11 Apr 2017

Die heutige Pervertierung der'Macht der Bilder'

Submitted by fahrwax

Wenn es einer Bevölkerung klar wird welche schwachsinnigen Massaker in ihrem Namen angerichtet werden, wird es zappenduster für die Betreiber dieser Massaker.

Der letzte richtige deutsche Kaiser hatte das verpeilt und der Anfang vom Ende des Krieges in Vietnam bestand in der unerwünschten Verbreitung dessen was dort praktiziert wurde.

Die Massaker-Interessenten lernten daraus und begannen verstärkt mit der Embeddung / Einbindung von willfährigen Tschornalisten.

Inzwischen wird mittels entsetzlicher Kriegs-Bilder gezielt an der Rechtfertigung zusätzlicher Massaker gearbeitet - an der klaren Umkehrung der 'Macht der Bilder'.

Die Ausnutzung des Entsetzens zur Schaffung weiterer Entsetzlichkeit.......

My Lai nur als ein möglicher Ausgangspunkt:

"Die erste Berichterstattung fand 14 Monate nach dem Massaker statt, bildete aber noch nicht das ganze Ausmaß des Vorfalls ab. Als das Verteidigungsministerium mit seiner Pressemitteilung über die Anklage Calleys informierte, veröffentlichten die großen amerikanischen Zeitungen die Nachricht zwar, bemaßen ihr jedoch keinen besonderen Stellenwert zu.

Am 16. März 1968 hatte eine Gruppe US-amerikanischer Soldaten der 11. Infanterie-Brigade der unter Leitung des Lieutenant Colonel Frank A. Barker stehenden Spezialeinheit Task Force Barker den Auftrag, Mỹ Lai, Dorf Sơn Mỹ, Kreis Sơn Tịnh, Provinz Quảng Ngãi einzunehmen und nach Guerilleros des Vietcong zu durchsuchen, da die Bewohner aus Sicht des US-Militärs als potenzielle Unterstützer des Vietcong galten.

Die Soldaten vergewaltigten Frauen und ermordeten fast alle Bewohner des Dorfes: 504 Zivilisten, darunter zahlreiche Kinder, Frauen und Greise.[ Auch wurden sämtliche Tiere getötet. Nur wenige Soldaten verweigerten den Befehl zum Mord. Erst der US-amerikanische Hubschrauberpilot Hugh Thompson, der sich auf einem Aufklärungsflug befand, zwang die Soldaten durch die Drohung, seine Bordschützen Glenn Andreotta und Lawrence Colburn mit dem MG auf sie feuern zu lassen, wenn diese weiter töten, elf Frauen und Kinder zu verschonen, die er in Sicherheit brachte. Für ihr Eingreifen wurde die Hubschrauberbesatzung ausgezeichnet; die Ehrungen wurden dreißig Jahre später mit der Soldier’s Medal aufgewertet."

 

Dieses Bild wurde von einem Mitglied der United States Army während der Ausführung seiner Dienstpflichten erstellt. Als eine Arbeit der Bundesregierung der Vereinigten Staaten ist dieses Bild in public domain.

Quelle: WIKIPEDIA

 

Wenn heute eine deutsche Kriegsministerin - im Verbund mit willigen Organen der eingebundenen Presse - derartige Bilder zur Rechtfertigung zusätzlicher Massaker benutzt, ist das nicht nur eine klare "Unterstützung von Angriffskrieg", die Beteiligung an einem klaren "Verstoß gegen das Völkerrecht", sondern es ist auch die Pervertierung von Humanismus und Mitgefühl der tatsächliche Inhalt ihres Handelns.

Weder mit ihrer Exkommunizierung noch mit einer Anklage vor dem "Internationalen Strafgerichtshof" darf gerechnet werden, weil noch immer alle Macht von der Barbarei ausgeht.

 

Kommentare

Bild des Benutzers ebertus

diese elenden Fake-News von den damals schon bösen Russen.

Man sieht es ganz deutlich, die guten Amis haben die Kinder geschützt vor dem/den Bösen.

Bild des Benutzers Delloc

2016 warfen die USA mehr als 26.000 Bomben ab

https://www.berlinjournal.biz/2016-usa-anzahl-bomben-abgeworfen/

http://www.luebeck-kunterbunt.de/USA/Moerderbande.htm

Mörderbande

Auszug aus einem am 4. Januar 2005 veröffentlichten Interview der Lissabonner Wochenzeitschrift "o DIABO" mit dem ehemaligen CIA-Oberst Dr. Oswald LeWinter (jüdischer Abkunft)

Sie kennen die Dynamik der amerikanischen Geheimdienste von innen und dadurch einige weniger gutzuheißende ihrer Machenschaften. Wollen Sie eine erläutern ?

Die amerikanischen Geheimdienste waren die Direktverantwortlichen bei den Ermordungen von Olof Palme und Aldo Moro. Der schwedische

Premierminister wurde ermordet, als er eine atomwaffenfreie Zone aushandelte. Falls es dazu gekommen wäre hätte es den Zusammenbruch der NATO bedeutet. Wir waren mitten im "Kalten Krieg". Die als russisch bezeichneten U‑Boote in schwedischen Gewässern waren reine Lüge, weil es sich in Wirklichkeit um nord‑amerikanische U‑Boote handelte, welche die Bewegungen der aus Kaliningrad  (Königsberg) auslaufenden russischen U‑Boote  "spionieren" wollten.

Was geschah mit Aldo Moro, welcher 1978 tot aufgefunden wurde, nachdem er von den "Roten Brigaden" entführt worden war?

Kissinger hatte ihm den Tod angedroht, falls er den "compromisso historico" der Regierung, zwischen der Cristdemokratischen Partei, welche von Moro geführt wurde und den italienischen Kommunisten ausführe. Moro wurde von der italienischen Extremen Linken umgebracht, in den Händen der "Roten Brigaden", die gegen diese Allianz waren. Der Mordbefehl wurde jedoch vom amerikanischen Außenminister diktiert.

