20 Mär 2017

"ZIVILGESELLSCHAFT": echokammern, schubladen, gramsci, s21

Submitted by marie

in meinem letzten blog schrieb ich einiges zur INTERPRETATIONSHOHEIT, woran sich dieser zweite blog nun aus einer anderen sichtweise nähert.

es geht jedoch nicht um mehr oder weniger berechtigte gramsci-kritiken, sondern um DEN teil seiner theorie, deren betrachtung mir als aktuell interessant erscheint: das konkrete praktische handeln (was auch schreiben sein kann und durch eigene beobachten bzw. kopierte verweise belegbar ist) und nicht um unrealistische gedanken- und vorstellungssysteme (die auch geschrieben sein können, jedoch keinerlei nachweisbare quellen besitzen, die einer überprüfbarkeit standhalten, sondern in den bereich der fantasie gehören) und auch nicht um ganz eigenständig verkündete binsenweisheiten, die so simpel daherkommen, dass man nur tiefst moralisch dazu nicken kann ...


Terry Eagleton betont die Bedeutung Gramscis für ein verändertes Verständnis von Ideologie. Es habe bei Gramsci ein Übergang in der Betrachtung von Ideologie als einfaches Vorstellungs- und Gedankensystem (auch "falsches Bewusstsein") hin zu einer „gelebte[n], habituelle[n] gesellschaftliche[n] Praxis“ stattgefunden.Demnach ist also, Gramsci folgend, das reale Handeln als Ideologie zu verstehen und zeigt uns die gedanklichen hintergründe (motive) auf ... denn wer prügelt und lügt, macht dies aus freien stücken und ist ein prügler und lügner und gibt sich als solcher zu erkennen. PUNKT.

Ist die aufgeregte Diskussion um "alternative Fakten" ein Hinweis dafür, dass wir einen Kampf um die Interpretationshoheit beobachten können?

Norbert Bolz: Ja. Diejenigen, die "alternative Fakten" jetzt als Kampfbegriff gebrauchen, wollen suggerieren, die von ihnen selbst verbreiteten Informationen seien die Wahrheit und alles andere Lüge.
 
 

Zivilgesellschaft ist für ihn (g) kein Bereich von „herrschaftsfreier Kommunikation“, sondern ein Bereich, der der Stabilisierung der Herrschaftsverhältnisse dient, indem die Beherrschten dazu gebracht werden, ihr Beherrschtwerden in der Regel ohne die Anwendung von Zwang zu akzeptieren. Zur Zivilgesellschaft gehören dabei Bereiche wie die Bildungseinrichtungen, die Medien, die Kirchen, Vereine und Verbände. Die politische Gesellschaft ist dagegen der Bereich, in dem die herrschende Klasse tatsächlich herrscht, Zwang anwendet. Der Staat ist in diesem Verständnis „politische Gesellschaft + Zivilgesellschaft, das heißt Hegemonie, gepanzert mit Zwang“

Perry Anderson schrieb in seiner bekannten Arbeit „Antonio Gramsci. Eine kritische Würdigung“ (deutsch 1979), dass die bürgerliche Demokratie „die ideologische Hauptwaffe des westlichen Kapitalismus“ sei, weil die formale Gleichheit der WählerInnen die wirkliche Ungleichheit verschleiere.

Eine interessante Frage ist gerade das Spannungsverhältnis zwischen diesen Zwängen und dem Umstand, dass trotzdem die Menschen „ihre eigene Geschichte“ machen.

Norbert Bolz: Natürlich können die Medien nicht zeigen, was ist. Medien konstruieren die Wirklichkeit, die sie darstellen und sind dabei hochselektiv. Dabei wirkt eine Menge von "Attraktoren" mit, die sich am so genannten Nachrichtenwert orientieren. Zu Deutsch: Sensation, Skandal, einfache Storyline, Schuldige, die man ins Bild setzen kann, usf. Hinzu kommt, dass sich die Massenmedien aneinander orientieren, d.h. sie berichten, was auch die anderen Medien berichten. So wird die dargestellte Wirklichkeit überschaubar und handlich - man könnte auch sagen: plattgeschlagen.

Aber im Grunde ist das unproblematisch, denn wir haben ja eine Vielzahl von Informationsquellen. Und ich würde empfehlen, keiner dieser Quellen eine besondere Autorität einzuräumen. Auch den wissenschaftlichen nicht!

Aber man darf nicht vergessen, dass die internetbasierten Medien eben auch Medien sind, d.h. filtern, selektieren und plattschlagen. Zwei Dinge kann man festhalten: Erstens ist heute rätselhafter denn je, was eine medienunabhängige "Erfahrung" sein könnte. Und zweitens ist es m.E. Richtig, so, wie Sie es in Ihrer Frage angedeutet haben, zwischen sozialen Medien und Massenmedien strikt zu unterscheiden. Medien, die echte Interaktion ermöglichen, können keine Massenmedien sein.

so weit-so gut : doch was ist ECHTE INTERAKTION? bestimmt nix mit "totschlagargumenten" und auch nix mit "lücken" und "verdrehungen von worten" >>> wo wäre das problem - ganz praktisch - NICHTEINERUNDDERGLEICHENMEINUNG zu sein, sondern dies als normalität anzuerkennen?

 

Tatsächlich wird die Geschichte von Menschen aus Fleisch und Blut gemacht und nicht von Faktoren. Und diese Menschen befinden sich gleichzeitig in wirtschaftlichen, sozialen, politischen etc. Verhältnissen zu anderen Menschen, gehören gleichzeitig der Basis und dem Überbau an und haben „bestimmte gesellschaftliche Bewusstseinsformen“ im Kopf.

Er beschäftigt sich ausführlich mit den Organisationen und Institutionen, in denen die Menschen tätig sind, und die die schwachen Einzelwillen der Menschen zu geschichtlich wirksamen Kollektivwillen zusammenfassen.

 

Lassen Sie uns nach diesen eher "medientheoretischen Grundlagen" nochmal auf den Kampf um die Interpretationshoheit blicken. Neben dem Ausdruck "alternative Fakten" hören und lesen wir seit geraumer Zeit den Begriff "Echokammer". Sie haben vor kurzem in der "Phönix Runde" gesagt, dass nicht nur "die Bösen" das hören wollen, was in ihrer Echokammer vor und zurück schallt, sondern dass man den Eindruck gewinnen kann, dass sich auch viele andere so verhalten.

