktive, diskursive Einbringen via der Kommentare. Was ist da los?

Ok, Moppi &Co. wird der Wegfall dieser Toplist durchaus gewisse Schmerzen bereiten, war das (sich selbst) via der Kommentare Hochschreiben ein Teil des Geschäftsmodells. Der JR's und sein Stichwortgeber TaiDe dagegen haben sich eh' rah gemacht, ahnten vielleicht, was da kommt. Und die Hardcore-KampfbloggerInnen wie e2m aka ms oder  die dvw nebst derer JubelperserInnen sind wohl eh' im selbstgewählten Exil.

Rückdatierungen dürfte es mangels der Top-Five nun auch kaum noch geben, rauschen die linksspaltig angeordneten neuen Blogs dank der Einkipper sowieso im bestenfalls Tagestakt durch.

Was bleibt? In jedem Fall das handverlesene, gern moderationsseitig empfohlene und oft auch seilschaftig zelebrierte Top-Down an absolut pflegeleichten, netiquettig konformen und eben qualitätshaltigen Texten derer Magda&Co. Keine Ecken, keine Kanten mehr, keine äußerst umstrittenen Verlinkungen incl. nachfolgender Sanktionen, versteht sich.

Wohl bekomms...!

Kommentare

Bild des Benutzers GEBE

Tja, ich erlebe es als eine Art Afront gegen die Community-Blogger, weil nicht kommuniziert;  weil ohne Angabe von Gründen intransparent so einfach über Nacht in merkelesker Weise als vollendete Tatsache (wie alternativlos) vorgesetzt und hingepfählt. "Community" nimmt sich irgendwie anders aus. Das hier aber nimmt sich aus wie das Gebahren von plumpestem Herrschaftsanspruch und liegt wohl vollkommen im Unerziehungs-Trend: Putsch von oben.

Bisher waren die "Meistkommentierten" immerhin bis dato auch für eine Übersicht als eine Art Positions- und Trendermittlung

Bild des Benutzers fahrwax

.....erlebe ich schon länger als eine perfekte persönliche Beleidigung.

Trend und Position besetzt die Redaktion, das ist nun eindeutig geklärt.

Die bisherige Schminke ist wohl inzwischen verzichtbar..

Bild des Benutzers ebertus

via meiner Einlassung an Gebe, so scheint mit diese Liste bzw. deren Wegfall lediglich ein Symptom, ein Indikator; wenngleich und weil im Vorfeld nicht kommuniziert, eine Beleidigung der noch aktiven, kommentatorisch engagierten BloggerInnen.

Die Anderen, die Selbstvermarkter wird das nicht jucken, weil eh' kaum auf Listenplätze aus, ein Suchmaschinen-Ranking nebst derer Auffindbarkeit via dem Freitag das Geschäftsmodell dort darstellt.

Und schlußendlich, was auch für mich nur noch deutlicher geworden ist, hilft die von Dir genannte Schminke nun auch nicht mehr wirklich über den medialen Mainstream hinaus. Als (Hobby)Blogger -beinahe der ersten Stunde unter Augstein- finde ich das sehr traurig, muss den Herrschaftsanspruch jedoch hinnehmen.

Bild des Benutzers ebertus

 

lieber Gebe, hatten in einer Freitags-Community mit hoher kommentatorischer Teilnahme durchaus ihren Sinn, hätte mir da nur immer mal gewünscht, dass exessive Selbstkommentierer, deren Kommentare dabei nicht mitgezählt werden.

Aber seit einiger Zeit -und schau Dir nur mal das Bild des heutigen Tages an- überwiegen die Einkipper ganz ohne substantielle Beteiligung an den Diskursen. Die noch teilnehmenden Authentischen werden mehr und mehr zur Staffage degradiert. Da macht es bald keinen Sinn mehr, so ein Ranking plakativ auf der Frontseite zu führen. Was ja, und dies war oben im Blog meine zweite Argumentationsebene, sich immer mal kontraproduktiv entwickelt; zu dem moderationsseitig gepflegten Top-Down einer pflegeleichten, zunehmend im Strom schwimmenden Qualitätshaltigkeit.

Bild des Benutzers pleifel

Von @Magda habe ich dazu natürlich nichts gelesen. Ich werde unter Fragen und "eventuelle" Antworten etwas einstellen.