 

http://www.luebeck-kunterbunt.de/USA/US-Interventionen.htm

Einige militärische Interventionen der USA seit 1950

Quelle: Lageberichte des Arsenals für Krieg und Frieden

  • Korea-Krieg: 27. Juni 1950 bis 27. Juli 1953
  • Suez-Krise: Ägypten, 26. Juli 1956 bis 15. November 1956
  • Operation "Blue Bat": Libanon, 15. Juli 1958 bis 20. Oktober 1958
  • Taiwan-Straße: 23. August 1958 bis 1. Juni 1963
  • Kongo: 14. Juli 1960 bis 1. September 1962
  • Operation "Tailwind": Laos, 1970
  • Operation "Ivory Coast/Kingoin": Nordvietnam, 21. November 1970
  • Operation "Endweep": Nordvietnam, 27. Januar 1972 bis 27. Juli 1973
  • Operation "Linebacker I": Nordvietnam, 10. Mai 1972 bis 23. Oktober 1972
  • Operation "Linebacker II": Nordvietnam, 18. Dezember 1972 bis 29. Dezember 1972
  • Operation "Pocket Money": Nordvietnam, 9. Mai 1972 bis 23. Oktober 1972
  • Operation "Freedom Train": Nordvietnam, 6. April 1972 bis 10. Mai 1972
  • Operation "Arc Light": Südostasien, 18. Juni 1965 bis April 1970
  • Operation "Rolling Thunder": Südvietnam, 24. Februar 1965 bis Oktober 1968
  • Operation "Ranch Hand": Südvietnam, Januar 1962 bis Januar 1971
  • Kuba-Krise: weltweit, 24. Oktober 1962 bis 1. Juni 1963
  • Operation "Powerpack": Dominikanische Republik, 28. April 1965 bis 21. September 1966
  • Sechs-Tage-Krieg: Mittlerer Osten, 13. Mai 1967 bis 10. Juni 1967
  • Operation "Nickel Grass": Mittlerer Osten, 6. Oktober 1973 bis 17. November 1973
  • Operation "Eagle Pull": Kambodscha, 11. April 1975 bis 13. April 1975
  • Operation "Freequent Wind": Evakuierung in Südvietnam, 26. April 1975 bis 30. April 1975
  • Operation "Mayaguez": Kambodscha, 15. Mai 1975
  • Operationen "Eagle Claw/Desert One": Iran, 25. April 1980
  • El Salvador, Nikaragua: 1. Januar 1981 bis 1. Februar 1992
  • Operation "Golf von Sidra": Libyen, 18. August 1981
  • US-Multinational Force: Libanon, 25. August 1982 bis 11. Dezember 1987
  • Operation "Urgent Fury": Grenada, 23. Oktober 1982 bis 21. November 1983
  • Operation "Attain Document": Libyen, 26. Januar 1986 bis 29. März 1986
  • Operation "El Dorado Canyon": Libyen, 12. April 1986 bis 17. April 1986
  • Operation "Blast Furnace": Bolivien, Juli 1986 bis November 1986
  • Operation "Ernest Will": Persischer Golf, 24. Juli 1987 bis 2. August 1990
  • Operation "Praying Mantis": Persischer Golf, 17. April 1988 bis 19. April 1988
  • Operation "Just Cause": Panama, 20. Dezember 1989 bis 31. Januar 1990
  • Operation "Nimrod Dancer": Panama, Mai 1989 bis 20. Dezember 1989
  • Operation "Promote Liberty": Panama, 31. Januar 1990
  • Operation "Ghost Zone": Bolivien, März 1990 bis 1993
  • Operation "Sharp Edge": Liberia, Mai 1990 bis 8. Januar 1991
  • Operation "Desert Farewell": Südwest-Asien, 1. Januar 1992 bis 1992
  • Operation "Desert Calm": "Südwest-Asien, 1. März 1991 bis 1. Januar 1992
  • Operation "Desert Shield": 2. August 1990 bis 17. Januar 1991
  • Operation "Desert Storm": Irak, 17. Januar 1991 bis 28. Februar 1991
  • Operation "Eastern Exit": Somalia, 2. Januar 1991 bis 11. Januar 1991
  • Operation "Productiv Effort/Sea Angel": Bangladesh, Mai 1991 bis Juni 1991
  • Operation "Fiery Vigil": Philippinen, 1. bis 30. Juni 1991
  • Operation "Victor Squared": Haiti, 1. bis 30. September 1991
  • Operation "Quick Lift": Zaire, 24. September 1991 bis 7. Oktober 1991
  • Operation "Silver Anvil": Sierra Leone, 2. Mai 1992 bis 5. Mai 1992
  • Operation "Distant Runner": Ruanda, 9. April 1994 bis 15. April 1994
  • Operationen "Quiet Resolve"/"Support Hope": Ruanda, 22. Juli 1994 bis 30. September 1994
  • Operation "Uphold/Restore Democracy": Haiti, 19. September 1994 bis 31. März 1995
  • Operation "United Shield": Somalia, 22. Januar 1995 bis 25. März 1995
  • Operation "Assured Response": Liberia, April 1996 bis August 1996
  • Operation "Quick Response": Zentralafrikanische Republik, Mai 1996 bis August 1996
  • Operation "Guardian Assistance": Zaire/Ruanda/Uganda, 15. November 1996 bis 27. Dezember 1996
  • Operation "Pacific Haven/Quick Transit": Irak
  • Guam, 15. September 1996 bis 16. Dezember 1996
  • Operation "Guardian Retrieval": Kongo, März 1997 bis Juni 1997
  • Operation "Noble Obelisk": Sierra Leone, Mai 1997 bis Juni 1997
  • Operation "Bevel Edge": Kambodscha, Juli 1997
  • Operation "Noble Response": Kenia, 21. Januar 1998 bis 25. März 1998
  • Operation "Shepherd Venture": Guinea-Bissau, 10. Juni 1998 bis 17. Juni 1998
  • Operation "Infinite Reach": Sudan/Afghanistan, 20. bis 30. August 1998
  • Operation "Golden Pheasant": Honduras, ab März 1988
  • Operation "Safe Border": Peru/Ekuador, ab 1995
  • Operation "Laser Strike": Südafrika, ab 1. April 1996
  • Operation "Steady State": Südamerika, 1994 bis April 1996
  • Operation "Support Justice": Südamerika, 1991 bis 1994
  • Operation "Wipeout": Hawaii, ab 1990
  • Operation "Coronet Oak": Zentral- und Südamerika, Oktober 1977 bis 17. Februar 1999
  • Operation "Coronet Nighthawk": Zentral- und Südamerika, ab 1991
  • Operation "Desert Falcon": Saudi Arabien, ab 31. März 1991
  • Operation "Northern Watch": Kurdistan, ab 31. Dezember 1996
  • Operation "Provide Comfort": Kurdistan, 5. April 1991 bis Dezember 1994
  • Operation "Provide Comfort II": Kurdistan, 24. Juli 1991 bis 31. Dezember 1996
  • Operation "Vigilant Sentine I": Kuwait, ab August 1995
  • Operation "Vigilant Warrior": Kuwait, Oktober 1994 bis November 1994
  • Operation "Desert Focus": Saudi Arabien, ab Juli 1996
  • Operation "Phoenix Scorpion I": Irak, ab November 1997
  • Operation "Phoenix Scorpion II": Irak, ab Februar 1998
  • Operation "Phoenix Scorpion III": Irak, ab November 1998
  • Operation "Phoenix Scorpion IV": Irak, ab Dezember 1998
  • Operation "Desert Strike": Irak, 3. September 1996;
  • Cruise Missile-Angriffe: Irak, 26. Juni 1993, 17. Januar 1993,
  • Bombardements: Irak, 13. Januar 1993
  • Operation "Desert Fox": Irak, 16. Dezember 1998 bis 20. Dezember 1998
  • Operation "Provide Promise": Bosnien, 3. Juli 1992 bis 31. März 1996
  • Operation "Decisive Enhancement": Adria, 1. Dezember 1995 bis 19. Juni 1996
  • Operation "Sharp Guard": Adria, 15. Juni 1993 bis Dezember 1995
  • Operation "Maritime Guard": Adria, 22. November 1992 bis 15. Juni 1993
  • Operation "Maritime Monitor": Adria, 16. Juli 1992 bis 22. November 1992
  • Operation "Sky Monitor": Bosnien-Herzegowina, ab 16. Oktober 1992
  • Operation "Deliberate Forke": Bosnien-Herzegowina, ab 20. Juni 1998
  • Operation "Decisive Edeavor/Decisive Edge": Bosnien-Herzegowina, Januar 1996 bis Dezember 1996
  • Operation "Deny Flight": Bosnien, 12. April 1993 bis 20. Dezember 1995
  • Operation "Able Sentry": Serbien-Mazedonien, ab 5. Juli 1994
  • Operation "Nomad Edeavor": Taszar, Ungarn, ab März 1996
  • Operation "Nomad Vigil": Albanien, 1. Juli 1995 bis 5. November 1996
  • Operation "Quick Lift": Kroatien, Juli 1995
  • Operation "Deliberate Force": Republika Srpska, 29. August 1995 bis 21. September 1995
  • Operation "Joint Forge": ab 20. Juni 1998
  • Operation "Joint Guard": Bosnien-Herzegowina, 20. Juni 1998
  • Operation "Joint Edeavor": Bosnien-Herzegowina, Dezember 1995 bis Dezember 1996
  • Operation "Determined Effort": Bosnien, Juli 1995 bis Dezember 1995
  • Operation "Determined Falcon": Kosovo/Albanien, 15. Juni 1998 bis 16. Juni 1998
  • Operation "Eagle Eye": Kosovo, 16. Oktober 1998 bis 24. März 1999
  • Operation "Sustain Hope/Allied Harbour": Kosovo, ab 5. April 1999
  • Operation "Shining Hope": Kosovo, ab 5. April 1999
  • Operation "Cobalt Flash": Kosovo, ab 23. März 1999
  • Operation "Determined Force": Kosovo, 8. Oktober 1998 bis 23. März 1999