Norbert Bolz: Das hat mir viel Ärger eingebracht. Aber tatsächlich sehe ich keinen Unterschied zwischen rechten und linken Echokammern. In den rechten hört man nur von der Gefährdung durch kriminelle Flüchtlinge, in den linken hört man nur vom Untergang der Demokratie durch Trump und Pegida.
Was würden Sie jemand raten, der sich in einer Echokammer aufhält? Was sollte er tun, um sich aus ihr raus zu bewegen?
Norbert Bolz: In den Echokammern fühlt man sich so wohl wie die von den faszinierenden Schattenbildern gefesselten Gefangenen in Platons Höhle. Man will gar nicht hinaus. Und wer den Ausweg zeigt, muss damit rechnen, das Schicksal des Sokrates zu erleiden. Die meisten Menschen wollen eben betrogen werden.
 
Der Konflikt, den ich sehe, verläuft zwischen "Rechtspopulismus" und "Political Correctness". Hier zeichnet sich schon jetzt ein kultureller Bürgerkrieg ab.
 
ich persönlich glaube weiß, das es noch viel komplizierter ist und viele spielarten und varianten bei den "bürgerkriegslagern" aufgemacht werden ... können


Was Gramsci mit dem von ihm unpassend verwendeten Ausdruck „permanente Revolution“ wirklich meinte ... Das war die Vorstellung, dass eine revolutionäre Partei unabhängig von der Lage und vom Kräfteverhältnis nur revolutionäre Offensivkämpfe führen dürfe. Diese platte „Theorie“ ähnelte in der Tat dem, was Gramsci jetzt „Bewegungskrieg“ nannte. (nach dem 1. Mai 1929 (als die KPD-Führung auf ein Blutbad an kommunistischen ArbeiterInnen mit wilden Parolen reagierte), „dass die Thesen des Sekretariats des ZK der KPD alles in den Schatten stellen, was je zur Zeit des blühendsten Putschismus und der ‚Offensivtheorie’ verzapft worden ist.)

>>> In Italien nahm das Sektierertum der Komintern die Form an, dass von den KommunistInnen ein offensives Auftreten ohne Rücksicht auf die Bedingungen der Illegalität verlangt wurde.

>>> es bedeutet nur, dass dieser Bewegungskrieg nicht in erster Linie aus Barrikadenkämpfen und der „Eroberung der Straße“ besteht, sondern der Klassenkampf innerhalb der Institutionen und Organisationen der Zivilgesellschaft (und der politischen Gesellschaft) eine wichtige Rolle spielt.

das sind die punkte, die mir bei gramsci am aktuellsten erscheinen >>> die rolle der hau-drauf-pragmatiker, der ideologie-spinner ohne analyse, strategie und plan, der neuro-fetisch-gesteuerten nichtdenker, die brüllaffen genauso wie die schweiger >>> also alle maßlosen >>> nur sich selbst als maßstab für andere nehmenden ...

stuttgart 21 als praktisches beispiel zur rolle von intellektuellen

die Rolle von Intellektuellen der verschiedensten Art (Ingenieure, Architekten, Künstler, Rechtsanwälte, Journalisten usw.) in der Bewegung gegen Stuttgart 21 zu sehen. Sie war sehr hilfreich, wenn sie ihr Fachwissen einbrachten, sie konnte schädlich sein, wenn sie bürgerliche Vorurteile innerhalb der Bewegung stärkten (zum Beispiel dass man mit diesem Fachwissen die Herrschenden zur Einsicht bringen könne). Entscheidend war aber, dass sie sich nicht wegen einer neuen Weltauffassung oder aus materiellem Eigeninteresse engagierten (viele haben im Gegenteil beeindruckende Opfer an Zeit und Geld gebracht), sondern weil sie zu der Erkenntnis kamen, dass dieses Projekt nicht im Interesse der Masse der Bevölkerung ist und es eine Alternative dazu gibt. Angesichts der Tatsache, dass die kapitalistischen Produktionsverhältnisse immer mehr im Widerspruch zu einer den Bedürfnissen von Mensch und Natur entsprechenden Entwicklung der Produktivkräfte stehen, ist das kein Einzelfall. Doch um zu erkennen, dass ein modernisierter Kopfbahnhof besser ist als Stuttgart 21, braucht man keine revolutionäre Partei. Damit die besten Intellektuellen erkennen, dass Sozialismus besser als Kapitalismus ist, wird der Aufbau einer revolutionären Partei notwendig sein. Aber diese wird Intellektuelle nicht durch die Entwicklung einer neuen Weltauffassung begeistern können, die einen Gegenentwurf zur bürgerlichen Ideologie darstellt (wie im 18. Jahrhundert die Aufklärung ein Gegenentwurf zur Ideologie des Feudalismus war) oder gar durch das Versprechen von materiellen Privilegien. Sondern sie wird ihnen die Perspektive geben, dass sie nach dem Sturz des Kapitalismus ihre Fähigkeiten zur Befriedigung menschlicher Bedürfnisse statt zur Schädigung von Menschen und Umwelt im Profitinteresse einsetzen können.


SEID GLÜCKLICH!!! ... ob mit mozart oder beethoven ... darauf kommt es nicht an ... nur der "stammtisch" , der sich als mob oder bürgerwehr oder echokammer zusammenfindet "schießt" auf die, die eh EINFACH glücklich sind ... OHNE "klassisches deutungsgeländer" ...


https://www.sozialismus.info/2013/04/75-jahre-nach-seinem-tod-die-politischen-ideen-von-antonio-gramsci/

https://www.heise.de/tp/features/Es-geht-um-ein-verzweifeltes-Rueckzugsgefecht-der-klassischen-Massenmedien-3650691.html?seite=2

Kommentare

Bild des Benutzers marie

"Konstruktion der Wirklichkeit" von Luhmann macht sich und den Lesern im ganzen Buch nicht klar, dass er hier eine Theorie vorstellt und diese natürlich Grenzen hat innerhalb derer sie gilt und ausserhalb derer sie hinfällig ist. Der Dogmatismus, mit der Luhmann die "Konstruktion" für allgemein gültig und seine Theorie für grenzenlos universell erklärt, hat etwas mittelalterliches und ist mit aufgeklärter Wissenschaft nicht vereinbar.

Es gibt eine Wirklichkeit unabhängig von den Medien.

Es gibt die Asche in Island nach dem Ausbruch. Man kann hinfahren, sich das anschauen, Meterstab mitnehmen.
Man kann zuschauen, wie kilometerlange Züge mit Panzern durch Österreich - Ungarn in die Ukraine fahren.
Ich kann ein Land bereisen und selbst kennenlernen.

Luhmanns Ansatz ist aber: Nein, die Wirlichkeit gibts gar nicht. Und wir haben keine Chance, Meldungen zu verifizieren. Keine glaubwürdigen Zeugen. Keine eigene Anschauung. Keine naturwissenschaftlichen Erkenntnisse. Kein Osten-Westen-Meter-Millimeter-realeTote-nichts.

Erstens ist heute rätselhafter denn je, was eine medienunabhängige "Erfahrung" sein könnte.


