10 Apr 2017

Die eindringliche Belehrung der Kriegsministerin

Submitted by fahrwax

Wenn ein van Aken die Kriegsministerin nachdrücklich & wiederholt über das Völkerrecht belehren darf muss, das Studiopublikum die Verschwörungstheorien eines Herrn Kornblum mit Gelächter quittiert, das beständige Gesülze Flintenursulas mit Argumenten beantwortet werden darf, auch noch ein halbwegs glaubwürdiger "Nahostexperte" ( Lüderl) auftritt der die Gegend kennt und sogar die Nerven behält, ein Herr Wolfssohn den Senf spendiert......

läuft etwas deutlich aus dem propagandistischen Ruder......

"Uiuiui, mächtig was schiefgelaufen beim Propaganda-Apparat. Alle gegen Lüders war wohl die Ansage. Zunächst lief alles prima, dann aus heiterem Himmel der Super-GAU - durch einen Biowaffen-Experten, der auch das Völkerrecht besser kennt als die Ministerin."

Unsere Ursula konnte ihre standardisierte Kriegsrhetorik nicht gut unterbringen.......

Kannze kucken, is abba lang:

Kommentare

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Jens Berger wertet das Ergebnis dieser Sendung, nicht nur die Behandlung des Herrn Lüders durch Will, auf den Nachdenkseiten anders :

Will richtet Lüders ab durch:

Wir haben Sie bewusst nicht als einen neutralen Nahostexperten vorgestellt, sondern als Autor, als Politik- und Wirtschaftsberater. Sie sind ein Geschäftsmann, der sein Wissen an Firmen weiterverkaufen will, die im Nahen Osten Geschäfte machen wollen. Spielen ihre wirtschaftlichen Interessen da eine Rolle, wenn Sie behaupten, dass es der Westen sei, der Syrien ins Chaos gestürzt hat?“

Jens Berger liefert auch noch ein weiteres Video zur Sicht des Herrn Lüders:

Wer den Wind sät… Was westliche Politik im Orient anrichtet | Michael Lüders | SWR Tele-Akademie

 Und der bedeutsame Nachtrag von den "Neulandrebellen" zum Thema:

"Und dann der Lyensche Krönungsschlag! Europa werde auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, für die „Stabilisierung und Versöhnungsarbeit“.
Ach, hätte sie doch „Verhöhnungsarbeit“ gesagt, sie wäre der Wahrheit so viel näher gekommen.

Noch ein kleiner Hinweis in Richtung Anne Will, die Michael Lüders vorwarf, ein Geschäftsmann zu sein: Mit Geschäften kennt sich Frau Will auch sehr gut aus, bei ihr läuft’s wie geschmiert, könnte man sagen. Und das nicht erst seit die „taz“ ihre Nähe zur „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM) beleuchtet hat."

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Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM)

Ein erlauchter Club:

INSM.svg
Gründer Gesamtmetall
Geschäftsführer Hubertus Pellengahr[1]
Vorsitzender des Kuratoriums Wolfgang Clement[2]
Gegründet 12. Oktober 2000
Sitz Berlin
Aktionsraum Deutschland
Finanzmittel 6,97 Mio. Euro (2012, nach Abzug von Steuern)[3]
Fokus Wirtschaftsliberalismus[4]
Methoden Öffentlichkeitsarbeit
Website www.insm.de

Gesamtmetall und Clement von der SchröderBande

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Ich gestehe - die möglichen  >>Querverbindlichkeiten<< vom willigen Ännchen habe ich bei der TAZ selbst nicht nachgelesen - bekomme bei dem grünlichen Käseblatt doch zu schnell Verdauungsprobleme.

Watt mich gerade mehr beschäftigt ist der Verbleib der friedenstiftenden Präzisions-Marschflugkörper die (möglicherweise) ihr Ziel nicht fanden. Nur 23 der abgeschickten überteuerten 59 Dinger sollen (bisher unwiedersprochen) vor Ort eingetroffen sein.

Im Video erzählt der Wolfsohn die frechen Russen hätten Assad mittel Abschaltung der Flugabwehr gehänselt - aber wo sind die fehlenden Kriegsbeile hin - wenns denn stimmt?