 

http://www.luebeck-kunterbunt.de/USA/US-Morde.htm

US-Morde

Die Ermordung ausländischer Staatschefs gehörte von Beginn an zu den Praktiken der geheimdienstlichen US-Außenpolitik. Die folgende Liste von Anschlägen, die versucht oder erfolgreich durchgeführt worden sind, wurde von einem Mitarbeiter von Untersuchungsausschüssen des US-Kongresses zusammengestellt:

1949:

Kim Koo, Oppositionsführer in Korea

1950/52:

CIA-Neonazi-Liste auszuschaltender SPD-Politiker in Westdeutschland

1955:

José Antonio Remón, Präsident von Panama

1950 ff:

Sukarno, Präsident von Indonesien

1950 ff:

Zhou Enlai, Premierminister von China, mehrere Attentate

1951:

Kim Il Sung, Präsident von Nordkorea

1950 ff:

Claro M. Recto, Oppositionsführer auf den Philippinen

1955:

Jawahrlal Nehru, Premierminister von Indien

1957:

Gamal Abdul Nasser, Präsident von Ägypten

1959/63:

Norodom Sihanouk, Führer von Kambodscha

1960:

Abdul Karim Kassem, Führer des Irak

1950/70:

José Figueras, Präsident von Costa Rica, zwei Mordversuche

1961:

Francois Duvalier, Führer von Haiti

1961:

Patrice Lumumba, Premierminister von Kongo (Zaire)

1961:

General Rafael Trujillo, Führer der Dominikanischen Republik

1963 ff:

Fidel Castro, Präsident von Kuba, 24 Mordversuche nach kubanischen Angaben, mindestens acht nach Berichten des US-Kongresses

1963:

Ngo Dinh Diem, Präsident von Südvietnam

1960 ff:

Raúl Castro, Verteidigungsminister in Kuba

1966:

Francisco Caamano, Dominikanische Republik, Oppositionsführer

1965:

Pierre Ngendandumwe, Premierminister von Burundi

1965/66:

Charles de Gaulle, Präsident Frankreichs

1967:

Che Guevara, Führer in Kuba

1970/73:

Salvador Allende, Präsident in Chile

1970:

General René Schneider, Oberbefehlshaber der chilenischen Armee

1970 ff /81:

General Omar Torijos, Führer von Panama

1972:

General Manuel Noriega, Geheimdienstchef von Panama

1975:

Mobutu Sese Seko, Präsident von Zaire

1976:

Michael Manley, Premierminister von Jamaika

1980/86:

Muammar al Ghaddafi, Führer von Libyen, zahlreiche Attentatsversuche

1982:

Ayatollah Khomeini, Führer des Iran

1983:

General Ahmed Dlimi, Kommandeur der marokkanischen Armee

1983:

Miguel d'Escoto, Außenminister von Nicaragua

1984:

Neun Kornmandanten des Sandinistischen Nationalen Direktoriums Nicaragua

1985:

Scheich Mohammed Hussein Fadlallah, libanesischer Schiitenführer, Anschlag mit 80 Toten

1991:

Saddam Hussein

Quelle: konkret 11 / 2001

 

http://www.luebeck-kunterbunt.de/USA/US-Verbrechen.htm

Verbrechen des US-Imperialismus nach 1946

Eine Übersicht

 

Beiträge / Geschichte: Imperialismus
geschrieben von Admin am 02.11.2003, 16:30 Uhr


1945, Deutschland: Der US-Geheimdienst CIC baut aus Spezialisten der SS und Nazi-Kollaborateuren eine Söldnerarmee von 35.000 Mann für den Guerillaeinsatz gegen die Sowjetunion auf. Die CIC übernimmt die Nazi-Spionageabteilung "Fremde Heere Ost" als "Organisation Gehlen" und beginnt mit ihrer Hilfe eine zielgenaue Sabotage- und Destabilisierungsstrategie in Osteuropa. Die "Organisation Gehlen" wird später als "BND -Bundesnachrichtendienst" der offizielle Geheimdienst der Bundesrepublik Deutschland. Zu den zahlreichen SS- und Gestapo-Spezialisten, die vom US-Geheimdienst übernommen und vor Verfolgung geschützt werden, gehört auch Klaus Barbie, der von Lyon aus die Deportation der französischen Juden in die deutschen Vernichtungslager organisiert hatte. 1951 wird Barbie von der CIA unter dem Namen "Klaus Altmann" nach Bolivien gebracht, von wo aus er im CIA-Auftrag Todeskommandos gegen linke Politiker und Gewerkschafter in ganz Lateinamerika dirigiert.

1945/49, China: Im chinesischen Bürgerkrieg greifen die USA auf der Seite Chiang Kai-sheks gegen die Kommunisten ein. Dazu setzen sie japanische Soldaten ein, die sie nach der Kapitulation im Zweiten Weltkrieg gefangen genommen haben.

1945/53, Philippinen: Gegen die linksgerichteten Huks gehen US-Trappen schon zu der Zeit vor, als die philippinischen Widerstandskämpfer noch gegen die japanischen Invasoren kämpfen. Nach dem Krieg werden die Huks brutal niedergeschlagen. Die USA setzen eine Reihe von Marionetten ein, schließlich machen sie Ferdinand Marcos zum starken Mann.

1947/48, Italien: Die US-Geheimdienste rüsten die Mafia als Terrorgruppe der Rechten gegen Kommunisten und Sozialisten auf. Zu diesem Zweck werden Gangsterspezialisten aus den USA nach Italien gebracht.

1946/49, Griechenland: Zusammen mit britischen Truppen sorgen US-Einheiten und US-Waffen im "griechischen Bürgerkrieg" für die Niederlage der antifaschistischen Widerstandsbewegung, die in Kampf gegen die deutsche Besatzung die Hauptlast getragen hatte. Die CIA baut die berüchtigte interne Sicherheitspolizei KYP auf.

1950, USA: Der Nationale Sicherheitsrat (NSC) legt unter dem Aktenzeichen NSC 68 eine neue Sicherheitsstrategie vor, wonach revolutionäre Veränderungen in der Welt nicht auf binnengesellschaftliche Ursachen sondern auf den "Sowjetimperialismus" zurückzuführen seien. Auf der Grundlage von NSC 68 stationieren die USA über eine Million Soldaten auf 675 Mitiärbasen in Übersee. Bis 1975 kommt es weltweit zu 2l5 militärischen Interventionen der USA.

1950, Puerto Rico: US-Kommandotruppen schlagen eine Rebellion für die nationale Unabhängigkeit nieder.

1950/53, Korea: Im Konflikt zwischen dem stalinistischen Nordkorea und der Syngman-Rhee-Diktatur in Südkorea intervenieren die USA auf der Seite des Südens und setzen dafür die Zustimmung im UN-Sicherheitsrat durch. Die US-Luftwaffe zerstört fast 120.000 Einrichtungen in Nordkorea. Der Sprengstoffeinsatz der USA entspricht fast der Hälfte aller von den USA im Zweiten Weltkrieg verwendeten Bomben und Munition. In Südkorea kommen über 500.000, in Nordkorea über zwei Millionen Menschen ums Leben.

1953. Iran: Die gewählte Regierung Mossadegh hat 1951 die Verstaatlichung der Anglo-Iranian Oil Company beschlossen. Im August 1953 wird sie in einer Volksabstimmung mit 99,4 Prozent der Stimmen bestätigt. Zwei Wochen später führt das von der CIA ausgebildete und kontrollierte Offizierskorps einen Putsch durch. Die zuvor englischen Ölfirmen werden von einem US-Konsortium übernommen. Die USA holen den Schah ins Land zurück und liquidieren die iranische Demokratie.