Das grundsätzliche Versagen von Luhmann und Followern ist, von "Konstruktion" zu sprechen und nicht auf den viel wesentlicheren Aspekt der "Abbildung" zu kommen. Medien leisten ein Abbild der Wirklichkeit. Und erst in zweiter Linie konstruieren sie eine Wirklichkeit - die Medien selbst aktiv, bewußt oder unbewußt; oder passiv durch die Rezeption der Nutzer.

Alle Kritik an Luhmann &Co würde sich auflösen, wenn die zuerst Denkkathegorie "Abbildung" benutzt würde - eine Kathegorie, die schon auf die Höhlenmalereien anwendbar wäre, und auf alle anderen Formen von Medien der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Aber das "Abbilden " ist eine unbequeme Kathegorie. Sie zwingt dazu, sich mit "etwas" auseinander zu setzen. Womöglich klassische journalistische Arbeit zu machen. Raus zu gehen, Dinge zu verifizieren (geht kaum), Dinge zu falsifizieren (geht etwas besser).

Für Menschen aus dem Elfenbeinturm, egal ob Journalisten oder Sozialwissenschaftler, ist es bequemer über "Konstruktion" zu reden. Man bleibt im abgeschlossenen Zirkel seiner eigenen Theorie und wird nicht mit blöden Fragen nach den komplizierten Dingen da draussen belästigt.

Abbilden!

https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Es-geht-um-ein-verzweifeltes-Rueckzugsgefecht-der-klassischen-Massenmedien/Kritik-an-Niklas-Luhmann-und-seinen-Followern/posting-30120001/show/

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Mir persönlich zeigt das die Hilflosigkeit in unserer Medienlandschaft wie auch in unserer Gesellschaft, Zusammenhänge zu erklären und stattdessen lieber die Leute, die sich nicht der landläufigen Meinung anschließen wollen, in eine gewisse Ecke zu drängen.
Wundert es denn wirklich, wenn die Teilnehmer der Pegida Demos nicht mit den Medien reden wollen?
Mich ehrlich gesagt nicht, wenn diese Leute stets als Dumpfbacken und rechtes Gesocks abgetan werden.
Statt den Leuten einmal aufklärerisch zur Seite zu stehen und ihnen zu erklären, warum die Ansichten, die ihnen dort eingebleut werden nicht korrekt sind, wird fast ausschließlich auf diesen Leuten herumgeprügelt und sie lächerlich gemacht.
Aktion erzeugt Reaktion.
Ein physikalisches Gesetz und eingentlich ganz einfach zu verstehen.
Nur macht man es sich heute viel einfacher, indem man die grundgesetzlich zugesicherte Meinungsfreiheit unterdrückt wird und diesen Leuten einfach sagt, sie wärden zu dumm, die realen Zustände zu erkennen.
Und genauso läuft es auch in allen anderen Bereichen des Lebens.

https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Es-geht-um-ein-verzweifeltes-Rueckzugsgefecht-der-klassischen-Massenmedien/Jetzt-mal-ehrlich/posting-30115129/show/

>>> auch in blogs der alternativen medien gibt es ganz unterschiedlichen umgang damit >>> und die sind wirklich nicht alle pegida-pur, sondern einfach ganz unterschiedliche stammtische an denen der "stamm" ganz wesentlich sachen des umgangs miteinander NICHT regeln will oder kann >>> hauptsache, der "tisch" wackelt nicht und wird regelmäßig abgewischt ....

Bild des Benutzers marie

wie man sich mit anlauf auseinanderbaut führt wikipedia..

gerade live und in farbe vor hunderttausenden von zuschauern vor
---

[x] verzweifelter versuch eine version der wirklichkeit

[x] die nicht mehr aufrecht zu erhalten ist

[x] mit gewalt anderen aufzuzwingen.

[o] wenn du nicht mehr weiter weist beschimpf deine leser!


https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Es-geht-um-ein-verzweifeltes-Rueckzugsgefecht-der-klassischen-Massenmedien/wie-man-sich-mit-anlauf-auseinanderbaut-fuehrt-wikipedia/posting-30114806/show/

 

Bild des Benutzers marie

Am Beispiel der Beleidigung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan mit bestimmten Begriffen durch den deutschen TV-Moderator Jan Böhmermann erklärte der Rechtsanwalt: Dies könne strafbar sein, müsse es aber nicht. Der Kontext entscheide. Das wäre aber eine Sache der Gerichte. Im Zweifel gehe das Recht der Meinungsfreiheit vor. Das führe regelmäßig dazu, dass in Fällen von „Hatespeech“ oder „Fake News“ die Gerichte anders entschieden als erwartet, auch wenn das dem allgemeinen Gefühl widerspreche.

Der Gesetzentwurf erkläre solche Straftatbestände nun als „ordnungswidrig“, erläuterte der Medienrechtsexperte, „jedenfalls für den Betreiber einer Plattform“. „Das heißt, jemand kann weiterhin straffrei sich äußern auf einer Plattform. Die Plattform soll aber bestraft werden können, wenn eine Behörde der Meinung ist, dass das vielleicht nicht strafbar ist, aber zumindest so wirkt, als ob es strafbar sein könnte und deswegen eine Löschung verlangt. Wenn das Unternehmen dieser Löschung nicht nachkommt, will dann der Staat mit einem erheblichen Bußgeld von bis zu mehreren Millionen Euro die entsprechenden Verantwortlichen bei dieser Plattform bestrafen.“

https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20170318314934507-hatespeech-fake-news-social-media/

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mit diesem "Es geht um ein verzweifeltes Rückzugsgefecht der klassischen Massenmedien"

den Aufhänger für einen eigenen Blogtext aus den Händen genommen. Aber das nur vorab, muss ich mich im Sinne des Blogthemas hier erst noch etwas einlassen; auf die hehren Zivilgesellschaften, zu Gramsci & Co.

Bild des Benutzers marie

prof.norbert bolz betreibt einen afd-fan-shop - wie mir von anderer seite mitgeteilt wurde ... und ich kleines dummerchen habe mich mal wieder nur an den inhalt seiner worte gehalten ...

gramsci ist genauso umstitten und für jede art von vorwürfen an die überbringer seiner worte geeignet

s21 hat eine ganze stadt gespalten ... die staatsmacht mit kriminellen aktionen  gegen die widerspenstigen bürger mobilisiert und tatsachen gegen jede vernunft geschaffen

außerdem kannst du ja auch meine blogs zukünftig unter deinem namen veröffentlichen oder ich schreibe unter einem pseudonym? ach - entschuldige meine ironie - es liegt NATÜRLICH NUR an den kopierten inhalten, denn es kann ja nicht sein, dass hier eine mobbing-gang gegen mich unterwegs ist ... das ist ganz bestimmt eine ganz schlimme bewußtseinsstörung von mir ... sogar eine dominanz von maskulinen "was weiß ich" steht dabei in verdacht ...

