27 Jun 2015

Der Kaiser rief und alle kamen

Submitted by fahrwax

"Kaiserempfang" - die Ausstellungseröffnung "Heldenmacher" am 14. Juni 2015 in Kyllburg

Willkommen in der Kaiserzeit! Mit ganz großem Bahnhof hielt am Sonntag der preußische König und deutsche Kaiser Willi II. nach 104 Jahren wieder Einzug in unserer Stadt. Begrüßt wurde er vom reinkarnierten Hotelbesitzer Wilhelm Schulte, diversen Honoratioren und mannigfaltigem Volk. In der Entourage des Kaiser reisten ebenfalls an, der "Bundespastor" Gauck, die Freifrau Friederike von Holle und eine Ehrenjungfrau samt Ehrenkind.
Zugegeben, es kling etwas verwirrend, doch das ist durchaus beabsichtigt. Grund für das Auftreten dieser illustren Persönlichkeiten aus Phantasie, Vergangenheit und Gegenwart war die Eröffnung der Ausstellung "Heldenmacher", die noch bis zum 16. August 2015 täglich besichtigt werden kann. Auf ironisch-kritische Weise versucht die Ausstellung das allgemeine Heldenbild in der Gesichte zu beleuchten. Mit bildlich gemachten Wortspielen und weiteren heldenmäßigen Exponaten regt die Ausstellung zum Nachdenken an. Ganz bewusst wird auch stellenweise die Konfrontation gesucht, damit es zu einer regen Diskussion zwischen Besuchern und Künstlern kommt. Daher verwundert es auch nicht, dass derzeit die Reichskriegsflagge über Kyllburg weht. Man könnte meinen, der Erste Weltkrieg sei noch im vollen Gange. Aber das ist Kunst - und in der Kunst ist bekanntlich alles erlaubt. Prädikat: "sehenswert"!

 

Ein bedenklicher Text, von Helmut Schwickerath, aus dem Katalog zur Ausstellung DIE PICKELHAUBE, dem Fachorgan für Kultur & Sommer, Helden & Heilige, Kunst & Kappes:

"Unter den vielen skurilen Kopfbedeckungen - die meist dazu dienen, das darunter liegende Ödland zu kaschieren - ist die Pickelhaube eine der ulkigsten. Sozusagen eine Schießscheibe auf Beinen. Jeder Soldat, der im 1. Weltkrieg seinen Pickelkpf über den Rand des Schützengraben hob, bot die Gewähr, das der gegenüberliegende Scharfschütze genau ins Schwarze traf.

Solches Schicksam war den Herren Bismarck, Moltke und Wilhelm II leider nicht beschieden. Und so kam es, dass die Pickelhaube weltweit zum verhassten Symbol des preußisch.deutschen Militarismus wurde.

Nach dem 2. Weltkrieg bemühten sich die Deutschen, zivilisiert und demokratisch zu werden, was ihnen einigermaßen gut gelang.

Kaum aber sind die beiden Deutschlands vereint und die Berliner Republik gegründet, geht das alte Elend von vorn wieder los. Die Stahlhelme sind wieder aufgesetzt, werden aber vorläufig nur in fernen Ländern wie Afghanistan getragen. "Um unsere Freiheit zu verteidigen" blubbert Ex.Verteidigungsminister Struck.

Als der damalige Bundespräsident Köhler versehentlich die Wahrheit sagte, dass nämlich die Bundeswehr für die Sicherung der Handelswege und der Rohstoffe am Hindukusch eingesetzt wird, hat sein letztes Stündchen geschlagen: Er tritt zurück.

Das, was Merkel in Europa und Schäuble speziell gegen Griechenland anrichtem, wird in unseren Nachbarstaaten als Pickelhaubenpolitik gegeißelt.Die funktioniert auch ohne Kriegswaffen; viel wirksamer ist die wirtschaftliche Strangulierung.

Wenn unsere Bundekanzlerin dem französischen Präsidenten bei seinem Besuch in Mecklenburg-Vorpommern zum Abschied ein Fässchen Bismarck-Heringe schenkt, dann hat sie die darin liegende Symbolik entweder nicht verstanden (der Blick der Ossis nach Westen ist ja schwer gertübt) oder si hat Hollande ganz bewusst den unversöhnlichen Frankreich-Hasser serviert, der ausgerechnet im Spiegelsaal von Versailles den deutschen Kaiser krönen lässt: Pickelhaubenpolitik.