Für mich wäre es eher eine Verbesserung, wenn im Ranking die eigenen Kommentare nicht gezählt würden. Das dürfte technisch leicht zu realisieren sein und die "Selbstvermarkter" etwas dämpfen.

Aus der Ferne, hatte ich die Veraenderung noch nicht so deutlich festgestellt. Mir war nur aufgefallen, dass mich die meisten Sachen nicht mehr interessieren. Das war mal anders. Der schnelle Durchlauf auf der linken Seite ist aegerlich. Das liegt sicher an Einkippern, aber auch an den Leuten, die sich nur selbst produzieren wollen und gar keine Rueckmeldung wollen oder teilweise, die Kommentarfunktion sofort schliessen. (Das Schliessen der Kommentarfunktion koennte auch erst nach 10 fremden Kommentaren zugelassen werden.)
Ne Loesung kenn ich auch nicht. Vielleicht jeden eigenen Beitrag mehrfach einstellen (mit leicht geaedertem Titel), um laenger "neu" zu bleiben?

Bild des Benutzers ebertus

ist jedem, jeder unbenommen.

Nur in einem sog. Forum, in dem die Einkipper und Selbstvermarkter, moderationsseitig gar noch gefördert die Mehrheit darstellen, da wollte ich nicht über Gebühr Staffage sein.

Zur sofortigen Schließung der Kommentarfunktion einschließlich Selbstvermarktung und ellenlanger Linkfarmen gibt es mit saul rednow aka Knüppel, aka Sexpower, aka xyz... auch so eine prollig-schillernde, immer wieder auferstehende Figur; die bereits mehrfach und in der Regel sehr theatralisch Abschied genommen hat.

Ne, 'ne Lösung habe ich auch nicht; lediglich die, mich -für meine Verhältnisse- dort weitgehend zu beschränken. 

Bild des Benutzers fahrwax

.....ist auch nicht mehr möglich. Bisher funktionieren die RSS-Feets der bereits abonnierten Schreiber jedoch noch. Selbst der Feet von fahrwax.

Bild des Benutzers Aussi43

Natuerlich bin ich eigentlich Aussie43. Aber den gaebs schon sagte der Termit und wollte meinen Beitrag nicht durchlassen. DA hab ich mich eben mit 44 vorbeigeschlichen.

Bild des Benutzers ebertus

 

Überwiegend die üblichen Verdächtigen, Moppi gar zweimal, einer geht da noch... Beteilige mich kommentatorisch selektiv an den Blogs, die mir inhaltlich und/oder mental etwas geben. Da wären aktuell:

Emil Neumann - inhaltlich, das wäre dem Text zu wünschen; möglicherweise mit einem kleinen Mißverständnis

Koslowski - was das Mentale, die Nostalgie betrifft, Titel bzw. DVD (mir) einen Blogtext wert sein sollten.

Ehemaliger Nutzer 14.09.2015 | 10:22

" 10. Ich bedanke mich, dass ich, nachdem ich aus freien Stücken offenlegte, dass ich schon einen (damals ebenfalls unberechtigt gesperrten) Nick @Wahrheitssucher besaß, trotzdem nicht gesperrt wurde. Obwohl dies laut den Buchstaben der Forumsregeln durchaus möglich wäre. Deshalb bedanke ich mich, weil ich erkenne, dass nach dem Sinn und Geist der Forumsregeln verfahren wird. Ich erinnere an Ihre Argumentation: "Die Aufsicht wird schon Gründe gehabt haben".

Solcher Geist und solche Offenheit sind der Grund, den Freitag als eine der freiesten netzweiten Informationsquellen zu empfehlen.

Ich werde nach der von mir oben erwähnten positiven Entwicklung (u.a. Vorgehen nach Geist und nicht starr nach Buchstaben demnächst wieder das Abonnement des Freitags erneuern, welches ich in Reaktion der damals ungerechtfertigten und ohne jegliche Mitteilung der Sperrgründe erfolgten Sperrung, kündigte. "

https://www.freitag.de/autoren/michael-jaeger/bedingungslose-dichotomie#...