1954, Guatemala: Die CIA organisiert den Putsch gegen die rechtmäßige Regierung Arbenz in Guatemala, die im Rahmen der Bodenreform die US-Firma United Fruit Company verstaatlichen will. Unter der von der CIA ins Amt gehievten Militärdiktatur werden 140.000 Indios umgebracht oder verschwinden spurlos.

1956, Ägypten: US-Regierung und CIA wollen die Herrschaft von Präsident Nasser destabilisieren, der sich zu einem der Führer der blockfreien Länder aufgeschwungen hat. Im Juli 1956 ziehen die USA ihre Anleihe für den Assuan-Staudamm zurück, das zentrale Projekt zur Entwicklung der ägyptischen Landwirtschaft. Daraufhin kündigt Nasser die Verstaatlichung des Suezkanals an, um selbst über die Gebühren zu verfugen. England, Frankreich und Israel greifen Ägypten in konzertierten Militäraktionen an. Im Gefolge der "Suez-Krise" übernehmen die USA die Rolle der Nummer eins im Nahen Osten, die bis dahin England gespielt hatte.

1958, Libanon: 14.000 US-Marines besetzen das Land.

1961, Kuba: Am 1.1.1959 hat sich die von Fidel Castro geführte Revolution gegen den Diktator Batista endgültig durchgesetzt. Als die Revolution ihr Versprechen wahrmachen und den Großgrundbesitz reduzieren will, wird Kuba von den USA mit einem Embargo und vielfaltigen Sabotageaktionen überzogen. Im März 1960 wird der französische Frachter "Coubre" im ,Hafen von Havanna von CIA-Agenten in die Luft gesprengt; 81 Menschen kommen ums Leben, über 300 werden verwundet. In Guatemala trainiert die CIA eine Söldnerarmee, die im April 1961 die Invasion in der Schweinebucht im Osten Kubas unternimmt. Zwei Tage zuvor haben US-Flieger die Abwehrstellungen der Kubaner bombardiert. Die Transportschiffe von Söldnern und Waffen werden vom US-Großkapital, vor allem von der United Fruit Company finanziert, die größter Grundbesitzer im vorrevolutionären Kuba gewesen war. Als die Invasion scheitert, gehen die USA zu einer scharfen Blockadepolitik über, die Kuba nach dem Wegfall der sozialistischen Länder in akute Versorgungsnot bringt.

1961, Kongo/Zaire: CIA-Söldner ermorden den ersten nachkolonialen Präsidenten Lumumba, der eine antiimperialistische Position bezogen hatte, die Söldnertruppen übernehmen nach und nach die Macht; 1965 wird Mobutu Präsident von Gnaden der USA, der ein Jahrzehnte währendes Schreckensregiment errichtet.

1962, Laos: Obwohl das Genfer Abkommen die Anwesenheit ausländischer Truppen in Laos verbietet, baut die CIA im Auftrag der Kennedy-Regierung eine geheime Armee, "US-Armee Clandestine", auf, die auch in Vietnam eingreift. Ihr gehören 35.000 Angehörige der opiumanbauenden Bergstämme an. Die Kosten der Armee werden zum Teil aus den Profiten des Drogengeschäfts finanziert.

1963-1975, Vietnam: Im Genfer Indochina-Abkommen wird 1954 festgelegt, dass sich die Truppen der Demokratischen Republik Vietnam zunächst auf den Norden des Landes, die Truppen Frankreichs auf den Süden zurückziehen sollen. Die Schlußbemerkung des Abkommens sieht die Vereinigung des Landes vor. Die USA erkennen diese Schlußerklärung nicht an. In Südvietnam setzen sie ihnen genehme Satrapen ein, 1963 eine offene Militärdiktatur. 1964 inszenieren sie den "Zwischenfall in der Tonkinbucht" in der Nähe der nordvietnamesischen Hauptstadt und bombardieren ab 1965 Nordvietnam. Insgesamt kämpfen in Vietnam 2,6 Millionen US-Soldaten. Die Sprengkraft ihrer Bomben und Raketen übertrifft die des Zweiten Weltkrieges um das Dreifache. Flächenbombardements mit Napalm und Chemiewaffen hinterlassen weite Gebiete von verbrannter und verseuchter Erde. In Vietnam kommen drei Millionen Menschen zu Tode, eine halbe Million werden verkrüppelt. 900.000 Kinder bleiben als Waisen zurück.

1963-1990, Südafrika: Mit ihren Aufklärungssystemen unterstützt die CIA die Jagd auf Gegner des Apartheidsystems. 120.000 Anhänger des ANC werden getötet. Auch die Festnahme von Nelson Mandela wird von der CIA organisiert.

1964, Brasilien: Der 1961 gewählte Präsident Joao Goulart setzt vorsichtige soziale Reformen in Gang. Als er Höchstgrenzen für den Abfluss von Profiten ins Ausland erläßt und eine Tochter des US-Konzerns ITT verstaatlicht, organisiert die CIA einen Putsch und verhilft einer Militärjunta zur Macht.

1965, Dominikanische Republik: Der 1963 demokratisch gewählte Präsident Juan Bosch wird wegen seiner sozialreformerischen Pläne vom Militär weggeputscht. Als eine wachsende Volksbewegung seine Rückkehr fordert, schicken die USA 23.000 Mann auf die Insel und schlagen den Aufstand nieder.

1965, Indonesien: Gegen den antiimperialistischen Kurs von Präsident Sukarno bringt die CIA die von ihr kontrollierte Armee in Stellung. Als die linke "Volksfront", die stärkste Stütze des Präsidenten, versucht, die Armeeführung zu entmachten, kommt es zum lange geplanten "Gegenschlag". Hunderttausende Anhänger Sukarnos werden ermordet. An die Stelle Sukarnos tritt Suharto, ein bedingungsloser Gefolgsmann Washingtons.