Aber was hat die edle Kunst damit zu tun, die uns doch die Welt - und manchmal sogar die Schaufenster - verschönen soll?

Und wieso wird unser Bundespräsident, der dochein Mann des christlichen GOTTES und damit des Friedens ist, mit einer Pickelhaube verunziert?

Kunst arbeitet mit Symbolen, und manchmal gelingt es, mit künstlerischen Aktione und Gestaltungen etwas deutlich zu machen, was im Alltagsleben gar nicht gesehen wird. Dafür sorgt ja die mediale Bewusstseinsindustrie, die gerade dabei ist, uns als nächsten Kriegsort die Ukraine schmackhaft zu machen - aud besonderen Wunsch unserer US_Verbündeten.

Die Künstler dieser Ausstellung schalten weder ihre Gefühle noch ihren Verstand (und auch nicht ihren Humor) ab, wenn sie ihre Werke gestalten. Sie begreifen sich als Menschen, die in dieser Zeit leben und arbeiten und sich ihre Meinung dazu bilden.

Sie glauben (oder hoffen zumindest), dass ihre Werke zum Nachden, zur gedanklichen Auseinandersetzung und - noch besser - zum Handeln anregen.

Sie freuen sich auf anregende Diskussionen.

DIE PICKELHAUBE erscheint einmal im Leben, dann nie mehr.Kostet 6,50 Euro (Buchhandel 8,00 Euro). Auch für Kinder ab 10Jahren in Begleitung ihrer Elter

                                                                                                                                                                                

Was wäre die Heldenzucht ohne die passende Bundesbehörde?

Einige Künstler bei der Eröffnung der, noch bis zum 16.08.2015 geöffneten Ausstellung:

                

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bundeszuchtanstalt für Helden beschäftigt sich mir der Umwandlung von Helden

in genießbare Champignons. Die erste Ernte des Heldenmutes, und damit die erste Zubereitung

der Champignons ist für den kommenden Sonntag (28.06.2015) geplant.

Wie unten zu sehen ist, lassen sich kompostierte Kriegshelden durchaus einer schmackhaften Zubereitung zuführen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                Kredenzt werden die schmackhaften Champignon-Ernten bald sicherlich regelmäßig im Plaza del Sol:                        

Der Kaiser bei der Anfahrt zu seiner Reinkarnation:                                                                                                   Die Kinderstube der Nation eine Bilderserie von Annamalt :      


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Revolverheld" von Jörg Baltes

 

 

 

 

 

                                                            

  

 

 

Pavel Miguel & Helmut Schwickerath                                                                                                                         

                                              

Kommentare

Bild des Benutzers ebertus

Wollte und werde (hoffentlich) zu diesem Event auch noch etwas schreiben, war nur die Tage mit der ZPS-Performance nebst Weiterungen gefangen;  im privaten Rahmen durch andere Prioritäten etwas gefordert.

Auch gut, später im Video kommen wir gar ins Bild.

Gruß, Bernd

Bild des Benutzers Heinz

 
Zur Sicherstellung der Produktion von Helden zur Evaluierung der Übertragung von HeldenGenen.
In der Weimarer Republik waren Orden abgeschafft worden*; erst mit Adolf Hitler wurden die wieder eingeführt, weil er dem senilen Paul von Hindenburg gesagt hatte: Bei mir gibt's wieder Orden satt und schon hatte er den Job als ReichsKanzler.
Nach dem Untergang des Dritten Reiches wurde das OrdenUnwesen beibehalten, weil absehbar war, daß Kriege ohne Orden gar nicht angezettelt werden können - sowas macht einfach keinen Sinn.
In der neu entstehenden Bonner Republik Deutschland BRD wurden die Orden vom jeweiligen BundesPräses verwaltet; in der Berliner Republik Deutschland BRD werden die Orden heute vom BundesPastor verwaltet.
 