QPRESS vermutet schon Steuerbetrug - aber die sind eh  nur linksradikale Querulanten:

"Die bislang nirgends erwähnte Möglichkeit wäre die, dass das US-Militär hier einen Abrechnungsbetrug gegenüber dem Steuerzahler veranstaltet. Wer hat die NIVEA Gleitgelstäbchen gesehen? Es war stockfinster in der Nacht und niemand hat nachgezählt. Man stellt dann, wie offiziell berichtet, 59 fliegende Ü-Eier vor Ostern in Rechnung, liefert aber tatsächlich nur 23 aus. Das ist zwar ein übles Spiel gegenüber den Amerikanern, die Feuerwerke zur Friedensschaffung über alles lieben, aber mal Hand aufs Herz, wo bescheißt der Ami eigentlich nicht? In diesem Fall hätte man nicht nur den US-Steuerzahler, sondern auch Assad um rund 20 Tonnen Sprengstoff betrogen."

 

 

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Seit Korea, Vietnam, Afghanistan, Jugoslawien, Irak, Lybien und Ukraine nix dazu gelernt.

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"we don't kill for you no more"..........

Da musset hin!

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Von ARD & Co. nach Facebook & Co. Finde ich richtig, was Maren Müller gerade ankündigt.

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Von ihr las ich gestern bei Rubikon ebenfalls feines zur indoktrinierten Elite:

"Dr. Gerhard Bronner sitzt als Abgesandter der gesellschaftlich relevanten Gruppierung „Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg“ im Rundfunkrat des „Südwestrundfunk“ (SWR). Laut Staatsvertrag des SWR ist es die Aufgabe Bronners, im Auftrag der Öffentlichkeit, den von den Beitragszahlern finanzierten Rundfunk zu kontrollieren.

Die Befassung der Gremien mit Publikumsbeschwerden verläuft zumeist wenig ambitioniert und in der Endabstimmung in geradezu nordkoreanischer Eintracht, wobei die beanstandete Berichterstattung in der Regel von jeglichem Makel freigesprochen wird.

Die Entscheidung des Gremiums zu ihrer Programmbeschwerde teilte Rundfunkrat Bronner den Beschwerdeführern lediglich am Rande mit. Eine Begründung der Entscheidung erfolgte nicht. Den Hauptteil seiner Mitteilung nutzte Bronner dazu, seine subjektive Sicht zur Entstehung des Syrienkonfliktes und zu den vermeintlichen Intentionen der Beschwerdeführer darzulegen und verstieg sich dabei in hanebüchene Spekulationen."

Dieser Dr-Kleingeist "argumentiert" nicht anders als die Frau Kriegsministerin, so ein Zufall..........

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"Jeder weiß, dass in einer Situation wie der gegenwärtigen, in der in Syrien (und nicht nur dort) ein Stellvertreterkrieg geführt wird, die Kriegstrommeln laut gerührt werden. Selbstverständlich gilt auch hier der Satz: «Die Wahrheit stirbt im Krieg zuerst». Das ist keine abstrakte Parole, sondern für Syrien mehrfach belegt, erneut durch das Buch von Michael Lüders, «Die den Sturm ernten. Wie der Westen Syrien ins Chaos stürzte» (2017, ISBN 978-3-406-70780-3). Der Autor legt dar, um wie viel es beim Krieg in Syrien geht und dass den «Auftraggebern» des Krieges bislang alle Mittel recht waren, damit sie den Sieg davon tragen können  – mochte er auch in noch so weite Ferne gerückt sein. Diese «Auftraggeber» saßen und sitzen offensichtlich bis heute in führenden politischen Positionen der USA und ihrer Verbündeten."

https://www.seniora.org/de/1027

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Mich wundert ja nur, wie die die Dinger so weit werfen können... yes

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(@Delloc)

......Red Bull saufen, das macht Flügel.

Die Kurve kriegen ist dabei eindeutig das größere Problem.

