17 Apr 2017

DVB-T abgeschaltet - Gut So!

Submitted by ebertus

Jedoch sollte die Alternative zu DVB-T nun eben nicht als DVB-T2 daherkommen, kann es eigentlich nur Anlaß und Grund genug sein, auf systemfromme Hofberichterstattung qua TV insgesamt zu verzichten.

"Die 8-Milliarden Wahlkampfmaschine der Kanzleramts" war diese Tage irgendwo zu lesen, ist mit dieser Summe offensichtlich das zwangseingetriebene GEZ-Budget der (sogenannten) öffentlich-rechtlichen Sender gemeint. Verweigern ist möglich, wenngleich nicht nur mit erheblichen finanziellen Risiken verbunden, wurde gar Erzwingehaft bei anhaltender Zahlungsverweigerung bereits exekutiert.

Verkehrte Welt, denn Propaganda wird doch eigentlich kostenlos verabreicht, oder?

Offensichtlich geht da noch mehr - mögen sich die Verantwortlichen gesagt haben. Für DVB-T2 ist jetzt grundsätzlich zu zahlen; einmalig (pro Gerät!) für die neue Technik und andauernd, soweit man die Privatsender, die privaten Werbekanäle auch noch schauen möchte. Lediglich die Öffentlich-Rechtlichen sind bislang von dieser weiteren Gebühr befreit, darf man es, will man es nun nicht zu doll treiben. So reichen GEZ (und Werbung) momentan wohl noch aus und möglicherweise gibt es dahingehend auch formalrechtliche Schwierigkeiten, sind ARD & Co. doch angeblich "Grundversorgung".

Nur wenn das Verweigern der Zwangsgebühr kaum möglich ist, so muss man den Kakao doch nicht auch noch trinken; durch den man immer wieder gezogen wird. Wir besitzen bereits seit 2003 kein TV-Gerät mehr; und haben seit dieser Zeit wohl nicht wirklich etwas verpasst, stattdessen viele, viele Mahnschreiben nebst entsprechender (Mahn)gebühren und gar die Androhung einer Zwangsvollstreckung in Empfang nehmen dürfen. Ok, immer mal guten Willen zeigen, immer mal unkonditioniert etwas überweisen - viel mehr bleibt (uns) da kaum an Widerstand.

Was mich jedoch immer wieder betroffen macht, das ist dieser leichtfertige, vielleicht sogar öffentlichkeitsgeile mediale Umgang mir politisch eher nahestehenden Menschen im Sinne einer doch lediglich Alibifunktion habenden propagandistischen Feigenblattkultur. Warum gehen sie da noch hin? Warum stehen sie zum Interview bereit? Warum beteiligen sie sich an diesem Propagandaspiel? Warum lassen sie sich (erwartbar) durch den Kakao ziehen?

Ähnlich, wenngleich intentional etwas anders gelagert scheint es sich mit den selbst initiierten Auftritten eben dieser Menschen und ihrer medialen Präsenz zu verhalten. Warum muss mann/frau sich über  Facebook & Co. medial darstellen, wo man doch beinahe alles missbilligt, gar bekämpft, wofür diese us-amerikanische Privatfirma steht. Maren Müller macht es richtig, so will mir scheinen. Andere jedoch kämpfen dafür, lassen dafür kämpfen; doch bitte, bitte wieder zugelassen zu werden. Den hier kannte ich bislang noch nicht; scheint aber offensichtlich ein Guter unter den wirklich guten Achsen.

Sollen doch die Will(igen), die Augsteins, die Kornblums, die von der Leyens, die die Merkschulzes ihre Sommer- wie Winterinterviews, ihre systemisch gute Propaganda vollkommen unter sich ausmachen - in ihrer postfaktischen Echokammer.