>>> 2 Stunden später wurde aus @RichardK ein "ehemaliger Nutzer" <<<

ich weiß nicht, wie es ihm jetzt geht - vielleicht findet er ja hierher - auf jeden all hat er jetzt wohl eine lektion gelernt, die sehr bitter ist ... bitter, für jeden, der sie erfahren musste mit der gleichzeitigen klaren erkenntnis, die für mich nur EINE interpretation zuläßt: das "herz" des freitags ist oliv-grün, knallhart und eiskalt ... und jeder, der dort noch "geduldet" wird ist für das "irgendwie linke" image als zweckalibi einkalkuliert ... bis halt seine nachfragen und klärungsversuche die maske gefährden. erkannt haben die ganz sachlich auch andere:

Achtermann 13.09.2015 | 20:16

" Von den letzten neun Empfehlungen beschäftigen sich sechs mit Asyl, zwei mit Musik, eine mit Theater. Blättert man bei den Empfehlungen weiter zurück, sind keine Texte dabei, die politisch im weiteren Sinn nicht aus dem Spektrum des Denkens der Grünen kämen. Gender darf natürlich auch nicht fehlen. Mehrere Empfehlungen haben kaum Diskutanten gefunden. Woran das wohl liegt? "

Bild des Benutzers fahrwax

das die Marie hier wieder auf senden umd empfangen ist......

passt doch auch dazu:

Deutschland im Zensurtaumel
Peter Mühlbauer 12.09.2015
Warum die US-Verfassung auch hierzulande die Redefreiheit schützt
Seit einigen Wochen geht es in deutschen Mainstreammedien und in der deutschen Politik viel um Zensur - allerdings wird diese nicht kritisiert (wie das während des Kalten Krieges üblich war), sondern gefordert. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) verlangt beispielsweise von Facebook Kommentare, die ihm nicht gefallen, zu löschen - auch wenn sie gar nicht gegen die Nutzungsbedingungen des Netzwerks verstoßen. Seit gestern wird er dabei von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unterstützt.

Die Opposition im Bundestag opponiert nicht etwa gegen solche Forderungen und prüft sie kritisch, sondern setzt noch einen drauf: Die Grünen-Fraktionsführerin Katrin Göring-Eckardt fertigte dazu ein Video an, in dem sie Botschaften vorliest, die sie von Bürgern erhielt. Einige davon wären justiziabel - andere dagegen sind auch in Deutschland durchaus von der Meinungsfreiheit gedeckt. Allerdings finden sich diese Botschaften nicht (mehr) auf Göring-Eckardts Facebook-Seite - was auch wenig verwunderlich ist, denn solche Kommentare lassen sich im eigenen Profil sehr leicht selbst löschen.

Worum es Maas, Merkel und Göring-Eckardt aber offenbar geht, das sind nicht die eigenen Facebook-Profile, sondern die anderer Leute. Von Mainstreammedien, die in Konkurrenz zu Sozialen Medien wie Facebook stehen, werden die drei Politiker dafür ganz überwiegend bejubelt. Der Spiegel veröffentlichte am Freitag sogar einen kleinen Blockwart-Leitfaden, der dazu auffordert, Facebook mit Meldungen über Postings zu überschwemmen, die "nicht erwünscht" sind oder deren Quelle man für "unseriös" hält.

http://www.heise.de/tp/artikel/45/45960/1.html

Bild des Benutzers ebertus

 

ist es nur ein gradueller Unterschied; eben eine massenmedial moderne Form des bekannten McCarthyismus.

2014 war das Jahr, in dem final deutlich wurde, auf wessen Ticket die Großmedien unterwegs sind.

2015 ist das Jahr des blockwartigen Unterbaus, eben auch der kleinen Medien und der sog. sozialen Netze.

McCarthy wie Mielke & Co. hätten, haben ihre Freude daran...

Robert Heinleins Ende der 1930er Jahre erschienene Dystopie Revolt in 2100, in der er erklärt, warum die Zensur das Schlüsselverbot aller dystopischen Verbote ist:

" Zum ersten Mal in meinem Leben las ich etwas, was nicht von den Zensoren des Propheten abgesegnet worden war. [...] Ich begann langsam zu verstehen, dass Geheimhaltung der Grundpfeiler jeder Tyrannei ist. Nicht Gewalt, sondern Geheimhaltung ... Zensur. Wenn eine beliebige Regierung [...] sich anschickt, ihren Untertanen zu sagen: ‚Das dürft ihr nicht lesen, das dürft ihr nicht sehen, das zu wissen ist euch verboten", ist das Endergebnis Tyrannei und Unterdrückung, ganz gleich, wie heilig die Motive auch sein mögen."[1]

Bild des Benutzers Heinz

Das Internet erzeugt ein dauerhaft soziales Problem,
oder eine andere Gesellschaft
,

das stand vor ca. 10 Jahren in einer Druckschrift der Bundesregierung über Telematik.