 

wäre es nicht konsequenter, wenn du dich dem mehrheitskonsens der temiten einfach anschließt - denn auf den von mir eingestellten blogs scheint der inhalt ignoriert zu werden - ich kann mich morgen mit jebsen ja mal darüber unterhalten - oder mit krone-schmalz - ulfkotte ist ja tot ...

Bild des Benutzers marie

hallo bernd, ich hatte dir in einem anderen blog eine kommentarantwort geschrieben, welche jedoch dort gelöscht wurde >>> also hier das gleiche an anderer stelle - weil es mit wichtig ist.

Ein Diskurs, dessen Sinnhaftigkeit wahrscheinlich -ich weiss es nicht- jenseits meiner Wahrnehmungsfähigkeit liegt und wo ich auch keinerlei Enzugserscheinungen -ob diesem (wahrscheinlichen) Nichtwissen- verspüre.

http://Woher weisst Du das? ebertus - Fr, 24/03/2017 - 08:42

.... ist ein wichtiges element, weswegen ich mich in internetforen einbringe (dass andere menschen dort auch völlig andere "elemente" favorisieren ist eine tatsache, mit der ich - und jeder andere - leben "muß")

wir beide gehören ja der "spezies internet-nutzer mit persönlich-realer bekanntschaft" an, was einen unterschied zur "anonymen avatar-kommunikation" ausmacht >>> deshalb meine antwort an dich ...

Die Grenzen zwischen gesundem und krankem Narzissmus sind fließend. Das „Diagnostische und Statistische Manual psychischer Störungen“ (DSM-IV) listet neun verschiedene Kriterien auf, von denen für eine Persönlichkeitsstörung mindestens fünf erfüllt werden müssen. Zu den Kriterien gehören: ein grandioses Gefühl der eigenen Wichtigkeit, starke Phantasien von grenzenlosem Erfolg und Macht, das Verlangen nach übermäßiger Bewunderung, ausbeuterisches Verhalten in Beziehungen, Empathiemangel, Neid, Arroganz und Überheblichkeit.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/narzissmus-ist-das-krankheitsbild-unserer-zeit-13443497-p2.html

diese definitionskriterien irgendwie mit mir in verbindung zu bringen ist einfach unmöglich. einzig passend wäre evtl. "starke phantasie" - jedoch mit völlig konträren inhalten ... und dies ebenso bei "empathiemangel", welchen ich bei mir als gegenteilig - als sehr stark ausgeprägte "empathiefähigkeit" bezeichnen würde ...


 

weiterhin ist über den von delloc behaupteten "geisteswissenschaftlichen forschungsstand" aus meiner sicht (wenn es schon nicht seine, sondern die von drei genannten "wissenschaftlern" sein soll) ein fairer diskurs (OHNE persönliche abwertungen der diskursteilnehmer) möglich - m.m.n. sogar NÖTIG, da jedes verbreitete halbwissen die größte lügenquelle in sich selbst durch selektion und fokussierung hat, was schon gesellschaftlich gefährliche dimensionen annimmt, die doch bestimmt keiner befeuern möchte ... (???) ... da ich ja nun wirklich nicht allein mit meinem widerspruch dastehe:

Auf der Basis seiner jahrelangen therapeutischen Erfahrung interpretiert er Narzissmus als Überlebensstrategie

https://www.rielabuch.de/shop/item/9783466346523/warum-es-auch-gut-ist-narzisst-zu-sein-von-jochen-peichl-paperback

PS: übrigens braucht es keinerlei spitzfindigkeit, diesen beitrag von delloc einfach umzukehren (also den blog-sender einfach nur zurück zu spiegeln durch einen sender aus anderer interpretationsperspektive, welche ja jedem empfänger - außerhalb einer echokammer - zu eigen ist ... was ich ja in meinem blog über "interpretations-hoheit und ihre varianten" versucht habe, welcher jedoch im thread fast die reine monolog-form kreierte bzw. meine beteiligung in dellocs-blogs bei ihm eine sehr starke aktivität der löschtaste auslöste;)

Reflektiert sein, heißt nicht, dass man kritikfähig ist. Und Kritikunfähigkeit ist kein
Alleinstellungsmerkmal der narzisstischen Persönlichkeitsstörung, auch wenn
Narzisstischen Persönlichkeiten oft eine generelle Kritikunfähigkeit aufgrund mangelnder
Empathie und damit einhergehender Selbstverliebtheit nachgesagt wird.
Reflektiert sein heißt lediglich, dass man einsichtig ist und dass man ebenso eine zweite
oder dritte Meinung zulassen kann und sich darüber Gedanken macht. Jemand der
Kritikunfähig ist, duldet keine zweite Meinung,

Man liest immer wieder, wie schlimm Narzissten sind. Sie manipulieren,
sie idealisieren, sie werten ab, sie nutzen andere aus um an ihr Ziel zu kommen, sie
erwarten bevorzugte Behandlung, sie sind Ich- Bezogen, sie sind Kritikunfähig, sie besitzen
keine Empathie, kein Einfühlungsvermögen, sie halten sich für etwas Besseres und so
weiter.
Dass es sich in der Regel nicht um einen Narzissten handelt, sondern um einen
Menschen mit einer dissozialen PS
, wird auch gern unterschlagen.

Ich bedauere es sehr, dass die Gesellschaft immer noch verallgemeinert und pauschalisiert.

In der Therapie lernt man dann, dass man die Anerkennung
anderer nicht braucht, weil man sich ja selber das geben kann, was man braucht ..
Ich kann die
Meinungen anderer respektieren, vielleicht sogar akzeptieren, aber annehmen muss ich sie
deswegen nicht. Ich darf meine eigene Meinung behalten.
Ebenso dürfen die anderen ihre
Meinungen behalten. Ich kann, die Meinungen anderer annehmen, ebenso können auch
die anderen meine Meinung annehmen. Das ist dann Reflektion.
Ich bewerte nicht sofort,
sondern ich analysiere. Es gibt in „dem Fall unterschiedlicher Ansichten/ Meinungen“ kein
richtig oder falsch, denn Subjektivität ist nun mal individuell, wäre doch schade, wenn alle
gleich sind und jeder dieselbe Meinung hat.

https://www.narzissmus.net/der-unterschied-zwischen-reflektion-und-kritikfaehigkeit/

wir werden ja sehen,  ob es hier einen sinnvoll-sachlichen dialog geben wird ... oder der löschteufel alles in nix auflöst, was zur SACHE beiträgt (im UNTERSCHIED zu MEINER einmaligen löschaktion aus EMPATHIE heraus ... welche die diffamierung von hadie nicht akzptieren wollte ...)