Kommentare

Lieber Bernd,
Dank für den Einwand. Wie ergeht es mir mit facebook? Ich hatte jahrelang kaum mit facebook etwas zu tun, wollte das auch unbedingt vermeiden, wie meine Frau auch und andere Freunde. Jetzt im BT-Wahlkampf, bei dem mich die lokalen Zeitungen mit einer unüberwindlichen Mauer des Schweigens umgeben, da ich außerhalb des Mainstreams agiere und eben diesen attackiere, habe ich mich wieder in facebook eingelinkt, da es neben persönlichen Kontakten die einzige Möglichkeit bietet, überhaupt alternative Inhalte an die Öffentlichkeit zu befördern. Das kann kritisiert werden, ich selbst habe dabei Bauchschmerzen. Ich werde aber, wenn dann doch ein einigermaßen Bekanntheitsgrad eben über facebook zustande kommt, meinen account wieder ruhen lassen. Jedwede Kritik an meinem Verhalten verstehe ich gut.
Ansonsten noch einen schönen Ostermontag,
Hermann

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so bist Du doch und was Facebook betrifft ein absoluter Sonderfall.

Ich meine da eher diejenigen, welche das (Schweine)system laut kritisieren (ich oft mit dieser Kritik inhaltlich konform gehe), die dann aber freudig bei FB & Co. mitmachen, sich über allfällige Sperrungen eben dort bei dieser privaten, primär an Profit orientierten US-Company gar noch entrüstet zeigen; wo doch alles umsonst und so schön bunt ist ...

Aber eigentlich geht es mir hier im Blog um die öffentlich-rechtliche Propaganda, für die alle hierzulande Haushalte eine Art Steuer entrichten, also bezahlen müssen, obwohl sie dieses Angebot nicht nutzen. Marktwirtschaft wie wir sie kennen, wie sie uns beinahe mit der Muttermilch verabreicht wurde, das freie Spiel der Marktkräfte sähe ohne diese faktische Steuer anders aus.

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Hast du dieser Tage mal etwas gehört oder gelesen von diesem Deal?

DWN Wirtschaft:

Wie die USA Siemens zerlegten und die Bundesregierung hilflos zusehen musste

Der Fall liegt wohl etwas zurück und der Titel nennt beispielhaft das Wirken der USA; Anlaß ist die Veröffentlichung eines Buches, das sie Hintergründe beleuchtet.

Schau ich mir die Reaktionen von Mamma Dilemma im Zeitraum von 2003 bis heute an, frage ich mich:

«Wen vertritt die eigentlich?»

 

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"Der Schmiergeldskandal eliminiert praktisch das mittlere- und obere Management des Konzerns ..."

Nicht nur Werner würde das wohl gutheißen, es auch VW wünschen, oder? Und keine Ahnung, was da noch schlimmer ist, die Schmiergeldzahlungen von Siemens, die wohl systematisch betriebene Wirtschaftsspionage durch NSA & Co. - oder die hilflose Reaktion von Mamma Dilemma; bis in die Tage von Snowden hinein.

Ja, da versteht man ein Stück weit, warum die ÖR's versuchen, die DWN zu diskreditieren. Ist eben und erklärtermaßen kein Mitspieler im Schweigekartell der Lückenmedien, der Autor des Artikels hochkarätig.

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In den 1990er Jahren ging mal ein Rauschen durch die Medien, weil der BND deutsche Unternehmen für die USA ausspionierte. Ich fürchte, diese Institutionen haben sich schon lange selbständig gemacht.

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Meinen Segen dazu haste - wenn schon denn schon!

Hättet ihr da im Weserbergland Atombomben eingekellert käme der Herr Wecker gern zu nem Bekanntheit befördernden Event:

am 15. Juli isser in Büchel vor dem Haupttor auf der Bühne - anlässlich der 20-wöchigen Blockade 2017.

Soll ich ihn dir anbaggern - heute waren wir ca. 250 Hanseln, am 15. Juli werdens sicher ein paar mehr sein?

(Alle Rechte am Bild sind vollkommen fröhliche - beachte die "Rote Fahne" links unten im Bild, noch besteht Hoffnung!)

Bild des Benutzers ebertus

Im Juli und August habe ich aus heutiger Sicht noch keine ernsthaften Verpflichtungen.

Den Hermann könnte ich auf der Hintour einfangen und retour dann wieder in seinen Weserbergen abliefern, bin auch weiteren MitfahrerInnen gegenüber recht offen. Nur das mit dem Herrn Wecker liegt jenseits meiner Möglichkeiten.

Bild des Benutzers fahrwax

Wie überzeugen wir einen Anarchisten (Wecker soll einer sein) von nem Gig im Weserbergland fürn Wahlkampf von Hermann?

Eine Rotte Groupies (soll ich für Herman an meinen sexuellen Präferenzen arbeiten - und wie tickt Wecker)?????