Das Problem haben wir, die Gesellschaft (noch) nicht.

Schon Bill Clinton hatte als Präsident der USA festgestellt, daß es mit dem Internet keine Grenzen mehr gibt; vermutlich hatte er nicht einmal geahnt, wie grenzenlos das Internet tatsächlich ist; selbst Steuersünderdaten der Schweiz sind nicht mehr sicher.

Da wundert es auch nicht mehr, wenn die Informationen der Geheimdienste öffentlich werden und der informelle Vorsprung einer Regierung gegen NULL geht. Gerade dieser informelle Vorsprung ist es aber, der die MachtPosition der Regierenden ausmacht - das hatte Heinlein beschrieben.

Ist der der informelle Vorsprung weg, ist die Macht weg; was bleibt sind alternativlos kompetente Funktionsträger einer Dienstleistung - oder arme Würstchen.

Bild des Benutzers Heinz

Ich fürchte, der Freitag hat sich im Netz seiner eigenen Regeln verheddert.

Das Rückdatieren von unangenehmen Artikeln der Community war für die Anfangszeit ja sicher nur ein Notnagel.

Einerseits hat die Community immer noch eine relativ große Reichweite und für eine Zeitung eine einzigartige Offenheit.

Andererseits macht die Redaktion ja auch etwas Politik, wenn sie ausgesuchte Schreiber einmal als Empfehlung plaziert.

Das ist ihr gutes (Haus-) Recht und soll sich auch nicht ändern.

Peinlich nur, wenn solch ein Artikel von der Community einmal zerschossen wird und in den Big Five landet, denn dort verbleibt er dann eine Woche lang nicht nur auf der Seite der Community, sondern auf der Startseite.

Bild des Benutzers ebertus

 

"hat die Community immer noch eine relativ große Reichweite und für eine Zeitung eine einzigartige Offenheit"

Soweit man den Begriff der "Community" eher weit, eher unverbindlich fasst, so mag das stimmen. Nur ist es mittlerweile eine vielleicht etwas intellektueller sich gebende HuffPo in der weitgehenden (Selbst)vermarktung via einem pflegeleichen, gestreamten Journalismus.

Aber ok, wenn das dem Hausherren reicht, die anderen, ernsthaft noch mitmachenden BloggerInnen dabei ganz glücklich sind, so soll es denn sein.

Und inhaltlich? Form follows Function und wenn ich den Freitag mal als Form betrachte, so folgt er in seiner durchgenderisierten politischen Korrektheit eigentlich nur der funktionalen taz - die wiederum den Grünen. In spätestens einem Jahr werden wir dann wohl auch im Freitag diesen aus jeder taz-Zeile quellenden transatlantischen Bellizismus lesen können.

Bild des Benutzers Heinz

Wer für alles offen ist,
ist nicht ganz dicht.

Das gilt für alle Foren und Communities; wo willst du eine Grenze setzen?

Grenzen kannst du nur durch Regeln setzen, die du auch kontrollieren kannst und willst.

Das erfordert Aufmerksamkeit, Energie und Arbeit, die irgend jemand leisten muß, egal, ob das bezahlte Arbeit ist, oder ehrenamtliche. Diese Kontrolle der Grenzen ist in einer inhaltlich festgelegten Zeitung oder Community durchaus vergleichbar mit den Grenzen eines Staates, die, wie wir heute wissen, auch nicht mehr haltbar sind, es sei denn, man sichert die durch NATO-Draht und den NATO-Draht durch Grenzpolizei oder Militär.

Diese Kontrolle kostet Zeit und Geld, was an anderer (intelligenteren) Stelle fehlen wird.

Fazit: Offen für (fast) alles

Bild des Benutzers ebertus

wenn man den HartzIV-Aktivisten in der dFC einbremst.