«Die Bundeszuchtanstalt für Helden beschäftigt sich mir der Umwandlung von Helden
in genießbare Champignons. Die erste Ernte des Heldenmutes, und damit die erste Zubereitung
der Champignons ist für den kommenden Sonntag (28.06.2015) geplant.
Wie unten zu sehen ist, lassen sich kompostierte Kriegshelden durchaus einer schmackhaften Zubereitung zuführen.
»
 
Dazu möchte ich aber hygienische Bedenken anführen:
Bisher gibt es noch viel zu wenige Studien über einen Transfer genetisch veränderter Chromosomen von Leichenteilen via Kompost und Gemüse, Obst oder Pilzen auf den Menschen, um aussagekräftig ausschließen zu können, daß ein HeldenGen definitiv übertragen oder eben nicht mit übertragen werden könnte. Weitere Studien zur Übertragung von HeldenGenen sind unverzichtbar und bedürfen darum selbstverständlich auch eines weiteren Nachschubs, der zur Durchführung einer Produktion von Helden an das Verteidigungsministerium delgiert worden ist.
_____________________________
* Die Verfassung des Deutschen Reiches
("Weimarer Reichsverfassung")
11. August 1919
(...)
Zweiter Hauptteil Grundrechte und Grundpflichten der Deutschen.
Erster Abschnitt. Die Einzelperson.
Artikel 109. Alle Deutschen sind vor dem Gesetze gleich.
Männer und Frauen haben grundsätzlich dieselben staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten.
Öffentlich-rechtliche Vorrechte oder Nachteile der Geburt oder des Standes sind aufzuheben. Adelsbezeichnungen gelten nur als Teil des Namens und dürfen nicht mehr verliehen werden.
Titel dürfen nur verliehen werden, wenn sie ein Amt oder einen Beruf bezeichnen; akademische Grade sind hierdurch nicht betroffen.
Orden und Ehrenzeichen dürfen vom Staat nicht verliehen werden.
Kein Deutscher darf von einer ausländischen Regierung Titel oder Orden annehmen.
(...)

 

Bild des Benutzers fahrwax

Schön dich hier zu lesen, Heinz.

Um deine hygienischen Bedenken zu entkräften werde ich baldigst einen Selbstversuch unternehmen - dir den Vorkoster machen.

Allerdings habe ich derlei kompostierbare Helden sowieso zum Fressen gern - bilde dir also besser nicht darauf ein - bisher habe ich es auch regelmäßig überlebt!

Danke auch für den dezidierten Nachweis, das die Postulate der Weimarer Reichsverfassung >ebenfalls< nur ein vorweisbares Druckwerk ohne Realitätsbezug waren.

Woher nur kennen wir derlei Auswurf der Werbetechnik zur Massenverblödung, dem der verlogenen Bekenntnisse und dem Erhalt des Unerträglichen?

"Dieses System bricht möglicherweise bald zusammen, in jedem Fall werden die gesellschaftlichen Umwälzungen dramatisch sein, was auch so gewollt ist, denn nichts ist schädlicher für das Geldsystem und die Eliten, die sich dessen bedienen, als souveräne Menschen, die in der Lage sind eine souveräne Gesellschaft zu bilden, woraus der erste wirklich souveräne Staat unseres Planeten entstehen könnte.

Wahren wir unsere Souveränität, so gut es geht. Die, die sich bekämpfen und gegenseitig zerfleischen kämpfen nicht für sich, auch wenn sie davon überzeugt sind.

Sie kämpfen für das System, sie kämpfen für seinen Erhalt, sie tragen dazu bei, dass es weiter existiert – aber das ist falsch, denn es ist ein Falschgeldsystem!"

http://opposition24.de/deutschland-scheitert-es-lebe-die-eudssr/174769#

Das erscheint mir, rein erfahrungstechnisch, deutlich glaubwürdiger.

 

Bild des Benutzers fahrwax

Ein weiteres Video von der Ausstellungseröffnung:

Bild des Benutzers fahrwax

Alternativer Verein für Heimatpflege und Toleranz

Waldburger Kylleifel e.V.