Vieleicht holen wir ihn da ab, wo er steht - beim scheitern aller Ideologien und mit dem

Hexeneinmaleins?

"Du mußt verstehn! Aus Eins mach Zehn,
Und Zwei laß gehn, und Drei mach gleich,
so bist du reich. Verlier die Vier!"

Was soll uns hindern?

Kein Geld und keine Ideologie jedenfalls.......

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Hallo Hermann,

habe Dir gerade eine Freundschaftsanfrage über Facebook geschickt. Als BT-Kandidat kannst Du mit Facebook eine Menge Reichweite für Deine eigentlichen Angebote generieren. Als "Hallesche Störung" ziehen wir damit etliche Klicks auf die traditionelle Website und wahrscheinlich auch Heftkäufer. Es gibt sogar alternative Initiativen, die Aktuelles nur auf ihrer für alle offenen FB-Seite verbreiten, etwa die Initiative Schalendom. https://www.facebook.com/schalendom/

Oder auch das Bündnis Grundeinkommen: https://www.facebook.com/buendnis.grundeinkommen/

Die FB-Verweigerer agieren da ungefähr so modern wie die Coca-Cola-Gegner, weil das ja eine "Imperialisten-Brause" ist und die Grundstoffe nicht fair gehandelt wurden. Eigentlich bräuchtest Du auch noch einen Twitter-Account ...

(Sehe gerade, dass Du schon bei Twitter bist, habe Dich abonniert.)

MfG Dietmar alias Leo Spratzky

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FB & Co. können auch -isoliert betrachtet- ihre Vorteile haben, ist die Teilnahme freiwillig.

Insofern, habe es hier immer mal geschrieben, verstehe ich die ganze Aufregung nicht. Die Regierung meint, ein Lex-FB Gesetz erlassen zu müssen und die (einige der) freudig Teilnehmenden schreien Zensur.

Es würde doch reichen darauf hinzuweisen, dass FB & Co. schlicht und einfach privatwirtschaftlich betriebene, primär (bis ausschließlich?) an Profit orientierte US-Firmen sind, die sich, soweit sie eine ladungsfähige und für Inhalte verantwortliche  Adresse in Deutschland besitzen, an hiesige Gesetze zu halten haben;

Wer da mitmacht, tut es auf eigenes Risiko;

und muß damit rechnen, dem im Umfeld dieses Business mittlerweile angesiedelten Sub's anheim zu fallen. Alles rein privatwirtschaftlich, von Correctiv bis Kahane.

Btw. und natürlich ebenfalls absolut freiwillig; was heise empfiehlt.

Bild des Benutzers hadie

Es würde doch reichen darauf hinzuweisen, dass FB & Co. schlicht und einfach privatwirtschaftlich betriebene, primär (bis ausschließlich?) an Profit orientierte US-Firmen sind, die sich, soweit sie eine ladungsfähige und für Inhalte verantwortliche  Adresse in Deutschland besitzen, an hiesige Gesetze zu halten haben.

Die Mühlen deutscher Gerichte mahlen langsam, vor Halles Verwaltungsgericht sind jetzt die Fälle von 2009 dran. Mass & Co. wollen aber die Timelines zeitnah beeinflussen, deshalb das abschrecken wollende Netzwerk-Durchsetzungsgesetz. Doch die Karawane ist längst weiter gezogen, zu den Youtube-Channel-Stars und den superkommerziellen Handymedien, wo Snapchat und Instagram sich gerade einen beinharten Kampf liefern - http://www.internetworld.de/social-media/snapchat/instagram-stories-versus-snapchat-stories-1183627.html

Für uns Senioren gibt es die Push-Notifications der Großen wie Spiegel oder die Newsletter wie z. B. die NZZ einen ganzen Strauß anbietet.

Bild des Benutzers Heinz

Das sind ja nicht nur facebook, twitter, google+ und einige andere, sondern ein ganzer Industriezweig, der davon lebt, die Benutzer für wirtschaftliche Zweche zu gebrauchen. Dabei ist nicht nur der Aspekt des Datenschutzes relevant, siehe bei Heise im Link bei Bernd, sondern auch die inhaltliche Kontrolle nach dem Presserecht, um Mißbrauch zu minimieren.