Ok, er übertreibt es momentan ein wenig, mit aktuell fünf, teilweise identischen Blogs in den tagsüber nun immer schneller durchrauschenden fünfzehn am linken Bildrand. Andererseits macht er genau das, was andere, hochfrequente Einkipper ebenfalls tun, die Billigung, partiell gar Adelung durch die Moderation mal gnädig unterstellt.

Aber jemanden wegen seinem Thema namens "Hartz IV" zu sperren, das wäre eine neue Qualität bei dem nach wie vor doch irgendwie linken Freitag.

Nicht ganz, weil politisch korrekt gesprochen, das Abheben auf die sozialen Belange hierzulande durchaus auf neurechte Tendenzen hindeuten könnte.

Stay tuned on this incident ...

die "junge freiheit" beschwert sich bei der ard über manipulation des programmes und führt zu folgenden kommentaren auf twitter: https://twitter.com/niggi/status/656819956554838016

Uwe Krüger ‏@ukrueg 18 Std.Vor 18 Stunden

Uwe Krüger hat Stefan Niggemeier retweetet

(Wenn Kai Gniffke mit der "Jungen Freiheit" redet, wird man sie auch verlinken dürfen)

>>> soweit zu den medien im allgemeinen und nun zum "der freitag" im aktuellen:

Achtermann 11.10.2015 | 07:24

"Füller schreibt: "Man kann nur froh sein, dass die Bild-Zeitung – bislang – mehr von journalistischem Ethos verstanden hat als mancher gebührenfinanzierte Korrespondent."

Ja, es ist bemerkenswert, dass der Freitag und die Bild-Zeitung inzwischen eine Achse bilden."

miauxx 21.10.2015 | 20:15
@Achtermann

"Ja, es ist bemerkenswert, dass der Freitag und die Bild-Zeitung inzwischen eine Achse bilden."

:-)

... und dass Merkel bald mehr Freunde in der Opposition hat, als in der Union.

Bemerkenswert, bemerkenswert ...

Achtermann 22.10.2015 | 09:13
@miauxx

Dabei sollte der Opposition mal die Rolle zufallen, die Regierung zu kontrollieren. Die Zeiten ändern sich. Die Folge: Wir haben nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera."

https://www.freitag.de/autoren/christian-fueller/astreines-pegida-tv#144...

jedoch gibt es gute gründe, ab und zu in "der freitag" hineinzuschauen:

Richard Zietz 06.10.2015 | 17:26

" Mir zeigt das Beispiel, dass im neoliberalen Medien-Mainstream Abweichungen nach rechts immer drin sind. Das Phänomen ist ja auch anderweitig bekannt: vordergründig bedächtig-ausgewogene, streng im Merkel-Fahrwasser segelnde Leitmedien, im Feuilleton oder der Kommentarspalte dann exponierte Neocon-Wadenbeißer und Stimmungsausloter der Marke Broder, Matussek, Fleischhauer und Blome.

Auf der einen Seite zeigt dieser Umstand, dass die »Hetzmedien« doch nicht ganz so uniform sind wie von manchem Kritiker behauptet. »Willkommen« und »nicht willkommen« ist ein nicht wegzudiskutierender Unterschied. Ebenso nicht wegzudiskutieren ist allerdings der Umstand, dass diese mediale »Öffnung« einseitig stets nach rechts hin vonstatten geht. Anders gesagt: Ein »Öffnet die Grenzen«-Aufmacher hätte in der ARD nicht den Hauch einer Chance – schon gar nicht in einem exponierten Vorzeigeformat wie Bericht aus Berlin.

Welche Schlüsse das zulässt auf den Zustand – oder auch: die Vielfalt – der aktuellen Medienlandschaft (und insbesondere ihres öffentlich-rechtlichen, steuerfinanzierten Teils), stelle ich an dieser Stelle anheim."

>>> klar sind namen schall und rauch ... die in die medienlandschaft schallen und rauchen können ... was waren das für zeiten als es noch den "sonntag" gab ... meine gedanken schwirren um einen meiner lieblingsbegriffe "FREI" , der so zahlreich benutzt und erbärmlich mißbraucht wurde ... ich suche mir jetzt mal einen anderen ausdruck für dieses gefühl, was ich eigentlich meine ... "S O N N I G" würde mir ganz gut gefallen und hat auch mehr klarheit <<<

Bild des Benutzers pleifel

Es hat zwar etwas gedauert, aber immerhin wieder eingeführt: die Liste der Meistkommentierten.

