2 Jun 2015

Über Schreiben hinaus II

Submitted by ebertus

I've got mail; again! Mehr als weiterhin spenden, für das Projekt werben ist (mir) kaum möglich.

Liebe UnterstützerInnen von Sea-Watch, unser Schiff passiert in 2 Tagen Gibraltar und ist damit de-facto im potentiellen Operationsgebiet.

Zwar ist unser eigentliches Ziel das Zentrale Mittelmeer, da dort in der Vergangenheit die meisten Boote in Seenot gerieten. Unsere PartnerInnen von Watch-the-med haben jedoch in den letzten Tagen auch vermehrt Boote in Seenot vor der Marrokanischen Küste registriert.

Auch wenn die Überführung des Schiffes noch nicht abgeschlossen ist, ist unsere Crew darauf vorbereitet ggf. auch jetzt schon Hilfe zu leisten und ist ab sofort einsatzklar.

An Land läuft die Vorbereitung für das Basecamp auf Hochtouren. Aktuelle Bilder & Berichte findet Ihr auf unserer Webseite www.Sea-Watch.org oder auf Facebook https://www.facebook.com/seawatchprojekt .

Wir sind derzeit allerdings noch auf der Suche nach italienischsprachigen Menschen, die sich vorstellen können einen oder bis zu vier Monate in unserem Basecamp als Übersetzer mitzuhelfen. Interessierte können sich unter info@sea-watch.org melden.

Viele Grüsse von der Seawatchcrew

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Was kann man tun?  - I've got mail:
Hallo Bernd Ebert Ganz herzlichen Dank für Deine Spende vom 27.04.2015. Nur zusammen können wir etwas erreichen. Herzliche Grüße vom ganzen Sea-Watch-Team

Was sollte man diskutieren?  - Ernsthaft:
Wir erleben den Beginn eines Ungleichgewichts von enormem Ausmaß.

Alles Neurechte dort? - Verkehrte Welt:
Die einzelfallige, absolute Ausnahme, oder?

 

Kommentare

Bild des Benutzers hadie

Pfleifel-Artikel ist die Prämisse der beiden Artikel hier das "Alle 'rein!", für das gefälligst alle "Anständigen" zu sein haben. Da ich auch dazu gehören möchte, nickte ich jetzt eifrig und falte die Händchen ...

Bild des Benutzers ebertus

gehören auch dazu und verweigern ansonsten jede inhaltliche Festlegung; das sprichwörtliche "aus dem Fenster lehnen". Denn da ist nichts zu gewinnen; im Gegenteil...

Und weil Du den Artikel von Paul erwähnst, ich mir das dort vorgestellte Buch mittlerweile bestellt habe: Die kommentatorische Resonanz war eher nicht so überzeugend; vorsichtig ausgedrückt. Bei der großen Politik kann ich das ja noch verstehen, haben die weniger Sorge vor Pegida&Co. denn vor ihren Nachbarn - in Harvestehude et al.

Aber im Kleinen, im weitgehend Anonymen sollte doch soviel Mut vorhanden sein, konstruktiv in die Diskussion einzusteigen. Beinahe jede der von Paul zitierten Passagen hätte das Potential für eine umfangreiche Hinterfragung; gern eigenständige Positionierung.