1967, Griechenland: Wenige Wochen vor den Wahlen inszeniert die CIA den "Obristen-putsch" gegen die demokratische Regierung Papandreou. Allein im ersten Monat danach kommen 8.000 Menschen zu Tode. Es beginnt eine siebenjährige faschistische Herrschaft.

1967, Bolivien: Die CIA dirigiert den Kampf der bolivianischen Armee gegen die aufständische Guerilla und auch die Festnahme der Gruppe von Che Guevara, der ermordet wird.

1970-1973, Chile: 1970 erhält der Kandidat der "Unidad Populär", Salvador Allende, bei den Präsidentschaftswahlen die Mehrheit. Als der Chef der chilenischen Armee, Rene Schneider, sich dem Drängen der USA widersetzt, einen Militärputsch durchzuführen, wird er von einem von der CIA organisierten Kommando ermordet. Nach dreijährigen Sabotage- und Destabilisierungsaktivitäten führt der Nachfolger Schneiders, General Pinochet, den CIA-Putsch durch. Präsident Allende wird ermordet, das Fußballstadion in Santiago wird zum Gefangenenlager für Zehntausende Anhänger des demokratischen Präsidenten. Tausende Aktivisten linker Parteien und Gewerkschaften werden von Todeskommandos gejagt und umgebracht. US-Außenminister Kissinger kommentiert das Vorgehen seiner Regierung so: "Ich sehe nicht ein, dass wir zulassen sollten, dass ein Land marxistisch wird, nur weil die Bevölkerung unzurechnungsfähig ist."

1972 ff., Honduras: Nach direkten Interventionen der USA und Militärputschen 1972, 1975 und 1978 oktroyieren die USA eine Verfassunggebende Versammlung, zu deren Wahl Christdemokraten, Sozialisten und Kommunisten nicht zugelassen sind (1980).

1974, Zypern: Zusammen mit der faschistischen griechischen Junta organisieren die CIA und das US-Außenministerium einen Putsch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten des Inselstaates, Erzbischof Makarios. Der Präsident kann dem Attentat entkommen. Als die Demokraten in Athen die Obristenjunta verjagen, wechselt US-Außenminister Kissinger auf die Seite der Türkei, die Zypern überfallen hat. Tausende werden getötet, 200.000 Menschen verlieren ihre Heimat.

1975, Osttimor: Die USA weigern sich, die von der Befreiungsbewegung Fretilin ausgerufene Republik (vorher eine Kolonie Portugals) anzuerkennen und unterstützen die Invasion des Landes durch das indonesische Suharto-Regime, das selbst wirtschaftlich und militärisch von den USA ausgehalten wird. In den anschließenden Massakern werden 200.000 getötet.

1976, Argentinien: Unter Anleitung der CIA findet ein Militärputsch gegen die zivile Regierung statt. Todesschwadronen im Auftrag des Videla-Regimes terrorisieren das Land. Tausende werden ermordet oder verschwinden für immer. Die CIA baut Buenos Aires zu ihrer Zentrale aus, von wo sie Mordkommandos gegen missliebige Personen und Gruppen in ganz Lateinamerika entsendet.

1976/82, Angola: Die USA unterstützen mit Waffen und Spezialkommandos die auch vom rassistischen Südafrika ausgerüsteten Rebellen gegen die Regierung der nationalen Befreiung. Das Land versinkt in einem selbstzerstörerischen Bürgerkrieg.

1980-1988, Iran/Irak: 1979 muss im Iran der US-Statthalter Shah Reza Pahlewi dem Shiitenfuhrer Ayatolla Chomeini Platz machen. US-Präsident Carter stellt daraufhin die nach ihm benannte Doktrin auf: "Ein Versuch einer dritten Macht, Einflussnahme im Persischen Golf zu erreichen, wird als ein Anschlag gegen lebenswichtige Interessen der Vereinigten Staaten gewertet und wird mit allen notwendigen Mitteln, einschließlich militärischer Gewalt, zurückgeschlagen." Die USA rüsten den Irak mit modernsten, auch chemischen Waffen zum Angriff auf den Iran aus. Mit Beginn der Offensive 1980 wird der Irak auch mit Aufklärungsmaterial von Satelliten und Awacs-Flugzeugen unterstützt. In dem achtjährigen Krieg kommen Hunderttausende ums Leben,. 1984 schießen die USA zwei iranische Kampfflugzeuge über dem Persischen Golf ab, 1987 holt das US-Kriegsschiff "Vincennes" einen iranischen Airbus runter - 270 Zivilisten finden den Tod. Durch die militärische Unterstützung der USA wird der Irak zur regionalen militärischen Großmacht.

Gleichzeitig unterstützen die USA den Iran mit dem Ziel, dass die beiden Länder sich gegenseitig matt setzen. Über Israel werden Waffen im Wert von 80 Milliarden Dollar an den Iran geliefert. Das Waffengeschäft mit dem Iran wird am US-Kongress vorbei abgewickelt. Mit den iranischen Milliarden kann die Reagan-Regierung in aller Welt "Contras", Söldnereinheiten gegen missliebige Regierungen, unterhalten.

1980-1990, Afghanistan: Die CIA heuert aus allen arabischen Ländern Aktivisten des islamischen Fundamentalismus an, um sie als "Heilige Krieger" gegen die von den Sowjets gestützte Regierung in Afghanistan einzusetzen. Zu den von der CIA ausgebildeten Terroristen gehört auch bin Laden, dessen Organisation ,,Al-Qaida - Die Basis" unter der Ägide der CIA entsteht. Zur Finanzierung der Guerilla organisiert die CIA zusammen mit dem pakistanischen Geheimdienst den Drogenanbau in Pakistan und den "befreiten" Gebieten Afghanistan. Der Drogenhandel in alle Welt wird mit Hilfe der CIA-Logistik bewerkstelligt. Die "arabischen Afghanen" der CIA finden nach der Niederlage der Sowjetunion in den USA ein neues Ziel ihres "Heiligen Krieges".