Bild des Benutzers hadie

Wie unangenehm!

Bild des Benutzers marie

 

ich mach es kurz, denn es ist wohl nicht der rede wert ... aber festhalten möchte ich es doch.

 

mir ist aufgefallen, dass in den letzen wochen "die ehemaligen" fast verschwunden sind ... eine mögliche deutung dazu gebe ich nicht ab

 

nach dem rein-und-raus der "meistkommentierten" scheint es mir, dass damit eine akquise der redaktions-vorlieben einher gegangen ist, welche dann in den "meistkommentierten" doch wohl ganz gern gesehen werden??? >>> dies hat mich darauf gebracht, die von mir sonst kaum beachteten beiträge etwas mehr zu verfolgen, da sie "ins rampenlicht" gerückt werden:

ERSTENS:

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ab-ins-rampenlicht-justin-trudeau-anja-reschke-christian-streich-till-van-treeck-ska-keller-bryan-stevenson-strassengezwitscher-fiona-brunk-buesra-atmaca-bodo-ramelow-sama-maani-schnipo-schranke

 

anja reschke: fiel durch ihren sehr unterschiedlich bewerteten beitrag auf:

 

“Auschwitz ist nunmal passiert”, meint Reschke wortwörtlich. Einfach so. Als gäbe es keine Vorgeschichte. Anstatt aber eben diese Vorgeschichte zu analysieren, anstatt zu fragen, wie es dazu kommen konnte, dass ganz normale Menschen anderen Menschen Derartiges antun, fällt Reschke nichts besseres ein, als das, was “nunmal passiert ist”, zu benutzen – gegen PEGIDA.

Die Leitfrage lautet: „Wie politisch sind die politischen Fernsehmagazine heute noch?“ Mit dem Titel der Studie erinnern wir an Klaus Bednarz. Sein Credo, „Wir möchten den Mächtigen unbequem sein“, galt nicht nur für Monitor, das er lange als Macher verantwortete und als Moderator prägte. Die Studie hinterfragt, ob die heutigen Magazine diesem Anspruch noch gerecht werden.

Wenn in den politischen Magazinen während eines Vierteljahrs die Bundeskanzlerin Angela Merkel nie als Gegenstand der Analyse, sondern allenfalls als Satire-Objekt vorkommt,wenn Parteien und Parlament nur am Rande gestreift werden, wenn Europa nur in einem einzigen ökonomischen Exkurs thematisiert wird, wenn nie nach der politischen und militärischen Zukunft Europas gefragt wird, dann ist die Leerstelle zu groß.

Daran lässt sich eine unpolitische Haltung erkennen, die wiederum mit einem Regierungsstil korrespondiert, in dem Politik vor allem als routinierte Betriebsamkeit zur Produktion von Wohlstand und Sicherheit für den Bürger dargestellt wird. Diese zugleich appellierende und bevormundende Haltung ist verführerisch, weil sich damit permanent Erregung erzeugen lässt,ohne die Gesamtstatik der gesellschaftlichen Konflikte auch nur anzutasten…

 

 

https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2015/Luegenpresse-Gespraechsversuch-mit-Kritikern,medienkritik102.html

 

>>> "Medienkritiker sind entweder Nazis oder Verschwörungstheoretiker oder beides.

Kommt die Kritik von Rechts, dann sind es Nazis. Kommt die Kritik von Links, dann sind es Verschwörungstheoretiker. Antisemiten sind sowohl Linke, als auch Rechte, wenn Kritik am Geldsystem oder an der einseitigen Israel-Berichterstattung geübt wird, die ja nichts anderes ist, als medial durchgesetzte, öffentliche Staatsräson.

Diese Diffamierung der Kritiker ist aber eine gute Nachricht. Ganz einfach deshalb, weil die öffentlich-rechtlichen Sender – unfähig sich mit der berechtigten Kritik inhaltlich auseinanderzusetzen – zum Mittel der Diffamierung greifen. Sie desavouieren sich damit mehr und mehr – und das ist gut so, denn eine bessere Bestätigung könnten wir uns doch als Kritiker gar nicht wünschen.