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Peter Bürger bei TELEPOLIS:

"In den Doktrinen der mächtigen Militärkomplexe ist uneigennütziger Menschenschutz aber auch gar nicht vorgesehen. - Kriege werden nicht geführt, um Menschleben zu retten. Vielmehr nehmen sich die Budgets für Lebensrettung im Vergleich zum Weltrüstungshaushalt wie eine Trinkgeldkasse aus. Kleine Beträge würden gebraucht, um Millionen Menschen vor einem Tod durch Unterversorgung zu bewahren. Die notwendigen Beträge kommen bei Bettelaktionen regelmäßig nicht zusammen.

Beim Hochrüstungswahn ist auf wundersame Weise immer genug Geld da. - Kriege werden schon gar nicht geführt, um die UN-Charta durchzusetzen und das Völkerrecht zu stärken. Vielmehr ist keine der mächtigen Militärnationen daran interessiert, die Vereinten Nationen noch zu unseren Lebezeiten zu demokratisieren und mit den zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlichen Mitteln auszustatten. Jüngst hat es sich gar im deutschen Fernsehen erwiesen, dass eine Militärministerin mit den grundlegenden Sachverhalten des Völkerrechts offenbar gar nicht vertraut zu sein braucht.

Für uns Westeuropäer ist die Zeitspanne ohne Bomben vor der Haustür ein großes Geschenk. Im Licht der menschlichen Geschichte handelt es sich allerdings nur um ein paar Jahrzehntchen, was im Atomzeitalter weniger als wenig ist. Gute Friedensnachrichten auf dem Globus sind rar dieser Tage.

Auch deshalb zum Abschluss dieser Notizen nun doch noch eine praktische Fußnote, nämlich ein Link zu den örtlichen Terminen des bundesweiten Ostermarsches für den Frieden von Samstag bis Montag.

Ob die Berichterstattung wie gewohnt zumeist unfreundlich ausfällt oder nicht, ist nicht das Wichtigste. Bedeutsam hingegen wird sein, dass Pazifisten und Antimilitaristen sich auf ermutigende Weise verständigen können.

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Im Spannungsfeld zwischen >>Glaube & Wissen<< erzielen hierarchische Institutionen gigantische Leistungsbeweise ihrer Ignoranz:

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Natürlich wollen sie, die Will(igen), die van der Leyens, die Kornblums und der ganze Rest dieser zwangsfinanzierten Propagandamaschinerie, wollen sie uns verarschen; leider manchmal noch immer mit Erfolg.

Der Mann, der Owe Schattauer hat recht, wenn er die beinahe einzigen Gründe, die Ursachen thematisiert; während sich der neue Trump nun endlich, endlich auch als würdig erweist, dem militärisch-industriellen Komplex Futter gibt und im Gegenzug viele, viele neue Flüchtlinge und auch neue Terroristen erntet.

Btw. ein Hinweis, ein Link von Marie dieses Video ...

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Der umgebende kapputalistische Terror hat Gesichter die er -bei Tempo 100 - ausklammert?

Wo kommt die Plörre her, die er hochmoralisch verbrutzelt um irrwitzig dem systemischen Terror zu wehren?

(aus dem Themenkreis "das System ist der Feind - nicht seine tieftraurigen Figuren")

"Der Verkehrsminister ist so sehr mit dem Kassieren der Maut von Ausländern beschäftigt, dass er ganz vergessen hat, bei VW mal ein Bußgeld einzutreiben. Und wir wissen. Das ist nicht nur VW.
Und wir kennen die Folgen. Das Bundesumweltamt hat schon lange Zahlen präsentiert: 45.000 vorzeitige Todesfälle durch Feinstaub im Jahr bei uns!

45.000 vorzeitige Todesfälle! Da müssen sich die Terroristen von Al-Kaida bis IS aber mordsmäßig reinhängen, um annähernd an solche Erfolge heranzukommen."

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Wurde geblitzt, von der Eifel in Richtung Ostsee - Frontfoto, kaum dagegen anzustinken ...

Meine Frau hat mir das Brieflein gestern mit nettem Augenaufschlag überreicht, wusste sie doch schon immer, dass mich die Termiten, die Eifel, die Ostsee, auch das Weserbergland -und nun eben (bei) Blankenheim- viel kosten ...