Diese Kontrolle kostet Zeit und Geld für Mitarbeiter, darum unterlassen die Unternehmen das, um Zaster zu machen. Der Boykott von Sozialen Medien betrifft darum nicht nur das Medium selbst, sondern auch den Boykott von PolitikerInnen, oder denen, die das werden wollen, die sich mit den Sozialen Medien anbiedern und ihre Lügengeschichten unters Volk draußen im Lande streuen.

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Die von mir genannten Correctiv bzw. Kahane sind eher nur die Speerspitze ...

Ohne -im Gegensatz zu den ÖR's- in direkten Genuß dieser neuen Steuer namens Haushaltsabgabe (vulgo: GEZ) zu kommen, müssen die privaten Großmedien auf andere Finanzquellen zurückgreifen. Das Stiftungs(un)wesen spielt dabei eine wesentliche Rolle; bei Correctiv wie bei Kahane et al.

Ohne massiven und nicht einmal mehr incognito verabreichten Kapitaleinsatz nebst günstiger steuerlicher Rahmenbedingungen eben für Stiftungen etc. würde das Propagandamodell (des Noam Chomsky) wahrscheinlich demnächst kollabieren; betriebswirtschaftlich betrachtet.

Bild des Benutzers Heinz

Das Propagandmodell

In D haben wir die öffentlich rechtlichen neben den privaten Medien. Die öffentlich rechtlichen sind (seit der Göbelsschnauze) ganz unheimlich die Propagandamaschine der Politiker, neuerdings auch der Politikerinnen. Die Parteien werden durch Spenden finanziert, die sich nur leistet, wer die auch steuerlich abschreiben kann. Neben den öffentlich rechtlichen gibt es die privaten Medien, die sich, wie in den USA, mit Werbung finanzieren. Auch dort werden die Parteien durch Spenden finanziert, die steuerlich abzugsfähig sind. Sozusagen als finanzieller Puffer fungieren die parteinahen Stiftungen in D und in den USA.

Welche Alternativen gibt es?

Die alternativen Medien bedienen sich selbstverständlich der gegebenen Finanzierung über Stiftungen; irgendwie müssen die sich ja finanzieren. Journalismus für Lau und viel, viel Ethik funktioniert nicht. Die vermeintlich neutralen Staatsmedien, ein Image, das die fleißig pflegen, sind nicht neutral. Das wissen wir seit der Göbbelsschnauze.

Soziale Medien

Jetzt kommen die Sozialen Medien dazu und verbreiten (netzneutral) 80% Schwachsinn, 19% InteressensMüll und 1% Fakten. Beim Schwachsinn von 80% sind jede Menge unreflektierte Verunglimpfung dabei, um die es eigentlich geht. Das Netz ist schnell, das Netz vergißt nichts und das Netz muß darum überwacht werden, welche Inhalte strafrechtlich relevant sind. Bis ein träger Beamtenverein diese Inhalte bearbeitet hat und via Urteil eine Löschung veranlassen kann, sind die Betreiber in der Pflicht, die erkennbaren Inhalte zu sperren (nicht löschen) und bei Wiederholungen den Verursacher. Solange die Betreiber von Sozialen Medien das nicht leisten können oder wollen, sind die Teil des Problems. Das größte Dilemma der Sozialen Medien sehe ich darin, daß sie evtl. zu nahe mit der Strafverfolgung zusammen arbeiten, nicht nur hier in D, sondern vor allem in totalitäreren Regiemen.

 

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Die alternativen Medien bedienen sich selbstverständlich der gegebenen Finanzierung über Stiftungen; irgendwie müssen die sich ja finanzieren. Journalismus für Lau und viel, viel Ethik funktioniert nicht.

Also wir bekommen nichts von Stiftungen. Überhaupt würde ich zu alternativen Medien nur Bürgerradios, Offene Kanäle, Stadtteilzeitungen u. ä. bezeichnen. NPR in den USA ist ein halbstaatliches Konstrukt.

Beim Schwachsinn von 80% sind jede Menge unreflektierte Verunglimpfung dabei, um die es eigentlich geht. Das Netz ist schnell, das Netz vergißt nichts und das Netz muß darum überwacht werden, welche Inhalte strafrechtlich relevant sind.