Gäbe es in der ARD seriösen Journalismus und bei Panorama keine Rückgratlosen (*2) wie Thomas Berbner, Ben Bolz oder Anja Reschke, dann hätten sie sich die Programmbeschwerden der Publikumskonferenz angeschaut und deren Berechtigung argumentativ überprüft. Zweifel an den Beschwerden hätte man dann mit Maren Müller diskutieren und berechtigte Beschwerden dem ARD-Verantwortlichen Gniffke vor die Nase halten können. Aber wie gesagt: das wäre ja seriöser Journalismus "

 

https://propagandaschau.wordpress.com/2015/06/05/ard-panorama-die-miesen-tricks-der-lugenpresse/#more-10523

 

ZWEITENS:

 

ein beitrag von einem "roten" (also FC-nutzer), der jedoch untern den "blauen" (ohne diesen zusatz: "Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag") als TITELTHEMA aufgeführt ist ...

https://www.freitag.de/autoren/smesch/so-und-nicht-anders

 

 

>>> die "meistkommentierten" starten ROT ins neue jahr - die startseite des freitag ist BLAU und fast (*1) unkommentiert ...

 

(*1) Richard Zietz 02.01.2016 | 16:29

"Kann man jetzt, wo das neue Jahr angebrochen ist, das Zukunfts-Gedöhns langsam einstellen und wieder zur normalen Freitag-Berichterstattung zurückkehren? – Vielen Dank."

 

(*2) ... oder rückgratlose gegen aufrechte >>> zu beobachten beim freitag??? >>> natürlich auf "zweifelhaft linken niveau" ...

(oder sö ähnlich, wie sich der herausgeber selbst etikettiert hat?)

 

 

 

 

Bild des Benutzers ebertus

Aktuell versuche ich mich dort auch wieder etwas;

nach gut dreimonatiger Blogpause und lediglich durch einzelne Kommentare noch sich einbringend.Neben wirklichen Highlights wie dem von Charlie Schulze (meine Meinung) oder aktuell der gewissen, durchaus berechtigten Provokation von TLACUACHE passiert dort wenig. Und die Moderation hat offensichtlich Mühe, genug pflegeleichte, leitplankige Beiträge für die mittlere Spalte der Communityseite zu finden, wirkt (mir) das dort oft doppelt erscheinende beinahe wie Missionierung.

Interessant, auch in seinen gern verschwörungstheoretisch weiter zu denkenden Implikationen fand ich den von Magda angeschleppten, aktuellen Panorama-Beitrag; habe das dann ja auch in Magdas Blog thematisiert, ist niemand darauf eingegangen.

Ergo, lassen wir es in 2016 ruhig angehen, ist der Freitag, sind gar Augstein&Co. für jede Überraschung gut.

In dem Sinne ...

.

Bild des Benutzers ebertus

Fast schon die Erfüllung der im vorherigen Kommentar gemachten Prophezeiung.

Wobei mich der Augstein-Text dann doch sehr negativ überrascht. Das hätte ich nicht erwartet, macht mich nicht glücklich.

Und "Jo" hat das ja bereits in der FC  thematisiert. Mit Sicherheit kein Beitrag für die moderationsseitige Hervorhebung.

Bild des Benutzers marie

hihi ... augstein als glücksbringer für dich ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

 

 

 

 

... nur noch mal ganz kurz dazu: ich habe - am theater und beim tai chi - gelernt ... erlebt was dies ist ... und da es etwas ist, was man nicht in worte fassen kann, ist es doch etwas, was es gibt !!! (ein indianer "liest" wohl spuren, welche ich z.b. nicht sehen kann)

 

... also hat mir die kurze persönliche begegnung mit augstein alle meine alarmglocken aktiviert ... ein mann ohne charakter ... nicht mehr und weniger >>> veränderungen immer möglich ... aber eher unwahrscheinlich, da es keine gründe dafür gibt ... solange er sich wohlfühlt

 

 

andererseits ist POLEN ein äußerst interessantes thema, dass jedoch weder mit rußland noch mit ungarn oder der ddr so simpel verglichen werden kann!!!!

 

man ist der primitiv ... als journalist ... keine differanzierung ... NIX!!!! aus meiner sicht ist er nur noch medien-unternehmer ... und die inhalte werden ihm bald völlig ausgehen .... ja vielleicht sogar stören, denn sie scheinen ihn wohl nicht wirklich zu interessieren ... nur ihr marktwert