1981/85, Nicaragua: Aus dem Waffengeschäft mit dem Iran finanziert d US-Regierung den Aufbau und Unterhalt einer Söldnertruppe in Nicaragua, die sich v allem aus Soldaten und Offizieren der Armee des früheren Diktators Somoza zusammensetzt. Dieser Einsatz von mehreren tausend "Contras" widerspricht einer ausdrücklichen Festlegung des US-Kongresses. Die US-Piloten schaffen über Costa Rica, Honduras und Panama Waffen heran, auf dem Rückflug mit die USA nehmen sie Drogen mit, die auf diese Weise in die USA gelangen. Partner der CIA ist das Drogenkartell von Medellin. 1986 stellt der Internationale Gerichtshof in Den Haag fest, dass die paramilitärischen Aktionen der USA das Völkerrecht verletzt haben.

1981/92 ff., El Salvador: Die FMLN (Nationale Befreiungsfront Farabundo Marti) wird zur bestimmenden Kraft gegen die von den USA eingesetzte Regierung. Der CIA-Agent Roberto d'Aubuisson gründet die ARENA, deren Todesschwadronen Tausende Regimegegner umbringen, darunter den Erzbischof Oscar Romero. Auch nach dem Friedensschluss 1992 setzt die ARENA ihre Mordaktionen fort, was von den UN mehrfach verurteilt wird.

1982, Falklands/Malvinas: Die USA unterstützen Großbritannien im Feldzug zur Wiedererlangung der Inseln vor Argentinien mit Satellitenaufklärung und anderen technologischen Einrichtungen. 750 argentinische und 250 britische Soldaten kommen bei der Aktion ums Leben.

1982/84, Libanon: Unter Einsatz von Kriegsschiffen und -flugzeugen sowie ihrer Marines an Land vertreiben die USTruppen die PLO und installieren die Phalangisten als dominierende Macht. Das Marinekorps in Beirut wird angegriffen, woraufhin die US-Navy das Land von See aus unter Beschuss nimmt.

1983, Grenada: Die USA überfallen das kleine mittelamerikanische Land, liquidieren die linke Regierung und setzen ein ihnen genehmes Regime ein. Über vierhundert Grenadanier und 84 Kubaner, vor allem Bauarbeiter, werden umgebracht.

1984/86, USA-Libyen: In seiner Nationalen Sicherheitsdirektive Nr. 138 erklärt Präsident Reagan 1984 den Kampf gegen staatlich geförderten Terrorismus zum vorrangigen Ziel. Zwei Jahre später wird Libyen zum ersten Testfall der neuen Doktrin. Die Bombardierungen fordern mindestens 40 zivile Opfer, darunter die Tochter von Staatschef Ghaddafi.

1986, Haiti: Nachdem der US-Vasall "Baby Doc" Duvalier nicht mehr zu halten ist, installieren die USA eine Militärjunta.

1986, Bolivien: US-Armeeeinheiten kontrollieren weite Teile des Landes, angeblich um den Kokainanbau und -handel zu bekämpfen.

1989/90, Panama: Ein Bombardement zerstört Teile von Panama City. 27.000 US-Soldaten übernehmen die Kontrolle und verhaften die Regierung Noriega. Über 2.000 Menschen sterben, 15.000 werden obdachlos. Angeblich geht es um die Verhaftung Noriegas, dem Drogenhandel vorgeworfen wird. Ein Verbrechen, das der Expräsident jahrelang mit Wissen und zum großen Teil im Auftrag der CIA begangen hat. Die Invasion findet zwei Monate vor den Wahlen in Nicaragua statt, bei denen die Sandinisten mit guten Aussichten antreten.

1991, Haiti: Die CIA veranlasst einen Militärputsch gegen den ersten demokratisch gewählten Präsidenten, Jean-Bertrand Aristide. Die neue Militärjunta stürzt das Land in eine dreijährige Periode schlimmster Menschenrechtsverletzungen.

1991 ff., Irak: Nach dem Überfall des Irak auf Kuwait bombardieren die USA mit einigen Verbündeten den Irak und besetzen weite Teile des Landes. In den ersten Angriffen kommen 200.000 Menschen ums Leben. Die weiteren Bombardierungen und das bis heute andauernde Embargo haben zum Tod von möglicherweise zwei Millionen Menschen geführt.

1992/94, Somalia: US-Truppen, See- und Luftstreitkräfte stellen sich im Rahmen einer UN-Mission auf die Seite der ihnen genehmen Fraktion im Bürgerkrieg. Der Einsatz endet in einem Fiasko.

1993/95, Bosnien: Im Rahmen von Nato-Aktionen bombardieren Kampfflugzeuge serbische Stellungen und sorgen für die Lufthoheit der bosnischen Sezessionisten.

1995, Kroatien: US-Kampfflugzeuge bombardieren zwecks Vorbereitung einer kroatischen Offensive serbische Flugplätze.

1998, Afghanistan: Angriff mit Cruisemissiles auf frühere CIA-Ausbildungslager in Afghanistan, wo Einheiten von bin Laden vermutet werden, den die USA für Anschläge auf US-Botschaften verantwortlich machen.

1998, Sudan: Raketenangriff auf eine pharmazeutische Fabrik, die angeblich Nervengas für Terroristen herstellt. Die USA erklären später, dass es sich um einen Irrtum gehandelt habe.

1999, Jugoslawien: Angeführt von den USA bombardiert die Nato Jugoslawien. Die 78 Tage währenden Bombardierungen, die dem Völkerrecht und selbst dem Nato-Vertrag zuwiderlaufen, nennt die Nato eine "humanitäre Aktion", weil es darum gehe, die Menschenrechtsverletzungen des Milosevic-Regimes zu stoppen. Die Nato setzt Uranmunition und Splitterbomben ein. 2.000-4.000 Menschen werden getötet, bis zu 6.000 verletzt, durch die Bombardierung von Chemiefabriken, Erdgasanlagen und Erdölraffinerien werden weite Gebiete verseucht. Das Kosovo wird von Jugoslawien abgespalten und de facto zum Nato-Protektorat.