- - - - -

Ja klaro, so'n Videodreh bei Tempo 100 ist nicht ganz ungefährlich; fast schon Terror.

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Diese Ausformung der Wegelagerei in der Blankenheimer Kante (stationäres Ding bei Tempo 70 Vorgabe kurz vor der Autobahn?) ereilte mich auch schon.....- zusammen mit weiteren Unachtsamkeiten gegenüber der Büttelei hockte ich dann für ein lizensfreies Weilchen neben einer hübschen Chauffeuse.

Erfahrungswerte im Klassenkampf sind unbezahlbar......

„Schau mich an, ich gehe fort. Ich knie nicht mehr nieder vor euren Gesetzen, ich habe meinen alleinigen Meister gefunden“, sagt Franz von Assisi in Bobins Buch.

Weitere Gedanken zum terroristischenThema:

"Der Bürger liebt es. Er liebt es, sich jeden Morgen in der Bahn in die Menschenberge zu pressen und zwei Stunden hin und zwei zurück zu pendeln. Toll schon, das in den Waggons heute Sitze sind. Früher mussten die Erwerbs- und Zwangs- Arbeitssklaven in Güterwaggons stehend dem Arbeitseinsatz freudig und frohlockend entgegen fahren. Grade jetzt, wo der billige Diesel bisher als Mobilie für die Mittelschicht und der Ärmeren galt. Tja… und heute ist der Diesel quasi die Judendusche auf vier Rädern. Also, als Dieselfahrer biste über Nacht zum Umweltnazi geworden. So wie der Erwerbslose zum Untermensch stilisiert wurde. Dieselfahren, das kommt direkt nach Chemtrailflugzeugpilot. Noch weit vor den Rauchern, verstehste…. Blaue Plakette und gut ist. Dann weiß auch jeder Terrorist: Halt! Hier darf ich über keine Leute fahren. Hier ist blaue Zone.

Da machisch Umwelt Friedhof, Kollega… "

 

Und bitte nicht verwechseln mit "freie Fahrt für freie Bürger".

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Der ehemalige MIT-Professor und Waffentechnologie-Experten Theodore A. Postol hat seine Kritik an der offiziellen Darstellung mittlerweile in mehreren Folge-Berichten vorgelegt  (hier, hier und hier). Eine davon wäre, welche Bewohner von Chan Scheichun die Giftgaswolke wo genau getroffen hat.

Laut Postol gab es den Angriff, wie er im Papier des Weißen Hauses und in entsprechenden Medienberichten postuliert wird, nicht, zumindest nicht in dieser Form. Der Giftgasangriff muss auf andere Weise erfolgt sein.

Zuvor hatte Postol in einer ersten Reaktion auf die Einschätzung des Weißen Hauses bereits gezeigt, dass die Spuren im Straßenkrater nicht unbedingt auf einen Luftangriff schließen lassen (siehe Giftgas-Angriff in Chan Scheichun: Die Fakten des Weißen Hauses sind keine), nun hat er nachgelegt.

Es ist davon auszugehen, dass es zu Postols Ergebnissen, die ja nicht harmlos sind, fachliche Anmerkungen und kritische Fragen geben muss - eine Auseinandersetzung, die sich der emeritierte Professor übrigens auch wünscht, und die seine Argumente verdienen.

Sie bleibt zumindest in der größeren Öffentlichkeit aus. Man findet sie eher in Foren oder Nischen. Das ist schade, denn es bestätigt die traurige Einsicht, dass Lagerhaltungen dominieren und nicht Argumente. Postol wird häufig von RT zitiert, ist das der Grund für das Ausbleiben einer Diskussion über seine Ergebnisse?"

Thomas Pany nei TELEPOLIS:

https://www.heise.de/tp/features/Giftgasangriff-in-Chan-Scheichun-Das-Ziel-ist-die-Delegitimierung-Assads-3688973.html

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für eine ergebnisoffene Analyse.

Nur da man gegen Postol offen nicht angehen kann, weder von der Person her noch was die Inhalte seiner Analyse betrifft, so wird das erwartbar in die Lücke fallen, unsere Lücken/Lügenmedien einmal mehr diesen Zuschreibungen gerecht werden.