 

 

 

Pressemitteilung

 

 

Heldendämmerung

 

Die Ausstellung „Heldenmacher“ im Kyllburger Eifeler Hof endet mit einer musikalischen Finissage (mit Running Wild Band) am Sonntag, den 16. August ab 12 Uhr mittags auf der Kyllterasse.

Insgesamt zwölf Künstlerinnen und Künstler haben sich an der anspruchsvollen Schau beteiligt und das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln bearbeitet. Sie zeigen, dass Kunst mehr kann als Wände und Schaufenster zu dekorieren, und dass sie immer auch einen gesellschaftlichen (politischen) Inhalt hat.

Unvergessen bleibt die „feierliche“ Eröffnung mit Kaiser Willem II und Bundespastor Gauck, die sich bei Kaiserwetter auf der Terasse des Hotels abspielte. Sie ist in zwei Filmen auf Youtube zu betrachten.

Etwa 400 Besucher haben in den beiden Monaten die Ausstellung besucht, in der Mehrzahl auswärtige Gäste. Auch einige Bewohner des preisgekrönten „kernigen Dorfs“ Kyllburg haben den Weg zu den Exponaten gefunden.

Während der Finissage bietet sich die Gelegenheit, diverse Bilder und Objekte (z.B. das kaiserliche Frühstücksbrett, die Willi-Kerze, Pickelhauben oder brennbare Helden zu erwerben. Dabei gilt die Devise: 30 Prozent auf alles, außer Heldennahrung!

Künstler und Ausstellungsmacher bedanken sich beim rheinland-pfälzischen Kultursommer, bei den Verantwortlichen des Eifeler Hofs, bei VG-Bürgermeister Junk, Kyllburg Verein(t), dem städtischen Musikverein, dem Ensemble des KATZ-Theaters Trier, der KSK Bitburg, den Einzelspendern und Inserenten und vor allem den Besucherinnen und Besuchern.

Es ist zu wünschen, dass der eigens restaurierte Ausstellungsraum der nachhaltigen Nutzung als Galerie/Museum zugeführt werden kann.

 

 

Wen es interessiert: Die Jahre Wilhelms II. waren in puncto Wohlstand und Wohlfahrt weder vorher noch nachher erreicht. Die BRD ist nämlich ein Pleitestaat und eine Bananenrepublik, die DDR ein Rohrkrepierer im internationalen Sozialismus. Lediglich die fleissigen und tugendhaften Menschen in den [jetzt noch] "neuen Bundesländern" haben die DDR zur Nummer 1 im Warschauer Pakt gemacht. Die Macht von Sozialismus ist BEGRENZT.

Ich denke und schreibe, singe und spreche "deutsch" - das ist aber auch schon alles. Ob das neue Deutsche Kaiserreich mehrere Deutsche Königreiche koordinieren wird, lassen wir in aller Ruhe auf uns zukommen. Ich fände "Deutsches Reich" missverständlich. Das Neue sollte sich vom jetzt existierenden Deutschen Reich unmissverständlich unterscheiden.

Die Bundesrepublik Deutschland hat seit 1949 ein Provisorium: das Grundgesetz. Die Alternative zu fremdbestimmter Demokratie und internationalem Sozialismus ist eine Monarchie mit einem Deutschen Kaiser, der Deutsche Könige koordiniert. Gleichzeitig werden die 16 Bundesländer mit ihren Verfassungen zu sieben Königreichen migriert. Diese schöne Aufgabe wird in 2016 begonnen.

Die derzeitige Situation im Jahre 2015 erzeugt nicht nur Brandbriefe, sondern gewaltige gesellschaftliche Verwerfungen! Nur aus vielerlei Zwangslagen kann Neues entstehen analog zu dem Vogel Phönix, der aus der Asche steigt.

Die derzeitigen Quatschbuden mit Steuergeldverbrennern in Straßburg, Berlin und den 16 Landesregierungen haben nicht vermocht, uns vor der Krise des Jahres 2015 zu bewahren. Ganz im Gegenteil: Sie haben den Marsch in Richtung Krise böswillig gefördert und Brandbeschleuniger vergossen!
http://www.dzig.de/Perspektiven-fuer-Deutschland

Hans Kolpak
Goldige Zeiten