Marie, Marie, bitte übernehmen Sie... (meine Finger qualmen schon) smiley

 

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Die Umdeutungen ihrer Unternehmungen durch die Raubmörder werden hier, durch die regionalen Ortsgruppenleiter und ihre lautstarken Hilfstruppen, in alle Köpfe geprägt.

Die Narrative der Mordverklärung zu humanistischer "Verteidigung" erlangen Hierzulande blitzschnell Gesetzesrang - was sonst.

Die ach so demokratische Einheizfront nutzt jede mörderische Gelegenheit zu ihrer inneren und äußereren Aufrüstung, auch wenn die gläubigen Lämmer zusehens in die Minderheitenrolle rutschen.

U. Gellermann fasst das in der Rationalgalerie prägnant zusammen - diese regelmässigen Mord-Direktiven zu dem was schleunigst weg muss zur Erhaltung der unumgänglichen, alternativlos-räuberischen Gewinnerwartung: :

"Inzwischen ist es völlig normal, dass aus den USA Befehle für andere Staaten kommen: „Weg mit“ (Namen nach Belieben einzusetzen) gehört zu den wesentlichen Stereotypen der US-Außenpolitik. „Her mit“ ist schon deutlich schwerer umzusetzen: Schon seit langem würfelt die Staatenführer-Kommission in Washington diverse Namen für einen neuen Chef in Libyen aus und bekommt immer Null. Obwohl es diese Zahl selbst auf den gezinkten Würfeln der US-Kommission nicht gibt. Und weil das alles natürlich nichts mit dem faktischen Völkerrecht zu tun hat, führt eine schlaue Garde von Politik-Vermittlern die „Moral“ als neue Kategorie in den Völkerrechtsbruch ein: Es war schlicht moralisch besser Gaddafi umzubringen und einen Staat zu zerstören, als die Unverletzlichkeit von Grenzen zu achten. Und, wenn man den neuen Moralisten von Anne Will bis Ursula von der Leyen lauscht, ist es einfach moralischer, Assad zum Abschuss freizugeben, als den schweren Weg friedlicher Verhandlungen zu gehen, den das Völkerrecht vorschreibt. Und weil der Pussy-Fummler Donald Trump seine Moral schon erfolgreich unter Beweis gestellt hat, machen Merkel & Co. einfach einen postfaktischen Quickie mit ihm.

Wenn man in Deutschland wirkliche Syrien-Kenner findet, wenn die sich dann auch noch trauen ihre Analyse zu formulieren, und die dann tatsächlich irgendjemand druckt oder sendet, dann erklären solche Kenner wie Professor Günter Meyer aus Mainz: Es geht nur mit Baschar al-Assad weiter, wenn man in Syrien keine libyschen Verhältnisse haben will. Denn nach wie vor versammelt Assad um sich eine relative Mehrheit der Syrer. Jene, die den Islamismus der „Opposition“ am eigenen Leibe erfahren haben, die lieber in einem laizistischen Staat leben wollen, als dem Islamo-Faschismus der Saudis oder der Katarer ausgesetzt zu sein. Das sehen die G7-Minister, post Trump, ganz anders. Und die müssen es wissen. Zwar vertreten sie nur 10,5 % der Weltbevölkerung, aber die G7 erwirtschaften 44 Prozent des weltweiten Bruttonationaleinkommens. Und wer über so viel Geld verfügt, der verfügt auch über andere Völker. Und natürlich erst Recht über die lächerliche deutsche Pressefreiheit, die im Ernstfall nur eine Freiheit kennt: Die Freiheit der Andersdenkenden niederzubügeln, unter unterschiedlichen Namen Identisches zu senden oder zu schreiben und dem Krieg nach dem Mund zu reden."

(Hoffentlich haben sich deine fleissigen Finger wieder erholt - rechne nicht mit Entsatz!)

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Wenn das Lügenpack von "schönen Kindern" faselt, wird es regelmäßig mörderisch - rückwärts und nie vergessen.

"als die USA ein Land zerstörten, um es zu retten

WÄHREND in den Augen von US-Präsident Bush Nordkorea mit seinem Atomwaffenprogramm zur „Achse des Bösen“ gehört, hat sich Amerika wie selbstverständlich die Rolle des unschuldigen Riesen zu Eigen gemacht. Dabei waren es gerade die Vereinigten Staaten, die seit den 1940er-Jahren in Nordostasien immer wieder Massenvernichtungswaffen eingesetzt haben. In welchem Ausmaß die US Air Force Nordkorea zerstört hat, zeigt ein Blick in die Archive."

http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=20287

Eine übersichtliche Zusammenfassung der damaligen Flächenbombardement und der atomaren Einsatzpläne zur Endlösung.

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Alle Anbieter längst globalisierter Dienstleistungen werden vom "Markt" akzeptiert bis ein preiswerterer Handlungsgehilfe erscheint.

Der nun angesagte Ersatz von Assad's Dienstleistungen als anerkannter Folterspezialist durch kostengünstigere Anbieter folgt also schlichten betriebswirtschaftlichen Erwägungen?

Die "unsichtbaren Hände des Marktes" sind unbestechlich - was bereits Kain & Abel erlebten und auch ein Brutus exekutierte.

Ein Saddam Hussein und ein Gaddafi hatten es, wie auch die Freunde der Frau Merkel noch immer, nur verdrängt - der "Markt" duldet nur den kostengünstigsten Anbieter.

Assad & Putin müssen wech, weil nun die effektiveren Anbieter verfügbar sind.

"USA lassen in Syrien foltern

Maher Arar wurde in Syrien fast ein Jahr lang schwer gefoltert und misshandelt. Die syrischen Folterknechte verhörten den kanadischen Staatsbürger syrischer Herkunft im Auftrag der USA, die ihn als Terrorismusverdächtigen einstuften und nach Syrien überstellten. Obwohl er mittlerweile von einer kanadischen Untersuchungskommission von jeglichem Verdacht freigesprochen wurde, findet der Informatiker keine Arbeit mehr."