 

ZUSATZ NEU: ein gespräch zwischen dem psychologen maaz und dem philosophen teischel

Der zweite Teil des Gespräches zwischen Hans-Joachim Maaz und dem Philosophen und Psychotherapeuten Dr. Otto Teischel. - See more at: http://www.salve.tv/tv/Weltkanal/18271/MAAZ-#04-%E2%80%93-Der-Begriff-de...
Der zweite Teil des Gespräches zwischen Hans-Joachim Maaz und dem Philosophen und Psychotherapeuten Dr. Otto Teischel. - See more at: http://www.salve.tv/tv/Weltkanal/18271/MAAZ-#04-%E2%80%93-Der-Begriff-de...
Der zweite Teil des Gespräches zwischen Hans-Joachim Maaz und dem Philosophen und Psychotherapeuten Dr. Otto Teischel. - See more at: http://www.salve.tv/tv/Weltkanal/18271/MAAZ-#04-%E2%80%93-Der-Begriff-de...

http://www.salve.tv/tv/Weltkanal/18271/MAAZ-#04-%E2%80%93-Der-Begriff-der-Beziehungskultur

Bild des Benutzers Heinz

Kommunikation funktioniert mit Filtern, siehe Charles Sanders Peirce.

Das bedeutet:

Ein Sender hat Filter (die Wahrheitspresse die Lügen von Politikern verbreiten)

Ein Übertragungsweg hat Filter (Google)

Ein Empfänger hat Filter (Marie als Rote Socke oder Bernd als Neutraler Beobachter)

So what?

Bild des Benutzers marie

bei gefiltertem kaffee sind weniger krümel im mund >>> geht auch filterfrei und heißt dann "türkisch"

ohoho: "rote socke" danke ... schon wieder was neues, was meist als abwertung für nicht konkret benanntes verwendet wird ...

hast du auch eine arbeitsbeschreibung für dich selbst?

 

ehrlich gesagt: sämtliche zuschreibungen die ich bisher hier zahlreich über mich lesen durfte - abgesehen von ihrer widersprüchlichkeit in sich selbst und ihrer teilweisen lächerlichen absurdität - aber stets mit dem erkennbaren motiv der entwertung versehen - meist jeden inhalt umgehend bzw. ignorierend >>> kommen mir abstrakt betrachtet wie das errichten eines scheiterhaufens vor - mit einem "neutralen beobachter" ... umgeben von biedermännern und brandstiftern >>> ganz große literatur >>> nur fehlt ihr jeder neue gedanke und erinnert den unbeteiligten leser nur an sehr unschöne historische ereignisse - die jetzt wieder unter anderem vorzeichen restauriert werden

 

der "unbeteiligte leser" ist dabei eine fiktive gestalt, die nicht selbst in erscheinung tritt, was aber nicht seine nicht-existenz bedeutet ...

vielleicht lernt er was aus diesem praktischen beispiel der interpretationshoheiten, die wirklich "viel lärm um nichts" gut auf den punkt bringt, der "termiten-lärm" ist nur eine spezis im allumfassenden "medien-lärm" in unserer gesellschaft  ...

 

"schlag nach bei shakespeare ..."

Viel Lärm um nichts ist eine Komödie um Intrigen von William Shakespeare; sie unterscheidet sich von Shakespeares anderen romanesken Komödien durch den realeren Bezug. Besonders hervorstechend ist das Spiel mit dem Sein und dem Schein, worauf schon das Wortspiel im Titel hinweist – nothing und noting („nichts“ und „wahrnehmen, erkennen“). Damit sind einerseits die Intrigen, andererseits die Sitten der höfischen Selbstinszenierung gemeint.

https://de.wikipedia.org/wiki/Viel_L%C3%A4rm_um_nichts

 

>>> der stall hof muß sauber gehalten werden >>> da hat sich in 400 jahren nix geändert, völlig egal, welche "sockenfarbe" einer trägt ... sollte eigentlich jeder "literaturfreund" wissen - aber auch: dass es zu JEDER zeit menschen gab, die diese wiederholungen der attitüten erkennen und sich verweigern ... und was mit denen dann passiert >>> ob sokrates, galileii oder die einfachen namenlosen "hexen" ...

 

neinnein - das ist kein trost - für niemand >>> und geht mit oder ohne google-filter >>> es ist die ganz individuelle interpretation und die sich daraus ergebende genauso individuelle handlung ...

>>> im "internet der dinge" würde vielleicht eine stichflamme aus meinem laptop oder der kaffeemaschine kommen (hab aber gar keine;)

Bild des Benutzers Heinz

Ist eine Eigenschaft und aussagekräftiger für soziales Engagement, als das nichtssagende Links.

Bild des Benutzers marie

manche behaupten sogar, sie sehen gespenster ... "kommunistische gespenster" ... also nix mit "sozialem engament", wie du freundlich interpretierst ... was ja das blogthema ist ...

 

Dazu erklärt der griechische Widerstandskämpfer und Komponist Mikis Theodorakis:

Der Europarat hat entschieden, die Geschichte abzuändern. Sie zu verdrehen, indem die Opfer mit den Tätern auf eine Stufe gestellt werden. Die Helden mit den Verbrechern. Die Befreier mit den Besatzern und die Kommunisten mit den Nazis.

Mit anderen Worten, der Europarat verkündet im voraus die Verfolgung von Kommunisten in Europa, die noch keinen Widerruf geleistet haben, wie er ihnen dereinst schon von den Henkern der Gestapo oder den Folterern auf der KZ-Insel Makronisos abverlangt worden war.

http://www.kommunisten.ch/index.php?article_id=361

hier der hexentanzplatz:

https://www.youtube.com/watch?v=nW0C4ii5fT4

Am 13. September 2005 trug in Paris der konservative schwedische Abgeordnete der politischen Kommission der parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) einen Bericht vor. Dieser Bericht, unterstützt von Abgeordneten Estlands, Litauens, Lettlands, Bulgariens und Ungarns war durchdrungen von Angst vor der sich immer stärker entwickelnden Nostalgie in den ehemaligen sozialistischen Ländern ... und gipfelte in der Forderung, wie zu Zeiten McCarthys in den USA, die kommunistischen Parteien in Europa zu verbieten und die Kommunisten zu verfolgen.

Dieses Lügengefüge gipfelt schließlich in der Gleichstellung von Kommunismus und Faschismus. Die politische Kommission lehnte zwar mit 15 gegen fünf Stimmen den Bericht und den Verfassungsentwurf ab, aber ein antikommunistischer Resolutionsentwurf erhielt die Zustimmung.

https://sascha313.wordpress.com/2017/03/14/das-gespenst-der-ddr-oder-die-angst-vor-der-nostalgie/#more-60453

Bild des Benutzers Heinz

Gegen diese Umtriebe helfen nur ordentliche Ablaßbriefe. Recht teuer müssen die sein, damit sie sicher wirken.

Martin Luther hatte die Ablaßbriefe zum Anlaß genommen, um die Heilige Katholische Kirche zu spalten – und nu ham wa den Salat, alle fürchten sich.