Zitat ND: https://www.neues-deutschland.de/m/artikel/1048579.fake-news-und-die-verfestigung-der-alternativlosigkeit.html

Eigentlich geht es bei Anti-Fake-Gesetzen gar nicht so sehr um die Einschränkung der Meinungsfreiheit, sondern eher um die Ausschaltung eventueller alternativer Ansätze – was natürlich einen Meinungsabgleich gleichkommt und konformistische Tendenzen züchtet. Weil alles faktisch Fake sein kann, was keine Lobby hat, um als No-Fake durchsetzungsfähig zu sein, kann man die derzeitige Kampagne gegen Fake-News tatsächlich als Clou zur Verfestigung der Alternativlosigkeit einschätzen.

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Mit Definitionen soll etwas genauer beschrieben, abgegrenzt werden. Bei den von Bernd genannten Stiftung Correctiv und der Amadeu Antonio Stiftung (Annetta Kahane) handelt es sich nicht um Stiftungen , die etwas an alternative Gruppen verteilen, sondern die ihren Zweck auf die journalistische Arbeit ausgerichtet haben und auf diese Weise gegen den Mainstream aufklären wollen.

Entsprechend wäre es sinnvoll, für alternative Initiativen, z. B. in Halle, eine eigene Stiftung zu gründen und sich so selbst zu finanzieren. Immer nur Fundraising zu betreiben ist ein sehr schwerer Job.

Besonders will ich meinen Schlußsatz hervorheben: «Das größte Dilemma der Sozialen Medien sehe ich darin, daß sie evtl. zu nahe mit der Strafverfolgung zusammen arbeiten, nicht nur hier in D, sondern vor allem in totalitäreren Regiemen.»

Damit unterstelle ich allen Regierungen ganz grundsätzlich, die freie Meinung mit ihrem MainstreamMüll verdrängen zu wollen – mit allen Mitteln.

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Correctiv ist wohl eine gGmbH; wird allerdings primär von der Brost-Stiftung finanziert.

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Die Konstruktion bei Alternativen sollte auch systemkonform sein, sonst haben die keine Chance. Systemkonform bedeutet, die Aktivität wird von Interessenten finanziert, die diese Finanzen auch steuerlich absetzen können. Das funktioniert bei einem eigenständigen Kapital (Stiftungen) via Zweck der Stiftung, die ihren jährlichen Ertrag dem Zweck gewidmet hat. Das kann durch Förderung einer eigenen Gesellschaft funktionieren oder durch wechselnde Zuwendungen an Organisationen, die in den Zweck der Stiftung passen. Bei Gesellschaften mit alternativem Zweck steht das Fundraising im Fordergrund, hilfreich sind dort Partner, die den Zweck dauerhaft fördern. Der Vorteil einer gGmbH gegenüber einem eingetragenen Verein ist die Beschränkung auf wenige Mitglieder, die in aller Regel nicht wechseln oder regelmäßig die Vorstände neu wählen müssen. Das StammKapital einer GmbH ist mindestens 25.000 Euro bei der Gründung. Sowas wird mit einer ordentlichen Büroeinrichtung und Fahrzeugen zur Mobilität der MitarbeiterInnen schon mal leicht übertroffen.

Diese Konstruktionen von Stiftung und gGmbH dienen darum der Kontinuität des gewählten Zwecḱes; bei einem Verein, einer Genossenschaft oder einer Partei weißt du ni do genau, wohin die Reise geht, weil die Mitglieder jährlich wechseln und damit das Programm neu definieren können.

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Eine Konstruktion von gGmbH nebst potenter Stiftung macht unabhängig;

vom ggf. nicht mehr so zahlungswilligen, so zahlungsfähigen Konsumenten und bietet darüber hinaus einen edlen Anstrich. Eben genau das, was jenseits der GEZ-ÖR's zukünftig gebraucht wird.

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Wenn du das auch so siehst, gehörst du nach Werner auch zu diesem elenden, verdrucksten Stalinistenpack. Nehme ich noch Marie dazu, die so schöne Wortschöpfungen wie Webseitendiktator erfunden hat, dann haben wir hier einen sehr schweren Stand gegen diese Freiheitsbestrebungen der permanent unterdrückten Autoren und Autotinnen.

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Wenn du dich organisieren lässt, übernimmt dein "weiser" Vormund das Reglement.

Diese elitären Flachheiten Weisheiten kannste ringsum besichtigen.