Die Umtriebe der Nazis, McCarthy, Verfolgung der Andersdenkenden in der Sowjetunion, die Argumente im zerfallenden Jugoslawien, die Auseinandersetzungen in der Ukraine und die heutige Kommunistenhatz sind Strategien der Nationalisten, die Sündenböcke suchen, um von eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken.

Nimm das Kommunistische Manifest. Sort findest du die gleiche Strategie. Die Bourgeoise waren an der Misere schuld, folglich wurden diese GroßBürger verfolgt und enteignet. Besser wäre ein Rahmenprogramm gewesen, mit dem ein sozialer Ausgleich möglich geworden wäre. Auch eine völlige anarchistische Struktur ist wenig sinnvoll. Besser wäre eine konsequente Subsidiarität und damit saubere Aufgabenteilung und Kompetenz.

Bild des Benutzers marie

.... sondern eher für engels ... oder lenin ... noch vielmehr jedoch für shakespeare, schiller und noch ein paar andere ...

 

und heute interessiert mich "das manifest der diktatur der kunst" ;-) >>> da steht gar nix von kommunismus, kirche oder demokratie drin ... und das finde ich sehr zeitgemäß und sinnvoll ... ist aber auch nicht für die massen geschrieben ...

Bild des Benutzers Heinz

Zitate stehen allgemein in Anführungszeichen und in aller Regel ist der Ursprung genannt.

"das manifest der diktatur der kunst" ist kein Zitat, darum fehlt auch der Name des Urhebers.

Korrekt wäre ein Zitat: «DIKTATUR der KUNST», Jonathan Meese.

Bild des Benutzers Heinz

Immerhin haben sich die IWK jetzt zum ZKM gemausert und bieten den Hintergrund für so what.

Bild des Benutzers marie

unter diesem stichwort habe ich einen sehr schönen kommentar (zum thema EU-phorie) gefunden - übrigens war auch unser freund otmar dort mit einem klugen beitrag wieder lesbar :-)))

Paria 24.03.2017 | 19:34

Wäre dieser Artikel ernst gemeint, so müsste man wirklich fürchten, dass Herr Leggewie und Konsorten in Rom die abgetrennten Köpfe vermeintlicher "Rechter" und "Russenfreunde" auf ihrer Demo mitzuführen gedenken.

Glücklicherweise handelt es sich aber "nur" um eine als redaktioneller Beitrag getarnte Werbeanzeige im Stile eines Shoppingkanals: Kaufen Sie Europa jetzt und unter den hundert ersten Anrufern verlosen wir einen Freiflug in die Glückseligkeit. Jeder Anrufer erhält außerdem einen Ablassbrief, der ihn von jeder Verantwortung für den Klimawandel freispricht. Europa wendet nicht nur alles zum Guten, es macht auch die Blinden sehend und lässt die Lahmen wieder laufen. Und so weiter und so fort, … das alles heute nur für 99,95 inkl. Versand und Geld-Zurück-Garantie.

Wie gesagt, wäre dieser Artikel ernst gemeint, so müsste man die religiösen Euroeiferer fürchten und sich schon einmal nach der heiligen Inquisition und den passenden Scheiterhaufen umsehen, auf dem alle „Euro-Zweifler“ unzweifelhaft landen werden. So aber müssen wir uns lediglich über die Vermischung von werblichen und redaktionellen Inhalten Gedanken machen. Hierzu ein Abschnitt aus Kreibe/Lang, „Unzertrennlich – Missachtung der Trennungsnorm in ausgewählten Medien“ in Gradinger, „Journalismus und Werbung“, Springer VS, Wiesbaden 2012

 

 

 

Bild des Benutzers marie

die T Ä N Z E R I N ist dabei ... :-)))

 

Friedensfestival 2017
23. bis 25. Juni 2017 auf dem ehemaligen Militärflugplatz in 14913 Niedergörsdorf bei Jüterbog


Entstanden ist diese wunderbare Vision durch eine Gruppe friedliebender Aktivisten, die sich zur Aufgabe gesetzt haben, diese Welt ein wenig farbenfroher, liebevoller und harmonischer zu gestalten. Hand in Hand.

Zusammengefunden, aus den verschiedensten Gebieten unseres schönen Landes, wollen wir nun etwas Großes und Einzigartiges für Euch und mit Euch erschaffen.

Eine Welt, friedlich und liebend im Wachstum und für das Leben.
Ein Festival der ganz besonderen Art, soll dabei für euch entstehen.

Wir möchten euch Menschen da draußen, zusammenbringen!

Gemeinsam mit euch Lachen, Tanzen und uns kennen lernen.
Neue Wege und Lösungen mit euch finden, entdecken und letztendlich auch gehen.

Nur Gemeinsam beleben wir diese Welt. Als Einheit, Rasse Mensch.

Das Pax Terra Musica Festival, möchte mit dem öffnen seiner Pforten, euer Licht der Liebe entfachen, und euch den Schlüssel des Friedens mit auf den Weg geben.

Wir haben auf dem alten Flugplatz in Niedergörsdorf, südlich von Berlin auf einigen Floors sowie Bühnen, die Möglichkeit verschiedene Musiker und Künstler zu präsentieren um mit Euch gemeinsam die Nächte zu kreieren. Vom 23.- 25. Juni 2017

werden wir für Euch die weiße Fahne hissen und jeden Willkommen heißen, der mit uns Gemeinsam den Weg des Friedens, des Wachstums, der Liebe & des Lebens in eine lebensfrohe Zukunft gehen möchte.

 

 

 

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meine erste "wiedervereinigte demo" lief unter dem motto "deutschland, halts maul" und meine erste westliche auslandsreise ging nach holland ... dort erzählte mir eine frau, dass sie vor einem so großen deutschland angst habe ...

 

Philipp Bagus und Andreas Marquart plädieren in ihrem neuen Buch "Wir schaffen das - alleine!" für eine Abwendung von "riesigen, zentralistisch organisierten Staatsmolochen" hin zu Kleinstaaten. Denn in Großstaaten würden weder Innovation noch Freiheit, sondern Bevormundung, Korruption und Verschwendung gedeihen. Telepolis sprach mit Philipp Bagus, der als Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universidad Rey Juan Carlos in Madrid tätig ist, über diese - auf den ersten Blick - gewagte These.

https://www.heise.de/tp/features/Kleinstaaten-sind-erfolgreich-3664436.html

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"zivilgesellschaft" = ein rein unerschöpfliches thema >>> und völlig egal, ob man sich ihm mit monologen, (gelesenen + kopierten) beiträgen anderer oder im meinungsaustausch "hingibt" ...

und ja, ich werde ihn wieder lesen wollen, nachdem ich die gegenwartsliteratur mit houellebeque, auster und herrndorf gerade verschlinge, um (andere) interpretationsvarianten zu inhalieren, die eine art "durchatmen" in der gegenwart besser zu ermöglichen. für mich schließt sich ein kreis - über den umweg politik - um wieder bei der existenz der menschlichen seele ankommen zu können ... und zwar spontan erweckt durch diesen beitrag in der fc:

Gegen eine vorgreifidentische psychoanalytische Ausleuchtung seiner Figuren spricht m.E. auch, dass Allwissenheit ihm eher lästig war und dass er den Stil des Auf-Vermutungen-angewiesen-Seins sowie, dadurch mitermöglicht, die Kunst der Geschwätzigkeit bei weitem bevorzugte.

Zum Glück, denn es ist gerade dieses „ungeschickte“, hochverschwafelte, zu keinem Potte kommende – mit Eckhard Henscheid auch als „planvoll planlos“ zu bezeichnende - Erzählen, dass neben den Skandalschilderungen so, ich lasse mich kurz gehen: fetzt.

Dass die Figuren, auf deren Mitteilungen und Nachreichungen er somit angewiesen ist, ihrerseits unglaubwürdig und mit ihren eigenen kleinen Lügen und Intrigen beschäftigt sind, macht es dem Leser manchmal schwer, genau zu entknäueln, welche Hysterie nun eigentlich welche nach sich zieht und ob auch wirklich jeder Ohnmachtsanfall plausibel motiviert ist ...

Die wesentliche Idee unter den „neuen Ideen“, mit denen unsereins so bestraft ist, ist ja die, dass es mit den Ideen nun mal gut ist, und dass man : gelassen und unaufgeregt, weil stets komplexitätsbewusst, und eben vor allem: ideenlos zu sein habe (anderenfalls: Arzt). Dass Ideologielosigkeit die neue Ideologie sei, ist wohl wahr, aber Literatur braucht natürlich mehr als nichts als die Wahrheit. Nur was?

https://www.freitag.de/autoren/niklas-buhmann/scheitern-ist-fraktale-ideologie-1-3#1490604278719039

 

dieser beitrag über dostojewski erinnert mich auch an "alexis sorbas", der in mir die hoffnung aufrecht erhält, dass es auch im süden der eu "etwas" gibt, welches von real- und medienpolitik nicht angreif- und zerstörbar ist - sondern mehr und stärker als "nichts als die "wahrheit" wirkt >>> es ist genau die antwort auf dieses "nur was?" des autoren ...

Bild des Benutzers marie

ich war im studio der 10.sendung von #positionen eine von etwa knapp 100 geschätzten zuschauern. eigentlich wollte ich darüber nix schreiben, doch heute morgen sah ich mir ein video auf dem kenfm-portal an

und habe mich spontan anders entschieden - also doch ganz kurz etwas zu schreiben ... und zwar mal NIX zum inhalt (das wurde ausführlich in den verlinkten videos getan)  ... sondern zur "form" - zur atmosphäre, also zu meiner gefühlten dissonanz von inhalt und form >>> also einem unguten gefühl "da stimmt was nicht" ...

es fing mir einer realtiven "normalität" in foyer an -und meine minimalst-belustigung über die einheitlich uniformierte kenfm-crow und deren etwas wichtigtuerische körpersprache steckte ich ganz locker weg - jedoch verwunderte mich leicht "ein älterer mann im verschwitzten beamtenanzug", dem von der crow - ja echt - fast mit einem diener - der weg aus dem "inneren back-stage-zirkel" zur toilette gewiesen wurde (und wieder zurück) ...

>>> also die "zielgruppe mensch" schien mir seeehr gut unter kontrolle ... und als ich später im studio auf meinem platz saß, hab ich sogar kurz gezögert, diesen "zirkus" zu verlassen, weil ein "junger mann" uns eine lektion im hände-klatschen aufdrückte, nach dem er endlich auch das thema (mit einem versprecher) mitteilte "obama trump - risiko oder chance" ... jedoch ich blieb bockig sitzen ... wechselte jedoch "meine position" vom zuschauer zum kritischen beobachter ...

>>> danach erschien ken jebsen etwa zwei meter neben mir und lobte sich selbst - seine griechenlandhilfe, seine medienarbeit und dankte allen seinen unterstützern dafür ... warum kam er mir in seinem modischen anzug eher wie ein junior-dax-vostand vor? warum hatte ich seine superstitzen schwarzen schuhe mit den knall violetten socken nicht erwartet? ... was hatte ich überhaupt - wenn überhaupt - erwartet? doch nix mehr eine persönliche in aug-schein-nahme des drum-herum ...

>>> etwas später gab es dann eine unterbrechung wegen einer technischen panne - ich konnte kurz vor dem verdursten etwas aus meiner trinkflasche (verboten!) zu mir nehmen und hörte auf zu denken, als zwei hereinschwebende mädels mit puderquaste auf kens stirn rumtupften ... und erst abend in meiner kneipe konnte ich tief und entspannt durchatmen und merkte, welche "heldentat" der kontrollierten anspannung ich da hinter mir gelassen hatte ...

 

ÜBRIGENS: war prinz chaos einer der "promis" und erzählte von seiner neu gekauften kuh und dem gewächshaus für sein schloß in thüringen - welches er zu seinem lebensmittelpunkt ernannt hatte: "nur noch das schloß und der PLANTARISMUS (???) ... nach vorbild der polnischen solidarnocs" >>> kommentarlos ...

ein weiterer "promi" war von bülow (der auch werbung für sein buch machte) ... und ich konnte ihn in seinem adligen stammbaum gar nicht sofort korrekt zuordnen (aber er war der inhaltliche hauptgewinn) ... dann waren noch der "erste wehrdienstverweigerer der brd" - dessen mikro (oder stimme) leider so leise waren, dass ich kaum etwas mitbekommen habe, von dem was er sagte ... und eine österreicherischer verleger, der mir unbekannt war und blieb ...

 

doch, wie gesagt: DESHALB schreibe ich diesen kommentar nicht - denn es ist gut, dass es kenfm gibt !!!!!!!!! und vor ALLEM schätze ich die verlinkung des kritischen videos auf seiner seite!!!!!! welche position auch jeder einnehmen mag - er zeigt BEIDE seiten!!!! er befördert DIALOG!!!

hier ist das kritisierte gespräch (welches ich mir nicht angeschaut habe - aber so eine vage ahnung habe, welche unterschiede es in der friedensbewegung west - und - ost so alles geben mag ... und den spaltpilzbefall immer weiter vertieft ... hat ditfurth damit angefangen?)

von ken jebsen mit bernhard trauvetter - welches auch so kommentiert wurde:

Bei KenFM werden die Kommentare interessanter als die Inhalte... irgendwie erinnert mich das von irgendwoher :P

Mensch Ken da warst du im Frühjahr schon weiter. Woher dieser Sinneswandel? Wer hat dich eingenordet? Die Antifa oder der Verfassungsschutz?