Mit dem Fehler als Organisationsform kannste nichts anderes erwarten.........

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Die systemischen Spielregeln dienen allein ihrer Kontinuität, ihre Einhaltung = Reparatur und Erhalt des Zerstörerischen.

"bei einem Verein, einer Genossenschaft oder einer Partei weißt du ni do genau, wohin die Reise geht, weil die Mitglieder jährlich wechseln und damit das Programm neu definieren können."

Also alle Macht dem Aparat der Meinung formt?

Da mag ich doch ein täglich wechselndes "Programm, täglich definiert von autonomen Menschen, viiiiiel lieber.

Mensch bestimmt seine Organisation, oder Organisation bestimmt den Menschen?

Verdruckster Stalinist?

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Das steht als dein Fazit am Ende einer Argumentationskette, die mit dem Inhalt des Artikels begann. Ein Inhalt, der mit dem öffentlich rechtlichen Rundfunk als Instrument für den Wahlkampf fleißig von Politikern benutzt wird. Ein Inhalt, der die «Zöllner» der GEZ thematisiert und Alternativen zur Mainstreamwahrheitspresse der Lügenpolitiker aufzeigt.

Dein Fazit ist mir zu billig. Wenn du einmal ernsthaft darüber nachdenkst, welche Konsequenzen es hat, ohne Regierung und ihr Propagandamodell zu leben, also anarchistisch, kommst du vielleicht zu einem sozialen System, das seine Wirtschaft irgendwie betreiben muß, also herrschaftsfrei, sozialverträglich und trotzdem nachhaltig.

Zur Erinnerung:

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......Mensch als Arsch Ende einer herrschaftlichen Argumentationskette die ihre Funktion glorifiziert ( siehe Staatsmedien ), also als institutionelles Ofer.

Gegenüber stünde dann ein Mensch der über sein Arbeitsziel und dessen Verteilung eigenständig und in jeder Minute seines Lebens unabhängig entscheidet.

Wer benötigt Propaganda, wenn sein Handeln selbstredend und am Wollen & Handeln seines nächsten Nachbarn begrenzt ist?

Mensch ist Objekt seines Handelns mit dementsprechender Spiegelung durch seine unmittelbare Umgebung, oder er wird zum Subjekt unzulänglicher Drecksinstitutionalisierung Organisation die sein Handeln reglementiert - = gegenwärtiger Zustand.

Staat ist Privilegienverwaltung - mehr nicht - keine Privilegien kein unnützer Aufwand, kein >>Eigentum<< keine Selbstsüchtigkeit?????

Du möchtest lieber einen fressgeilen Wasserkopf der dann übergeordnet das >>Allgemeinwohl<< verbindlich festlegt um das Raubtier Mensch zu zähmen?

Hat das schon einmal irgendwo geklappt, wenn keiner mit ner Knarre dahinter stand?

Einfach noch ein paar hundert §§, die eine oder andere Hundertschaft und Kohorten von Rechtsverdrehern mehr und gut is?

Nee, bist du naiv........

 

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Der Schlußsatz des Kommentars

lautet:

«Weil bereits die Frage nach dem Staat nicht beantwortet wir, bleibt auch die Alternative aus – schade.»

Bild des Benutzers Heinz

Im Artikel der Anarchistischen Binliothek :

Was ist eigentlich Anarchismus?

wird wohl weiter hinten im Text beschrieben, wie sich die anarchistischen Zellen organisieren; diese Vorstellungen beruhen aber auf der Vorstellung einer geschlossenen Gesellschaft, also auf einem Nationalstaat, den wir, zumindest in der EU, nicht mehr haben. Einige Zeitgenossen träumen wohl noch von der guten alten Zeit, als die Staaten so schön gegeneinander abgeriegelt waren, doch die Zeit ist seit einigen Jahrzehnten vorbei. Besonders mit dem Internet sind Grenzen nicht mehr existent.

Geblieben sind aber die Aufgaben der Gebietskörperschaften (Kommunen) von Straße fegen bis Luftverkehr und Großschifffahrtsstraßen.

Dann sind da noch die Bösen, die heimlich, still und leise Komplotte hecken, um an billiges Öl und Gas zu kommen – «Wie kloppen wir denen auf die LangFinger?»

Bild des Benutzers Heinz

Welche Strategie hat der Anarchismus gegen die Bösen?