DGB Arbeiterverräter. Mit diesen korrupten Strukturen kann man nicht zusammenarbeiten. Diese gilt es zu bekämpfen. Die ersten 15 Minuten sind einfach nur traurig.

Langsam gewinnt die linke Kirche mit ihrer Political Correctness Inquisition wieder die Deutungshoheit über die Friedensbewegung und setzt ihre bewährten Denkverbote durch. Die alten, mentalen Denkscheren werden wieder implantiert und die Politik kann wieder beruhigt schlafen, weil sie von der Bewegung nichts mehr zu befürchten hat. Mission accomplished. Nur zur Info: in meinem Herzen bin ich weitestgehend das, was man als links bezeichnen könnte. Aber mit der 'offiziellen' linken Szene will ich nicht das Geringste zu tun haben.

Ich bin wertekonservativ. Ich glaube also an so altmodische Sachen wie persönliche Integrität, Ehrlichkeit, Freiheit und Eigenverantwortung, Macht mich das jetzt zu einen Rechten? Einen Nazi gar?

Meiner Meinung nach geht Ken den ganzen vorzeige Linkeb hier total auf den Leim! Der Ansatz der Mahnwachen das die Politische Gesinnung egal ist weil es um etwas viel wichtigeres geht war genau richtig.

Ken hat mir solange gefallen, solange er nicht an Abgrenzeritis litt. Das ist ein schweres Leiden, aus dem es selten ein Entrinnen gibt. Aber bei ihm habe ich Hoffnung. Entweder die Friedensbewegung ist eine Volksbewegung, oder sie ist wieder nur ein Abklatsch altlinker Stupidität, die realitätsfern ihr eigenes Nischensüppchen ´kocht. Wer sich heute immernoch auf dieses eindimensionale!!!! Links-Rechts-Schema stützt, dem sollte man gar nicht mehr zuhören.

Bild des Benutzers marie

und vor ALLEM schätze ich die verlinkung des kritischen videos auf seiner seite!!!!!! welche position auch jeder einnehmen mag - er zeigt BEIDE seiten!!!! er befördert DIALOG!!!

 

auf der seite von kenfm ist das video NICHT zu sehen ... aber ZWEI videos mit trautvetter (2014 und 2017) ... unter denen stehen auch die kopierten kommentare

 

 

Bild des Benutzers hadie

die einheitlich uniformierte kenfm-crow

Die crow ist eine Krähe, die Mannschaft ist eine crew. Vielleicht passt es aber doch, denn eine Krähe hackt der anderen keine V-Mann-Prämie aus ...

Bild des Benutzers marie

hmmm ... ich meinte aber NUR "crew" ... aber vielleicht weißt duch auch was über geppert? ist der nicht in halle aktiv?

Bild des Benutzers marie

Sie leben in Deutschland und sehnen sich doch nach ihren Herkunftsländern >>> in dem artikel ist die rede von polen, türken und russen ... und einiges in dem artikel ist in seinen schlußfolgereungen sehr fragwürdig ... was bleibt, sind die aussagen der menschen:

 

"weil Deutschland schwul ist“, sagt Agatha und drückt den Zigarettenrauch aus ihren rosafarbenen Glosslippen. 

„Deutschland verstehen viele Polen nicht mehr, weil es so wild wird, bunt, rassistisch, aber auch muslimisch.“

„Die Werte zählen hier nicht mehr.“

„In Polen ist mein Herz.“

„Die Menschen – die Wärme gibt’s nur da.“

„Putzfrau wurde ich genannt am Anfang. Vielleicht deshalb!“

Achtung vor Deutschland hat Katerina sowieso nicht mehr.

Warum?

„Die Flüchtlinge zum Beispiel! Wir mussten alles selbst erarbeiten, ohne irgendein Willkommensschild. Und die kommen und bekommen jetzt Geschenke“, sagt sie als Schlag zum Schluss, denn es trifft seltsam auf den Kopf, wenn Ausländer ausländerfeindlich sind.

Warum ist Erdogan sein Präsident, was für einen Pass hat Tugay?

„Es steht nicht in einem Pass, wo mein Herz hingehört, es steht in meiner Brust und in meinem Kopf. Und ich fühle mich eher zur Türkei hingezogen.“ Das Herz, es kam schon bei der Polin Katerina vor.

„Wir konnten uns nie als Deutsche fühlen. Wir wurden immer ausgegrenzt, schon in den Schulen fing das an. Da nannte man uns die Kanaken. Wir wurden immer ausgegrenzt. Immer. Egal wo.“

„Egal, was wir machen, wir werden hier nie akzeptiert.“

„Man muss die Heimat ehren“, sagt Kolja. Mit sieben kam er nach Deutschland, das war vor 20 Jahren.

Warum ist Russland immer noch die Heimat?

„Das will die Seele so“, sagt melancholisch Wladimir, auch er lebt seit den Neunzigern in Deutschland. Dann geht es schnell: Kolja erklärt seinen Hass auf die deutsche Presse. So wie Tugay spricht auch der dünne, große Wladimir von seinem Präsidenten – Putin.

„Immer, wenn Russland aufersteht und stark wird, stürzen sich alle auf das Land. Jetzt geht es wieder los. Wenn die Russen nicht solche Patrioten wären, dann gäbe es das Land vielleicht nicht mehr.“

 

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/zuwanderern-ist-deutschland-nicht-deutsch-genug-14942439-p4.html?printPagedArticle=true#pageIndex_4

 

doch genau die schlußfolgerung in diesem artikel in der knackpunkt - genau der punkt, der mit lebengefühl zu tun hat, obwohl hier "honecker" und die ddr nicht aufgeführt wird - auch wohl, weil es kein "land" mehr gibt, in das man zurück gehen könnte ... das ist wohl jetzt mit "stasi+pegida" auch so schon abstrakt "verständlich" gemacht worden ... LIEBE ist scheiß ... (meist ist eh nur sex damit gemeint) ... und gibt es "NUR" mit bösartigen, chauvinistischen Nationalismus ...

 

Ja, in Deutschland liebt man nicht genug. Und das erklärt, warum sich Ausländer und Kinder von Ausländern nach ihrer alten Heimat sehnen, warum manche rechts wählen, rechts denken, für Autoritäres demonstrieren. Das muss man kalt und deutsch ertragen. Denn besser ist ein Land ohne Patriotismus, als eins, in dem Patriotismus zum bösartigen, chauvinistischen Nationalismus wird. Das sieht man, wenn man Kaczyński, Putin, Erdogan zusieht. Und ihren Patrioten.

 

 

"angst essen seele auf"  ... wie lange ist das her??? wann ist sie komplett aufgegessen??? der kapitalismus hat sie zum fressen gern ...